Wer sind die Kandid...
 
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Wer sind die Kandidaten für den Rookie of the Year?  

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Julian Lage
(@yul)
Moderator
Dieser Beitrag ist ein Auszug aus einem Go-to-Guys-Artikel.  Gesamten Artikel lesen.

Welche Spieler haben zur Mitte der Saison die besten Chancen auf die Auszeichnung als Rookie of the Year?

Zitat
Veröffentlicht : 11/01/2018 7:01 pm
lemanu
(@lemanu)

schöne wasserstandsmeldung :tup:
bin auch eurer meinung dass simmons derzeit favorit ist, in der offentlichen wahrnehmung sowieso und vermutlich auch objektiv, zu special ist einfach das was er teilweise zeigt.
er zeigt das potential ein superstar in dieser liga zu sein.

ich will trotzdem mit euch diskutieren 😉
und zwar das donovan mitchell, wenn primär die leistung diese saison zählt und nicht va das potential zumindest auf gleichauf mit simmons stehen müsste wenn nicht sogar vor ihm.

wie du schreibst julian trägt er das team offensiv, er ist in der starting 5 und in crunch time die erste scoring option und anders als phillip rück schreibt eben auch großteils der primäre ballhandler und hat gerade nicht den ""Luxus”, in manchen Possessions gar nichts am Ball machen zu müssen und keine Entscheidungen zu treffen." da hat simmons mit embiid sogar eher mehr einen co-star an den er deferieren kann.
sicher spielt er auch mit rubio, aber wenn es in der crunchtime darauf ankommt wie zb im spiel gegen die cavs sitzt rubio oft genug auf der bank und mitchell trägt die verantwortung.

und das, so muss man festhalten für einen rookie sehr effizient! ohne rubio und mit mitchell scoren die jazz 1,12 ppp deutlich besser als die 1,03 ppp andershabt (die 76ers sind mit /ohne simmons etwa gleich gut 1,08 vs 1,07)
mitchell selbst zeigt sich selbst als alleiniger ballhandler auch dtl besser 1,10 ppp.

julian du schreibst dass mitchell zumindest eine durchschnittliche effizienz erreichen muss.
mir fehlt da der hinweis das der trend klar dorthin zeigt.
mitchells splits über die saison ORtg/TS%
oktober 77 / 41%
november 101 / 52%
dezember 108 / 61%
(im januar bisher erst 4 spiele mit 103 ORtg)

während der trend bei simmons bis januar eher in die entgegengesetzte richtung weißt. (ORtg oktober 112/ november 102/ dezember 97 )

ein bisschen stellt sich auch die frage wie sehr ein spieler, der bereits ein volles jahr mit einer NBA frenchise verbracht noch ein kompletter rookie ist (ich würde sagrn immernoch 85,67% 😉 )

svhade dass ihr über kuzma nicht geschrieben habt, ihn hab ich von den top rookies am wenigsten gesehen bisher, da wurde mich eure meinung sehr interessieren.

AntwortZitat
Veröffentlicht : 12/01/2018 12:48 pm
Julian Lage
(@yul)
Moderator

Danke für die Rückmeldung - die positive Entwicklung von Mitchell hätte ich etwas deutlicher machen können, das stimmt. Ich hatte ja drin, dass er sich die Rolle im Gegensatz zu den anderen erst erkämpfen musste. Allerdings sind Leistungsschwankungen bei Rookies ja nicht überraschend, das sollte man dann meiner Meinung nach in beide Richtungen nicht überbewerten.

Wenn du Simmons' Extra-Jahr in der Liga ansprichst, solltest du außerdem auch nicht unter den Tisch fallen lassen, dass Mitchell zwei auf dem College verbracht hat und entsprechend nur ungefähr nen Monat jünger ist. Tatum andererseits ist mehr als ein Jahr jünger.

