Phoenix Suns

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Pillendreher
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Phoenix Suns

#2901

Beitrag von Pillendreher » 23.04.2019, 23:52

Ein ganz großer hat doch jetzt auch wieder mehr Zeit. Vielleicht würde der ja übernehmen?

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STAT
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#2902

Beitrag von STAT » 24.04.2019, 07:19

Pillendreher hat geschrieben:
23.04.2019, 23:52
Ein ganz großer hat doch jetzt auch wieder mehr Zeit. Vielleicht würde der ja übernehmen?

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STAT
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#2903

Beitrag von STAT » 24.04.2019, 07:29

Julian Lage hat geschrieben:
23.04.2019, 22:40
@STAT sorry, dass ich deine Antwort bezüglich Ayton erst jetzt gelesen habe, ich komme leider nicht mehr immer hinterher hier in den Teamthreads wenn ich nicht zitiert werde oder so.

Deinen konkreten Einschätzungen zu Ayton würde ich gar nicht widersprechen, da hast du ja auch sicher mehr gesehen. Er hat sich v.a. für die Bedingungen bei den Suns wirklich gut geschlagen. An die gute Defense kann ich noch nicht ganz glauben, weil da auch verschiedene Faktoren für ihn sprechen: Gegner planen kaum für die Suns, er braucht weniger Energie für die Offense als Stars mit 30% USG, er kann mit ein paar guten Plays ok aussehen, weil man bei Fehlern das System bzw. die anderen Spieler verantwortlich macht. Ich sage nicht, dass er schlecht ist, aber Rookie-Bigs sollte man denke ich in der Hinsicht auch nicht zu positiv sehen. Was den Supporting Cast betrifft sehen die ersten Jahren bei den Wolves btw. auch grausam aus.
Jedenfalls: Selbst, wenn Ayton ein besserer Verteidiger als KAT wird, fehlt offensiv noch einiges. Das ist jetzt weniger ein Problem mit Ayton, sondern schlicht, dass Towns offensiv praktisch alles kann. Beim Shooting sagst du es ja selbst. Im Post und beim OReb könnte ich mir Vorteile bei Ayton gut vorstellen, aber das sind imo einfach nicht die Skills, auf die es wirklich ankommt. Ayton müsste offensiv sein Potential schon in praktisch jeder Hinsicht ausschöpfen, um an Towns ranzukommen. Das heißt: Der Realistic Case ist vermutlich, dass Ayton ein etwas besserer Verteidiger und ein etwas schlechterer Offensivspieler als Towns wird. Ich würde da aber immer noch Vorteile bei Towns sehen. Floor ist auf jeden Fall noch mal deutlich darunter.
Kein Problem. :tup:

Bereits vor der Draft habe ich ja angefangen mögliche Szenarien aufzuzeigen. Da wir über die Phoenix Suns sprechen, ist es sehr schwierig und wahrscheinlich auch umsonst. Ich bin nämlich immer noch davon überzeugt, dass der beste und erfolgreichste Basketball, der Basketball ist, in dem alles drin ist. Playermovement, Ballmovement, Cuts, Blöcke stellen, Postplay, gute Dreierwürfe, etc.

Skills im Post halte ich im Gegensatz zu dir immer noch für außerordentlich wichtig, weil ich der Ansicht bin, im richtigen Teamgefüge können wunderbare Synergien entstehen. Das habe ich hier sehr häufig skizziert und der ganze Plan hängt u.a. von Booker’s Entwicklung ab. Booker war der Hauptgrund warum ich mich am Ende für Ayton entschieden habe und ihn immer noch zu 100% für den richtigen Pick halte. (wenn es nicht die Suns wären)

Ich glaube ein dominanter Playmaking Ayton im Post, kann einem Team mit Devin Booker so viel geben, aber dafür muss eben die Entwicklung passen, das Umfeld stimmig sein und der Coach wissen was er macht. Yikes. :cry:

Ayton muss von den Skills her gar kein KAT Klon werden. Mir geht’s um Impact und Synergien. Ayton’s potentielle Defense + seine switching ability + Post Skills stufe ich bedeutend höher als du ein. Gerade wenn der Dreier in den Playoffs nicht fällt, ist Flexibilität unglaublich wertvoll. Mit Booker und Ayton haben die Suns diese Flexibilität und sie spülen sie gerade das Klo herunter. Wie viele Teams haben einen dominanten Star, der selbst kreieren kann, sowohl im Backcourt als auch im Frontcourt?

Anmerkung:
Das Ayton es noch nicht elitär kann, ist klar. Er ist ein Rookie und kein Luka Doncic. Die Tools sind allerdings vorhanden und man hat diesbezüglich eigentlich genug gesehen.

Also:
Wird Booker ein Top 10 Spieler und Ayton eine ernstzunehmende Playmaking Postgefahr, der switchen kann, plus 2-3 Shooter (Bridges + X), dann ist der rote Teppich mMn ausgerollt. Ayton wurde nicht für die erste Saison geholt. Er wurde geholt um in 3-4 Jahren das zu sein was ich seit einem Jahr immer wieder erkläre.

