Phoenix Suns

Zur ausgiebigen Diskussion über die einzelnen NBA-Franchises. Fan-Talk!
Arne Cas
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Phoenix Suns

#2126

Beitrag von Arne Cas » 31.08.2018, 11:00

Jarret Jack wäre doch für die Suns ein Thema. Der hat die letzte Saison bei den Klicks solide das Spiel geleitet und ist noch umsonst zu haben.

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STAT
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#2127

Beitrag von STAT » 31.08.2018, 12:01

Coach K hat geschrieben:
31.08.2018, 10:33
Zum Thema Anderson, egal ob er jetzt startet oder nicht, ich sehe das er an die 24 Minuten sehen wird. Hinter ihm steht Bender, wenn dieser weiter so phlegmatisch über das Feld rennt wie es schon passiert ist, warum soll dann nicht Anderson starten.

Klar eine Starting 5 mit Booker, Bridges, Ariza, Jackson und Ayton sieht gut aus und ist ein spannendes Projekt aber ob das wirklich so kommen wird. Ich weiß es nicht.
Bender ist nicht mein Problem. Wenn er wieder schlafwandelt, raus mit ihm! Mir geht es um Jackson, Bridges und Co. Sollten Ariza und Anderson viel Spielzeit auf der 4 bekommen, so wird es auf den anderen Positionen sehr eng. Das möchte ich unbedingt vermeiden, da Jackson und Bridges High Motor Guys (im Gegensatz zu Dragan) und die Zukunft sind. Zudem wäre da noch TJ Warren.

Außerdem kann Bender hinter Ayton auf die 5. Anderson ist dort noch weniger spielbar als eh schon. Wenn Dragan nicht liefert, dann stellt man Holmes oder Chandler hinter Ayton. Unabhängig davon was Bender anbietet, Ersatz wäre sowohl auf der 5 als auch auf der 4 vorhanden. Bei mir heißen sie nur in keinem Szenario Ryan Anderson.
Coach K hat geschrieben:
31.08.2018, 10:33
Ich habe etwas Angst um euch, das möglicherweise die Zukunft eingetauscht für schnelleren Erfolg.
Das wäre das schlimmste.
Erstmal keine Panik. Darauf deutet bis jetzt noch nichts hin. Der Value von Chriss und Melton dürfte ähnlich sein und Anderson/Knight schenken sich zum aktuellen Zeitpunkt nicht viel. Straight up hätten sehr viele Chriss für Melton abgegeben. Die Suns haben damit 5 (!) Rookies für nächste Saison unter Vertrag. Der Rest ist wahnsinnig jung und noch sehr viele Jahre von ihrer Prime entfernt. Chandler zählt nicht mehr und Ariza ist eine Übergangslösung der bei der Kulturveränderung helfen soll. Der Einzige der da nicht reinpasst ist Ryan Anderson. Das trifft aber auch auf Knight zu. Von dem her hat sich erst einmal rein gar nichts verändert.

Wenn es zwei Spieler im Kader der Suns gab, die mit der langfristigen Zukunft wenig zu tun hatten, dann Knight und Chriss. Ich hätte Chriss sehr gerne noch eine Saison in anderen Strukturen gesehen, aber er passt nicht wirklich neben Ayton. Von Knight fangen wir gar nicht an. Rein aus diesem Blinkwinkel war der Trade nicht besorgniserregend. Das Team ist extrem jung und talentiert, inkl. einem Franchiseplayer und einem möglichen.

Schwierig wird es erst dann, wenn sie Josh Jackson für irgendjemanden wie Darren Collison oder so abgeben. Das geht gar nicht. Das Problem ist, ich traue es McD zu. :?

Schau dir mal das Alter der Jungs an:

Shaquille Harrison (24)
Elie Okobo (20)
De'Anthony Melton (20)
Davon Reed (23)
Devin Booker (21)
Josh Jackson (21)
Mikal Bridges (22)
TJ Warren (24)
Dragan Bender (20)
Deandre Ayton (20)

Ein Win-Now-Move war das mMn genauso wenig wie der Trade für Bridges, sofern Anderson und Ariza keine 60 Minuten abreißen, Gott bewahre. :mrgreen: Melton ist sogar jünger als Chriss. Stand heute ist noch gar nichts passiert was in die Richtung gehen könnte. Ich würde es als Gamble und Investition bezeichnen, exakt wie bei Bridges. Das kann man im Vakuum völlig zurecht kritisieren, aber Win-Now Moves und die Zukunft wegtraden sehen dann doch ganz anders aus.

Die Heat Picks für Thad Young und Josh Jackson für Darren Collison sind Win-Now-Moves. Melton und Bridges sind Investitionen in die Zukunft. Ob es gute Investitionen sind, ist ein anderes Thema.

...und wenn wir ehrlich sind: Hat Chriss mit heutigen Wissen überhaupt noch mehr Upside als Melton?
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Simon
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#2128

Beitrag von Simon » 31.08.2018, 12:44

@STAT
Sam Vecenie:

Favorite second-round picks

1. De’Anthony Melton (46): Speaking to executives after the draft, no one could really explain the Melton fall to No. 46. I had him at No. 25 on my board, and he should fit in nicely as a role player who shares some responsibilities as an initiator and defends at a high level. It should come as no surprise that an analytically inclined organization such as the Rockets stopped the fall, as Melton rates out highly in many models based off of his age and across-the-board production during his freshman year at USC.
The Stepien hatte Melton an #12 (!), Kevin O'Connor an #23, Jonathan Tjarks an #28.

Melton ist für mich klar das bessere Asset als Chriss, der Tausch dieser beiden gefällt mir für die Suns sehr gut. Außerdem ist keineswegs sicher, ob Knight oder Anderson der wertvollere Spieler ist (ob Knight überhaupt noch ein NBA-Spieler ist...). Und vor allem ist Anderson ein reiner Komplementärspieler. Er ist auf höchstem Playoff-Niveau unspielbar, bei den Suns kann er aber evtl. eine nützliche Rolle ausfüllen.

Sein Vertrag ist natürlich schrecklich, aber das deutet zumindest darauf hin, dass die Suns 2019 keinen B- oder C-Star überbezahlen werden. Ich freue mich auch, dass man anscheinend Bender noch eine echte Chance geben will. Bender und Anderson passen als Backup-FC eigtl. auch ganz gut nebeneinander.

Ich hoffe natürlich, dass Anderson auf keinen Fall startet und nicht zu viele Minuten bekommt. Aber insgesamt finde ich den Trade nicht schlecht, Meltons Potenzial könnte die 11 Millionen, die Anderson in den nächsten 2 Jahren mehr verdient als Knight, jedenfalls wert sein. Als Spielertyp könnte er auch hervorragend neben Booker passen und hat von allen Suns-PG das höchste Upside.

