Phoenix Suns

Zur ausgiebigen Diskussion über die einzelnen NBA-Franchises. Fan-Talk!
kdurant35
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Phoenix Suns

#2001

Beitrag von kdurant35 » 16.06.2018, 18:15

sidney95 hat geschrieben:
16.06.2018, 17:37
Meint ihr an den #1 für Leonard Gerüchten ist was dran ?

Prinzipiell würde ich das sofort machen aus Suns Sicht, wenn er noch lange Vertrag hätte. Ich gehe aber davon aus, dass er als FA in ein Big Market gehen wird und die Suns keine Chance auf ein halten hätten. Deshalb ein klares Nein.
Nur 1 für Leonard macht mMn keinen Sinn. Wenn muss man noch mehr win nie Moves machen, damit man gleich ein Topteam hat. Der GM hat ja 2007 im Stufe von Ainge hautnah mitbekommen wie es geht :-).
Aber Booker ist halt nicht Pierce. Deshalb wäre ich da sehr skeptisch.

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STAT
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#2002

Beitrag von STAT » 16.06.2018, 18:51

Die „Gegner“ heißen Lakers, Clippers, Knicks, Celtics und Sixers. Ich hisse sofort die weiße Flagge. Hätten die Suns vor einem Jahr Bledsoe/4. Pick für Irving getradet und Irving hätte sich auch verletzt = schlechte Suns, dann könnte man die Zukunft für Kawhi wegtraden.

Vielleicht gäbe es eine Chance Irving/Booker/Kawhi zu halten, je nachdem welche Moves noch zustande gekommen wären und wie die Saison verläuft, aber aktuell sind die Suns nicht nur grottenschlecht, sondern im Gegensatz zur Konkurrenz komplett unattraktiv. Die Suns sind doch nicht mal die hässliche Schwester von den Lakers. Phoenix mag für kommende Rookies attraktiv sein, aber ganz sicher nicht für Topstars.

Kawhi wäre spätestens in einem Jahr wieder weg. Ich denke in Phoenix wäre der Ragequit für ihn und sein Camp bereits vorprogrammiert und er bekommt eine seltsame Verletzung. Wenn Sarver und McD das machen, sind sie von allen guten Geistern verlassen.

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#2003

Beitrag von Mabusian » 16.06.2018, 20:46

kdurant35 hat geschrieben:
16.06.2018, 18:15
win nie Moves
Irgendwie passt dieser Autokorrekturfehler zu den Suns :lol:

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#2004

Beitrag von STAT » 16.06.2018, 21:03

Jahrelang versteckt sich kdurant35 hinter freundlichen und qualitativ hochwertigen Kommentaren um sich letztendlich doch noch als Suns-Troll zu outen. Mir ist es erst gar nicht aufgefallen, aber „win nie“ ist wirklich zu geil. :lol: :mrgreen: :tup:

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#2005

Beitrag von kdurant35 » 17.06.2018, 04:28

STAT hat geschrieben:
16.06.2018, 21:03
Jahrelang versteckt sich kdurant35 hinter freundlichen und qualitativ hochwertigen Kommentaren um sich letztendlich doch noch als Suns-Troll zu outen. Mir ist es erst gar nicht aufgefallen, aber „win nie“ ist wirklich zu geil. :lol: :mrgreen: :tup:
:twisted:

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Jonathan Walker
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#2006

Beitrag von Jonathan Walker » 18.06.2018, 08:11

Scott Bordow, der sehr nach an den Suns dran ist und von dem ich viel halte, gibt den Gerüchten um Kawhi einen Dämpfer:
There’s no truth to the report. In fact, the Suns have no interest in dealing the top pick – which likely will be University of Arizona center Deandre Ayton – in exchange for Leonard, who reportedly wants to be traded.
Quelle

Er erwähnt im selben Report die Möglichkeit, dass die Suns aber Dengs Vertrag + Asset der Lakers aufnehmen könnten und nennt dabei Lonzo Ball als Beispiel und schon ist das halbe Internet mit Memes hoffnungsvoller Lakers-Fans voll :mrgreen:

Vertrag aufnehmen und dafür ein Asset kassieren wäre in dieser Offseason noch eher nach meinem Geschmack, als irgendeinen mittelprächtigen FA zu bezahlen. Aber Lonzo bei den Suns wäre dabei schon das Worst Case-Szenario.

Ich habe mir über das Wochenende Gedanken über meine Pick-Präferenzen für alle Picks der Suns gemacht. Hier der aktuelle Stand:

#1:

Doncic
- nach wie vor, und wenn es nur wegen der Position ist
JJJ - allein wegen der Kombi aus Alter, Defense und Wurf
Ayton - nehmen (was zu 99% passieren wird) und hoffen, dass er ein Monster wird

#16: Hier würde ich in jedem Fall auf einen starken Guard-Defender gehen, der (perspektivisch) auch werfen kann

Zhaire Smith - aus meiner Sicht ideal als Defender im Backcourt neben Booker und Jackson - muss "nur" wie JJ lernen konstant den Dreier zu treffen
Khyrie Thomas - sicherer Dreier als Smith, ebenfalls bissiger Defender, weniger Athletik und Upside, auch schon älter, aber passend neben Booker (vielleicht sogar an #31 noch da, aber wäre mir zu riskant)
Lonnie Walker IV - wird in vielen Mocks noch deutlich höher geführt - Athletik und Tools (Wurf, On-Ball D) für ein interessantes Trio mit Book und JJ vorhanden - mangelhafter IQ
SGA - gute Defense und sekundäres Ballhandling neben Book - leider wackeliger Wurf
De’Anthony Melton - ebenfalls starke Defense, dafür offensiv fragwürdig - evtl. auch an #31 noch verfügbar
Josh Okogie - guter 3&D-Prospect - evtl. auch an #31 noch verfügbar

#31: BPA einsammeln, der in die erste Runde gehört hätte. Das kann ein High-Upside-Spieler wie Robinson sein, ansonsten wäre ich weiterhin für starke Defender neben Booker und Ayton, die offensiv nicht viel können müssen:

Mitchell Robinson - wahrscheinlich schon weg, aber falls nicht, allein aufgrund der körperlichen Anlagen einfach ausprobieren
Bruce Brown - wenn er seinen Wurf wieder findet, ein weiterer Kandidat für den Backcourt neben Booker
Jevon Carter - starker PG-Verteidiger mit Wurf, aber wenig Upside
Shake Milton - guter Verteidiger der sonst alles ein bisschen, aber nichts wirklich gut kann
Devonte’ Graham - siehe Carter
Jarred Vanderbilt - undersized dafür, dass er nicht werfen kann, aber kann dafür viele Positionen verteidigen und rebounden

#59: Falls einer der obigen noch verfügbar ist, einfach einsammeln. Ansonsten gibt es genug riskante Prospects, die sich noch lohnen könnten, z.B.:

Hamidou Diallo - Athletischer Freak, der (noch?) nicht spielen kann - letztes Jahr noch als Lotterypick gehandelt
Chimezie Metu - potentiell interessanter Backup-Big

Euro-Stash wäre natürlich auch denkbar, wobei es da dieses Jahr nicht so viele Kandidaten gibt.