Tausche Booker mit Ben Simmons und schau was passiert. :mrgreen: Wie ich Embiid und Booker mit passendem Supporting Cast verteidigen soll, ist mir ein Rätsel. Embiid’s Defense wird Ayton niemals erreichen, aber Ayton kann ein anderer Defender werden, ebenso ein anderer Offensivspieler wie KAT, aber wenn er irgendein Hybrid davon wird, inkl. elitären Post Skills, dann ist er quasi wie Giannis nicht zu verteidigen UND Ayton kann jemanden wie Giannis auch noch verteidigen, was so ziemlich niemand in der gesamten Liga auf die Reihe bekommt. Im Grunde muss man nur noch die Hand ausstrecken, aber Sarver hackt lieber die ganze Hand gleich komplett ab.

Mir geht es die ganze Zeit um das große Ganze und wie man ein perfektes Team für die Playoffs zusammenstellt. Daher bin ich immer noch klar pro Ayton/Booker. Das Problem ist nur, dass der Plan vielleicht ganz nett gemeint ist, aber die Suns unter Sarver nie wieder in die Playoffs kommen werden, weshalb ich auch bereit bin alles einzureißen.

Wie viele verschiedene Development Coaches hatten die Suns nun in den letzten vier Jahren? 75? Die sind doch nicht ganz dicht. :roll:
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#2904

Beitrag von Mabusian » 24.04.2019, 08:57

STAT hat geschrieben:
24.04.2019, 07:29
Skills im Post halte ich im Gegensatz zu dir immer noch für außerordentlich wichtig, weil ich der Ansicht bin, im richtigen Teamgefüge können wunderbare Synergien entstehen. Das habe ich hier sehr häufig skizziert und der ganze Plan hängt u.a. von Booker’s Entwicklung ab. Booker war der Hauptgrund warum ich mich am Ende für Ayton entschieden habe und ihn immer noch zu 100% für den richtigen Pick halte. (wenn es nicht die Suns wären)
Ich halte Skills im Post auch für wichtig, allerdings hat die Saison doch ganz klar gezeigt, warum Ayton der falsche Pick war. Nicht, weil Doncic viel weiter war oder Ayton defensiv noch Probleme hat (dass er da noch deutlich besser wird, wenn die Suns das Player Development auf die Reihe bekommen, steht für mich außer Frage), sondern, weil Doncic auf Dauer das größte Problem der Suns beseitigt hätte - fehlende Ballhandler Skills. Klar können Booker und Ayton irgendwann ein tödliches Duo werden, wenn der passende PG dazu kommt (aber BITTE nicht Morant an 1). Booker und Doncic zusammen hätten aber heute schon ein offensives Potential wie kaum ein anderes junges Duo der NBA, m.M.n. mehr als Lillard und McCollum.
Aber diese ganzen Diskussionen sind mit Sarver vermutlich eh überflüssig.

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#2905

Beitrag von STAT » 24.04.2019, 10:29

Mabusian hat geschrieben:
24.04.2019, 08:57
Ich halte Skills im Post auch für wichtig, allerdings hat die Saison doch ganz klar gezeigt, warum Ayton der falsche Pick war. Nicht, weil Doncic viel weiter war oder Ayton defensiv noch Probleme hat (dass er da noch deutlich besser wird, wenn die Suns das Player Development auf die Reihe bekommen, steht für mich außer Frage), sondern, weil Doncic auf Dauer das größte Problem der Suns beseitigt hätte - fehlende Ballhandler Skills. Klar können Booker und Ayton irgendwann ein tödliches Duo werden, wenn der passende PG dazu kommt (aber BITTE nicht Morant an 1). Booker und Doncic zusammen hätten aber heute schon ein offensives Potential wie kaum ein anderes junges Duo der NBA, m.M.n. mehr als Lillard und McCollum.
Aber diese ganzen Diskussionen sind mit Sarver vermutlich eh überflüssig.
Ich verstehe wo es herkommt, weshalb ich zustimme. Aber irgendwie stimme ich doch nicht zu. Lass mich erklären:

Du schreibst doch auch von „dieser Saison“. Diese Saison hat erstmal gezeigt wie extrem dysfunktional die Suns sind. Was heute ist, sollte primär nämlich nicht interessieren. Es geht um das langfristig vielversprechendere Duo.

Mir gefällt Doncic als Talent/Prospect/Spieler besser wie Booker. Wenn, dann würde ich lieber um Doncic und dementsprechend ohne Booker bauen. Mir sind beide zu sehr One-Way. Das Playmaking Problem hätte Luka Stand heute zwar gelöst, aber andere Baustellen wären dafür nun und langfristig präsent. Das Playmaking Problem kann man mit all den Assets immer noch relativ leicht und problemlos lösen. Gutes Management vorausgesetzt. Was in drei Jahren ist, weiß niemand, weshalb ich nach einem Jahr niemals von einem falschen Pick sprechen würde, außer der Pick floppt komplett ála Josh Jackson. Das ist bei Ayton nicht der Fall.