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#2129

Beitrag von STAT » 31.08.2018, 13:11

@ Simon:

Deine Meinung ist sehr beruhigend. Deshalb musst du jetzt gleich nochmal in den Einsatz. Ich frage mich nämlich warum die Suns dann Melton nicht an # 31 gezogen haben?
Simon hat geschrieben:
31.08.2018, 12:44
Melton ist für mich klar das bessere Asset als Chriss, der Tausch dieser beiden gefällt mir für die Suns sehr gut.
Okay, dafür kenne ich Melton viel zu wenig. Aber ich kann es nachvollziehen, da ich ziemlich viel von Chriss weiß. :D Bei Chriss fehlt es neben IQ mMn eben auch extrem an Basketballskills.
Simon hat geschrieben:
31.08.2018, 12:44
Ich hoffe natürlich, dass Anderson auf keinen Fall startet und nicht zu viele Minuten bekommt. Aber insgesamt finde ich den Trade nicht schlecht, Meltons Potenzial könnte die 11 Millionen, die Anderson in den nächsten 2 Jahren mehr verdient als Knight, jedenfalls wert sein. Als Spielertyp könnte er auch hervorragend neben Booker passen und hat von allen Suns-PG das höchste Upside.
Traust du Melton mittel – bis langfristig zu ein solider Starter werden und wenn ja, warum ist Melton potentiell besser wie Okobo? Wie hoch schätzt du sein Ceiling ein? Wenn möglich, bitte Best Case. Dafür wird man nämlich den Vertrag von Anderson schlucken.
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#2130

Beitrag von Simon » 31.08.2018, 13:26

Ich traue ihm zu, neben einem Spieler wie Booker ein guter Starter zu werden, ja.

Best Case: ein etwas größerer und stärkerer Patrick Beverley mit besserer Help Defense (transition D und weak side shot blocking à la Danny Green).

Ob er dieses Niveau erreicht, hängt wie so oft vom Wurf ab. Ich halte es für möglich, dass er ein guter Dreierschütze wird, sicher ist das aber natürlich nicht.

Hier eine wie ich finde sehr gute Kurzzusammenfassung:
https://www.thestepien.com/deanthony-melton/

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#2131

Beitrag von kdurant35 » 31.08.2018, 13:34

STAT hat geschrieben:
31.08.2018, 13:11
@ Simon:

Deine Meinung ist sehr beruhigend. Deshalb musst du jetzt gleich nochmal in den Einsatz. Ich frage mich nämlich warum die Suns dann Melton nicht an # 31 gezogen haben?
Simon hat geschrieben:
31.08.2018, 12:44
Melton ist für mich klar das bessere Asset als Chriss, der Tausch dieser beiden gefällt mir für die Suns sehr gut.
Okay, dafür kenne ich Melton viel zu wenig. Aber ich kann es nachvollziehen, da ich ziemlich viel von Chriss weiß. :D Bei Chriss fehlt es neben IQ mMn eben auch extrem an Basketballskills.
Simon hat geschrieben:
31.08.2018, 12:44
Ich hoffe natürlich, dass Anderson auf keinen Fall startet und nicht zu viele Minuten bekommt. Aber insgesamt finde ich den Trade nicht schlecht, Meltons Potenzial könnte die 11 Millionen, die Anderson in den nächsten 2 Jahren mehr verdient als Knight, jedenfalls wert sein. Als Spielertyp könnte er auch hervorragend neben Booker passen und hat von allen Suns-PG das höchste Upside.
Traust du Melton mittel – bis langfristig zu ein solider Starter werden und wenn ja, warum ist Melton potentiell besser wie Okobo? Wie hoch schätzt du sein Ceiling ein? Wenn möglich, bitte Best Case. Dafür wird man nämlich den Vertrag von Anderson schlucken.
Okobo wurde doch bei den Suns angeblich sogar als Kandidat auf den 16ten Pick gehandelt.
Melton mögen und Okobo besser finden ist ja kein Wiederspruch.

Selbst kann ich über Melton wenig sagen. Nach dem Draft hab ich aber auch oft gehört, dass man seinen Fall sehr verwundert war. Angeblich hat er auch in der Summer League viele überzeugt.
Zuletzt hab ich einen Bericht gelesen, in dem es um einen potenziellen Anderson Salary Dump ging. 2019ner Pick und Melton würden da als Dreingabe gehandelt. Im gleichen Bericht würde gemeldet, dass Houston Melton nur ungern abgeben würde. Dort wurde er vom Value wohl in den Bereich eines Picks in den 20igern eingeordnet. Und mMn wäre es derzeit nicht sicher, ob Phoenix für Chriss noch einen Erstrundenpick bekommen hätte.

Was für mich bei Melton vs Chriss für den G spricht ist die Gestaltungsmöglichkeit des Vertrages. Derzeit kann man ihm ohne Cap zwar nur zwei Jahre anbieten (oder man schafft Capspace), doch selbst dann hätte er 2020 ein viel geringeren Caphold als Chriss, der ca bei 12 Mio sein sollte. Also selbst wenn Chriss sich noch vernünftig entwickeln sollte, wird man von seinem günstigen Rookievertrag kaum profitieren. Gehaltstechnisch geben sich Anderson/Melton sowie Knight/Chriss ja auch nicht viel.

Ich sehe Vor- und Nachteile für Phoenix. Dem eher negativen Stimmen vieler Fans kann ich mich jedoch nicht anschließen. Kann man machen, muss man aber nicht.
Und sollte wirklich noch was Folgen kann die Beurteilung danach ja auch wieder ganz anders aussehen.

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#2132

Beitrag von Simon » 31.08.2018, 13:46

JZ Mazlish (The Stepien):

De’Anthony Melton has the chance to be an absolute theft for Houston at 46. His draft day fall suggests there may be some personality or medical flags we don’t know about. But from an outsiders perspective, this looks like the best value pick of the draft. I had Melton #12 on my board. His defensive IQ and versatility should allow him to shine in Houston’s switching scheme. He can realistically play the 2 next to Chris Paul, the off-ball 1 next to James Harden, or even the 3 next to both of them.

Offensively, his smart passing and ball-handling chops should allow him to make good decisions from a secondary position. The question is obviously how he shoots the ball from three. If he can just make corner spot-ups he should be a great pick for Houston. If he shoots any better than that he might be the steal of this second round. Fantastic pick.
Natürlich ist es irgendwie verdächtig, wenn jemand unerwartet so tief fällt. Aber im Gegensatz z.B. zu Robert Williams ist da bisher zumindest noch nicht öffentlich geworden, was die Gründe sein könnten.

Sportlich steht für mich (subjektiv) außer Frage, dass ich lieber Melton als Chriss im Team hätte. Erst recht in diesem Kader mit Booker, Ayton, Bender und Warren. Ganz ehrlich: Richaun Holmes ist sehr wahrscheinlich ein besserer Spieler als Chriss und auch erst 24. Klar, Chriss hat noch mehr Upside, aber einen soliden Backup-Center findet man immer.