Auch wenn der erste Pick wohl leider schon feststeht, bin ich heiß auf die Draft wie nie. An #16 kommen sehr viele Spieler in Frage. Bei den folgenden 15 Picks kann so viel passieren, dass es man an #31 die Reste des Schlachtfests einsammeln könnte. Vielleicht liegt es daran, dass ich sonst nie so tief in die zweite Runde einsteige, aber ich habe das Gefühl, dass man selbst an #59 noch was interessantes abstauben kann.
Rotation 01.07.18:

Knight (24) | Booker (10) | FA-PG (16) | Okobo | (Harrison)
Booker (28) | Bridges (20) | Daniels | (Reed)
Jackson (26) | Ariza (14) | Warren (8)
Ariza (14) | Warren (16) | Bender (18)
Ayton (30) | Chriss (18) | Chandler

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#2007

Beitrag von Nobody » 18.06.2018, 08:16

Jonathan Walker hat geschrieben:
18.06.2018, 08:11
Aber Lonzo bei den Suns wäre dabei schon das Worst Case-Szenario.
:lol: :lol: :lol:

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#2008

Beitrag von STAT » 18.06.2018, 11:25

Lonzo und Josh Jackson mit ihrer geilen Wurfmechanik wäre schon ein ästhetischer Anblick. 8-)

Ich habe vor über einem Jahr geschrieben, dass Lonzo zu den Lakers passt und umgekehrt. Alles was seitdem geschah, hat mich darin bestätigt. Diesen Zirkus braucht wirklich kein Mensch. Für L.A. ist das vielleicht cool, passt zur Kultur und zum ganzen Glamour, aber dieses Ball-Drama tut sich doch sonst niemand freiwillig an.

Ingram werden sie wohl nicht abgeben wollen, aber da wäre ich zumindest bereit auf den Vertrag von Deng ordentlich was drauf zu packen. Für das Theater mit Lonzo würde mir Deng nicht reichen. Da können sie Kuzma auch gleich draufpacken und selbst dann würde ich es gut überlegen.

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#2009

Beitrag von sidney95 » 18.06.2018, 13:14

Jonathan Walker hat geschrieben:
18.06.2018, 08:11
Shake Milton - guter Verteidiger der sonst alles ein bisschen, aber nichts wirklich gut kann
Würde seinen 3er schon als 'wirklich gut' bezeichnen. Zwar hat er bei der Combine einen rabenschwarzen Tag erwischt, aber die Zahlen in 3 Jahren SMU lügen nicht.

Freshman : 42.6% bei 4.1 Versuchen
Sophomore: 42.3% bei 5.5 Versuchen
Junior: 43.4% bei 5.9 Versuchen

Vorallem die Konstanz über 3 Jahre zeigt, dass er ein guter Schütze aus der Distanz ist. Dazu kommt die Fähigkeit auch mal den Ballvortrag zu übernehmen. Er ist denk ich zu langsam um sich in der NBA einen eigenen Wurf erarbeiten zu können. Aber als Spot up Floor Spacer in der Offense mit den Tools ein solider Defender zu werden (starke Wingspan, gute größe für einen Guard) kann man mit ihm schon rechnen.

https://www.youtube.com/watch?v=GMjU3oXF3-c

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Jonathan Walker
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#2010

Beitrag von Jonathan Walker » 18.06.2018, 13:26

sidney95 hat geschrieben:
18.06.2018, 13:14
Jonathan Walker hat geschrieben:
18.06.2018, 08:11
Shake Milton - guter Verteidiger der sonst alles ein bisschen, aber nichts wirklich gut kann
Würde seinen 3er schon als 'wirklich gut' bezeichnen. Zwar hat er bei der Combine einen rabenschwarzen Tag erwischt, aber die Zahlen in 3 Jahren SMU lügen nicht.

Freshman : 42.6% bei 4.1 Versuchen
Sophomore: 42.3% bei 5.5 Versuchen
Junior: 43.4% bei 5.9 Versuchen

Vorallem die Konstanz über 3 Jahre zeigt, dass er ein guter Schütze aus der Distanz ist. Dazu kommt die Fähigkeit auch mal den Ballvortrag zu übernehmen. Er ist denk ich zu langsam um sich in der NBA einen eigenen Wurf erarbeiten zu können. Aber als Spot up Floor Spacer in der Offense mit den Tools ein solider Defender zu werden (starke Wingspan, gute größe für einen Guard) kann man mit ihm schon rechnen.

https://www.youtube.com/watch?v=GMjU3oXF3-c
Danke für den Hinweis. Da du ihn persönlich kennst, hast du seine Karriere sicher genau verfolgt. Ich halte ihn grundsätzlich ja auch für einen ordentlichen Spieler, denke aber, dass man an #31 wahrscheinlich noch Spieler bekommen kann, die athletischer sind und daher vor allem defensiv mehr Upside haben (und gleichzeitig ordentliche Shooter sind).
Rotation 01.07.18:

Knight (24) | Booker (10) | FA-PG (16) | Okobo | (Harrison)
Booker (28) | Bridges (20) | Daniels | (Reed)
Jackson (26) | Ariza (14) | Warren (8)
Ariza (14) | Warren (16) | Bender (18)
Ayton (30) | Chriss (18) | Chandler

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#2011

Beitrag von sidney95 » 18.06.2018, 14:56

Jonathan Walker hat geschrieben:
18.06.2018, 13:26

Danke für den Hinweis. Da du ihn persönlich kennst, hast du seine Karriere sicher genau verfolgt. Ich halte ihn grundsätzlich ja auch für einen ordentlichen Spieler, denke aber, dass man an #31 wahrscheinlich noch Spieler bekommen kann, die athletischer sind und daher vor allem defensiv mehr Upside haben (und gleichzeitig ordentliche Shooter sind).
Stimmt schon. Für die Suns ist das wahrscheinlich nicht der richtige Spieler, da das ceiling überschaubar ist. Die werden versuchen da hinten einen mit hohem ceiling aber eben auch bust potential zu finden.
Die Mavs an 33 fände ich cool für ihn. + er hat ja in Dallas college gespielt.

Für die Suns fände ich an 31 Duval ganz interessant. War extrem hoch geranked als HS Spieler, bei Duke aber nicht wirklich überzeugen können. Sollte man nicht an 16 PG gehen, wär er an 31 denk ich eine Option.

Poohdini
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#2012

Beitrag von Poohdini » 18.06.2018, 16:25

Ich frage das einfach mal hier, weil ich weiß, dass Jonathan auch den Game Theory Pod hört und das Thema sowieso passt.
Hat einer von euch den 2 h Pod von Vecenie und Zwicker gehört, wo sie die Top 8 von Vecenies Big Board besprechen? Ich weiß manchmal echt nicht, was ich von Vecenie halten soll. Während der POs haben die beiden noch so wirklich interessante Dinge besprochen wie two Way Wings und wie der Markt eigentlich viel zu klein ist für jene Spieler. Haben spannende Entwicklungen und Trends des modernen NBA Basketballs besprochen.