Übrigens könnte Doncic den Laden in Phoenix nicht so schmeißen wie er es in Dallas tut. Wir alle wissen welche Ego’s da unterwegs sind. Vielleicht hätte es mit zwei solchen Ballhandlern wie Booker und Doncic schon längst gekracht, vor allem unter Kokoskov. Wer wäre dort wohl der Liebling gewesen? Das wird immer unter den Tisch gekehrt :!:

Also so einfach kann man es sich mMn nicht machen. Booker wurde wie Dennis Smith Jr. zum Retter und König der Franchise erkoren. Wäre spannend gewesen ob das überhaupt geklappt hätte. So wie ich Booker inzwischen einschätze, akzeptiert er auf jeden Fall eine kleinere Rolle. Den Ball ganz abgeben und klar zurückstecken, gute Nacht. Bei Booker/Ayton sehe ich diese Probleme nicht, weil man immer wieder abwechseln kann und Ayton nicht balldominant ist. Die Suns benötigen ja auch keinen super Ballhandler, sondern jemanden der Entlastung bringt und weiß was er tut.

Doncic ist mMn im Vergleich zu Booker der bessere Playmaker und auch langfristig der bessere Spieler. Es wäre sinnvoll gewesen, Doncic den Ball in die Hand zu geben. Deshalb habe ich nicht nur wegen One-Way größere Zweifel, sondern auch ob das überhaupt mit diesen Alphas funktioniert hätte. Das es offensiv in dieser Saison, also kurzfristig, besser funktioniert hätte, steht wohl außer Frage. Da kann es keine zwei Meinungen geben. Da stimme ich dir zu. Ebenso würde ich dir zustimmen, dass individuell Doncic wahrscheinlich immer eine Stufe über Ayton stehen wird, aber das beantwortet die Frage nach dem langfristig besseren Duo trotzdem nicht.

Philosophie, Spielsystem, Stars, Coach und Supporting Cast müssen zusammenpassen. Bei den Suns fallen 4 von diesen 5 Punkten einfach mal komplett weg. Das wäre auch mit Booker/Doncic nicht anders gewesen. Ob Igor überhaupt ein guter Headcoach ist, wissen wir auch nicht.

Lautet dein Satz:
„Ich denke, potentiell wäre Doncic/Booker sinnvoller als das Duo Ayton/Booker, weil"…stimme ich voll und ganz zu. Jonathan hatte das immer toll begründet. Ich glaube nämlich beide Betrachtungsweisen sind nachvollziehbar und "richtig". Du bezeichnest Ayton jetzt bereits als falschen Pick und dies geht mir ein Schritt zu weit.

Wäre Booker nicht im Team gewesen, würde ich dir zustimmen. Rein individuell gesehen ist Doncic ziemlich sicher auch langfristig vor Ayton anzusiedeln. Aber man kann doch die Gesamtsituation und Booker nicht einfach rausrechnen und ein Urteil fällen, ohne all die anderen Fragezeichen beleuchtet zu haben.

Das Duo Booker/Doncic würde nämlich auch viele Fragezeichen mitbringen. Brechen wir das Ganze doch nochmal ein Stück runter. Hatte Young eine bessere Rookie Saison wie Ayton? Weiß ich nicht. Wenn man sagt, Young ist besser, wie soll das mit Young und Booker bitte auf Dauer funktionieren? Young’s Playmaking gefällt mir nochmal besser wie das von Doncic. Das Playmaking Problem wäre mit Young und Booker auch nicht mehr präsent gewesen. Wäre Young deswegen nun die bessere Wahl wie Ayton gewesen?

Ich stufe Doncic übrigens eine Stufe über Young ein. Man muss sich fragen ob es Sinn macht um Booker aufzubauen? Beantwortet man diese Frage mit ja, so bin ich Pro Ayton. Beantwortet man diese Frage mit nein, so bin ich Pro Doncic und dann würde ich Booker traden.

Die nächste Frage ist:
Doncic ist aus der Draftclass mMn BPA, aus und Ende. :D Aber:
Ist der Talentlevel zwischen Ayton und Doncic so groß, dass man die gesamte Situation und Booker nicht beachten kann? Also steht Doncic langfristig meilenweit vor Ayton? Meine Antwort ist nein. Ich halte den Unterschied zwischen Doncic und Ayton für groß, aber nicht groß genug, d.h. Fit, Teamzusammenstellung und Kaderstruktur spielen bei mir eine riesige Rolle, weshalb das Duo "Booker/Ayton" für mich langfristig wertvoller ist.

Ich glaube an Booker und Ayton. Glaube ich an Booker und Ayton in Phoenix? Nein. Leider. In drei Jahren wissen wir mehr. :mrgreen:
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#2906