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#2133

Beitrag von STAT » 31.08.2018, 14:36

Cool, dann kann ich Brogdon und Ntilikina endlich von meiner Liste streichen. :lol:

Danke für deine Einschätzung. :tup: Dann bin ich mal gespannt ob die Suns mit Shaq, Okobo und Melton in die Saison gehen oder ob noch etwas passiert. Für mich sieht es momentan eher nach Quantität als nach Qualität aus. Das ist keine Kritik und ich kann es schlecht beurteilen, aber irgendwie hätte ich mir gewünscht, dass die Suns Okobo hinter einem soliden Vet entwickeln. Nun hat man schon wieder zwei von der Sorte, mit Shaq vielleicht sogar drei. Es werden Erinnerungen an Chriss und Bender wach. Ich bin mir nicht sicher wo das hinführen soll? Es wäre absurd Okobo nun für einen halbwegs brauchbaren Vet zu traden, nachdem sie sich für Okobo und gegen Melton an # 31 entschieden haben. Mich erinnert das irgendwie an Presti. Viel Quantität holen und darauf hoffen das es irgendeiner schafft. Dem Profil von Melton nach, baut McD jedenfalls weiterhin um Booker und Ayton auf, zumindest in der Theorie. :tup:

Eines ist allerdings sicher:
Die zwei Spieler mit der niedrigsten Spielintelligenz sind damit aus der Stadt. Was Knight und Chriss gekostet haben und in dem Fall immer noch kosten, ist abenteuerlich. Wenn das Projekt „Melton“ auch scheitert und die Suns an diesem noch schlimmeren Vertrag von Anderson kleben bleiben, failed McD schon wieder. Diese ganze Geschichte mit Knight, dem Lakers Pick bis hin zu Dragic, den Heat Picks und damit Bridges…ja und jetzt reden wir über Ryan Anderson…dazwischen drin Isaiah Thomas und Bogdan Bogdanovic…das ist ein einziges Desaster.

Nur dank Booker und der Lottery sieht es gut aus. Wenn Melton und Bridges Teil eines möglichen Spitzenteams um Booker und Ayton werden, dann wird die Geschichte wie sie zustande gekommen ist, eine der verrücktesten Stories in der NBA. Seit dem Lakers Pick und dem Trade von 2015 hängt alles irgendwie miteinander zusammen.

zwei Heat Picks => Dragic
Lakers Pick => Brandon Knight
Thomas => Cavs Pick
Chriss => 13, Cavs Pick, draft rights Bogdan Bogdanovic

Thomas wird zum Nulltarif zum Star. Die Heat Picks werden immer attraktiver. Knight scheitert in Phoenix komplett. Chriss funktioniert überhaupt nicht.

Mikal Bridges wird 2018 mit dem Lakers Pick aus dem Knight Trade von den Sixers gezogen.

Bridges => zwei Heat Picks, davon einer ungeschützt um den ehemals eigenen Lakers Pick zurückzuholen. :stupid:
Knight, Chriss => Anderson (OMG :stupid:), Melton

Das ist alles so absurd, es glaubt dir niemand. Also wenn das klappt, dann ist McD Lord Sidious höchstpersönlich. Da fehlen mir die Worte. Was da hin und her getradet wurde, ist einfach richtig übel. Am Ende kommen Melton und Mikal dabei raus. :mrgreen:
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#2134

Beitrag von STAT » 31.08.2018, 17:16

kdurant35 hat geschrieben:
31.08.2018, 13:34
Ich sehe Vor- und Nachteile für Phoenix. Dem eher negativen Stimmen vieler Fans kann ich mich jedoch nicht anschließen. Kann man machen, muss man aber nicht.
Dieses Symptom erkenne ich seit Längerem wenn es um die Suns geht. Der Tenor ist ungefähr so:

Sind die Spieler bei den Suns = schlecht
Werden exakt diese Spieler getradet = so schlecht sind sie gar nicht

Sind die Assets in Phoenix gehortet = eher weniger attraktiv
Werden die Assets weitergetradet = sexy, sexy

Das ist inzwischen normal und ich habe mich dran gewöhnt. Es betrifft selbstverständlich nicht alle „Experten“ und Fans, aber es ist schon sehr, sehr häufig zu lesen. Das fängt bei den äußerst fragwürdigen Teamanalysen bei Leuten wie Duncan an und hört bei einzelnen Fans in Foren auf.

Würde Devin Booker nicht in Phoenix, sondern in L.A. etc. spielen, wäre er der kommende Superstar. So ist er halt maximal ein „good stats on a bad team“ Spieler, was inhaltlich natürlich völliger Mist ist. Es gab in den letzten Jahren viel an den Suns zu kritisieren und ich habe nie etwas schöngeredet, aber es ist inzwischen in Mode gekommen auf die Suns gebetsmühlenartig draufzuschlagen. Du hast ja auch schön dargelegt, dass es immer zwei Seiten gibt, aber an vielen Stellen redet man häufig gegen eine Wand.
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#2135

Beitrag von kdurant35 » 31.08.2018, 18:30

STAT hat geschrieben:
31.08.2018, 17:16
kdurant35 hat geschrieben:
31.08.2018, 13:34
Ich sehe Vor- und Nachteile für Phoenix. Dem eher negativen Stimmen vieler Fans kann ich mich jedoch nicht anschließen. Kann man machen, muss man aber nicht.
Dieses Symptom erkenne ich seit Längerem wenn es um die Suns geht. Der Tenor ist ungefähr so:

Sind die Spieler bei den Suns = schlecht
Werden exakt diese Spieler getradet = so schlecht sind sie gar nicht

Sind die Assets in Phoenix gehortet = eher weniger attraktiv
Werden die Assets weitergetradet = sexy, sexy

Das ist inzwischen normal und ich habe mich dran gewöhnt. Es betrifft selbstverständlich nicht alle „Experten“ und Fans, aber es ist schon sehr, sehr häufig zu lesen. Das fängt bei den äußerst fragwürdigen Teamanalysen bei Leuten wie Duncan an und hört bei einzelnen Fans in Foren auf.

Würde Devin Booker nicht in Phoenix, sondern in L.A. etc. spielen, wäre er der kommende Superstar. So ist er halt maximal ein „good stats on a bad team“ Spieler, was inhaltlich natürlich völliger Mist ist. Es gab in den letzten Jahren viel an den Suns zu kritisieren und ich habe nie etwas schöngeredet, aber es ist inzwischen in Mode gekommen auf die Suns gebetsmühlenartig draufzuschlagen. Du hast ja auch schön dargelegt, dass es immer zwei Seiten gibt, aber an vielen Stellen redet man häufig gegen eine Wand.
Was Fans in Foren angeht hast du sicher deutlich mehr Erfahrung. Was die Journalisten in den USA angeht seh ich das eher geteilt.
Das man angesichts der jeweiligen Situation recht viel für Morris oder Dragic bekam wurde z.B. meines Wissens fast nur gelobt. Gleiches galt für den Chriss Draftdeal oder den Bender Pick. Nur negativ kommt mir das nicht vor.
Ich denke auch das sich die Kritik vieler Experten bei dem Deal in Grenzen hält. Duncan, Lowe und viele anderen machten zuletzt nie ein Geheimnis draus, dass sie keine große Hoffnung bei Chriss haben. Teils wurde sogar das Szenario besprochen, ob die Suns bei Chriss überhaupt die Option für 19/20 ziehen sollte. Dafür sprach man sich eigentlich nur deshalb aus, da man die Erfolgsaussichten in der FA nicht wirklich positiv bewertete. Ich bin mal gespannt ob das in Houston aus Geldgründen zumindest im Raum steht?

