Boston Celtics

Im Detail: Die Probleme der Celtics-Offensive

Eine Spieler-für-Spieler-Analyse

Nach einem ziemlich durchschnittlichen Saisonstart war man in Boston nach dem hart erkämpften Overtime-Sieg gegen den direkten Konkurrenten, die Raptors, der Meinung, dass das Team nun auf dem richtigen Weg sei, um die Leistung abzurufen, die die meisten von Ihnen erwarteten.

Die Realität brachte dann allerdings eine deutliche Heimschlappe gegen ein bis dato, und auch danach, nicht überzeugendes Jazz-Team, sowie eine peinliche Vorstellung zu Hause gegen die Knicks, in der das Team, offensiv wie defensiv, vogelwild agierte und die Verunsicherung aufgrund der bisherigen schwachen Leistungen bei einigen Spielern mehr als offensichtlich wurde. Die Hawks wurden danach zwar besiegt, aber auch dort konnten die Celtics bei genauem Hinsehen bis auf ein furioses erstes Viertel nicht überzeugen. In der nächsten Nacht kam dann die fast schon erwartete Auswärtsniederlage gegen die Dallas Mavericks, die als .500-Team im Westen schon eine zu große Hürde für die derzeitige Keltentruppe darstellten, die damit 8 der letzten 12 Spiele verloren hatte.

Ein Hauptgrund warum es bisher nicht läuft, ist die vergleichsweise schwache Offensive des Teams. Nach 20 Spielen liegt Boston hier auf Rang 27, hinter unter anderem Memphis, den Knicks, den Wizards und den Cavs. Das ist für eine Mannschaft mit so viel Talent und Möglichkeiten indiskutabel.

Die Antwort warum das so ist, könnte zum Teil noch in der letzten Saison liegen. Bekanntlich hatte man praktisch denselben Kader und nachdem Hayward sich nach 5 Minuten im ersten Spiel so schwer verletzte, war klar, dass das Erreichen der Finals kaum möglich sein sollte. Ein herber Rückschlag, aber es bedeutete auch, dass die Mannschaft wenig Druck hatte. Die Rollen waren zunächst klar verteilt. Die Offensive lief durch die talentiertesten Spieler, Irving und Horford, die beide auch effizient agierten und das Team führten. Brad Stevens versuchte die meiste Zeit des Spiels zumindest einen der beiden auf dem Feld zu lassen, um der relativ unerfahrenen Truppe die nötige Stabilität zu geben. Die restlichen Aktionen teilten sich dann Morris, Smart, Rozier, Tatum und Brown. Tatum war ein Rookie und äußerst zufrieden bei einem Conference-Finals Teilnehmer überhaupt so viel Spielzeit zu bekommen und erfüllte diszipliniert seine Rolle, die im Wesentlichen darin bestand offene Würfe zu nehmen, Closeouts zu attackieren und in der Defensive nicht grauenhaft zu sein. Für alle anderen Spieler bedeutete die Situation mehr Spielzeit und mehr Aktionen in der Offensive. Als Irving für den Rest der Saison ausfiel, erweiterte sich der Aktionsradius der ursprünglichen Rollenspieler noch mehr, gleichzeitig hatte das Team aber überhaupt nichts mehr zu verlieren, da niemand erwartete, dass sie speziell offensiv gut agieren würden. Bekanntlich führte die Rumpftruppe die Reise bis in Spiel 7 der Conference Finals. Terry Rozier wurde Kult, Jayson Tatum war auf einmal kein Rookie mehr, sondern ein kommender Superstar, Jaylen Brown wurde zumindest als kommender Allstar gehandelt, jeder der Celtics kämpfte bis zum Umfallen und hatte im Laufe der Playoffs seine persönliche Heldengeschichte inklusive dem Fels in der Brandung, Al Horford, der endlich seine Kritiker komplett verstummen lassen konnte und den Ruf als Average Al loswurde. Besonders viel Lob gab es auch für Coach Stevens, der mit dieser Mannschaft so weit gekommen war und alle Experten mit seinen Spielzügen nach Timeouts ins Schwärmen brachte.

Und diese Mannschaft mit ihrem Wundercoach bekam nun noch Kyrie Irving und Gordon Hayward dazu, was kann da schon schief gehen. Finals-Teilnahme quasi gebucht!