Beitrag von Mabusian » 24.04.2019, 14:00

STAT hat geschrieben:
24.04.2019, 10:29
Lautet dein Satz:
„Ich denke, potentiell wäre Doncic/Booker sinnvoller als das Duo Ayton/Booker, weil"…stimme ich voll und ganz zu. Jonathan hatte das immer toll begründet. Ich glaube nämlich beide Betrachtungsweisen sind nachvollziehbar und "richtig". Du bezeichnest Ayton jetzt bereits als falschen Pick und dies geht mir ein Schritt zu weit.
Als falschen Pick habe ich ihn hauptsächlich als Reaktion auf dein "ihn immer noch zu 100% für den richtigen Pick halte" geschrieben. Ayton kann in der richtigen Situation zu einem dominaten Center werden, daran habe ich auch keinen Zweifel. Trotzdem ist er für mich der falsche Pick - für die Suns in ihrer Situation. Doncic/Booker wäre für mich deswegen besser als Ayton/Booker, weil du heutzutage einen Eliteballhandler brauchst, wenn du ganz oben angreifen willst. Natürlich kann man mit den vorhandenen Assets das Problem Ballhandler adressieren (auch wenn wir es beide den Suns nicht zutrauen, es anständig zu lösen), aber ich glaube, gerade Serien wie Houston-Utah zeigen, wie wichtig ein dominanter Ballhandler heutzutage ist. Und sorry, deine Argumentation, dass Doncic/Booker evtl. Egoprobleme haben könnten, kann ich nicht nachvollziehen. Wenn Booker schon solche "Delusions" hat, dass er der primäre Ballhandler sein muss, ist eh Hopfen und Malz verloren. Daran glaube ich aber nicht.
Booker musste diese Saison viel Lehrgeld als Ballhandler bezahlen. Meine Erfahrung ist, dass jeder gerne mit Kollegen zusammenarbeitet, die einem die Aufgaben abnehmen, die man nicht so gut kann, und einen die Sachen machen lassen, die man gut kann. Das Problem mit Doncic und DSJ war ja, das Dennis halt außer Ballhandler wenig konnte, nicht, dass sie ein Egoproblem hatten.
Was wir natürlich nicht wissen, ist, welche Pläne für die PG-Position die Suns beim Draft hatten. Vielleicht hatten sie irgendwelche Zusagen, die sich dann zerschlagen haben. Sollte der Plan aber "irgendjemanden werden wir schon finden" geheißen haben, wäre für mich der Aytonpick in dieser Situation aus Sicht der Suns falsch. Nicht, weil Ayton von Doncic generell falsch war, sondern weil da zwei Spieler waren, die beide das Potential hatten (und haben), Superstars zu werden, nur wäre der eine für die Entwicklung von Booker wesentlich wichtiger gewesen - im Rückblick sowieso, aus meiner Sicht hätte ein guter Teamplaner aber das erkennen können.

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#2907

Beitrag von STAT » 24.04.2019, 15:42

Mabusian hat geschrieben:
24.04.2019, 14:00
Doncic/Booker wäre für mich deswegen besser als Ayton/Booker, weil du heutzutage einen Eliteballhandler brauchst, wenn du ganz oben angreifen willst. Natürlich kann man mit den vorhandenen Assets das Problem Ballhandler adressieren (auch wenn wir es beide den Suns nicht zutrauen, es anständig zu lösen), aber ich glaube, gerade Serien wie Houston-Utah zeigen, wie wichtig ein dominanter Ballhandler heutzutage ist.
Ein Team mit Giannis ohne elitären Ballhandler hat also keine Chance „oben anzugreifen“? Was ist mit den Kawhi-Raptors...oder den Duncan-Spurs…oder vielen anderen?

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Wenn das Talent in der Spitze passt und die Rädchen ineinandergreifen, dann braucht man nicht unbedingt einen elitären Ballhandler/Playmaker, was das auch immer heißen soll. Da werden die Aufgaben über mehrere Schultern verteilt. Man benötigt elitäre Spieler (Top 10 Spieler – nach Möglichkeit MVP-Material) und dann muss man darum richtig aufbauen. Ein Top 10 Spieler kann genauso ein Big wie Davis/Embiid sein…oder ein Scorer/Playmaker wie Harden…oder ein Two-Way-Player wie Kawhi. Das muss doch kein Eliteballhandler sein…

Wenn Booker und Ayton den Best Case erreichen sollten, dann haben die Suns zwei Top 20 Spieler, nach Möglichkeit einer davon Top 1-10. Dann braucht es keinen elitären Ballhandler, genauso wenig wie in Milwaukee oder Toronto. Dann reichen die Lowry’s und Bledsoe‘s dieser Welt, übrigens allesamt Spieler die Defense spielen können!

Am Ende benötigt man eine Top Defense und eine Top Offense. Die Balance zwischen Playmaking, Creation, Fit, Defense und Offense muss passen. Wie findet man mit Booker und Doncic eine gesunde Balance? Ich sage nicht es ist unmöglich, aber beide sind Stand heute für mich ziemlich leichte Ziele, sofern sie zusammen in einem Team spielen. Im Basketball ist das halt gleich mal 40% des Lineups.

Wieso braucht man einen Eliteballhandler um „oben anzugreifen“? Wer und was ist das überhaupt? LeBron James?

Geht es nur um Ballhandling oder auch um Playmaking? Schmeißen wir das in einen Topf? Kyrie und Curry sind überragende Ballhandler. Sind sie elitäre Playmaker? Sind sie elitäre Spieler? Was macht sie elitär? Wie definieren wir das nun? Eines haben sie alle gemeinsam. Sie sind Top 10 bzw. MVP-Material und von (potentiellen) Two-Way-Playern umgeben.

