Welches NBA-Team ha...
 
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Welches NBA-Team hatte die schlechteste Offseason?  

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Dennis Spillmann
(@denniss)
Admin

Dieser Beitrag ist ein Auszug aus einem Go-to-Guys-Artikel.  Gesamten Artikel lesen.
Wir haben die Mitte der NBA-Saison überschritten. Grund genug für uns, auf unsere Prognosen zu Saisonbeginn zu schauen. Wir schauen also zurück zu unserer Bewertung der Offseasons. Welche Teams haben laut der Redaktion denn bisher die schlechteste Offseason gehabt?

Zitat
Veröffentlicht : 21/01/2017 1:01 pm
Simon Haux
(@simon)

Schöner Überblick, danke :tup:

Ich denke ihr habt das überzeugend bewertet und die richtigen Kandidaten ausgewählt. Chicago wäre für mich auch noch einer gewesen, auch die Offseason der Pelicans war sicher nicht besonders toll (wobei ich z.B. Solomon Hill nicht so schrecklich finde wie die meisten, er sollte einfach nur nicht auf der 3 eingesetzt werden, und Hield hat ja inzwischen auch einigermaßen die Kurve gekriegt).

Die Offseason der Lakers finde ich inzwischen ehrlich gesagt nicht mehr so schlimm. Deng spielt zwar keine gute Saison, auf der 4 ist er aber immer noch effektiv und hat abseits des Platzes sicherlich einen positiven Einfluss auf Randle, Ingram & Co. Und man könnte argumentieren, dass der Mozgov-Deal nicht einmal mehr zu den 3 oder 4 schlechtesten Center-Verträgern des Sommers gehört (Noah, Biyombo, Miles Plumlee, Whiteside, Mahinmi, Ezeli (auch wenn der keinen Schaden anrichtet) sind alles schreckliche Verträge). Zubac zeigt m.E. vielversprechende Ansätze, mit ihm und Nance haben die Lakers evtl. schon ihre zukünftigen Center im Kader. Mozgov sollte also möglichst bald in eine Mentoren-Rolle mit höchstens 10-15 Minuten pro Spiel rutschen. Klar ist er dafür viel zu teuer, aber ich sehe den Schaden für die Lakers als nicht so groß an.

Wenn Young aus seinem Vertrag aussteigt (die Chancen stehen ja inzwischen ganz gut), hat man im Sommer knapp 77 Millionen an garantierten Gehältern, also ca. 26 Millionen Capspace. Für 2018/19 sind es 62 Millionen (wenn man die Optionen für Russel, Ingram und Nance zieht). Dann steht auch die Verlängerung von Randle an. In der Saison 2019/20 sind die jungen Spieler dann frühestens in der Lage, im Westen so langsam wieder ein Wörtchen mitzureden, 2020 ist man Mozgov und Deng los.

Besser wäre es, die beiden schon ein Jahr früher aus den Büchern zu haben, da man im Sommer 2019 zum letzten mal die niedrigen Capholds von Russel, Nance und Zubac nutzen kann (falls alle drei danach gehalten werden sollen. Ich denke aber, dass man Mozgovs und/oder Dengs dann auslaufenden Vertrag vielleicht im Paket mit Picks gegen etwas jüngere Rollenspieler traden kann. Und spätestens dann können die Lakers wieder problemlos auf den einen oder anderen Pick verzichten.

Positiv ist für die Lakers außerdem, dass sie aktuell auf bestem Wege sind, ihren Top3-Pick zu behalten. Das wäre natürlich grandios.

Nicht falsch verstehen, ich finde die Verträge von Deng und Mozgov natürlich auch schlecht und vor allem 1 bis 2 Jahre zu lang. Aber sie zerstören die Zukunft der Franchise m.E. weit weniger als die Deals der Blazers und Magic.

Am schlimmsten finde ich inzwischen eigentlich die Offseason der Magic. Portland hatte wenig Handlungsspielraum und musste den Capspace irgendwie nutzen. Deswegen finde ich den Crabbe-Deal nicht ganz so schlimm. Turners Vertrag (und Turner im Allgemeinen 🙄 ) ist grauenvoll, aber ich finde das ist der einzig wirklich schlimme Deal.