Das Problem bei der öffentlichen Wahrnehmung der Suns ist vermutlich auch das Resultat vieler Deals. Abgänge a la IT, Tucker etc schlagen in Playoffteams häufig gut ein, während Knight, Chandler, Dudley & Co oft unter den Erwartungen bleiben. Und selbst der Payton Deal, der von vielen Fans aus Orlando für weit unter dem angeblichen Wert verschachert wurde, sah im Nachhinein sogar schlecht für Phoenix aus. Da ist es halt schwer in strittigen Deals (und das ist sicher einer mit offenem Ausgang) viel Verständnis zu bekommen. Machen andere GMs mit besserem Ruf solche Trades wird eher nach den positiven Dingen gesucht, da man sich einen schlechten Deal dieses Verantwortlichen schwerer vorstellen kann.

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#2136

Beitrag von kdurant35 » 31.08.2018, 19:10

<blockquote class="twitter-tweet"><p lang="en" dir="ltr">To clear the way for a trade out of Houston, Ryan Anderson agreed to reduce the guarantee on his $21M salary in 2019-20 to $15.6M, league sources told ESPN. For the Suns, the $15.6M represents Brandon Knight’s salary for the 2019-20 season.</p>&mdash; Adrian Wojnarowski (@wojespn) <a href="https://twitter.com/wojespn/status/1035 ... fw">August 31, 2018</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>

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#2137

Beitrag von STAT » 31.08.2018, 21:07

Also die Suns-Leute deren Meinung ich respektiere halten allesamt auch viel von Melton. Ich habe gerade Jonathan’s Artikel gelesen. Die Jungs von go-to-guys hatten Melton auch weit oben an # 15. Laut dem go-to-guys Powerranking gehen die Suns damit mit drei Top 15 Spielern aus der Draft. Ich habe mich mit Melton fast gar nicht beschäftigt, aber wenn das stimmt was größtenteils geschrieben wird, inkl. dem Gehaltsverzicht von Anderson, dann finde ich den Trade immer besser.

Da ich Ayton an # 1 oder # 2 habe, je nachdem wie viel Risiko man gehen möchte und ich Bridges ebenfalls höher als go-to-guys einstufe (# 8 oder # 9), dann sieht das aus meiner Sicht rein vom Talent her schon ganz gut aus. Trotzdem weiß ich nicht was ich mit Okobo und Melton anstellen soll? Auf der einen Seite finde ich das Potential und das Endprodukt auf dem Papier unfassbar gut, sofern Anderson nicht zu viele Minuten bekommt, aber auf der anderen Seite fehlt mir irgendwas was mich total euphorisiert. Es ist eben nur Theorie.

Warum sind Okobo und natürlich ganz besonders Melton so tief gefallen? Irgendeinen Haken muss es doch geben? Die Situation überfordert mich ein Stück weit. :D
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#2138

Beitrag von Jonathan Walker » 31.08.2018, 21:50

Simon hat geschrieben:
31.08.2018, 13:46
Ganz ehrlich: Richaun Holmes ist sehr wahrscheinlich ein besserer Spieler als Chriss und auch erst 24. Klar, Chriss hat noch mehr Upside, aber einen soliden Backup-Center findet man immer.
Den Satz haue ich dir bei Gelegenheit in ein paar Jahren dann um die Ohren, ja? :mrgreen:

Ich find's schade, dass wir Chriss nicht unter Igor sehen werden. Booker-Reed-Jackson-Chriss-Ayton ist ultra-athletisch, die Lineup hätte ich gerne mal gesehen.

60 Minuten für Anderson+Ariza halte ich zumindest zu Beginn der Saison für nicht unrealistisch @STAT.

Den Rest habe ich ja im Artikel dargelegt. Bin gespannt, ob jetzt noch was passiert und ich hoffe inständig, dass man maximal Warren und/oder Picks tradet, falls man was macht.
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#2139

Beitrag von STAT » 31.08.2018, 22:23

Gambo hat gerade einen rausgehauen:
„Suns have definitely been trying to trade for a front tier point guard - Lillard, Walker, Rozier - but to no avail. Situation at point guard now is not ideal and Phoenix will have to make a trade but Milwaukee pick that they own is not that valuable.“
Wie will man denn bitte an Lillard kommen? Die nehmen doch nicht mal den Hörer ab, wenn da nicht Booker oder Ayton plus X im Paket ist. Das beste Paket außerhalb davon wäre sowas wie Josh Jackson + PHX 19er + weitere Picks. Dafür würde ich Dame niemals abgeben. Das können ja noch ein paar lustige Tage werden. :twisted:
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#2140

Beitrag von Jonathan Walker » 31.08.2018, 22:33

Mh. Ich sehe es ähnlich wie du: Man müsste sicher junge Spieler mitschicken und somit den Kern jetzt schon aufbrechen. Das gefiele mir gar nicht. Außerdem finde ich einen weiteren Scoring-Guard neben Booker, der zudem über 6 Jahre älter ist, auch konzeptionell nicht so gut. Selbe Debatte wie letztes Jahr bei Irving. Bei Walker ist es ähnlich, nur dass er nicht so gut wie Lillard ist und sein Vertrag ausläuft.

Der einzige, der mir hier wirklich gefallen würde, wäre Rozier. Aber den wird Danny Ainge auch nicht verschenken - und schon gar nicht für TJ+X abgeben. Boston braucht eigentlich nicht wirklich irgendwas, wie David schon richtig auf Twitter schrieb.
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#2141

Beitrag von STAT » 31.08.2018, 23:06

Jonathan Walker hat geschrieben:
31.08.2018, 22:33
Mh. Ich sehe es ähnlich wie du: Man müsste sicher junge Spieler mitschicken und somit den Kern jetzt schon aufbrechen. Das gefiele mir gar nicht. Außerdem finde ich einen weiteren Scoring-Guard neben Booker, der zudem über 6 Jahre älter ist, auch konzeptionell nicht so gut. Selbe Debatte wie letztes Jahr bei Irving. Bei Walker ist es ähnlich, nur dass er nicht so gut wie Lillard ist und sein Vertrag ausläuft.
Legendäre Diskussion. Das Ende vom Lied war nach zwei Monaten, dass ich Josh Jackson mit der Schubkarre nach Cleveland gefahren hätte. :lol: (also wenn Kyrie noch da gewesen wäre)

Diese Thematik mit dem Playmaker bei den Suns ist seit Bledsoe’s Abgang aber auch eine Katastrophe. Man braucht unbedingt jemanden der neben Booker passt und wenigstens etwas Erfahrung hat, man will gewinnen, er darf aber nichts kosten und einen langen Vertrag sollte er auch nicht haben. Wie wärs mit Rockets 2.0?