Was soll mir die Utah/Houston-Serie zeigen? Das Harden einer der besten Offensivspieler aller Zeiten ist, die Saison seines Lebens spielt und die Jazz nicht gut genug zusammengestellt sind. Devin Booker ist bei aller Kritik was das Ballhandling/Playmaking betrifft eine ganz andere Liga als Donovan Mitchell! Ja und Ricky Rubio ist halt Ricky Rubio. Den Jazz fehlt mMn ein Top 10 Spieler und ein besserer Supporting Cast. Viel mehr erkenne ich aus der Serie nicht. Was erkennst du da und warum benötigen jetzt alle Teams Spieler wie Harden/Paul?

zu Booker und seinem Ego. Es gibt inzwischen mehr als genug Vorfälle, weshalb alle Alarmglocken an sein sollten.
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#2908

Beitrag von Mabusian » 24.04.2019, 16:21

STAT hat geschrieben:
24.04.2019, 15:42

Ein Team mit Giannis ohne elitären Ballhandler hat also keine Chance „oben anzugreifen“? Was ist mit den Kawhi-Raptors...oder den Duncan-Spurs…oder vielen anderen?
Giannis hat für mich elitäre Ballhandlerskills, auch wenn er nicht immer den Ballvortrag übernimmt. Die Raptors haben zum einen Lowry, der definitiv überdurchschnittliche Skills hat, zum anderen müssen sie erst mal gegen die Sixers zeigen, dass sie oben angreifen können. Und die Duncan-Spurs sind zum einen über fünf Jahre her, zum anderen hatten sie mit Parker und Ginobili natürlich zwei elitäre Ballhandler, auch wenn man das in einem Popteam leicht übersehen kann.

Ob du den Skill nun Ballhandling oder Playmaking oder wie auch immer nennst, ist mir egal. Ich denke, du weißt, was ich damit meine. Ich bin der Überzeugung, man braucht einen Spieler, der für sich UND andere kreieren kann. Booker und Ayton, sollten sie Top 10 Spieler werden, werden beides Spieler sein, die besser sind, wenn andere auch für sie kreieren können. Du glaubst, man kann zwei beliebige Top 10/20 Spieler nehmen, ich glaube es nicht. Ich glaube aber auch nicht, dass wir in den nächsten drei bis fünf Jahren die Situation haben, das verifizieren zu können. Vielleicht treffen sich KD und Leonard in der nächsten Saison bei den Knicks und hauen die komplette Liga weg, dann wäre ich überrascht und du hättest recht. Bis dahin ist die Diskussion theoretisch und wird es bleiben, weil es zu viele andere Parameter gibt, zumal sich das Spiel in fünf Jahren schon wieder komplett geändert haben könnte.

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#2909

Beitrag von STAT » 24.04.2019, 16:57

Mabusian hat geschrieben:
24.04.2019, 16:21
Giannis hat für mich elitäre Ballhandlerskills, auch wenn er nicht immer den Ballvortrag übernimmt. Die Raptors haben zum einen Lowry, der definitiv überdurchschnittliche Skills hat, zum anderen müssen sie erst mal gegen die Sixers zeigen, dass sie oben angreifen können. Und die Duncan-Spurs sind zum einen über fünf Jahre her, zum anderen hatten sie mit Parker und Ginobili natürlich zwei elitäre Ballhandler, auch wenn man das in einem Popteam leicht übersehen kann.

Ob du den Skill nun Ballhandling oder Playmaking oder wie auch immer nennst, ist mir egal. Ich denke, du weißt, was ich damit meine. Ich bin der Überzeugung, man braucht einen Spieler, der für sich UND andere kreieren kann. Booker und Ayton, sollten sie Top 10 Spieler werden, werden beides Spieler sein, die besser sind, wenn andere auch für sie kreieren können. Du glaubst, man kann zwei beliebige Top 10/20 Spieler nehmen, ich glaube es nicht. Ich glaube aber auch nicht, dass wir in den nächsten drei bis fünf Jahren die Situation haben, das verifizieren zu können. Vielleicht treffen sich KD und Leonard in der nächsten Saison bei den Knicks und hauen die komplette Liga weg, dann wäre ich überrascht und du hättest recht. Bis dahin ist die Diskussion theoretisch und wird es bleiben, weil es zu viele andere Parameter gibt, zumal sich das Spiel in fünf Jahren schon wieder komplett geändert haben könnte.
Wenn wir den Begriff „elitär“ so definieren und so weit ausdehnen, dann macht es das Duo Booker/Ayton ja noch viel mehr attraktiver. Demnach ist Devin Booker auch ein elitärer Ballhandler und dann sind die beiden mehr denn je eine saugeile Kombination.

Booker muss sich diesbezüglich vor allen genannten Spielern nicht mehr verstecken und er hat sich bis jetzt jedes Jahr massiv (!) verbessert. Meine vergangene Kritik an ihm geht dahin, dass ich elitär anders definiere und da noch Baustellen erkenne. Aber wenn es so ist, dann ist Booker bereits das was man benötigt um „oben anzugreifen“.

Zweifellos muss er so weitermachen, ein Stück effizienter werden und etwas Defense spielen. Das sind jetzt aber allesamt keine großen Sprünge mehr. Booker hat sich extrem entwickelt. Bei mir hat er nur einen schweren Stand, weil mich die Nebengeräusche nerven und meine Messlatte ganz oben (meine Definition von elitär) angesiedelt ist.
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#2910

Beitrag von Mabusian » 24.04.2019, 17:14

STAT hat geschrieben:
24.04.2019, 16:57
Booker muss sich diesbezüglich vor allen genannten Spielern nicht mehr verstecken und er hat sich bis jetzt jedes Jahr massiv (!) verbessert. Meine vergangene Kritik an ihm geht dahin, dass ich elitär anders definiere und da noch Baustellen erkenne. Aber wenn es so ist, dann ist Booker bereits das was man benötigt um „oben anzugreifen“.