Bei den Magic dagegen reihen sich seit längerem schlimme Entscheidungen aneinander. Ich hatte es im Teamthread schon geschrieben (und zunächst sogar noch Dedmon vergessen, danke für die Korrektur!): Die Magic könnten heute mit dem Team

Payton / Watson
Oladipo / Fournier
Fournier / Harris / Hezonja
Gordon / Sabonis / Harris
Vucevic / Dedmon

dastehen. Das wären im Sommer dann inkl. der neuen Gehälter von Oladipo, Harris, Dedmon und Sabonis ca. 81 Millionen an garantierten Gehältern (also ca. 22 Millionen Capspace), ein junges und talentiertes Team und wahrscheinlich noch ein 2017er Lottery-Pick. Außerdem wären praktisch alle Verträge tradebar, falls man z.B. noch einen der vielen jungen Forwards gegen einen PG eintauschen wollte. Dieses Team fände ich extrem spannend, gerade aufgrund der guten Leistungen von Dedmon, Oladipo und Sabonis in dieser Saison. Die beiden letzteren würden auch für genug Shooting rund um Payton und Gordon sorgen.

Für mich sollte Hennigan besser heute als morgen entlassen werden und ein neuer GM versuchen, irgendwie Ibaka, Biyombo, Green und/oder Augustin für einen akzeptablen Gegenwert loszuwerden. In der 2017er Draft kann man mit einem Pick zwischen 6 und 10 möglicherweise noch ein wirklich ordentliches Talent einsammeln.

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Veröffentlicht : 21/01/2017 3:51 pm
STAT
 STAT
(@STAT)

Ich weiß es ist ziemlich langweilig aber ich würde noch die Kings erwähnen. Im Thread zum Preview-Pod hatte ich mich damals sehr negativ über die Offseason geäußert und letztendlich kam es genauso. Man steht mit der Truppe wieder einmal im Nirgendwo. Die individuelle Leistung von Cousins ist zwar beeindruckend, aber ich finde nach wie vor das er Teil des Problems ist und das er die Kings niemals in die Playoffs führen kann.

Diese Ansammlung an durchschnittlichen Spielern wie z.B. Afflalo, Barnes oder Temple ist eben der verzweifelte Versuch irgendwie auf Platz 8 zu kommen bzw. langfristig im Niemandsland stecken zu bleiben. Auch Joerger den ich als positive Verpflichtung gesehen habe und nach wie vor sehe, kann aus Cousins keinen Anführer und aus dieser Truppe kein Playoffteam machen.

Ich hätte im Sommer einen klaren Cut gemacht und ich bin nach wie vor der Ansicht das sich die Kings von Cousins schnellstmöglich trennen sollten. Er wird die Kings nicht in die Playoffs führen und behindert zudem die Entwicklung der jungen Talente, von deren Verpflichtungen ich auch nicht begeistert war. Aber was hat man für eine Alternative?

Die nächsten 5-6 Jahre mit Cousins sportlich so weiter machen und mit seinen Aussetzern vollkommen zur Lachnummer werden? Welcher große Free Agent kommt nach Sacramento?
Welche Spieler die wirklich weiter helfen schließen sich Cousins an? Wo kommt Talent nach?
Ziemlich traurig das Ganze...aber eigentlich gehören die Kings schon gar nicht mehr in eine Diskussion. Man ist ja gewöhnt.

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Veröffentlicht : 21/01/2017 4:42 pm
Sebastian Hansen
(@sebastian-hansen)

Ich halte den Trade der Magic für Ibaka immer noch für einen der katastrophalsten seit dem KG/Pierce-Trade zu den Nets. Einen jungen 3&D-Guard plus (!!!) Sabonis für einen auslaufenden Vertrag, dessen Inhaber im Sommer entweder weg ist oder krass überbezahlt werden muss. Allein deswegen haben die Magic das Prädikat schlechteste Offseason verdient.