In besagte 2 h Folge ging es am Ende um Ayto und Vecenies Argument ist dann quasi aus dem Jahr 2008. "lol, er wird bei optimaler Entwicklung 26 & 12 auflegen, #production". Zwicker hat ihn mehrmals quasi gefragt, wie Ayton zu seinen Punkten kommt, wie Ayton effizient und in hohem Volumen punkten soll. Er hat auch aufgeführt, dass Bigs, die bei Contendern gespielt haben, bzw. einen gewissen Impact haben, entweder eher Rollenspieler waren/sind, weil Teambuilding auf Championship Ebene um Bigs so schwierig ist. Andererseits sind heutzutage die Bigs in gewissen Skills eben Elite. Zwicker meinte, dass Ayton letztlich wahrscheinlich sogar ein Spieler mit positivem Impact ist auf beiden Seiten des Feldes, aber das eben nicht reicht als Big. Es ist so krass, dass Vecenie darauf im Prinzip nix antworten konnte. Diese Frage ist aber unheimlich spannend, aber wenn man seine Agenda "Ayton #1" hat, dann kann man natürlich nix darauf antworten.

Er ist kein so guter Post Up Spieler wie Embiid, ähnlich im Face Up. Er ist kein wirklicher Shooting Big, er ist kein Playmaker, er kreiert wenig für sich und für andere. JoJo, der einigermaßen effizient war im Post, ist in den POs nicht so wertvoll, weil aus dem Post heraus zu passen sehr schwer ist. Teams sind smarter in der Postseason. Und Embiid ist größer, stärker und hat mehr Skills und selbst der tut sich unfassbar schwer. Ich verstehe nicht, wie man als Experte, der auch für The Athletic schreibt, darauf gar nicht wirklich eingehen kann.

Sebastian Hansen
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#2013

Beitrag von Sebastian Hansen » 18.06.2018, 16:48

Naja, wenn ich kein Gegenargument habe, dann kann ich es auch nicht nennen. Ist traurig, aber wird wohl so sein.
Die Mecs in 2014:
Guard: Lance Stephenson, Randy Foye
Guard: Dwyane Wade
Forward: Chandler Parsons, Mike Dunleavy
Forward: Josh McRoberts
Center: Dwight Howard, Spencer Hawes

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#2014

Beitrag von Nobody » 18.06.2018, 17:36

Grundsätzlich schon alles richtig, was du schreibst. Aber du darfst halt auch nicht vergessen, Ayton ist 19, ich bin sicher, dass Jojo mit 19 offensiv auch noch nicht so weit war, wie in der abgelaufenen RS. Bzgl. seines Offensivspiels kann man durchaus Hoffnung haben, dass Ayton das Niveau von Biid erreicht, vielleicht geht sogar mehr, das hängt zuallererst von seinem Fleiß und Motor ab (gerade da sehe ich aber seine größten Fragezeichen). :roll:

Defensiv kann man definitiv skeptisch sein, da fehlt halt (momentan) einiges, das man nicht an seiner Länge und Athletik festmachen kann. Ich bin auch sicher, dass er niemals so ein defensiver gamechanger werden wird, wie es Embiid jetzt schon ist, aber wenn er zumindest ein ordentlicher RimProtector wird (was man bei seiner Physis erwarten können muss) und vielleicht im Ansatz lernt, wie man P&R verteidigt und switcht, wird er auch in den PO spielbar sein. Ich gebe aber zu, da ist ganz viel WENN dabei... Die Hauptfrage ist für mich, wie sehr er bereit ist, alles dafür zu tun, ein besserer Verteidiger zu werden. Da geht es für mich erst mal nur um Bereitschaft. Klar, scheint ihm einfach auch ganz viel BBIQ zu fehlen, aber wenn er erst mal richtig arbeitet und die Einstellung stimmt, wird er am hinteren Ende besser werden. Gut genug für PO-Schlachten, wo Schwächen gnadenlos bestraft werden? Schwer zu beurteilen, aber da bin ich auch eher skeptisch.

kdurant35
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#2015

Beitrag von kdurant35 » 18.06.2018, 17:47

Poohdini hat geschrieben:
18.06.2018, 16:25
Ich frage das einfach mal hier, weil ich weiß, dass Jonathan auch den Game Theory Pod hört und das Thema sowieso passt.
Hat einer von euch den 2 h Pod von Vecenie und Zwicker gehört, wo sie die Top 8 von Vecenies Big Board besprechen? Ich weiß manchmal echt nicht, was ich von Vecenie halten soll. Während der POs haben die beiden noch so wirklich interessante Dinge besprochen wie two Way Wings und wie der Markt eigentlich viel zu klein ist für jene Spieler. Haben spannende Entwicklungen und Trends des modernen NBA Basketballs besprochen.

In besagte 2 h Folge ging es am Ende um Ayto und Vecenies Argument ist dann quasi aus dem Jahr 2008. "lol, er wird bei optimaler Entwicklung 26 & 12 auflegen, #production". Zwicker hat ihn mehrmals quasi gefragt, wie Ayton zu seinen Punkten kommt, wie Ayton effizient und in hohem Volumen punkten soll. Er hat auch aufgeführt, dass Bigs, die bei Contendern gespielt haben, bzw. einen gewissen Impact haben, entweder eher Rollenspieler waren/sind, weil Teambuilding auf Championship Ebene um Bigs so schwierig ist. Andererseits sind heutzutage die Bigs in gewissen Skills eben Elite. Zwicker meinte, dass Ayton letztlich wahrscheinlich sogar ein Spieler mit positivem Impact ist auf beiden Seiten des Feldes, aber das eben nicht reicht als Big. Es ist so krass, dass Vecenie darauf im Prinzip nix antworten konnte. Diese Frage ist aber unheimlich spannend, aber wenn man seine Agenda "Ayton #1" hat, dann kann man natürlich nix darauf antworten.

Er ist kein so guter Post Up Spieler wie Embiid, ähnlich im Face Up. Er ist kein wirklicher Shooting Big, er ist kein Playmaker, er kreiert wenig für sich und für andere. JoJo, der einigermaßen effizient war im Post, ist in den POs nicht so wertvoll, weil aus dem Post heraus zu passen sehr schwer ist. Teams sind smarter in der Postseason. Und Embiid ist größer, stärker und hat mehr Skills und selbst der tut sich unfassbar schwer. Ich verstehe nicht, wie man als Experte, der auch für The Athletic schreibt, darauf gar nicht wirklich eingehen kann.
Ähnlich war's bei Schmitz, der im Nate Duncan Pod war aber auch. Er hat Ayton ebenfalls knapp an 1, hatte aber auch Schwierigkeiten dies abgesehen von den athletischen Aspekten und dem Potenzial seines Wurfes zu begründen. Vieles war recht spekulativ. Schnelle Füße, aber weiß damit noch nicht umzugehen. Gute Ansätze als Passer, aber kaum eingesetzt wegen fehlendem Shooting drum rum. Falsche Position, da 4er neben weiterem Big. Erstes Jahr mit vernünftigem Coaching etc. Die Gesamtentwicklung gehe bei Ayton seit er ihn genauer beobachte jedenfalls überproportional bergauf. Darauf hat er seine Entscheidung begründet.