Kuzma geht etwas zu unrecht in der ganzen Ball-Debatte unter, das sehe ich ähnlich. Aber bei drei Beiträgen mussten wir glaube ich genau die drei Kandidaten beleuchten, außerdem hat Kuzma den Vorteil, innerhalb des Teams und auch generell etwas mehr unter dem Radar zu schwimmen. Lakers sind jetzt aber auch nicht mein Nr 1-League-Pass-Team...

AntwortZitat
Veröffentlicht : 12/01/2018 8:07 pm
kdurant35
(@kdurant35)

MMn sind die drei klar vorn. Kuzma würde ich eher ins zweite Glied zu den Verfolgern der drei stecken. Rein vom Verhältnis Pickposition und Output wäre er wohl vorn. Aber so seh ich ihn nicht ganz auf dem Niveau. Deshalb habt ich die richtige Wahl getroffen :tup:

Das Simmons bereits ein Jahr im NBA-Umfeld war, seh ich ebenfalls als Vorteil. Aus meiner Sicht hat die Erfahrung gezeigt, dass ein Jahr im NBA Umfeld einem Jahr College vorzuziehen ist (aber natürlich kleine sample size). Bei der Award-Vergabe spielt das aber keine Rolle. Deshalb kann man das in dem Fall ausklammern.

Persönlich seh ich Simmons derzeit vorn. Gerade der Start in die Saison war extrem stark. Aus meiner Sicht ist es aber eng genug, dass sich dies bis zum Saisonende noch ändern kann.
Insgesamt aber einfach eine bisher überwiegend tolle Draftklasse. Bis mitte zweiter Runde haben mich bisher einige überzeugt. Langfristige Entwicklung wird sehr interessant.

AntwortZitat
Veröffentlicht : 13/01/2018 12:05 pm

Kuzma ist einfach ein sehr viel älterer, schlechterer Tatum: Er kann sich nichts kreieren, dribbelt deswegen nicht, verteidigt kaum. Dazu nimmt er einfach keine Dreier, wenn er nicht offen steht. Dafür sind 37% ordentlich, aber auch nichts, was einen umhaut.
Er profitiert davon, dass die Lakers im Prinzip keinen guten Scorer haben und Ball den Ball loswerden will (aber bisher sehr schlecht für Kuzma kreiert: 8 Pässe pro Spiel, 1 Assist).
Das sieht (bisher natürlich) nach einem Stretch-Back-Up aus, vielleicht so wie CJ Miles. Dazu ist für mich die Vier perspektivisch die wichtigste Position bzw. sie definiert, was ein Team ist oder sein kann. Von Kuzma habe ich bis auf assistiertes Scoring nichts gesehen. Das ist hoffentlich nicht im Kreis der besten Prospects eines Jahrgangs.

AntwortZitat
Veröffentlicht : 13/01/2018 1:54 pm
kdurant35
(@kdurant35)

Kuzma ist einfach ein sehr viel älterer, schlechterer Tatum: Er kann sich nichts kreieren, dribbelt deswegen nicht, verteidigt kaum. Dazu nimmt er einfach keine Dreier, wenn er nicht offen steht. Dafür sind 37% ordentlich, aber auch nichts, was einen umhaut.
Er profitiert davon, dass die Lakers im Prinzip keinen guten Scorer haben und Ball den Ball loswerden will (aber bisher sehr schlecht für Kuzma kreiert: 8 Pässe pro Spiel, 1 Assist).
Das sieht (bisher natürlich) nach einem Stretch-Back-Up aus, vielleicht so wie CJ Miles. Dazu ist für mich die Vier perspektivisch die wichtigste Position bzw. sie definiert, was ein Team ist oder sein kann. Von Kuzma habe ich bis auf assistiertes Scoring nichts gesehen. Das ist hoffentlich nicht im Kreis der besten Prospects eines Jahrgangs.

Den Vergleich mit Tatum find ich doch sehr gewagt.

Ansonsten geb ich dir recht. Gerade was die Perspektive angeht sind da viele Fragen offen. Sicher kann er ein guter Rollenspieler werden, mehr muss er mir erst beweisen.