Zweifellos muss er so weitermachen, ein Stück effizienter werden und etwas Defense spielen. Das sind jetzt aber allesamt keine großen Sprünge mehr. Booker hat sich extrem entwickelt. Bei mir hat er nur einen schweren Stand, weil mich die Nebengeräusche nerven und meine Messlatte ganz oben (meine Definition von elitär) angesiedelt ist.
Ich habe die Suns kaum gesehen, 80% meiner Meinung über Booker basiert auf deinen Posts :D Für mich klang das immer so, als ob Booker Probleme hat, wenn er das Ballhandling übernehmen soll, und er als sekundärer Playmaker besser aufgehoben ist. Wenn die Suns schon alles haben, um so schöner für dich :twisted:

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#2911

Beitrag von STAT » 24.04.2019, 17:55

Mabusian hat geschrieben:
24.04.2019, 17:14
Ich habe die Suns kaum gesehen, 80% meiner Meinung über Booker basiert auf deinen Posts :D Für mich klang das immer so, als ob Booker Probleme hat, wenn er das Ballhandling übernehmen soll, und er als sekundärer Playmaker besser aufgehoben ist. Wenn die Suns schon alles haben, um so schöner für dich :twisted:
Bist du verrückt. :tup: :mrgreen:

Mal abgesehen davon das ich keine Quelle sein sollte, hatte ich häufig das Wort „dosiert“ benutzt und es erklärt. Booker ist bereits ein sehr guter Playmaker. Er hat sich wirklich extrem gemacht. Es ist richtig, dass ich Zweifel hatte, aber generell hatte ich dann doch wieder zurückgerudert.

Bsp.:
Booker als primärer Ballhandler (übernimmt ca. 60% der Aufgaben)
Point Guard oder ein Wing als sekundärer Ballhandler (Entlastung, ca. 20% der Aufgaben)
Ayton (Playmaking aus dem Post, ca. 20% der Aufgaben)

Kann natürlich je nach Situation, Gegner usw. variieren. Aber so stelle ich es mir ungefähr vor.

Ich bin davon überzeugt, dass Booker als primärer Ballhandler funktionieren kann, aber er benötigt dringend Hilfe und er ist mMn kein Harden oder LeBron, die im Alleingang das Playmaking bewerkstelligen können. Da fehlt mir dann auch die Court Vision und das Decision Making. Aber ansonsten muss ich Booker wirklich loben.

Zudem würde ich Booker „dosiert“ den Ball aus der Hand nehmen, weil er offball eine Nuklearrakete ist, d.h. ich denke, man begrenzt seine Stärken, wenn er „zu viel“ machen muss. In Phoenix musste er quasi alles machen. Das führte natürlich zu Überlastung, Frustration und vielen Fehlern. Booker’s Spiel ist nicht perfekt und es gibt noch genug zu tun, aber das würde ich von anderen Playmakern auf seinem Niveau auch behaupten.

Mehr Point Guard, mehr Ayton, weniger Booker = alles wird gut. (hoffentlich :D)

Luka traue ich z.B. zu den Vollgas Harden zu machen. Bei Booker habe ich da noch Bauchweh. Das geht mMn tendenziell eher Richtung Lillard, Kyrie und Co. Ich sehe ihn wesentlich positiver als es vielleicht rübergekommen ist.

Booker's perfekte Rolle ist mMn:
60% Harden
40% Redick inkl. etwas Defense
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#2912

Beitrag von Simon » 25.04.2019, 13:38

@Jonathan Walker
Falls ihr es noch nicht gehört habt: Die Suns haben neben Kokoskov auch Cole Zwicker entlassen :mrgreen:

Und: Zwicker sieht Brandon Clarke als zweitbesten Spieler der Draftklasse ;)

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#2913

Beitrag von Jonathan Walker » 26.04.2019, 08:42

Simon hat geschrieben:
25.04.2019, 13:38
@Jonathan Walker
Falls ihr es noch nicht gehört habt: Die Suns haben neben Kokoskov auch Cole Zwicker entlassen :mrgreen:
Er meinte doch nur, dass er nicht mehr für sie arbeitet, oder? Auf The Stepien schreibt er auch, dass er für Loos arbeitete, "who left the Suns". Kann mir auch vorstellen, dass Zwicker keinen Bock mehr auf den Laden hatte, ähnlich wie Jerry Engelmann damals.
Simon hat geschrieben:
25.04.2019, 13:38
Und: Zwicker sieht Brandon Clarke als zweitbesten Spieler der Draftklasse ;)
:mrgreen: :tup:
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#2914

Beitrag von Simon » 26.04.2019, 09:03

Jonathan Walker hat geschrieben:
26.04.2019, 08:42
Simon hat geschrieben:
25.04.2019, 13:38
@Jonathan Walker
Falls ihr es noch nicht gehört habt: Die Suns haben neben Kokoskov auch Cole Zwicker entlassen :mrgreen:
Er meinte doch nur, dass er nicht mehr für sie arbeitet, oder? Auf The Stepien schreibt er auch, dass er für Loos arbeitete, "who left the Suns". Kann mir auch vorstellen, dass Zwicker keinen Bock mehr auf den Laden hatte, ähnlich wie Jerry Engelmann damals.
Klar, das kann gut sein. Aber wie freiwillig das bei Engelmann war, da bin ich mir auch nicht so sicher. Und Zwicker wird vermutlich auch keine große Wahl gehabt haben, wenn sein Chef, der ihn in die Organisation geholt hat, gehen musste (oder auch wollte...).

