Atlantas Offseason ...
 
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Atlantas Offseason 2016  

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Julian Wolf
(@julian-wolf)

Dieser Beitrag ist ein Auszug aus einem Go-to-Guys-Artikel.  Gesamten Artikel lesen.
Die NBA-Saison 2015/16 ging mit dem 4:3-Finalsieg der Cleveland Cavaliers mit einem echten Kracher zu Ende. Längst richten sich aber die Blicke bereits wieder auf die neue Spielzeit: über Trades, Draft und Free Agency verstärken sich Teams und versuchen, einen Angriff auf die Spitze der NBA zu starten. Eines dieser Teams sind die Atlanta Hawks. Zwei Sweeps setzte es in den letzten beiden Jahren gegen die Cleveland Cavaliers, die in dieser Zeit die Eastern Conference dominierten; einmal war im Conference Finale Schluss, einmal in der 2. Runde. Atlanta scheint also eines dieser Teams zu sein, die im (oberen) Mittelfeld der Liga feststecken: ein sicheres Playoff-Team, das kaum gute Picks und Talente bekommt, aber gleichzeitig nicht stark genug ist, zum erweiterten Contender-Kreis zu gehören. Dementsprechend umtriebig war das Front-Office der Hawks im Sommer: der Jeff Teague/George Hill-Trade läutete den Anfang des NBA Sommers ein.

Zitat
Veröffentlicht : 26/07/2016 8:00 pm
Philipp Rück
(@poohdini)

"Im Drtg hat Neu-Celtic Horford die Nase mit 101 zu 104 vorn –"

und
"Dennis Schröder ist dabei ein leichtes Upgrade verglichen mit Jeff Teague (Ortg: 103 zu 104)."

Was meinst du damit? Das geht aus dem Text nicht hervor?

AntwortZitat
Veröffentlicht : 27/07/2016 4:01 pm
Julian Wolf
(@julian-wolf)

DAs ist nur der Drtg-Vergleich zwischen Horford (101) und Howard (104) - aber das wird ja im Nachhinein auch noch relativiert...

AntwortZitat
Veröffentlicht : 27/07/2016 4:18 pm
Philipp Rück
(@poohdini)

Was für ein DRtg?

AntwortZitat
Veröffentlicht : 27/07/2016 6:37 pm
Julian Wolf
(@julian-wolf)

bball-reference...

AntwortZitat
Veröffentlicht : 28/07/2016 12:39 pm
Philipp Rück
(@poohdini)

Das ist zwar immer noch sehr ungenau. Aber es wäre sehr sinnvoll zu erwähnen, wo du deine Quellen beziehst, welche genaue Statistik das ist (bball ref hat auch mehrere Ratings).

So oder so ist es schlecht, die Statistiken, so wie du sie im Text umschreibst, überhaupt zu benutzen. Ein Team-DRtg Vergleich ist hierbei sinnlos, das Individual DRtg ist nicht nutzbar. Wenn man sich schon nicht die Mühe macht, die entsprechenden Artikel zu lesen, könnte man im Notfall nachfragen.

AntwortZitat
Veröffentlicht : 28/07/2016 8:30 pm
Julian Wolf
(@julian-wolf)

Danke für die Kritik, aber eigentlich habe ich das im Text auch versucht, deutlich zu machen:

"Im Drtg hat Neu-Celtic Horford die Nase mit 101 zu 104 vorn – allerdings legt er diese Zahlen im defensiv viel besseren Team der Hawks auf."

Danach kommen die ganzen individuellen (PPP, Rimprotection-Stats) Statistiken, die aussagekräftiger waren - also sollte es eigentlich nur die Eingangsstatistik sein.

Ortg (ich hab grad nochmal nachgeschaut) ist übrigens immer von bball-reference - auf nba.com heißt das Off-Rtg; weitere ähnliche Zahlen, die man damit verwechseln könnte, kenn ich jetzt ehrlich gesagt gar nicht...

Aber wie gesagt: der Leser ist König und ich nehm's mir zu Herzen! :tup:

AntwortZitat
Veröffentlicht : 29/07/2016 11:49 am
pitschini99
(@pitschini99)

Hmm, mal eine Frage an Julian und viele andere mit änlichen Meinungen, wo fängt Mittelmaß in der NBA an, und wo hört er auf?
In Zeiten wo 2 Teams 7 der besten ca. 30 Spieler auf sich vereinen und damit jeweils ihre Conferenz dominieren. Sind also alle Teams von 3-25 Mittelmaß? Sind die schlechtesten 5 Teams erstrebenswert wegen der vermeintlichen Picks, wovon sich statistisch maximal 30% zu einem ordentlichen NBA Spieler entwickeln und die Chance auf mehr als ordentlich noch deutlich geringer ist?
Bedeutet Rebuild, wie die 76ers oder Wolves ca. 10 Jahre oder länger im Keller der NBA gefangen zu sein?