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Veröffentlicht : 21/01/2017 5:01 pm
Simon Haux
(@simon)

Ich weiß es ist ziemlich langweilig aber ich würde noch die Kings erwähnen.
Bei den Kings ist man tatsächlich irgendwie abgehärtet. Aber ich würde außerdem noch sagen: wenn die Versager unter den 2016er Verpflichtungen (v.a. Afflalo und Barnes) dafür sorgen, dass die Kings ihren Top10-Pick behalten, war die Offseason im weitesten Sinne ein Erfolg 😉 Ärgerlich ist natürlich, dass das alles (Afflalo, Temple, Tolliver, Barnes) keine Einjahresverträge sind. Aber Tolliver und Temple rechtfertigen ihr Bankspieler-Gehalt eigentlich und können auch nächste Saison noch brauchbar sein. Der größte Fehler der Offseason war also, wie du schon sagst, Cousins nicht für Picks und Guard/Wing-Talente abzugeben. Ich finde es aber nicht komplett schlimm, die ersten Monate der Saison noch ein letztes Mal zu testen, ob das Team plötzlich einigermaßen funktioniert und Cousins auf einmal glücklicher und reifer ist. Dieser Test war nicht erfolgreich, die größeren Fehler kommen also jetzt (kein Cousins-Trade) und im Sommer (Cousins-Verlängerung). Vielleicht ist ja aber schon mit Cousins verabredet, ihn 2018 (oh, nach der Verlängerung kann er erst 2019 getradet werden, oder?) abzugeben. Dann könnten die Kings vielleicht schon irgendwann zwischen 2022 und 2027 wieder um Platz 8 mitspielen... Ist doch super :tup:

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Veröffentlicht : 21/01/2017 5:10 pm
STAT
 STAT
(@STAT)

Dann könnten die Kings vielleicht schon irgendwann zwischen 2022 und 2027 wieder um Platz 8 mitspielen... Ist doch super :tup:
:mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:

Das mit dem letzten Versuch kann ich schon nachvollziehen. Aber es geht ja nicht nur um die Rookies, die Signings und Cousins das sowieso alles in Frage gestellt werden sollte, sondern auch um Gay.
Die Zeit von Rudy war doch offensichtlich abgelaufen. Vor der Saison hatte er noch einen gewissen Wert. Die Kings sind das Risiko eingegangen und sind jetzt mal wieder auf die Schnauze geflogen. Sie haben doch so gut wie keine Assets mit denen man das Team ernsthaft konkurrenzfähig machen könnte. Gay wäre noch so eine Option gewesen irgendwie etwas an brauchbarem Gegenwert zu bekommen. Stattdessen hält man an einem Spieler fest der laut eigenen Aussagen und vielen Gerüchten gar nicht mehr da sein möchte.

Nun hat man den Salat mit der Verletzung von Gay. Im schlimmsten Fall zieht er noch seine Player Option falls ihn niemand nach dieser Verletzung nimmt oder ihm gar mehr bezahlt und dann geht das Spiel munter so weiter.

Das sieht echt übel aus sofern niemand sein Tafelsilber für Cousins opfert und genau danach sieht es auch aus. Das einige GM's vermutlich von einem Trade von Cousins absehen und/oder nicht viel bezahlen wollen sagt ja alles dazu. Ich würde z.B. den Nets-Pick auch nicht für ihn abgeben, auf keinen Fall.

Ich sehe echt überhaupt keinen Weg wie die Kings in irgendeiner Form in naher Zukunft erfolgreich sein sollten.

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Veröffentlicht : 21/01/2017 6:47 pm
Marc Petri
(@marc-petri)

Ich halte den Trade der Magic für Ibaka immer noch für einen der katastrophalsten seit dem KG/Pierce-Trade zu den Nets. Einen jungen 3&D-Guard plus (!!!) Sabonis für einen auslaufenden Vertrag, dessen Inhaber im Sommer entweder weg ist oder krass überbezahlt werden muss. Allein deswegen haben die Magic das Prädikat schlechteste Offseason verdient.