Trotzdem kann es natürlich sein, dass die alle nicht unglücklich waren/sind, das am Meeresgrund verrottende Schiff zu verlassen :mrgreen:

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#2915

Beitrag von Nobody » 26.04.2019, 09:49

Simon hat geschrieben:
25.04.2019, 13:38
Und: Zwicker sieht Brandon Clarke als zweitbesten Spieler der Draftklasse ;)
Wär er drei Jahre jünger, würde er wahrscheinlich top3 weggehen, aber so...

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Beitrag von STAT » 26.04.2019, 09:57

Cole Zwicker war bei den Suns? Das kommt davon, wenn ich so gut wie nichts mehr anklicke.
…und wir machen auch noch Witze darüber, ob James Jones am Draft Day Cole Zwicker anruft, weil kein Front Office existiert(e). Dabei war Zwicker schon längst am Start. :mrgreen:

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Ich lach mich schlapp, wenn Monty Williams bei den Lakers anheuert und die Suns-Verantwortlichen wieder wie Idioten dastehen, danach irgendeinen Plan B als Plan A verkaufen und was von Turnaround schwafeln. Wobei ich auf die LeBron-Lakers als Coach genauso wenig Lust hätte. Da weiß ich echt nicht welcher Zirkus schlimmer ist. Diese "neuen" Lakers erinnern stark an die Knicks.
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#2917

Beitrag von STAT » 29.04.2019, 21:47

Ashley Nevel hat bei Espo und Tompkins ein bisschen aus dem Nähkästchen geplaudert. Da vergeht es einem komplett. Dudley twittert auch schon wieder von dem gesamten Desaster. Die Owner müssen endlich eingreifen. Dieser James Jones wird das untergegangene Schiff noch unter den Meeresboden befördern und die werden solange weitermachen bis sie am inneren Erdkern angekommen sind.

Nächste Saison werden dann alle vom nächsten Low Point sprechen. Jetzt macht auch noch Aaron Nelson den Abflug, ausgerechnet er.
:roll: :cry:
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#2918

Beitrag von Coach K » 30.04.2019, 07:50

STAT hat geschrieben:
29.04.2019, 21:47
Nächste Saison werden dann alle vom nächsten Low Point sprechen. Jetzt macht auch noch Aaron Nelson den Abflug, ausgerechnet er.
:roll: :cry:
Musste erstmal nachschauen wer Herr Nelson den ist. Dann gelesen das die Pelicans Ihm wohl gleich ein Angebot gemacht haben das er für Sie arbeitet. 19 Jahre VAH ist eine lange Zeit. Warum er geht oder gehen muss würde mich mal interessieren.

Suns und seine Abteilung galten gerade für Spieler mit Verletzungen als die Franchise wo man die Karriere verlängern kann.
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#2919

Beitrag von STAT » 30.04.2019, 09:54

Coach K hat geschrieben:
30.04.2019, 07:50
Musste erstmal nachschauen wer Herr Nelson den ist. Dann gelesen das die Pelicans Ihm wohl gleich ein Angebot gemacht haben das er für Sie arbeitet. 19 Jahre VAH ist eine lange Zeit. Warum er geht oder gehen muss würde mich mal interessieren.
Gutes Angebot + fehlende Wertschätzung.

Rookie James Jones hat vor die gesamte Franchsie aufzuräumen und alles nach seinen und Sarver’s Vorstelllungen neu aufzubauen. Aaron Nelson‘s Team waren die letzten relevanten Angestellten in diesem Laden, denen ich Professionalität unterstelle. Jetzt gibt es bald nur noch James Jones und seine „Championship Mentality“. :tup:
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#2920

Beitrag von Jonathan Walker » 02.05.2019, 19:47

Coach K hat geschrieben:
30.04.2019, 07:50
Suns und seine Abteilung galten gerade für Spieler mit Verletzungen als die Franchise wo man die Karriere verlängern kann.
Der Ruf wurde vor 10-15 Jahren erarbeitet. Damals auch völlig zurecht. Die letzten Jahre sind viele Spieler ständig verletzt - was an den Spielern selbst liegen kann, aber eben auch am Medical Staff. Die letzten Jahre liefen da nicht mehr so gut, dass ich den Move von vornherein verurteilen würde.

Wir haben letztlich zu wenig Einblick, um das bewerten zu können.