Beverley
Booker
Ariza
Anderson
Ayton

Die Starting 5 gefällt mir zwar nicht so gut, aber was soll's. Bridges, Jackson, Melton und Co. werden eingelernt. Die Suns gewinnen ein paar Spiele, Beverley und Ariza machen 2019 den Abflug und der Nachwuchs übernimmt. Irgendwie sowas muss doch machbar sein.
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#2142

Beitrag von kdurant35 » 01.09.2018, 07:37

STAT hat geschrieben:
31.08.2018, 22:23
Gambo hat gerade einen rausgehauen:
„Suns have definitely been trying to trade for a front tier point guard - Lillard, Walker, Rozier - but to no avail. Situation at point guard now is not ideal and Phoenix will have to make a trade but Milwaukee pick that they own is not that valuable.“
Wie will man denn bitte an Lillard kommen? Die nehmen doch nicht mal den Hörer ab, wenn da nicht Booker oder Ayton plus X im Paket ist. Das beste Paket außerhalb davon wäre sowas wie Josh Jackson + PHX 19er + weitere Picks. Dafür würde ich Dame niemals abgeben. Das können ja noch ein paar lustige Tage werden. :twisted:
Das wären drei bei denen ich ehrlich gesagt auch Anfragen würde. Und ich kann mir kaum vorstellen, dass man Ayton oder Booker in Betracht zieht.
Und es kam ja auch kein Deal zustande. Aber um alle drei gibt's ja Tradegerüchte.

Lillard sorgte mit dem Privattreffen mit dem Besitzer sowie dem Unverständnis über Ed Davis Abgang für Unruhe. Dazu gilt Portland ja als Wackelkandidat in Sachen Playoffs. Selbst wenn ein Trade zu den Suns sehr unwahrscheinlich ist, muss man mal nachfragen. Jeder GM bewertet ja die Talente anders. Gut möglich, dass Olshey einen Jackson + x gegenüber z.B. Ingram + x bevorzugt. Selbst wenn Phoenix fest mit einer Abfuhr rechnet, halte ich es für sinnvoll mal vorzufühlen. Denn je nach Saisonverlauf der Blazers kann ein Lillard Trade ja akut werden.

Ähnlich seh ich auch Walker und Rozier. Da Charlotte angeblich nur einen adäquaten Ersatz akzeptiert, seh ich derzeit auch da keinen Deal. Doch je nach Saisonverlauf find ich das Tradeszenario Walker ebenfalls spannend. Ich war zwar vehement gegen ein Paket das Stat zur letzten Deadline vorschlug, aber wenn Charlotte sich dann notgedrungen mit auslaufenden Verträgen und z.B. dem Buckspick sowie dem Dump von M.Williams oder MKG zufrieden gibt, wäre das eine Überlegung wert.

Rozier ist mMn vom Alter und dem Vertragsstatus ebenfalls sehr interessant. Auch hier gibt es aus Boston unterschiedliche Spekulationen. Die einen sehen aufgrund der Irving Gerüchte keinen Deal. Andere glauben daran, sofern der Preis stimmt und Ainge in Sachen Irving optimistisch ist. Denn Ainge ist ja dafür bekannt höchst möglich zu verkaufen. Und mit Irving und Smart besteht durchaus die Gefahr, dass man 2019 ein hohes offer sheet eh nicht matcht.
Dazu würde ein potenzieller Rozier vs Pick Trade nicht nur ein zukünftiges Asset bringen, sondern auch den Weg aus der Luxussteuer erleichtern.

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#2143

Beitrag von STAT » 01.09.2018, 12:12

kdurant35 hat geschrieben:
01.09.2018, 07:37
Ähnlich seh ich auch Walker und Rozier. Da Charlotte angeblich nur einen adäquaten Ersatz akzeptiert, seh ich derzeit auch da keinen Deal. Doch je nach Saisonverlauf find ich das Tradeszenario Walker ebenfalls spannend. Ich war zwar vehement gegen ein Paket das Stat zur letzten Deadline vorschlug, aber wenn Charlotte sich dann notgedrungen mit auslaufenden Verträgen und z.B. dem Buckspick sowie dem Dump von M.Williams oder MKG zufrieden gibt, wäre das eine Überlegung wert.
Dem stimme ich uneingeschränkt zu. Habe hier ja bereits Buße getan. Damals war die Situation eine ganz andere. Die Suns waren vor den Verletzungen und dem Tanking auf Kurs 30 Siege zu holen. Dazu spielte Jackson ganz schlecht. Ohne das Watson Fiasko standen die Suns dank Booker bei 14-20! Kurze Zeit darauf stürzte dann alles ein.

Jetzt sehe ich das total entspannt. Wenn die Suns halbwegs günstig an einen Topspieler kommen, gerne. Anzufragen ist auf jeden Fall nicht verkehrt. Wenn der Topspieler nicht machbar ist, kein Problem. Ich traue dem aktuellen Kern und ich habe großes Vertrauen in Kokoskov. Es gibt keine Spur von Panik und Panikentscheidungen. Bei Ayton hatte ich von Woche zu Woche mehr zurückgerudert und bin da heute voll bei Sam Vecenie. Den Megahype mache ich nicht mit und Mr. Universe ist er für mich auch nicht, aber ich erkenne bei Ayton sehr, sehr viel Potential.

Nun müssen wir selbstverständlich geduldig abwarten welche Ansätze Ayton zeigen wird, aber sollten die Suns wirklich zwei Startalente haben und nur einer aus Jackson, Bridges, Bender, Melton und Okobo durchstarten, dann ist alles perfekt. Das ist dank Booker, wesentlich besserem Cast und dem Basketballlehrer Igor nicht aus der Luft gegriffen. Es ist regelrecht greifbar und das Licht am Ende des Tunnels scheint heller als je zuvor.

Einzig die Entscheidung für oder gegen einen etablierten Playmaker steht noch aus und ich weiß nicht wie sie mit Anderson planen, damit die Jungen alle Spielzeit bekommen? Wenn sie diese beiden Fragen ansatzweise zufriedenstellend lösen ohne gleich die ganze Farm abzugeben, ist alles gut.

Eine Garantie gibt es nie, aber ich finde die aktuelle Situation ist eher als Luxusproblem zu bezeichnen. Hätten die Suns Luka geholt, würden wir nun jahrelang diskutieren wie man eine Top Playoff Defense um Booker/Doncic installieren kann. So geht es aktuell nun nicht um die Defense, sondern um das Playmaking. Dank Cap Space, vielen jungen Spielern und Picks sollte man irgendwann an diesen Spieler kommen können und wer weiß, vielleicht ist er sogar schon da.