Ich glaub jedoch auch, dass gerade bei Bigs viel wenn und aber ist. Denn mit wenigen Ausnahmen ist deren Entwicklung - gerade im Skillbereich - recht langwierig. Und das Anforderungsprofil ändert sich beim Sprung vom College in die NBA massiv, da gerade im defensiven Bereich sehr große Unterschiede sind. Das macht den diesjährigen Draft mit so vielen Bigs mMn so schwer für die Teams.

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#2016

Beitrag von STAT » 18.06.2018, 18:20

Bei Ayton geht es doch einzig und alleine um sein Ceiling und viele sind der Meinung, jenes ist wahnsinnig hoch. Ayton ist jetzt erstmal ganze vier Jahre jünger als Embiid. Was vier Jahre in diesem Alter in dieser Sportart bedeuten, muss ich vermutlich nicht erklären.

Ayton’s Game im Post ist ganz sicher nicht elitär, aber die Tools sind schon mal da und das fängt vor allem bei der Fußarbeit an. Er versteht es sich extrem gut zu bewegen und sich in Positionen zu bringen, die es ihm erlauben, einen besseren Wurf zu kreieren. Das hier noch die Moves fehlen ist natürlich kritisch anzumerken, aber seine Mechanik ist solide und hat Potential. Das will man bei einem Talent sehen.

Das Gleiche mit seinem Wurf. Er ist kein Shooter bei hohem Volumen. Das waren aber viele andere auch nicht. Es kommt momentan nicht drauf an, wie gut er bei hohem Volumen trifft, sondern wie seine Technik aussieht und diese ist durchaus sehr vielversprechend. Selbst wenn Ayton aktuell nur 10 von 50 Dreiern trifft, ist das erstmal halb so schlimm. Wichtig ist welches Potential er langfristig hat und wie sich seine Mechanik entwickelt. Auch hier ist alles drin. Das slowenische Wunderkind trifft übrigens von Europa’s Dreierlinie auch nicht gut. Meine Argumentation: Völlig egal, der Typ kann werfen. Das habe ich zwei Jahre lang auch über Booker gepredigt und jetzt fing er im dritten Jahr an schwierige Dreier aus dem Dribbling zu treffen. Das muss wachsen und ist ein Prozess.

Ich habe inzwischen viel von Ayton gesehen und ich behaupte, er hat mindestens eine solide bis gute Court Vision. Da er in der Zone viel Aufmerksamkeit auf sich ziehen kann, ist er in der Lage den freien Mitspieler am Perimeter zu finden. Da waren einige sehr schicke Pässe dabei. Wie lange hat das bei Davis gebraucht? Vier Jahre? Fünf Jahre? AD machte erst nach vielen Jahren in Sachen Playmaking/Creation einen krassen Sprung nach vorne. AD wird häufig doppelt, Pass nach außen, freier Wurf, drei Punkte. Hatte Dennis nicht darüber sogar ein Video gemacht? Ich muss da nachher mal nachschauen. Das war nämlich wirklich toll gemacht und zeigt wie lange auch ein Toptalent wie AD gebraucht hat.

Prime Shaq würde auch heute in der NBA dominieren, einfach weil er das Talent dafür hatte. Der würde Draymond und Horford schneller zermürben als sie gucken könnten. Ayton ist nicht Shaq, aber diese dominanten Bigs können auch in der heutigen NBA für Symbiosen sorgen. Sie brauchen den Skill und das Talent dafür. Bei Doncic kann man sagen: Nimm den Ball und geh raus und es funktioniert irgendwie. Wenn der Big nicht Jokic heißt, braucht er offensiv vor allem am Anfang Hilfe. Coaching, System, passende Mitspieler etc.

AD ist für mich das Paradebeispiel wie schwer es ist, als Big in der NBA zu überleben. Wie hoch für mich die Wahrscheinlichkeit für so eine Entwicklung ist, habe ich schon oft genug geschrieben, aber es gibt eine Chance, da die Ansätze bei Ayton da sind. Bei Arizona hat bezüglich Ayton mMn so gut wie nichts gepasst. Alle die Ayton an # 1 haben, spekulieren auf Skills die aufgeblitzt sind, aber noch lange nicht fertig sind. Da wird jetzt gaaaaaaanz viel vom Coaching und von der Arbeitsdisziplin/Mentalität abhängen. Ayton ist so ein Talent dem es in die Wiege gelegt wurde, aber er muss an sehr vielen Baustellen arbeiten.

MKG kann noch 10.000 Mal werfen, er wird es nicht mehr hinbekommen. Bei Ayton sieht das mit Wurf, Defense und seinem Spiel im Post komplett anders aus, einfach weil das Fundament vorhanden ist. Ob Ayton ein klarer erster Pick ist, darüber kann man ohne Ende diskutieren. Aber wenn wir rein nach Upside/Ceiling/Best Case gehen, kann ich die Fraktion Ayton schon verstehen.

Jetzt gilt es diesen Rohdiamanten zu schleifen und in 2-3 Jahren werden wir sehen wohin das führt.

=> meine Sorge Richtung Niemandsland => sowas wie Cousins oder schlechter
=> eher Richtung KAT => Spektakel, aber keine ECF
=> oder AD und Chance Contender zu werden.

Poohdini
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#2017

Beitrag von Poohdini » 18.06.2018, 23:34

Ich habe mich da vielleicht missverständlich ausgedrückt, aber Ayton ist skilltechnisch nicht auf dem Niveau des College Embiid, nicht des heutigen. Kansas JoJo war schon weiter. Aber darum ging es doch auch gar nicht. Es ging darum, zu erörtern, wie genau Ayton dieses angeblich hohe Ceiling erreichen soll. Diese Frage, die Zwicker gestellt hat. Mein Argument mit Embiid war, dass es selbst für ihn schwierig wird mit den Skills, die er heute hat, in den Playoffs Impact zu liefern. Und das obwohl er so stark, groß und skilled ist. Ayton muss also mindestens dahin kommen, um überhaupt annähernd Star Impact zu haben (da reden wir noch nicht mal über die Defense).

Ayton wird offensiv kein Towns, kein Jokic und erst reicht kein Davis, der als Big in der Liga so ziemlich einzigartig ist. Die entscheidende Frage ist: WIE soll ein Spieler wie Ayton auf dem Niveau (dass man sich bei einem #1 Pick ja grundsätzlich erhofft) reüssieren? Was sind die Skills, mit denen er Erfolg haben wird. Wird man die Offensive über ihn laufen lassen können? Wenn nein, ist das nicht schon das finale Argument gegen ihn?

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#2018

Beitrag von STAT » 19.06.2018, 02:28

Poohdini hat geschrieben:
18.06.2018, 23:34
Ayton wird offensiv kein Towns, kein Jokic und erst reicht kein Davis, der als Big in der Liga so ziemlich einzigartig ist.