Trotzdem würde ich seine Rookiesaison als sehr stark ansehen. Auch wenn die D sicher eher schwach ist. Oft ist es ja rein bilanztechnisch eher schlecht, wenn Rookies zu viel kreieren. Da kommen meist zu viele Fehler raus.
Betrachte ich daher NUR die Leistung in dieser Saison ist dies nicht unbedingt ein Nachteil.

Aber langfristig gehe ich davon aus, dass er kein Top10 Spieler des Drafts sein wird.

AntwortZitat
Veröffentlicht : 13/01/2018 2:21 pm

Den Vergleich mit Tatum find ich doch sehr gewagt.

Inwiefern? Beides Rollenspieler, die nicht dribblen. Kuzma WAY worse. Gehört für mich also gar nicht erst in die Diskussion.

AntwortZitat
Veröffentlicht : 13/01/2018 2:48 pm
Julian Lage
(@yul)
Moderator

Mit den Tatum/Miles-Vergleichen würde ich auch nicht mitgehen, die sind beide Wings, die auch 4 spielen können. Kuzma würde ich eher als Stretch Big verstehen. Ihm fehlt natürlich zu so jemandem wie Frye einiges an Länge, aber zumindest der Wurf ist bei hohem Volumen da. Damit kann man auf jeden Fall schon mal was anfangen, auch wenn es nicht unbedingt Star-Potential bedeutet.

Die Defense halte ich bei Rookies für nicht so wichtig, viele müssen einfach erst noch rausfinden, wie das in der NBA geht. Solange jemandem nicht komplett die Tools (v.a. Geschwindigkeit oder Länge) fehlen, ist zumindest guter Durchschnitt immer drin. Stattdessen sehe ich lieber, dass ein wichtiger Skill klar auf NBA-Niveau ist, wie bei Kuzma das Scoring.

AntwortZitat
Veröffentlicht : 13/01/2018 2:49 pm
lemanu
(@lemanu)

Das sieht (bisher natürlich) nach einem Stretch-Back-Up aus, vielleicht so wie CJ Miles. Dazu ist für mich die Vier perspektivisch die wichtigste Position bzw. sie definiert, was ein Team ist oder sein kann. Von Kuzma habe ich bis auf assistiertes Scoring nichts gesehen. Das ist hoffentlich nicht im Kreis der besten Prospects eines Jahrgangs.

hahah BURN!
hälst aufjedenfall nicht viel von ihm was? hab wie gesagt nicht viel gesehen von ihm aber die zahlen sind schon nicht schlecht für einen rookie..
in den highlight reels sieht man mmn schon scoring instinct / talent das ein ceiling über einem bank spieler andeutet.
Allerdings sind Leistungsschwankungen bei Rookies ja nicht überraschend, das sollte man dann meiner Meinung nach in beide Richtungen nicht überbewerten.

das stimmt schon nur den oktober muss man mmn rausrechnen aus der gesamt gleichung da ist mitchell einfach direkt reingeworfen worden und musste sich einfach erstma an den anderen speed gewöhnen.
dazu muss man sagen dass man auch beim spielen fortschritte sieht. zb war er am college fast noch exklusiv ein two foot leaper nachdem er zu beginn gut abgeräumt wurde hat er sich ein paar neue moves angewöhnt.

AntwortZitat
Veröffentlicht : 13/01/2018 10:06 pm
Philipp Rück
(@poohdini)

Ich will hier niemanden angehen, aber ich halte das "Simmons hat schon ein Jahr NBA Erfahrung für ein fadenscheiniges und schwachsinniges Argument. Im Vergleich zum Rest der Klasse hat er quasi ein Jahr mehr, in dem er keine Spielpraxis hat, keine Reps hatte, keine Training hatte und keine Möglichkeit hatte, sich großartig individuell zu verbessern. Während andere gespielt haben (wenn auch nur am College), war Simmons verletzt.