Ansonsten finde ich den Beitrag gut und bin auch der Meinung, dass die Hawks ein paar Sachen gut, genau richtig gemacht haben. Der Tausch Horford -> Howard kann noch Gold wert sein, da dieser die größte Schwäche (Rebounding) beheben kann. Einzig den Deal um Teague verstehe ich nicht, weil mir der Gegenwert zu gering war, da hätte man mehr rausholen können und müssen.

Gruß Pit

AntwortZitat
Veröffentlicht : 01/08/2016 11:38 am
Sebastian Hansen
(@sebastian-hansen)

Für mich ist Mittelmaß dann, wenn du ein Team hast, das in absehbarer Zeit und ohne große Veränderungen keine eine Chance hat, die Conference-Finals zu erreichen, gleichzeitig aber auch nicht richtig schlecht ist. Die Denver Nuggets der letzten Jahre zum Beispiel.

AntwortZitat
Veröffentlicht : 01/08/2016 1:23 pm
pitschini99
(@pitschini99)

Bei den Nuggets, würde ich dir zu 100% Recht geben, die sind für mich auch Mittelmaß. Aber ich finde Runde 2 in den PO´s schon besser als Mittelmaß, immerhin gehört man mit Runde 2 zu den 8 besten Teams.
Natürlich kann und muss man immer versuchen besser zu werden, selbst Teams wie die Cavs und GSW versuchen dies, Stillstand ist ein Rückschritt. Und manchmal kann ein offensichtlicher Schritt zurück, die Tür für 2 nach vorne öffnen. Manchmal! Aber jeder sollte versuchen zu gewinnen, da Verlieren nur für Picks sich in den allerseltesten Fällen auszahlt. Einer dieser seltenen Fälle war Tim Duncan und die Spurs, die Wahrscheinlichkeit auf einen guten oder sehr guten NBA Spieler ist viel zu gering, um dafür ganze Jahre absichtlich/frewillig zu opfern. Mir persönlich tun die Fans solcher Franchieses eher leid.

Gruß Pit

AntwortZitat
Veröffentlicht : 01/08/2016 1:43 pm
STAT
 STAT
(@STAT)

Herzlich Willkommen im Forum pitschini99! :tup:
Aber jeder sollte versuchen zu gewinnen, da Verlieren nur für Picks sich in den allerseltesten Fällen auszahlt. Einer dieser seltenen Fälle war Tim Duncan und die Spurs, die Wahrscheinlichkeit auf einen guten oder sehr guten NBA Spieler ist viel zu gering, um dafür ganze Jahre absichtlich/frewillig zu opfern. Mir persönlich tun die Fans solcher Franchieses eher leid.
Gilt das denn generell?
Bei jüngeren und durchaus talentierten Teams würde ich auch nicht mehr bewusst auf längere Jahre tanken. Aber was ist mit Teams wie aktuell die Mavs? Der eingeschlagene Weg funktioniert ganz offensichtlich nicht und man wird von Jahr zu Jahr gefühlt unattraktiver. Wo soll da der Weg ohne junges Talent im Kader hingehen? Rollenspieler überbezahlen und um Platz 8 über viele Jahre mitkämpfen?
Krampfhaft immer zu gewinnen zu wollen ist zwar ehrenhaft, kann allerdings genauso nach hinten los gehen, wie freiwillig oder bewusst zu tanken.

AntwortZitat
Veröffentlicht : 01/08/2016 2:03 pm
pitschini99
(@pitschini99)

Das Problem an einem Rebuild ist doch, das du nie weißt ob und wie er funktioniert. Die Mavs vor Dirk waren ein lächerliches Team, das über 12 jahren einmal PO´s sehen durfte. Die 76ers der Neuzeit, die Wolves etc ...
Es gibt doch mehrere Probleme wen man auf Rooks setzt. Habe ich einen von 3 erwischt, der ein brauchbarer NBA Spieler wird? Oder hatte ich gar noch mehr glück? Oder bekomme ich einen der anderen 70%? Aber selbst, wenn ich Glück hatte, was macht dieser junge Spieler wenn er zum ersten mal UFA ist?

Im Sport muss man immer beide wege gehen (Die Spurs machen das in meinen Augen perfekt), auf bewährte Kräfte vertrauen, von denen man weiß, das sie wissen wie man Spiele gewinnt, völlig unabhängig ihrer persöhnlichen Statistiken und gleichzeitig junge Spieler zu Siegern zu entwickeln.

Und hier haben die Mavs in den letzten Jahren immer wieder was verschlafen, sie hatten ja den ein oder anderen Spieler der gerade am Anfang der Entwicklung stand und haben ihn dann für abgehalfterte alte Stars abgegeben. Dass die Mavs aber versuchen in der FA fertige Spieler zu bekommen, ist kein gänzlich falscher Weg, nur die Mischung hatte bis jetzt immer gefehlt, übrigens genau dies haben die Mavs in meinen Augen in diesem Jahr hinbekommen. Aber anderes Thema, die Diskussion passt hier eigentlich eh nicht her.