Wieso sind das denn alles feststehende Tatsachen? Jetzt lass den Kerl (und alle anderen auch) doch erstmal in die NBA kommen. Ist Fultz jetzt schon ein Bust? Ist Dragan Bender ein Bust? Wird Lonzo jemals bei hohem Volumen eine gute Dreierquote haben?
Poohdini hat geschrieben:
18.06.2018, 23:34
Die entscheidende Frage ist: WIE soll ein Spieler wie Ayton auf dem Niveau (dass man sich bei einem #1 Pick ja grundsätzlich erhofft) reüssieren? Was sind die Skills, mit denen er Erfolg haben wird. Wird man die Offensive über ihn laufen lassen können? Wenn nein, ist das nicht schon das finale Argument gegen ihn?
Sollte Ayton seinen Dreier treffen, kann Igor eine ganz andere Offense laufen lassen. Trifft er nicht, wird es schon schwer. Verbessert er sein Ballhandling/Playmaking nicht, kann man das mit dem Franchiseplayer wohl vergessen. Verschläft er defensiv Rotationen und hat die nicht die notwendige Disziplin wird das defensiv auch nichts.

Wie soll die Offense über Ayton laufen? Wir müssen doch erstmal wissen welche Philosophie die Suns verfolgen? Was sieht Igor in Ayton? Wo sieht sich Ayton selbst? Welchen Sprung kann er bis zum Saisonstart machen? Läuft die Offense erstmal über Booker, Jackson und Warren, sodass sich Ayton auf die Defense konzentrieren kann? Installiert Igor sofort für Ayton eine Offense die ihn extrem einbindet? Parkt man Ayton in der Zone? Steht er am Perimeter? Wie macht er sich P&R? Wieviel Touches soll Ayton gleich zu Beginn bekommen?

Es geht heute nicht um das Hier und Jetzt, sondern was sehen die Scouts in Ayton? Was sehen die Suns langfristig in Ayton? WIE man Stand heute eine komplette Offense über Ayton laufen lassen soll, weiß ich auch nicht. Die Draft ist nicht dazu da den aktuell besten Spieler zu ermitteln, sondern versuchen zu prognostizieren wer der beste Spieler in ein paar Jahren sein könnte. Alles steht und fällt mit Ayton’s Playmaking/Passing/Wurf und Defense. Das ist alles nicht ansatzweise reif genug um ihn als klaren und sicheren Franchiseplayer zu sehen.

Ayton erinnert mich in gewisser Weise an Markieff Morris. Kieff bringt eine tolle Physis mit und er kann von allem ein bisschen etwas. Ich mag solche Spieler eigentlich gar nicht, da er keine richtige Stärke hat die jetzt total heraussticht. Gleichzeitig macht ihn das als Allrounder sehr interessant. Hier würde ich bei Ayton einsteigen. Er ist in nichts richtig schlecht. Defense, Wurf, Post Skills, Ballhandling sind nicht hoffnungslos, im Gegenteil. Über die Saison hinweg war ein positiver Prozess (Trust the Process :mrgreen:) zu erkennen, trotz komplett falscher Rolle und mMn äußerst fragwürdigem Coaching.

Ja, ich gebe dir Recht. Das WIE ist wohl kaum bis gar nicht zu beantworten und das ist ein Problem. Aber dieses potentielle Allroundpaket inkl. seines Körpers mit lateralen Geschwindigkeit machen ihn durchaus sexy.

Ein Big der offensiv am Perimeter stehen kann, damit Booker und Jackson freie Bahn haben, der defensiv switchen kann, die Tools hat um den Korb zu beschützen (kognitive Fähigkeiten mal ausgeschlossen – kann ich nicht beurteilen) und der die Smallballcenter aus der Zone drücken kann, warum sollte der langfristig keinen Starimpact generieren?

Was passiert wenn Ayton vor Guards und Wings bleiben kann? Wir brauchen NBA-Minuten. Wenn das möglich ist, hat Ayton schon einen elitären Skill der ihn z.B. von Jokic extrem abheben würde. Jokic und KAT sind offensiv überragend. Sollte Ayton switchen können und sich defensiv richtig ins Zeug legen, ist die Lücke Stand heute schon einmal wesentlich kleiner geworden. Jetzt drehe ich den Spieß um…und da sprechen wir noch gar nicht über die Offense.

Sollte Ayton seinen Dreier überdurchschnittlich gut treffen, werden viele Teams defensiv Probleme bekommen. Selbst wenn Ayton nichts macht, so schafft alleine seine Anwesenheit Platz für Booker. Selbst wenn Curry bei den Warrios 8/2/2 auflegt, hilft er alleine mit seiner Existenz. Das geht z.B. Gobert total ab. Was würde Mitchell von einem Big profitieren der für Spacing sorgt? Stattdessen stehen da Gobert und Favors in der Mitte rum. Die Frage wird sein? Welchen Respekt erarbeitet sich Ayton mit seinem Dreier? Kann sein Verteidiger in der Zone bleiben oder muss er mit Ayton raus an den Perimeter?

Noch was zu Embiid und seinen „Problemen“. Der Junge hatte eine sehr schwere Zeit und es waren seine ersten Playoffs. Bei allem Dreiergeballer und dem Geswitche. Ich finde es spannend und gut alles kritisch zu hinterfragen, aber ich denke Embiid sollte man seine Leistungen gegen die Celtics noch durchgehen lassen. Das Gleiche bei KAT. Hier würde ich auch bei Ayton ansetzen. Bigs haben es schwer, aber wenn die Tools wenigstens schon mal da sind, sollten wir ihnen vielleicht mehr Zeit wie Doncic und Co. geben. Ich glaube Embiid wird nächstes Jahr sehr viel besser spielen. Bei KAT glaube ich es auch. Außer Thibs murkst da weiter rum und gibt Rose mehr Würfe als KAT. Kann man ja nie wissen.

Macht Embiid noch einen weiteren Schritt nach vorne? Warum auch nicht? Schaffen es die Sixers um Embiid den „perfekten“ Supporting Cast zu installieren? Wird Embiid mit mehr Erfahrung besser spielen? Warum sollte er nächstes Mal Horford und Baynes nicht zerpflücken?

Abschließend:
Ich nutze ständig Spielervergleiche um die Talente in eine Schublade zu stecken. Das macht die Diskussion einfach, weil man einen Ansatz hat. Ich nutze so viele Statistiken wie möglich um das Gesamtbild besser zu verstehen. Was das am Ende wert hat, beantwortet uns die Vergangenheit.

Mir persönlich sind die College Stats, gerade bei kleiner Sample Size, für solch extrem junge Menschen häufig viel zu schwammig. Die Freiwurfquote möchte ich ausschließen, aber alles andere ist von vielen Faktoren abhängig. Alter, Rolle, Coaching, System, Mitspieler, welches College, Stand der Entwicklung, Persönlichkeit, Mentalität, usw.

Ich bin nicht ansatzweise ein Experte, um Himmels Willen. Mein sehr amateurhafter Eye-Test erläutert mir, Ayton hat die Tools um irgendwann Two-Way Impact zu generieren. Der Kerl wird nicht umsonst so hoch gehandelt. Ich glaube ich weiß was du meinst und ich denke die kritischen Fragen sind total berechtigt, aber manchmal hat man das Gefühl, bei Ayton ist alles hoffnungslos. Das wiederum sehe ich gar nicht. Würde ich Geld auf Ayton setzen? Nein.