Dennis spricht es indirekt ja bei Mitchell an. Aber ich will das noch einmal betonen. Den einzigen Vorteil, den er hat, ist, dass er Teile des Playbooks kennt, Privatunterricht bei Brown bekam und ein Jahr länger im NBA Programm ist, was Ernährung, Schlaf etc angeht. Ich bezweife, dass das den Mangel an Spielpraxis wettmacht. Vielleicht ist Simmons einfach nur so gut.

Zu Kuzma: Dass er wahrscheinlich nicht mehr als Rollenspieler/Starter sein wird, würde ich wahrscheinlich auch zu sehen. Aber umgekehrt hat er wahnsinnig großes Mismatch-Potential. Für Flügel ist er oft zu groß und genauso schnell, für Bigs ist er viel zu schnell. Er kann den Korb attackieren (nicht im Sinne eines Lead Guards oder so), kann werfen und hat unglaublichen Touch. Ich glaube er könnte einer dieser Premiumrollenspieler sein wie Klay Thompson etc.

AntwortZitat
Veröffentlicht : 13/01/2018 11:03 pm
kdurant35
(@kdurant35)

Ich will hier niemanden angehen, aber ich halte das "Simmons hat schon ein Jahr NBA Erfahrung für ein fadenscheiniges und schwachsinniges Argument. Im Vergleich zum Rest der Klasse hat er quasi ein Jahr mehr, in dem er keine Spielpraxis hat, keine Reps hatte, keine Training hatte und keine Möglichkeit hatte, sich großartig individuell zu verbessern. Während andere gespielt haben (wenn auch nur am College), war Simmons verletzt.

Da sind wir unterschiedlicher Meinnung. Ich würde das natürlich nicht mit einem Jahr spielen gleichsetzen.
Aber das ist ja derzeit gerade die Problematik der Vollegeregelung. Zum einen wollen Teams größere Sample Size vor dem Draft. Zum anderen die Talente aber lieber heute als morgen ins NBA Programm holen. Das ist ja nicht grundlos so?
Kann ein Spieler gar nicht am Spiel arbeiten sieht das womöglich anders aus. Da hab ich jetzt zu wenig Hintergrundinfos bei Simmons. Deshalb war meine Aussage eher allgemein und nicht speziell auf Simmons bezogen.
Gab aber auch zahlreiche Spekulationen ob er vergangene Saison spielen könnte. Dazu auch darüber, dass er in dem Jahr mächtig Masse zugelegt hat. Sollte das stimmen, ist das ja kein verlorenes Jahr.

Das soll aber auch keineswegs die Leistung von BS herabsetzten. Mit einem vollen Jahr NBA inkl. Spielpraxis wäre er wohl noch besser. Aber wenn man schon ein Jahr ausfällt, dann lieber im Umfeld eines NBA Teams als am College.

AntwortZitat
Veröffentlicht : 14/01/2018 3:12 am
Pillendreher
(@pillendreher)

Das sieht (bisher natürlich) nach einem Stretch-Back-Up aus, vielleicht so wie CJ Miles.

Du bist wohl nicht informiert genug. Lakers RealGM lässt einen Folgendes wissen:
I have no doubt we got a total steal, that he's gonna be a stud.

😎

AntwortZitat
Veröffentlicht : 14/01/2018 2:26 pm
Philipp Rück
(@poohdini)

Ich will hier niemanden angehen, aber ich halte das "Simmons hat schon ein Jahr NBA Erfahrung für ein fadenscheiniges und schwachsinniges Argument. Im Vergleich zum Rest der Klasse hat er quasi ein Jahr mehr, in dem er keine Spielpraxis hat, keine Reps hatte, keine Training hatte und keine Möglichkeit hatte, sich großartig individuell zu verbessern. Während andere gespielt haben (wenn auch nur am College), war Simmons verletzt.