@@STAT: Fuck, ich finde die Pods von Espo und Co. wirklich unerträglich, aber den muss ich dann wohl doch anhören... Was hat Dudley getweetet? Ging auch an mir vorbei.
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#2921

Beitrag von STAT » 02.05.2019, 21:28

Jonathan Walker hat geschrieben:
02.05.2019, 19:47
@@STAT: Fuck, ich finde die Pods von Espo und Co. wirklich unerträglich, aber den muss ich dann wohl doch anhören... Was hat Dudley getweetet? Ging auch an mir vorbei.
Kann ich dir auch in diesem Fall nicht wirklich empfehlen. Habe nur reingehört, weil ich wissen wollte was mit TJ Warren war und ist. Dudley hat seinen Tweet gelöscht oder er ist alt. Bin zu doof um ihn zu finden. Im Grunde war es ein Zweizeiler in dem übersetzt drin stand, dass die Franchise „broken“ ist => keine Struktur etc. Also auch nichts Neues.

Mag sein, dass die Trennung von Aaron Nelson richtig ist, aber um das geht es gar nicht. Es passt eben ins Bild das Nelson ausgerechnet jetzt geht. Würden die Menschen dieser Organisation vertrauen, würde niemand was sagen, sofern man sich neu orientieren möchte.

Wahrscheinlich kümmert sich bald der Staff von den Arizona Cardinals um die Suns-Spieler. Die Pelicans gehen den Suns-Weg und die Suns den Pelicans-Weg. Würde doch großartig passen. :mrgreen:
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#2922

Beitrag von freiplatzzokker » 03.05.2019, 18:18

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#2923

Beitrag von STAT » 03.05.2019, 20:23

Ist das jetzt gut oder schlecht?
Ein Jahr arbeiten und vier Jahre bezahlten Urlaub ist für Monty bestimmt reizvoll.
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#2924

Beitrag von Jonathan Walker » 03.05.2019, 21:26

Ein paar spontane Gedanken:

Positiv:

1. ich denke/hoffe, dass er der beste verfügbare Kandidat war
2. Er sollte sehr viel besser mit den Spielern klarkommen
3. Er hat zuletzt für ein Team gearbeitet, welches um Embiid aufgebaut ist --> kann sich nur positiv auf Ayton auswirken
4. So ergibt die Entlassung Igors einigermaßen Sinn
5. Ein Fünfjahres-Deal deutet auf Stabilität und Spendierfreude Sarvers hin
6. Manches, was unter Igor schief lief, kann eigentlich nur besser werden :roll:

Negativ:
1. Als er zuletzt HC war, war sein Stil SEHR hängengeblieben (langsame Pace, wenig Dreier & keine Dreier für AD etc.)

Ist zwar nur ein Punkt, aber der könnte schwerer wiegen, als alle positiven zusammen... Es bleibt spannend.

Neutral:
1. Er hat sich für die Suns entschieden und damit wohl gegen die Lakers. Feiern jetzt viele, aber das sollte eigentlich nebensächlich sein.
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#2925

Beitrag von STAT » 03.05.2019, 21:55

Jonathan Walker hat geschrieben:
03.05.2019, 21:26
Ein paar spontane Gedanken:

Positiv:
6. Manches, was unter Igor schief lief, kann eigentlich nur besser werden :roll:
Wenn aus den eigenen Reihen „he’s not a headcoach" kommt, dann bestätigt das nur was wir das gesamte Jahr bestaunen durften. Igor ist viel zu schlecht, auch wenn nicht alles schlecht war. Es soll im Locker ja überhaupt nicht gepasst haben. Die Spieler sollen teilweise keine Ahnung gehabt haben was Igor von ihnen möchte.

EDIT: Da passt auch diese ganze höchst mysteriöse Effort-Sache perfekt rein.
Jonathan Walker hat geschrieben:
03.05.2019, 21:26
Negativ:
1. Als er zuletzt HC war, war sein Stil SEHR hängengeblieben (langsame Pace, wenig Dreier & keine Dreier für AD etc.)

Ist zwar nur ein Punkt, aber der könnte schwerer wiegen, als alle positiven zusammen... Es bleibt spannend.
Das wurde Nate McMillan bei der Pacers Verpflichtung ja z.B. auch oft vorgeworfen. Monty war aus der NBA nicht raus, sondern hat die Veränderungen live und direkt am Court miterlebt. Ist es wirklich realistisch das sich jemand diesbezüglich überhaupt nicht weiterentwickelt? Das wäre grausam.

Wobei ich ehrlich gesagt auf die planlose Rennerei und das blinde Dreier Gechucke generell verzichten kann. Ohne Struktur und Qualität bringt es auch nichts. Wenn eine langsamere Pace und 7 Dreier weniger zu mehr als 19 Siegen führen, dann nehme ich das mit.
Jonathan Walker hat geschrieben:
03.05.2019, 21:26
Neutral:
1. Er hat sich für die Suns entschieden und damit wohl gegen die Lakers. Feiern jetzt viele, aber das sollte eigentlich nebensächlich sein.
Echt jetzt? Die Lakers haben den Suns fast immer die Hosen ausgezogen. Ich wäre als Suns-Fan und Teil der Robert-Sarver-Franchise mal ganz ruhig. Die Lakers haben neben Dysfunktionalität und Klutch-Jünger, ebenso auch viele Titel in der Vitrine, eine beeindrucke Geschichte/Tradition und einen Strand. Immerhin. Die Suns haben gar nichts.
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