Gruß Pit

AntwortZitat
Veröffentlicht : 01/08/2016 2:19 pm

Im Sport muss man immer beide wege gehen (Die Spurs machen das in meinen Augen perfekt), auf bewährte Kräfte vertrauen, von denen man weiß, das sie wissen wie man Spiele gewinnt, völlig unabhängig ihrer persöhnlichen Statistiken und gleichzeitig junge Spieler zu Siegern zu entwickeln.

Und hier haben die Mavs in den letzten Jahren immer wieder was verschlafen, sie hatten ja den ein oder anderen Spieler der gerade am Anfang der Entwicklung stand und haben ihn dann für abgehalfterte alte Stars abgegeben. Dass die Mavs aber versuchen in der FA fertige Spieler zu bekommen, ist kein gänzlich falscher Weg, nur die Mischung hatte bis jetzt immer gefehlt, übrigens genau dies haben die Mavs in meinen Augen in diesem Jahr hinbekommen. Aber anderes Thema, die Diskussion passt hier eigentlich eh nicht her.

Ich finde, dass du dir hier extrem widersprichst, was dein sonstiges Konstrukt (nicht tanken, sondern gestandene Spieler holen) torpediert: Die Mavs haben genau das gemacht, was du für richtig erachtest: nicht auf Talente setzen, sondern bereits bewiesene Spieler in dieser Liga geholt. Denn du weißt ja nicht, ob das Talent etwas wird. Dann lieber Rajon Rondo als Jae Crowder. Das ist zumindest konsequent.

Ich habe noch einige Fragen, da du ja sehr gegen das Tanken argumentierst: Wie konnte Dirk ein Winner werden, wenn er zu einer Franchise kam, die sich vorher lächerlich gemacht hat? Wie können LeBron James oder Steph Curry zu Winnern werden, wenn ihre Franchise zum Draftzeitpunkt absolute Lachnummern waren?

Die wichtigste Frage aber: Wie sind die Meister der letzten 10 Jahre an ihre Spieler gekommen, die letztlich die besten Spieler des Teams waren? James bei den Cavs, Curry bei den Warriors, Duncan/Leonard/Parker bei den Spurs, Nowitzki, Bryant, Pierce, Wade? Die einzige Ausnahme ist LeBron James bei den Heat, die in Wade aber auch schon eine eigentlich veritable erste Option hatten. Alle anderen Champions haben als besten Spieler einen Draftee oder zumindest einen Spieler, der das erste NBA-Spiel für die Franchise gemacht hat (Draft-Deals) gemacht, in ihren Reihen gehabt. Alle. Es ist nicht nur eine mögliche Erfolgsgeschichte, sondern DIE Erfolgsgeschichte der NBA. Seit 1990 gab es genau drei erste Optionen eines Champions, die NICHT vom Team gedraftet (bzw. am Drafttag ertradet wurden) wurden: O'Neal, Billups und James. Drei. Alle anderen Champions haben über die Draft ihre Superstars gesammelt. Ist es deshalb clever, alles abzureißen und darauf zu hoffen, dass man garantiert einen Titel holt? Niemals. Aber es ist sicherlich nicht nur Zufall, dass die besten Spieler nicht durch die Free Agency zum Championship-Team kamen, sondern durch den Draft.

AntwortZitat
Veröffentlicht : 01/08/2016 7:39 pm
Sebastian Hansen
(@sebastian-hansen)

Wenn euch hier noch die ausführliche Beschreibung von Dennis Argumenten interessiert: war mein erster Artikel für GtG.

https://go-to-guys.de/2014/04/06/winning-by-losing/

AntwortZitat
Veröffentlicht : 01/08/2016 8:47 pm
kdurant35
(@kdurant35)

Das Problem bei der ganzen Diskussion ist mmn was genau tanken ist. Das der Draft sehr wichtig ist ist sicherlich unumstritten. Wenn man die Liste genauer betrachtet muss man das aber differenzieren. Kobe und Leonard wurden zwar von den Teams gedraftet, aber nicht durch tanken. Man besaß die Tradeassetts um sich die Picks zu holen. Pierce war soweit ich weiß im zweistelligen Bereich. GS hat nur getankt um den Pick 7 2012 zu halten. Wollte aber eigentlich schon besser werden (siehe offer sheet DJ).
Denke für jedes Team muss individuell analysiert werden was am meisten Sinn macht. Halte von den ständigen Forderungen nach Tanking ebenso wenig wie diejenigen die das gänzlich verurteilen.

AntwortZitat
Veröffentlicht : 01/08/2016 11:10 pm
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