Da sind wir unterschiedlicher Meinnung. Ich würde das natürlich nicht mit einem Jahr spielen gleichsetzen.
Aber das ist ja derzeit gerade die Problematik der Vollegeregelung. Zum einen wollen Teams größere Sample Size vor dem Draft. Zum anderen die Talente aber lieber heute als morgen ins NBA Programm holen. Das ist ja nicht grundlos so?
Kann ein Spieler gar nicht am Spiel arbeiten sieht das womöglich anders aus. Da hab ich jetzt zu wenig Hintergrundinfos bei Simmons. Deshalb war meine Aussage eher allgemein und nicht speziell auf Simmons bezogen.
Gab aber auch zahlreiche Spekulationen ob er vergangene Saison spielen könnte. Dazu auch darüber, dass er in dem Jahr mächtig Masse zugelegt hat. Sollte das stimmen, ist das ja kein verlorenes Jahr.

Das soll aber auch keineswegs die Leistung von BS herabsetzten. Mit einem vollen Jahr NBA inkl. Spielpraxis wäre er wohl noch besser. Aber wenn man schon ein Jahr ausfällt, dann lieber im Umfeld eines NBA Teams als am College.

Natürlich wollen die NBA Teams die Jungs eher früher als später im NBA Programm haben. Das liegt aber daran, dass die Jungs dann richtig trainieren können und an den Dingen arbeiten können, die für die NBA Teams wichtig sind. Kein Schulunterricht, spielen und trainieren in NBA Offensiven und Defensiven.
Simmons´ Fuß war nicht komplett verheilt, deshalb hat er nicht spielen können und logischerweise auch nicht trainiert. Wo hätte die Verbesserung herkommen sollen, die ihm einen Vorteil gegenüber den Draftees 2017 gegeben hätten?

Wie gesagt, den Vorteil des NBA Conditioning-, Ernährungs- und Schlafprogramms wird durch die mangelnde Spielpraxis wohl wett gemacht.

AntwortZitat
Veröffentlicht : 14/01/2018 11:46 pm
kdurant35
(@kdurant35)

Ich will hier niemanden angehen, aber ich halte das "Simmons hat schon ein Jahr NBA Erfahrung für ein fadenscheiniges und schwachsinniges Argument. Im Vergleich zum Rest der Klasse hat er quasi ein Jahr mehr, in dem er keine Spielpraxis hat, keine Reps hatte, keine Training hatte und keine Möglichkeit hatte, sich großartig individuell zu verbessern. Während andere gespielt haben (wenn auch nur am College), war Simmons verletzt.

Da sind wir unterschiedlicher Meinnung. Ich würde das natürlich nicht mit einem Jahr spielen gleichsetzen.
Aber das ist ja derzeit gerade die Problematik der Vollegeregelung. Zum einen wollen Teams größere Sample Size vor dem Draft. Zum anderen die Talente aber lieber heute als morgen ins NBA Programm holen. Das ist ja nicht grundlos so?
Kann ein Spieler gar nicht am Spiel arbeiten sieht das womöglich anders aus. Da hab ich jetzt zu wenig Hintergrundinfos bei Simmons. Deshalb war meine Aussage eher allgemein und nicht speziell auf Simmons bezogen.
Gab aber auch zahlreiche Spekulationen ob er vergangene Saison spielen könnte. Dazu auch darüber, dass er in dem Jahr mächtig Masse zugelegt hat. Sollte das stimmen, ist das ja kein verlorenes Jahr.

Das soll aber auch keineswegs die Leistung von BS herabsetzten. Mit einem vollen Jahr NBA inkl. Spielpraxis wäre er wohl noch besser. Aber wenn man schon ein Jahr ausfällt, dann lieber im Umfeld eines NBA Teams als am College.

Natürlich wollen die NBA Teams die Jungs eher früher als später im NBA Programm haben. Das liegt aber daran, dass die Jungs dann richtig trainieren können und an den Dingen arbeiten können, die für die NBA Teams wichtig sind. Kein Schulunterricht, spielen und trainieren in NBA Offensiven und Defensiven.
Simmons´ Fuß war nicht komplett verheilt, deshalb hat er nicht spielen können und logischerweise auch nicht trainiert. Wo hätte die Verbesserung herkommen sollen, die ihm einen Vorteil gegenüber den Draftees 2017 gegeben hätten?