Aber warum soll er in drei Jahren nicht in allen Facetten oder zumindest in Teilen davon sehr gut sein? Gerade Wurf, Defense (switchen) und Passing sehe ich nicht negativ. Das er offensiv den Jokic macht, glaube ich jetzt auch nicht. Ich traue ihm allerdings zu wesentlich mehr Punkte als Jokic zu machen. Alleine Booker wird ihm pro Spiel vier Lobs auflegen. :mrgreen:

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Jonathan Walker
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#2019

Beitrag von Jonathan Walker » 19.06.2018, 14:00

sidney95 hat geschrieben:
18.06.2018, 14:56
Für die Suns fände ich an 31 Duval ganz interessant. War extrem hoch geranked als HS Spieler, bei Duke aber nicht wirklich überzeugen können. Sollte man nicht an 16 PG gehen, wär er an 31 denk ich eine Option.
Puh, bitte nicht. Habe Duval damals für die Amateur Hour angeschaut und war nicht begeistert. Seither ist er auf allen Boards ins Bodenlose gestürzt. Wie gesagt, braucht man in Phoenix nicht unbedingt einen klassischen Point Guard, sondern eher einen der Spacing für Booker, Jackson und den Rookie bietet und Booker ggf. defensiv entlasten kann, indem er immer den besseren Guard übernimmt. Duval kann nicht werfen und ist defensiv auch nicht so gut wie andere Guards. Wenn er an #59 noch da ist, könnte ich damit leben. Aber an #31 gibt es sehr viel interessantere Prospects.
Poohdini hat geschrieben:
18.06.2018, 16:25
Ich frage das einfach mal hier, weil ich weiß, dass Jonathan auch den Game Theory Pod hört und das Thema sowieso passt.
Hat einer von euch den 2 h Pod von Vecenie und Zwicker gehört, wo sie die Top 8 von Vecenies Big Board besprechen? Ich weiß manchmal echt nicht, was ich von Vecenie halten soll. Während der POs haben die beiden noch so wirklich interessante Dinge besprochen wie two Way Wings und wie der Markt eigentlich viel zu klein ist für jene Spieler. Haben spannende Entwicklungen und Trends des modernen NBA Basketballs besprochen.

In besagte 2 h Folge ging es am Ende um Ayto und Vecenies Argument ist dann quasi aus dem Jahr 2008. "lol, er wird bei optimaler Entwicklung 26 & 12 auflegen, #production". Zwicker hat ihn mehrmals quasi gefragt, wie Ayton zu seinen Punkten kommt, wie Ayton effizient und in hohem Volumen punkten soll.
Ich bin mir nicht mehr sicher, ob ich diese Folge gehört habe, da ich in letzter Zeit so viele Pods zur Draft gehört habe und insgesamt schon sehr viele, an denen Cole Zwicker beteiligt war. Mir wäre auch wohler, wenn Zwicker der Ayton-Befürworter wäre, statt Vecenie. Letzterer lässt manchmal schon seltsame Sprüche vom Stapel. Zwicker ist da näher an meiner eigenen Philosophie.
Poohdini hat geschrieben:
18.06.2018, 16:25
Er hat auch aufgeführt, dass Bigs, die bei Contendern gespielt haben, bzw. einen gewissen Impact haben, entweder eher Rollenspieler waren/sind, weil Teambuilding auf Championship Ebene um Bigs so schwierig ist. Andererseits sind heutzutage die Bigs in gewissen Skills eben Elite. Zwicker meinte, dass Ayton letztlich wahrscheinlich sogar ein Spieler mit positivem Impact ist auf beiden Seiten des Feldes, aber das eben nicht reicht als Big. Es ist so krass, dass Vecenie darauf im Prinzip nix antworten konnte. Diese Frage ist aber unheimlich spannend, aber wenn man seine Agenda "Ayton #1" hat, dann kann man natürlich nix darauf antworten.
Ich würde das nicht zwingend auf die Agenda schieben. Es kommt eben ganz darauf an, wo man persönlich Aytons 'realistic outcome' sieht. Wenn man eher von einem athletischeren Jah Okafor mit etwas besserem Wurf ausgeht, ist man natürlich an #1 nicht überzeugt. Wenn man von "dem athletischsten Spieler seit LeBron James" ausgeht, der 7'0 250 lbs.+ ist, reboundet und perspektivisch Switchability, Drive, Wurf und Ballsicherheit mitbringt, sieht das natürlich anders aus. Das sind aber keine Fakten - niemand kann wissen, wie Ayton sich in der NBA machen wird. Da werden Diskussionen dann schnell müßig.

Grundsätzlich sehe ich es ja auch so, dass man aktuell keinen Star-Big braucht, um Contender zu sein und man sein Geld besser in flexible Wings investiert, statt Rimprotectors ohne Wurf wie Capela einen Max-Deal zu geben, wenn man 80% derer Production auch für die Hälfte des Geldes bekommen kann. Aber: Bigs, die vorne ein wandelndes Mismatch sind und switchen können, werden gegen Smallball nicht vom Platz gespielt. Wie auch? Es gibt keinen Vorteil eines Forwards gegenüber eines solchen Bigs, wenn er nicht sehr viel besser switchen (und vorne Spacing liefern) kann als der Big. Das kann Ayton potentiell im Gegensatz zu Gobert, Capela und Co. Das kann ein echter Gamechanger sein - ähnlich wie bei Embiid (der aber - noch - aufgrund seiner Schwächen in der Ballsicherheit/Kondition gegen Smallball andere Probleme bekommt).
Poohdini hat geschrieben: Er ist kein so guter Post Up Spieler wie Embiid, ähnlich im Face Up. Er ist kein wirklicher Shooting Big, er ist kein Playmaker, er kreiert wenig für sich und für andere. JoJo, der einigermaßen effizient war im Post, ist in den POs nicht so wertvoll, weil aus dem Post heraus zu passen sehr schwer ist. Teams sind smarter in der Postseason. Und Embiid ist größer, stärker und hat mehr Skills und selbst der tut sich unfassbar schwer. Ich verstehe nicht, wie man als Experte, der auch für The Athletic schreibt, darauf gar nicht wirklich eingehen kann.
Wie gesagt, ich kann zu Vecenie in diesem Pod gerade nichts sagen. Aber zu deinen Aussagen: Ich finde du misst hier mit zweierlei Maß. Warum vergleichst du den 23-jährigen Embiid mit dem 19-jährigen Ayton? Auch deiner retrospektivischen Einschätzung des 19-jährigen Embiids kann ich nicht uneingeschränkt zustimmen, selbst wenn ich kein College-Experte bin.

Ayton ist eher ein Shooting Big als Embiid (oder auch Towns) es am College waren. Embiid hat bei Kansas 1/5 Dreier getroffen. Insgesamt. Towns bei Kentucky 2/8. Ayton immerhin 12/35, dazu tonnenweise Midrange-Jumper. Sein Release ist schnell und er springt beim Wurf, im Gegensatz zu Embiids und Towns Set-Shots. Ich bin kein Wurf-Doktor, aber aus meiner Sicht lässt nichts darauf schließen, dass er weniger Wurftalent mitbringt, als Embiid oder Towns. Seine FT% liegt mit 73% zwischen den beiden, wobei sein Volumen sehr viel höher war.