Ich war von Beginn an kein großer Fan von dem Trade, vor allem aber weil ich der Meinung bin, dass der zusätzliche Pick (aus unserer Sicht wahrscheinlich ungleich Sabonis - der wurde schon für OKC gezogen) überflüssig war.

Und nun? Der Trade war sogar noch das Beste an der Offseason - auch wenn ich weiterhin kein Fan von ihm bin. 😀 Die Intention der Magic war klar: Nach den guten Leistungen von Ibaka in den Playoffs war man der Meinung, dass er eher dabei helfen kann genau diese zu erreichen als es Oladipo könnte. Wegen dem durchaus guten Fit (Kombination mit Vucevic, Smallball mit Gordon) war auch eine Gewisse Logik zu erkennen.

Und wenn man so will lagen die Magic in ihrer Einschätzung zu Ibaka gar nicht so falsch, denn er ist in dieser Saison der bessere Spieler als Oladipo (sicherlich schwer vergleichbar, aber für mich ist es eindeutig, wobei das auch daran liegt dass Dipo seine Rolle in OKC noch nicht gefunden hat bzw. sie bisher nicht optimal für ihn ist).

Nur hat man nach dem Ibaka-Trade einfach so ziemlich alles falsch gemacht, was man falsch machen konnte und daher ist man nun weit von den Playoffs entfernt und ist an einem Punkt angekommen, an dem man sich Fragen muss, ob ein zweiter Ibaka-Trade nicht die beste Lösung wäre. Tortono, Boston, Sacramento... einen Ibaka in der Form dieser Saison können sicherlich viele benötigen.

Ergo: Wir hätten einen Pick bekommen müssen, nicht OKC, aber in einer Kategorie wie die von dir erwähnte würde ich den Trade dann doch nicht packen. Die großen Fehler wurden nach dem Trade gemacht.

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Veröffentlicht : 21/01/2017 9:57 pm
Bluejazz
(@bluejazz)

Ich sehe die Blazers, sogar sehr weit vorne, was die schlechteste Offseasonleistung angeht. Die Verplichtung von Turner war ja schon von vielen Experten angezweifelt worden. Dazu das Gleichziehen mit dem Crabbecontract, der deutlich überbezahlt ist und Leonards Contract. Ezeli war der totale Flop. Plumlee dürfte diesen Sommer richtig abkassieren und Portlands Cap noch weiter nach oben treiben. Die enttäuschende Saisonleistung bisher tut ihr übriges. Wie Julian schon sagt: Platz 8 dürfte schon das Maximalziel sein.

Bei den Lakers sehe ich die Verpflichtungen nicht so schlimm. Diese waren ehe risikoarm, da sowieso nichts für die nächsten Jahre zu erwarten sein dürfte. Man sehe diese als Unterstützung für die Young Guns oder spätere Trademasse. Die Magic haben sich mit Biyombo selbst ins Auge geschoßen, nur das jeder Blinde sehen kann, dass Biyombo die Playoffleistungen nie und nimmer auf eine ganze Saison übertragen können würde. Gut, dass man wenigsten Jeff Green nur für ein Jahr geholt hat. Bei den Magic enttäuscht eher die Entwicklung der Talente, auch wenn bei Gordon und Payton es langsam nach oben geht, so ist aber gerade Hezonja bisher eine Enttäuschung.

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Veröffentlicht : 21/01/2017 10:16 pm
Julian Lage
(@yul)
Moderator

Auch wenn ich ja für die Blazers argumentiert habe, kann ich die Lakers-Verteidiger hier nicht so ganz verstehen. Rein konzeptionell halte ich die Verträge für Mozgov und Deng für das seltsamste, was in den letzten Jahren in der NBA passiert ist... Selbst der Garnett-Pierce-Trade war da noch schlüssiger. Beide Verträge waren im Prinzip von Anfang an Lose-Lose, wenn man den Pick dieses Jahr anschaut. Entweder das Team funktioniert, dann verlieren sie den Pick ziemlich sicher. Oder man spielt richtig schlecht, dann sind die Verträge eindeutig katastrophal (besser: noch katastrophaler). Wenn das best-case-Szenario ist, dass die Lakers gerade nur so mies sind, den Pick zu halten, dann ist etwas richtig schief gelaufen...