Wie gesagt, den Vorteil des NBA Conditioning-, Ernährungs- und Schlafprogramms wird durch die mangelnde Spielpraxis wohl wett gemacht.

Mir fehlt da das insiderwissen, wie Simmons trainieren konnte. Soweit ich mich erinnere gab es jedoch wenige Wochen nach der OP Meldungen, dass Ben Simmons wieder an sich arbeiten kann. Ob nur im Kraftraum oder was alles möglich war weiß ich jedoch nicht mehr.

Edit: hab gerade kurz nachgeschaut
- am 17.10 hieß es, das er wieder im Training sei (ohne genaue Erleuterung)
- mitte Dezember Wurftraining ohne Boot
- Januar wurde von workouts vor Spielen berichtet (noch ohne großen Kontakt)
- kurz danach sprach Brown davon, dass er damit rechne, dass BS in kürze spielen werde (aber noch kein 5-5 Training)
- im Februar dann die ernüchternde Nachkontrolle
- im April dann freigegeben für 5-5 Training

Ich bin da sicher nicht so tief drin wie du. Klingt für mich aber nicht, als könnte er ein Jahr nicht trainieren. Sehr wage ist wohl eher der Umfang des Trainings.

Jenachdem wie umfangreich die Möglichkeiten waren, lässt sich durchaus darüber streiten, ob das jetzt besser oder schlechter ist wie ein Jahr College mit Spielpraxis (dafür meist gegen weit unterlegene Gegner).
Die Beobachtungen die ich gamacht habe (z.B. Griffin, Embiid, Simmons und auch Noel) zeigten halt, dass die Rookies nach einem Jahr verletzungsbedingtem Ausfall besser eingeschlagen sind als ein Jahr zuvor erwartet. Auch die Rookie Wall ab Saisonmitte war dort kaum sichtbar. Aber wie bereits geschrieben handelt es sich hierbei natürlich um eine sehr kleine sample size.
Dennoch gabs in den USA deshalb schon zahlreiche Diskussionen, ob diese Spieler nach einem Jahr NBA-Zugehörigkeit überhaupt noch als Rookies gewertet werden sollen.

AntwortZitat
Veröffentlicht : 15/01/2018 7:22 am
Philipp Rück
(@poohdini)

Also du meinst, man wird als Basketball besser, wenn man in den Shootarounds ein bisschen anschwitzt? Sein kompletter Arbeitsplan wurde demnach aufgebaut, wie man ihn eben für eine Rehabilitierenden anpasst. Da mache ich wahrscheinlich mehr beim Unisport.
Der Knochen wuchs eine Zeit lang so zusammen wie es erwartet war. D.h. aber nicht, dass er so war, dass man normal Basketball spielen kann. Irgendwann ist er dann nicht mehr weiter so gewachsen wie erwartet und Simmons wurde zurück gehalten.

Nochmal, es geht darum: Training heiß nicht gleich Training. Man wird nur besser, wenn man intensiv arbeitet. Das konnte er nicht, weil sein Fuß nicht so weit war wie er sein musste. Man kann sich vllt nicht ständig an irgendwelchen Bezeichnungen aufhängen. Ja, er hat bisschen trainiert, aber nicht so, dass man dadurch besser wird.

Er seit dem Sommer ist er im vollen Training.

Noel war als Rookie ein Vollkatastrophe, konnte im Gegensatz zu Simmons aber bereits viel früher richtig trainieren. Da sehe ich nicht, inwiefern ihm das Jahr besser gemacht hat.
Embiid und Simmons sind vllt einfach gut, weswegen sie gut einschlagen. Bei Griffin weiß ich zu wenig über den Ablauf. Aber aus 4 Einzelfällen direkt eine Kausalität machen, obwohl es zig andere Gründe geben kann, ist viel zu einfach.

AntwortZitat
Veröffentlicht : 15/01/2018 6:28 pm
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