Er ist sehr viel ballsicherer als Embiid es am College war, obwohl er offensiv sehr viel mehr macht (TOV% halb so hoch wie Embiid, USG% höher). Ayton schien zumindest am College wenig Probleme mit Doubleteams zu haben und hat entweder trotzdem abgeschlosssen oder ein paar nette Pässe gespielt. Zumindest hat er nicht so oft den Ball verloren oder falsche Entscheidungen getroffen. Bis Ayton mal in der Postseason ist, vergehen wahrscheinlich auch noch ein paar Jahre ;)

Auf welchen Werten basiert deine Aussage, dass Embiid größer und stärker sei? Alle Zahlen, die ich finde, belegen eigentlich, dass Ayton und Embiid was Größe (7'0 - 7'1), Gewicht (245-260 lbs.) und Wingspan (7'4 - 7'5) quasi identisch sind (siehe z.B. hier). Mag sein, dass Embiid zwischenzeitlich noch etwas gewachsen ist, was bei Ayton auch passieren könnte. Ayton ist wohl kräftiger, als es der 19-jährige Embiid war, meinst du nicht? Dazu ist ziemlich offensichtlich, dass Ayton agiler und im open floor auch schneller ist. Zudem gibt es bei Ayton keinerlei körperliche/medizinische Bedenken. Ja, Embiid ist auch eine physische Ausnahmeerscheinung und hat mit 23 wohl auch mehr Skills, aber in Punkto Athletik steht ihm Ayton wahrscheinlich in nichts nach. Sein Ceiling halte ich da sogar für höher.
Poohdini hat geschrieben: Ich habe mich da vielleicht missverständlich ausgedrückt, aber Ayton ist skilltechnisch nicht auf dem Niveau des College Embiid, nicht des heutigen. Kansas JoJo war schon weiter. Aber darum ging es doch auch gar nicht.
"Nicht des heutigen" gehe ich mit - aber das ist wie gesagt auch ein unfairer und daher wenig sinnvoller Vergleich.

"Nicht des College Embiid" ist eine These von dir, die ich nicht komplett widerlegen kann, da ich in der Materie nicht tief genug drin bin. Aber ich habe oben ja ausgeführt, wieso ich sie nicht nachvollziehen kann. Das Skillset ist einfach ein anderes. Am Ring, beim Passing und beim Rebounding nehmen sie sich wahrscheinlich nichts. Embiid war defensiv schon sehr viel weiter, dafür hat Ayton mehr Jumper genommen und getroffen und ist keine TO-Maschine.
Poohdini hat geschrieben: Es ging darum, zu erörtern, wie genau Ayton dieses angeblich hohe Ceiling erreichen soll. Diese Frage, die Zwicker gestellt hat. Mein Argument mit Embiid war, dass es selbst für ihn schwierig wird mit den Skills, die er heute hat, in den Playoffs Impact zu liefern. Und das obwohl er so stark, groß und skilled ist. Ayton muss also mindestens dahin kommen, um überhaupt annähernd Star Impact zu haben (da reden wir noch nicht mal über die Defense).
Wie gesagt, für mich sind das unterschiedliche Spielertypen, die halt zufällig relativ ähnliche körperliche Ausmaße haben. Durch Aytons Agilität kann ich mir vorstellen, dass er auch im Drive und Fastbreak eine ganz andere Waffe werden kann als Embiid und defensiv halt eher Außenspieler durch Switches vor sich hält, als klassisch in der Zone den Ring zu beschützen (was ich aber auch noch nicht ausschließen würde). Wenn er dann noch den Dreier verbessert, seine Ballsicherheit auf die NBA übertragen kann und die freien Männer findet, ist es doch nicht schwer sich vorzustellen, wie er einem Team helfen kann. Selbst ein DeAndre Jordan liefert offensiv so viel vertikales Spacing, dass er jahrelang an einer der besten Offenses der Liga beteiligt war - ohne jeglichen Wurf. Ayton bietet im Optimalfall also vertikales Spacing durch Lobs, horizontales Spacing durch Dreier und kann am Ball kleinere Spieler aufposten, an großen Bigs vorbei gehen, bei Absinken den Jumper netzen und bei Hilfe den freien Mann finden. Das kommunizieren ja auch diverse Scouts explizit oder implizit. Keine Ahnung, warum Vecenie das nicht gemacht hat.
Poohdini hat geschrieben: Ayton wird offensiv kein Towns, kein Jokic und erst reicht kein Davis, der als Big in der Liga so ziemlich einzigartig ist.
Das weißt du ebenso wenig wie jeder andere. Allein die Tatsache, dass du hier einen 1. Pick, einen Secondrounder und noch einen 1. Pick aufführst, um das zu belegen, führt die These doch ad absurdum :mrgreen:

Bei Jokic wusste offensichtlich auch kein Mensch, was er offensiv mal können wird.
Poohdini hat geschrieben: Die entscheidende Frage ist: WIE soll ein Spieler wie Ayton auf dem Niveau (dass man sich bei einem #1 Pick ja grundsätzlich erhofft) reüssieren? Was sind die Skills, mit denen er Erfolg haben wird. Wird man die Offensive über ihn laufen lassen können? Wenn nein, ist das nicht schon das finale Argument gegen ihn?


Wie er funktionieren könnte habe ich ja oben dargelegt. Diese Chance ist schon da. Auch wenn er nur einen Teil dieser Skills (weiter-)entwickelt, wird er die Suns weiterbringen. Selbst wenn Booker und Co. quasi alles für ihn kreieren müssen - jeden Alley-Oop, jeden offenen Jumper - ist das schon weit besser als das, was Chandler, Len und Co. die letzten Jahre in Phoenix veranstaltet haben und ich freue mich darauf :mrgreen:

Randnotiz: Ich hätte trotzdem lieber den 6'8 Playmaker mit Wurf. Oder den Switch-Rimprotector mit Dreier. Aber der Case für Ayton ist natürlich vorhanden und ich gehe weiterhin davon aus, dass ich mich ab Freitag früh mit ihm anfreunden muss und werde.
Rotation 01.07.18:

Knight (24) | Booker (10) | FA-PG (16) | Okobo | (Harrison)
Booker (28) | Bridges (20) | Daniels | (Reed)
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#2020

Beitrag von STAT » 19.06.2018, 15:24

Ist keine Kritik und ich möchte niemanden angreifen, es betrifft mich u.a. auch selbst. Ich habe inzwischen den Eindruck, sowohl bei Doncic als auch bei Ayton wird eine Schablone darübergelegt und erst danach wird der Spieler evaluiert.

Schablone 1:
Athletik über alles. Viele Europäer busten. Gescheiterte NBA-Spieler spielen in Europa gut bis sehr gut.

Schablone 2:
Der Wing-Wahnsinn ist ausgebrochen. Defensivschwache Bigs sind 100% nicht mehr spielbar. Das betrifft vor allem mich selbst.

Meine Argumentation gegen Ayton war immer die Entwicklung der NBA und seine defensiven Fragezeichen. Das ist zwar in der Sache nicht verkehrt, aber ich hatte mich bei dieser Argumentation von früher nie wirklich mit dem Mensch und Spieler Ayton auseinandergesetzt. Ich habe es schon mal geschrieben, je mehr Infos ich gesammelt habe, desto positiver wurde ich. Letztendlich nicht positiv genug, aber das spielt schließlich keine Rolle.