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Veröffentlicht : 21/01/2017 11:13 pm
Pillendreher
(@pillendreher)

Ich sehe die Blazers, sogar sehr weit vorne, was die schlechteste Offseasonleistung angeht.

Nach dem letzten Spiel sagte ein Blazers Fan bei RealGM Folgendes:
Crabbe, Turner & Meyers: 186 million in guaranteed salary and they contributed 8 points tonight

😯 😯 😯

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Veröffentlicht : 22/01/2017 12:08 am
kdurant35
(@kdurant35)

Ich bin da ehrlich gesagt auch bei den Lakers. Obwohl der Vertrag von Clarkson und der Draft einiges kaschiert.
Isoliert betrachtet gibt es sicher viele Verträge in dieser Kategorie. Viele andere Teams haben jedoch nicht die zukünftige Flexibilität und die geographischen Vorteile der Lakers im Hintergrund. Auch wenn der Big Market allein nicht mehr reicht wäre das langfristig (also bei sportlicher Rehabilitation) immer noch ein großer Vorteil. Denn wenn die sportliche Perspektive vergleichenbar ist zieht LA im Vergleich zu Portland, Indiana oder Denver immer noch.

Ich schmeiß jetzt noch die Wizards in den Ring. Da Mahimi noch verletzt ist ist dies zwar schwer zu bewerten. Aber mmn hatten die Wizards die leichteste Aufgabe aller genannten Teams. Großes Problem war vor allem die Bank. Es musste nicht ein spezielles Loch im Kader gestopft werden für die es kaum Alternativen gab. Trotz der finanziellen Flexibilität dank Besls Caphold wurde dies mmn sehr schlecht umgesetzt.

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Veröffentlicht : 22/01/2017 4:24 am
Dennis Spillmann
(@denniss)
Admin

Danke für die rege Teilnahme! Das Feedback tut immer wieder gut. :tup:

Bei den Lakers sehe ich vor allem das Problem, dass man noch überhaupt keinen Franchise Player in Sicht hat. Die Blazers-Offseason war katastrophal, aber man hat mit Lillard und McCollum zwei Offensivoptionen gefunden, um die man aufbauen kann. Optimal ist es wegen ihrer defensiven Probleme nicht, aber man hat etwas.
Wen haben die Lakers getestet und für unantastbar befunden? Die beiden besten Spieler im Kader sind momentan Lou Williams und Nick Young, was das Scoring angeht. Wir sind uns einig, dass die vier prädestinierten Kern-Spieler Russell, Clarkson, Randle und Ingram (noch) keinen defensiven Impact haben. Daraus resultiert die schlechteste Defense der Liga. Alles soweit okay - aber wieso bekommen irgendwelche Combo-Veteranen die Würfe? Stand jetzt haben die Lakers vier NBA-Rollenspieler gedraftet. Alle weiterhin ineffizient (ist bei jungen Spielern normal) bei recht geringem Volumen (das ist untypisch). Das Free Agent-Fenster schließt sich mit der Verlängerung von Randle in der übernächsten Offseason. Dann ist man auf diesen (weiterhin unerprobten) Core angewiesen. Lou Wiliams hätte man traden müssen, Nick Young sogar dumpen (dass er noch mal ein Rollenspieler wird, war nicht abzusehen).
Es gibt momentan sportlich, finanziell und aus Draftsicht keine Perspektive. Das ist ein klassisches an die Wand fahren. Portland braucht ein gutes defensives Signing in der nächsten Saison und spielt locker um die Playoffs mit. Orlando ist aber ähnlich katastrophal wie Los Angeles.