Vielleicht ist es für Booker‘s Entwicklung in Sachen Playmaking sogar das Beste, vorerst keinen Lillard, Kemba oder Doncic um sich herum zu haben. Da sind immer so viele Variablen dabei, welche wir alle nicht wissen können. Vielleicht schadet es ihm. Allerdings spricht die gesamte letzte Saison dagegen. Da hat Booker einen großen Schritt gemacht, obwohl er alleine war. Mehr Entlastung ist trotzdem Pflicht. Aber danach suchen die Suns ja offensichtlich und ich wiederhole Jonathan’s Zeilen.

Ich hoffe inständig es trifft maximal Warren.

X
Booker
Bridges
Jackson
Ayton

möchte ich zum aktuellen Zeitpunkt auf keinen Fall aufgeben.
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#2144

Beitrag von STAT » 01.09.2018, 13:53

noch eine interessante Ergänzung:

aus dem 15/16 Kader sind nur noch Booker, Warren und Chandler übrig.

Chandler ist sehr wahrscheinlich kein Faktor mehr und Warren vermutlich der erste Tradekandidat. McD hat seinen Worten jedenfalls Taten folgen lassen und hat keinen Stein auf dem anderen gelassen. :mrgreen:
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#2145

Beitrag von Julian Lage » 01.09.2018, 13:59

Ich glaube, ein Trade für Terry Rozier würde wirklich Sinn ergeben für beide Seiten, auch wenn es einige unserer Celtics-Fans nicht so toll fänden. Die Cs können Rozier nächstes Jahr vermutlich eh nicht so richtig sinnvoll bezahlen mit Irving und Smart, wobei er natürlich ne gute Versicherung ist für den Fall, dass Irving geht. Aber für die Suns passt er denke ich deutlich besser ins Profil als etablierte Leute wie Walker oder Lillard, die ja außerdem wohl nicht zu bekommen sind. Für Rozier sollte auch der von STAT genannte Kern zu halten sein, weil der Bucks-Pick+X reicht.
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#2146

Beitrag von STAT » 01.09.2018, 15:16

Julian Lage hat geschrieben:
01.09.2018, 13:59
Ich glaube, ein Trade für Terry Rozier würde wirklich Sinn ergeben für beide Seiten, auch wenn es einige unserer Celtics-Fans nicht so toll fänden. Die Cs können Rozier nächstes Jahr vermutlich eh nicht so richtig sinnvoll bezahlen mit Irving und Smart, wobei er natürlich ne gute Versicherung ist für den Fall, dass Irving geht. Aber für die Suns passt er denke ich deutlich besser ins Profil als etablierte Leute wie Walker oder Lillard, die ja außerdem wohl nicht zu bekommen sind. Für Rozier sollte auch der von STAT genannte Kern zu halten sein, weil der Bucks-Pick+X reicht.
In der Theorie finde ich auch das Rozier passen könnte. Aber ich habe Zweifel ob dieses Paket ausreicht?

Rozier ist bei mir irgendwie noch eine Wundertüte. Meinem Eindruck nach litt er letzten Saison stark an dem Mitchell-Ayton-Doncic-Syndrom. Dies soll seine Leistungen überhaupt nicht schmälern, aber er hatte auch schon mehr als genug Phasen dabei in denen gar nichts ging und seine Wurfauswahl zum davonlaufen war. Den Hype fand ich jedenfalls komplett drüber, weshalb ich auch glaube, dass Ainge (extrem) viel Gegenwert möchte. (?)

Ich bin mir nicht sicher wie „real“ Rozier ist. Sollte ein Paket wie Okobo/Melton + Bucks Pick ausreichen, würde ich es machen. Wenn das nicht genug ist, muss mir irgendjemand erklären warum die Leistungen von Rozier „real“ waren und damit der Hype gerechtfertigt war.
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#2147

Beitrag von Coach K » 03.09.2018, 08:48

Zu viele Junge Spieler sind auch nicht da Gelbe vom Ei.
STAT hat geschrieben:
31.08.2018, 12:01

Schau dir mal das Alter der Jungs an:

Shaquille Harrison (24)
Elie Okobo (20)
De'Anthony Melton (20)
Davon Reed (23)
Devin Booker (21)
Josh Jackson (21)
Mikal Bridges (22)
TJ Warren (24)
Dragan Bender (20)
Deandre Ayton (20)
Das Alter der Jungs ist schon mal von Vorteil, aber diese Jungs müssen auch richtig angeleitet werden (hier Vertraue ich auf Igor), aber es muss auch eine Wettbewerb geben innerhalb des Teams. Spielen die Jungen nur weil Sie jung sind dann ist das fatal. Klar kann man jetzt sagen entweder sie lernen das Schwimmen wenn man Sie ins kalte Wasser wirft und ihre vorhandene Qualität macht sich bezahlt oder es wird nichts. Ein richtig oder falsch gibt es hier nicht. Da jeder Spieler anders mit den Situationen oder Chancen umgeht. Im Kader der Suns gibt es ja ein paar Beispiele.

Du schreibst es ja selber wenn Booker und Ayton einschlagen und dann von den jungen noch einer und der Rest nur durchschnittlich wird habt ihr ein geiles Team. Aber das sind viele Wenn-Dann.
Für mich wäre die optimale Situation für die jungen das man einen gesunden Wettbewerb hat um Spielzeit. Booker und Warren müssen hier schon als junge Veteranen gelten und den Rookies helfen.

Fragezeichen sind für mich:

Kann Ayton eine Defense zusammenhalten? Für mich darf er hier Fehler machen, aber er muss zeigen das er Potential hat auf beiden Seiten des Feldes zu dominieren

Was wird aus Bender?
Wo hat er Talente und kann er ein brauchbarer Spieler werden oder sollte sich das Team möglichweise zur TDL trennen?

Wer wird der neue PG der Zukunft? Es stehen zwei Rookies im Kader hat hier einer der beiden Potential für eine Starting PG oder sind beide extrem stark.

Wird Jackson effizienter werden, durch die Verstärkungen und darf offensiv zusätzliche Aufgaben übernehmen?

Macht Booker einen weiteren Schritt durch seine besseren Mitspieler und fügt er einer weitere Facette seinem Spiel zu?

Dürfen die Rookies im allgemeinen Fehler machen?

Wenn die meisten Fragen hier positiv beantwortet werden dann habt ihr mit Großer Wahrscheinlichkeit eine tolle Zukunft vor euch.
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#2148

Beitrag von STAT » 03.09.2018, 12:36

Coach, du hast meine Botschaft missverstanden. Es ging mir um deinen Satz
Ich habe etwas Angst um euch, das möglicherweise die Zukunft eingetauscht für schnelleren Erfolg.
Das wäre das schlimmste.
Nehmen wir mal das Extrembeispiel. Die Suns traden Josh Jackson für Collison/Teague/Bledsoe, also irgendein Point Guard dieser Klasse. Das würde ich als großen Fehler bezeichnen, da ich finde, es reicht für die nächste Saison auch ein Point Guard der wenig Fehler macht und nicht für 25 Minuten auf NBA-Niveau komplett überfordert ist.