Eine Meinung zu haben ist das Eine, mit Vorurteilen reinzugehen das Andere. Ich war Ayton sehr kritisch gegenüber, aber ab einem Punkt musste ich dann doch zugestehen, dass mich die College Stats nicht überzeugen. Es gibt genug Sequenzen in denen Ayton wirklich gut verteidigt und auch offensiv im Post (Fadeaways, Hooks, Spins) einiges anbietet. Ich bin bei Ayton mit einem klaren Vorurteil reingegangen und das erste Argument das ich bei mir selbst und bei vielen anderen lese:

„Ja, aber (defensivschwache) Bigs sind nicht spielbar.“

Da hat man sich allerdings noch keine Stunde mit dem Spieler selbst beschäftigt und legt die Schablone drüber = Ayton’s defensive Zahlen sind schlecht = ist kein Nummer 1 Pick und ist kein guter NBA-Spieler.

Die Meinung an sich ist völlig in Ordnung und legitim. Aber dann sollte man sich wenigstens mal mit dem Spieler selbst beschäftigten und nicht nur nach Boston und Golden State schauen wie es durchaus einige Menschen tun. Letztendlich habe ich das so gemacht. Leistungen wie die von KAT sind dann natürlich die absolute Bestätigung, aber das ist viel zu oberflächlich und da musste ich mir selbst an die Nase fassen. Ayton ist halt ein absolutes Projekt, ähnlich wie Chriss und Bender. Selbstverständlich mit ganz anderem Ceiling, mit ganz anderen Voraussetzungen und eigentlich ist alles anders. Aber er bleibt ein Projekt.

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#2021

Beitrag von Mabusian » 19.06.2018, 15:49

STAT hat geschrieben:
19.06.2018, 15:24
„Ja, aber (defensivschwache) Bigs sind nicht spielbar.“
Und das Ganze hängt an einem einzigen Wort: Smallball.
Gerade heute wieder in einem Podcast gehört: Wenn Nellie (Don Nelson) damals Skilled Bigs gehabt hätte, hätte er sie statt kleineren Spielern gespielt. Die Serie Rockets gegen Warriors hat gezeigt, dass eh alle so lange switchen, bis der stärkste Offensivspieler 1:1 gegen den schwächsten Verteidiger spielt. Der Spieler braucht also die Skills, einen kleinen, schnellen Guard halbwegs vor sich zu halten, egal ob er Big oder Wing ist.
Smallball gibt es als Toptrend ca. 3-4 Jahre. Die Frage ist, ob Spieler, die heute in die NBA kommen und von Anfang an damit rechnen, auch Guards zu verteidigen, anders mit der Situation umgehen als Spieler wie Gobert oder Whiteside, die einfach zu einer Zeit in die NBA gekommen sind, als es diese Anforderungen kaum gab.

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#2022

Beitrag von STAT » 21.06.2018, 19:45

Kurz vor der Entscheidung hat sich bei mir absolut nichts verändert.

Ein kleiner Teil, der Van Gaalsche Tod oder Gladiolen Teil, will unbedingt das Ceilung und damit das switchende Mismatch mit Two-Way-Impact. Der große Teil, der Angsthase, will unbedingt Doncic.

Doncic vs Ayton 85:15

Ich kann es nicht machen, die sichere Variante ziehe ich vor. Ayton ist zwar verlockend und ich nehme diese tolle Chance wahr, aber ich sehe auch das (große) Risiko. Den Floor von Doncic schätze ich einfach viel höher ein.

Was aber schon mal die beste Nachricht des Tages ist:
Ich habe ein Video von Josh Jackson gesehen. Er hat die Wurftechnik verändert. Der Wurf sieht immer noch etwas unkonventionell aus, aber er wirkt wesentlich flüssiger. Sollte er da tatsächlich Fortschritte machen, würde das zumindest seinen Floor erhöhen, d.h. wenn Ayton nicht switchen kann, muss halt Jackson die Kohlen aus dem Feuer holen. :D

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#2023

Beitrag von Jonathan Walker » 21.06.2018, 20:51

Habe mich mit Ayton abgefunden. Im schlimmsten Fall DeAndre Jordan mit bisschen Wurf, oder so :mrgreen:

Danach ist alles absolut offen und ich freue mich auf das Schlachtfest.

Kannst du einen Link zum Video von JJ posten @STAT?
Rotation 01.07.18:

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#2024

Beitrag von STAT » 21.06.2018, 21:17

Jonathan Walker hat geschrieben:
21.06.2018, 20:51
Danach ist alles absolut offen und ich freue mich auf das Schlachtfest.
Ich glaube das wird heute ein pures Chaos und der go-to-guys Pod wird ca. 7-8 Stunden gehen. :mrgreen:
Jonathan Walker hat geschrieben:
21.06.2018, 20:51
Kannst du einen Link zum Video von JJ posten @STAT?
Das würde ich sehr gerne tun, aber ich habe keine Ahnung wie ich das Video wiederfinden soll. Es war bei Twitter und ich bin da auf unzähligen Umwegen hingekommen. Der Typ hatte ganz wenige Follower und ich kannte ihn nicht. Vielleicht war das ein Freund/Bekannter oder so? Der Post hatte auch wenig Retweets.

Ich bin bei Twitter nicht angemeldet. Die für mich wichtigen Accounts sind im Browser abgespeichert und häufig bin da ich nicht unterwegs. Deshalb konnte ich auch nichts liken, retweeten oder wie man das nennt. Spätestens zur SL sind wir schlauer, da will er ja spielen. Wenn ich nächstes Mal sowas finde, werde ich es hier posten. Das war gestern und ein extra Post war es mir nicht wert. Deswegen habe ich das heute reingepackt.

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#2025

Beitrag von Jonathan Walker » 22.06.2018, 01:42

Ayton also, welche Überraschung :mrgreen: Willkommen bei den Suns, Deandre.
STAT hat geschrieben:
21.06.2018, 21:17
Jonathan Walker hat geschrieben:
21.06.2018, 20:51
Danach ist alles absolut offen und ich freue mich auf das Schlachtfest.
Ich glaube das wird heute ein pures Chaos und der go-to-guys Pod wird ca. 7-8 Stunden gehen. :mrgreen:
Jonathan Walker hat geschrieben:
21.06.2018, 20:51
Kannst du einen Link zum Video von JJ posten @STAT?
Das würde ich sehr gerne tun, aber ich habe keine Ahnung wie ich das Video wiederfinden soll. Es war bei Twitter und ich bin da auf unzähligen Umwegen hingekommen. Der Typ hatte ganz wenige Follower und ich kannte ihn nicht. Vielleicht war das ein Freund/Bekannter oder so? Der Post hatte auch wenig Retweets.

Ich bin bei Twitter nicht angemeldet. Die für mich wichtigen Accounts sind im Browser abgespeichert und häufig bin da ich nicht unterwegs. Deshalb konnte ich auch nichts liken, retweeten oder wie man das nennt. Spätestens zur SL sind wir schlauer, da will er ja spielen. Wenn ich nächstes Mal sowas finde, werde ich es hier posten. Das war gestern und ein extra Post war es mir nicht wert. Deswegen habe ich das heute reingepackt.
Kein Thema! Werde ich ja früh genug sehen.
Rotation 01.07.18:

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