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Veröffentlicht : 22/01/2017 9:52 am
Pillendreher
(@pillendreher)

Ich denke man sieht auf jeden Fall, dass das eingetreten ist, wovor schon vor Jahren gewarnt wurde. Bisher ging es ganz gut, Spieler krass überzubezahlen, da es jedes Jahr einen großen Capsprung gab und zudem immer auf die zukünftigen Capsprünge verwiesen werden konnte ("Aber das entspricht ja nur xx Millionen unter dem alten Cap..."). Jetzt bleiben die extremen Capsprünge aber aus und so langsam wird jeder Spieler nach dem neuen Cap bezahlt. Plötzlich werden diese ganzen bekloppten Verträge gefährlich. Gibt man Plumlee 20 Millionen p.a., könnte Portland ab nächster Saison 150 (!!!!!!!) Millionen an Gehaltskosten haben. Das ist völlig bekloppt.

Deswegen bin ich auch der Auffassung, dass auslaufende Verträge spätestens ab nächster Saison unglaublich wertvoll sein werden.

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Veröffentlicht : 22/01/2017 11:51 am
Dennis Spillmann
(@denniss)
Admin

Das bisher einzige Problem war die letzte Offseason, weil da der riesige Capsprung kam und bis auf fünf Teams alle natürlich den Cap vollgeknallt haben, noch "clever" waren, dass man mit RFAs danach verlängert hat und jetzt bis auf Weiteres unflexibel ist, weil weitere Verlängerungen einsetzen.

Die letzte Offseason war für viele Teams ein Genickbruch, wenn sie keine Abnehmer für die teuren Rollenspieler finden. Die Rechtfertigung, dass auch nur zweite oder dritte Optionen das damalige max bekommen haben, zieht ja. Niemand würde noch sagen, dass der Vertrag von Kenneth Faried vollkommen übertrieben ist. Dass man so kurzfristig denkt, ist aber schon wahnsinnig.

Gerade deshalb verurteile ich die Lakers auch so. 2018: Randle 20 Mio, 2019: Russell Max, 2020: Ingram wahrscheinlich Max. Damit machst du in der Offseason sonst nichts. Die Spieler MÜSSEN sich zu Stars entwickeln oder die Lakers sind weiterhin nicht konkurrenzfähig. Stand heute haben sie die zweitmeisten Spiele aller NBA-Teams verloren.

AntwortZitat
Veröffentlicht : 22/01/2017 12:03 pm
Sebastian Hansen
(@sebastian-hansen)

Gerade deshalb verurteile ich die Lakers auch so. 2018: Randle 20 Mio, 2019: Russell Max, 2020: Ingram wahrscheinlich Max. Damit machst du in der Offseason sonst nichts. Die Spieler MÜSSEN sich zu Stars entwickeln oder die Lakers sind weiterhin nicht konkurrenzfähig. Stand heute haben sie die zweitmeisten Spiele aller NBA-Teams verloren.

Meinst du, dass die Spieler zwangsläufig den Maximalvertrag bekommen werden? Der Markt bestimmt ja das Gehalt und in den letzten beiden Saisons gab es halt diesen Markt, weil so viele Teams so viel Geld hatten. Viele Spieler bekamen extrem hohe Verträge, auch unter dem neuen Cap deutlich mehr als ihr nomineller Marktwert, siehe eben zum Beispiel Portland. Diese Verträge werden sich bis 2020 nicht in Luft auflösen. Zudem werden bis dahin auch viele weitere Spieler bezahlt werden: wahrscheinlich nach Marktwert, aber das sind dann für einen durchschnittlichen Starter eben keine 8-10 Millionen mehr, sondern eher 15-18 Millionen. Das wird die Payrolls der Teams auch belasten. Ich glaube deswegen nicht, dass für Ingram und Russell zwangsläufig eine Maximal-Vertrags-Markt da sein wird. Außer natürlich, sie spielen wie Max-Spieler, aber dann ist das für die Lakers natürlich umso besser.

AntwortZitat
Veröffentlicht : 22/01/2017 12:25 pm
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