Zurück zu deinem Satz. Selbst wenn die Suns Josh Jackson gegen einen Spieler wie Teague traden, sind damit immer noch sehr viele junge Spieler im Kader und der Kern sehr jung. Mit meiner Auflistung wollte ich lediglich dies mitteilen. Um die Zukunft wegzutraden, muss McD schon sehr viel machen.
Coach K hat geschrieben:
03.09.2018, 08:48
Zu viele Junge Spieler sind auch nicht da Gelbe vom Ei.
Für die aktuelle Situation volle Zustimmung. Hier fahre ich immer zweigleisig. Am Beginn des Rebuilds würde ich die Jungen ins kalte Wasser schmeißen inkl. Freifahrtschein. Gründe:

- d.h. weitere hohe Picks = noch mehr Talent
- sehr gute Evaluierung möglich. Wo stehen wir? Was müssen wir tun? Wie gut sind unsere Talente?

Am Ende des Tankings, sofern genügend Talent für den Neustart vorhanden ist, würde ich dies nicht mehr tun. Hier bin ich nun bei dir. „Youth“ ist nicht das Allheilmittel und Wettbewerb muss her. Jeder muss nun um seine Einsatzzeiten kratzen und beißen. => raus aus der Tanking Mentalität und volle Attacke. Der Anspruch muss es sein jedes Spiel zu gewinnen.

Trotzdem muss es ebenso der Anspruch sein, die Voraussetzung zu schaffen, dem Nachwuchs für den man getankt hat, Spielzeit zu geben. Ansonsten war ja alles umsonst. Also müssen wir den Spagat zwischen Win-Now, einer Kulturveränderung und der Spielerentwicklung schaffen, d.h. Josh Jackson muss mMn nach keine 30 + Minuten spielen. Mikal Bridges, Okobo, Melton und Co. auch nicht. Aber man muss ihnen die Chance geben und hier habe ich dann ein Problem, sofern Ariza und Anderson 60 Minuten spielen sollten. Zu was hat man dann getankt? Das Wort, welches ich immer benutze, ist „Balance“.

Spielen Bender, Jackson und Co. richtig miserabel, dann können die Suns Tyson Chandler und Trevor Ariza komplett von der Leine lassen. => Wettbewerb. Die Young Guns müssen sich ihre Minuten zurückkämpfen und verdienen. Aber ich bin der Ansicht, die Young Guns haben ihre Mindestminuten jetzt erstmal verdient, da sie a) die Zukunft sind und b) weil man für sie getankt hat.

Warren, Anderson und Ariza dürften aktuell die drei besten Forwards im Team sein. Bridges musste ich schon auf SG hinter Booker stecken, da überhaupt kein Platz mehr da ist. Spielen Warren, Anderson und Ariza allesamt je 30 Minuten, bleiben noch ganze 6 Minuten für Josh Jackson übrig. Das kann und darf nicht sein. Bridges spielt nominell als Forward gar nicht. Hat man dafür die zwei Heat Picks geopfert?

Hier muss Kokoskov und das Management die Balance finden, damit alle unterkommen. Wenn es jemand nicht verdient zu spielen, können sie die Minuten ja hin und her schieben. Früher sah das Muster so aus:

35 Minuten PJ Tucker und 13 Minuten TJ Warren. Ich habe stets gefordert:
26 Minuten PJ Tucker und 22 Minuten TJ Warren.

Das fordere ich jetzt wieder ein. Wenn in diesem Beispiel TJ nicht abliefert, darf Tucker 35 Minuten ran. Heute reden wir von Ariza/Anderson vs Jackson/Bridges.

Selbstverständlich müssen die Playoffs das Ziel sein. Alles andere als Win-Now kommt gar nicht mehr in Frage, aber eben nicht um jeden Preis. Win-Now macht schließlich nur Sinn, sofern der Nachwuchs einen bestimmten Anteil daran hat und damit gesunde Strukturen für die Zukunft geschaffen werden.

=> kein grünes Licht mehr für alle
=> jeder hat eine Rolle und bestimmte Aufgaben
=> jeder hat das Einmaleins von NBA-Basketball zu lernen und seinen Pflichten nachzugehen
=> jungen Spielern dadurch Verantwortung übertragen. (Erfüllst du deine Pflichten nicht, bist du raus!)

Dadurch entsteht Wachstum. Ariza und Anderson können dabei helfen, aber sie können auch im Weg stehen. Nun ist die Frage ob die Suns das hinbekommen. Ohne Anderson war alles cool. Dank Anderson rutschen alle eine Position runter und das ist nicht unbedingt gut wie ich finde. Ja, wir reden über positionslosen Basketball und Positionsbezeichnungen sind inzwischen völlig überbewertet, aber niemand von uns weiß wie Bridges auf der 2 oder Warren auf der 4 funktioniert. Mir passt das ehrlich gesagt überhaupt nicht, dass ich nun jonglieren muss, um überhaupt Spielzeit für die Young Guns zu finden. Das kann nämlich auch nicht die Lösung sein oder? Siehst du dies als Basketballcoach anders? Ich meine, die Celtics, Spurs und Raptors bekommen es auch hin. Die müssen das Vorbild sein. Wenn Rozier wegen Irving zu wenig Spielzeit bekommt, geschenkt. Wir reden von einem 26-jährigen Kyrie Irving. Wenn Josh Jackson oder Mikal Bridges wegen Anderson zu wenig Spielzeit bekommt…nein, einfach nur nein.

Es ist viel zu früh irgendwie etwas negativ zu sehen und das tue ich momentan nicht, aber es gibt durchaus einige Fragezeichen die mir und vielen anderen auch, zu denken geben. Im Grunde ist TJ Warren überflüssig, aber den möchte ich wegen einem Jahr Ariza/Anderson nicht aufgeben.

Wenn es Verletzungen nicht von alleine regeln, muss irgendeine Lösung her. Ich glaube, es wird schwer eine gesunde Mischung zu finden. Josh Jackson und Mikal Bridges waren richtig teuer. Dieses Tafelsilber muss spielen und wenn die Suns Warren nur 15 Minuten geben, dauert es maximal 10 Spiele bis schon wieder Theater ist.

Hier nochmal meine Rotation, welche ich bereits unter Jonathan’s Artikel gepostet hatte:

Harrison (20) – Melton (10) – Okobo (10) – Booker (8)
Booker (24) – Bridges (24)
Ariza (28) – Jackson (20)
Anderson (20) – Warren (28)
Ayton (28) – Holmes (10) – Bender (10)

Es ist grundsätzlich machbar, aber ich weiß nicht ob es „ideal“ ist.
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#2149

Beitrag von Coach K » 04.09.2018, 08:16

STAT hat geschrieben:
03.09.2018, 12:36
Coach, du hast meine Botschaft missverstanden. Es ging mir um deinen Satz
Ich habe etwas Angst um euch, das möglicherweise die Zukunft eingetauscht für schnelleren Erfolg.
Das wäre das schlimmste.
Nehmen wir mal das Extrembeispiel. Die Suns traden Josh Jackson für Collison/Teague/Bledsoe, also irgendein Point Guard dieser Klasse. Das würde ich als großen Fehler bezeichnen, da ich finde, es reicht für die nächste Saison auch ein Point Guard der wenig Fehler macht und nicht für 25 Minuten auf NBA-Niveau komplett überfordert ist.

Zurück zu deinem Satz. Selbst wenn die Suns Josh Jackson gegen einen Spieler wie Teague traden, sind damit immer noch sehr viele junge Spieler im Kader und der Kern sehr jung. Mit meiner Auflistung wollte ich lediglich dies mitteilen. Um die Zukunft wegzutraden, muss McD schon sehr viel machen.
Okay, dann haben wir etwas aneinander vorbei geredet, aber ich weiß jetzt was du meinst! :tup:
STAT hat geschrieben:
03.09.2018, 12:36
Am Ende des Tankings, sofern genügend Talent für den Neustart vorhanden ist, würde ich dies nicht mehr tun. Hier bin ich nun bei dir. „Youth“ ist nicht das Allheilmittel und Wettbewerb muss her. Jeder muss nun um seine Einsatzzeiten kratzen und beißen. => raus aus der Tanking Mentalität und volle Attacke. Der Anspruch muss es sein jedes Spiel zu gewinnen.

Trotzdem muss es ebenso der Anspruch sein, die Voraussetzung zu schaffen, dem Nachwuchs für den man getankt hat, Spielzeit zu geben. Ansonsten war ja alles umsonst. Also müssen wir den Spagat zwischen Win-Now, einer Kulturveränderung und der Spielerentwicklung schaffen, d.h. Josh Jackson muss mMn nach keine 30 + Minuten spielen. Mikal Bridges, Okobo, Melton und Co. auch nicht. Aber man muss ihnen die Chance geben und hier habe ich dann ein Problem, sofern Ariza und Anderson 60 Minuten spielen sollten. Zu was hat man dann getankt? Das Wort, welches ich immer benutze, ist „Balance“.
Es ist richtig es müssen die Voraussetzungen geschaffen werden, damit sich die jungen Spieler den Arsch aufreißen (entschuldigt für meine Wortwahl) um sich Spielzeit zu verdienen. Das muss von Anfang an auch so kommuniziert werden im Camp. Wenn ihr euch voll reinhängt auf beiden Seiten des Feldes dann könnt ihr mit Spielzeit rechnen. Von der Minutenanzahl zu reden wäre aber fatal. Die Jungs müssen wissen das Sie das Vertrauen der Coaches haben und auch Fehler machen dürfen. Nur wer Fehler machen darf wird sich weiterentwickeln.
Nachdem Spiel muss man dann halt knallhart in die Analyse gehen.

Du schreibst es selber es ist wichtig das in Phoenix ein System etabliert wird in dem jeder weiß was er zu machen hat. Wann dürfen wir werfen, wo kann man aus dem System ausbrechen. Wie sind die Rotationen und trotzdem darf man das ganze nicht zu eng schnürren sondern den Jungs auch etwas Kreativität zugestehen.
Als Beispiel wenn die Chance besteht sollte auch ein Bridges mal ins Postup gehen wenn er gegen körperlich schwächere Gegenspieler spielt. Man muss die Jungs fördern und fordern und dann bekommt man eine gute Entwicklung. Und wenn ein Veteran wie Ariza am Anfang 30 Minuten sieht weil Igor die Meinung vertritt die anderen Jungs sind noch nicht so weit dann ist es so. Sieht er am Ende der Saison auch noch 30 Minuten und ihr steht bei 18 Siegen dann macht Igor was falsch.
STAT hat geschrieben:
03.09.2018, 12:36
Ja, wir reden über positionslosen Basketball und Positionsbezeichnungen sind inzwischen völlig überbewertet, aber niemand von uns weiß wie Bridges auf der 2 oder Warren auf der 4 funktioniert. Mir passt das ehrlich gesagt überhaupt nicht, dass ich nun jonglieren muss, um überhaupt Spielzeit für die Young Guns zu finden. Das kann nämlich auch nicht die Lösung sein oder? Siehst du dies als Basketballcoach anders? Ich meine, die Celtics, Spurs und Raptors bekommen es auch hin. Die müssen das Vorbild sein. Wenn Rozier wegen Irving zu wenig Spielzeit bekommt, geschenkt. Wir reden von einem 26-jährigen Kyrie Irving. Wenn Josh Jackson oder Mikal Bridges wegen Anderson zu wenig Spielzeit bekommt…nein, einfach nur nein.
Ich trainiere selber ein junges Team in dem ein paar Veteranen spielen und ich hatte gleich mal Jungs dabei die erst 17 waren. Diese Spieler mussten sich bei mir ihre Minuten verdienen. Dies hieß aber nicht das ich Sie nicht eingesetzt habe. Jeder hat von mir eine Aufgabe bekommen in dem er gut war. Als Beispiel gab es da einen Spieler seinen Wurf nicht selber kreieren konnte, aber ich sah Talent und in jedem Training hat er sich den Hintern aufgerissen. Also bekam er die Aufgabe den gegnerischen Aufbau zu terrorisieren. Da ist er wirklich gut drin. Offensiv wusste er wann er wie zu laufen hatte, also entwickelte er sich von Spiel zu Spiel bzw. von Training zu Training und intern war er am Ende der Saison unser MIP der Mannschaft.

Du sprichst Positionslosen Basketball an, ist es wirklich wichtig ob Bridges auf dem rechten Flügel oder linken Flügel steht am Anfang des Halbfeldangriffes? Möglicherweise hat er Sweetspots die man berücksichtigen sollte aber ansonsten. Lass Booker von mir aus Anfang in Lowpost den Halbfeldangriff beginnen, und ihr per Screens freiblocken. Warum Ayton nicht den Angriff auf dem Flügel stellen, nur weil man das Play so beginnt muss man es nicht so beenden.

Meine eigene Erfahrung ist wenn wir mein Team einen Angriff 5-0 beginnt und ich mit meinem Center auf Flügel beginne kann das die Verteidigung gut verwirren. Hinzu kommt das er meinstens dann durch intelligente Offballbewegung nachdem er den Ball gepasst hat, auf der anderen Seiten in den Lowpost geht und dann dort den Ball bekommt, schläft die Verteidigung easy Points. Ansonsten rotieren wir weiter damit wir einen Layup oder offenen Wurf bekommen.

Aber genug davon ich gehe davon aus das Igor hier auch einige Ideen hat und die Jungs weiterentwickeln wird.
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Beitrag von STAT » 04.09.2018, 14:00

Coach K hat geschrieben:
04.09.2018, 08:16
Aber genug davon ich gehe davon aus das Igor hier auch einige Ideen hat und die Jungs weiterentwickeln wird.
„Genug“ gibt es hier nie. Je mehr Blinkwinkel, desto besser. Hau ruhig in die Tasten. :tup: Als Coach hast du diesbezüglich schließlich einen anderen Erfahrungsschatz als ich.
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