Zunächst werfen wir mal einen Blick auf die konkreten Spieler und wie sie sich bisher so geschlagen haben und dann wird betrachtet wie sich das in den Gesamtzusammenhang einfügt.

Al Horford

Al Horford ist einer der Spieler, die am meisten nachgelassen haben und zwar in fast allen Kategorien, in denen er die letzten Jahre geglänzt hatte.

Seine Rolle in der Offensive ist bisher nicht mehr so groß wie noch letztes Jahr. Auch aus Mangel an Alternativen lief die Offense oft durch ihn, insbesondere nachdem Irving ausfiel. Durch sein großes Spielverständnis und exzellentes Auge erfüllte er diese Aufgabe hervorragend. Diese Saison sind seine Spielanteile geringer und beschränken sich mehr auf Handoffs, Screens und darauf an der Birne auf den Pass des Guards zu warten um Spacing für die anderen Spieler zu gewährleisten. Im Gegensatz zu den Vorjahren fällt aber der 3er nicht mehr so gut, aktuell nur knapp 35% zu 43% in 17/18 und seine Gegenspieler haben auch gemerkt, dass der Schaden größer ist, wenn Horford zum Korb ziehen und abschließen oder die Bälle verteilen kann,  als wenn man ihn draußen isoliert und notfalls den 3er in Kauf nimmt. 

Durch die geringeren Spielanteile ist sein AST% um 5% runtergegangen, seine Reb% liegt 1,6% niedriger, seine TS% (siehe 3er-Quote) sank um 3% und da er sich äußerst selten in der Zone blicken lässt, kann er das schlechtere Shooting auch nicht durch Freiwürfe ausgleichen.

Eine Option wäre, dass er wieder häufiger nach dem Screen zum Korb abrollt und sich nicht immer hinter die Dreierlinie fallen lässt, dadurch degradiert er sich zum reinen Jump-Shooter und ein paar leichte Punkte würden seinem Spielfluss sicher nicht schaden.

Richtig schauerlich wird es nämlich, wenn man sich die On/Off-Werte des Advanced Stats Darlings der letzten Jahre ansieht. Sein Net-Rtg. liegt gerade mal bei 0,2 im Vergleich zu 7,5 im Vorjahr. Natürlich kann man argumentieren, dass die Celtics als Team insgesamt schlechter sind, aber ohne Horford haben die Celtics diese Saison ein Net.-Rtg. von 5,7! Und die größte Überraschung ist, dass die Mannschaft ohne ihn ein DefRtg. von 96,1 hat, was klarer Liga-Bestwert wäre (Sample Size immerhin über 400 Minuten). Mit ihm liegen sie zwar immer noch bei respektablen 103,3 aber dieser Unterschied ist erstaunlich und zeigt, dass Horfords positiver Einfluss auf die Celtics, offensiv wie defensiv, deutlich geringer ist, als das Jahr davor. Es könnte aber auch daran liegen, dass er dieses Jahr wenig mit Aron Baynes zusammenspielt, der letztes Jahr das beste DefRtg der Celtics hatte und auch dieses Jahr wieder ganz vorne ist, ein Umstand den Brad Stevens aktuell schon zu korrigieren versuchte, erst kürzlich wurde Baynes mal wieder in die Startformation berufen, um Horford unterm Korb und in der Defensive zu unterstützen. Mit Baynes an seiner Seite hat Horford auch in der Offensive andere Matchups. Letzte Saison waren Post Ups gegen kleinere Spieler noch eine Option in der Offensive der Celtics über 5 Mal postete Al pro Spiel, diese Saison geschieht dies nur noch 2 Mal, hauptsächlich weil Horford Schwierigkeiten hat gegen größere oder gleich große Spieler am Korb zu punkten bzw. er probiert es meistens gar nicht. Mit Baynes auf dem Platz hat er oft einen Flügel gegen sich und kann dann im Post selbst punkten, Fouls ziehen, Cutter bedienen oder auf das Doppeln warten und zum freien Mann passen.

Horford wird sich auf jeden Fall deutlich steigern müssen, wenn die Celtics diese Saison erfolgreich sein wollen. Auch wenn die traditionellen Statistiken in Verruf geraten sind 11,5 PPG, 6,4 RPG, 3,5 APG sind keine beeindruckenden Werte für einen Spieler der 29 Mio. diese Saison verdient, insbesondere wenn die Advanced Stats auch nicht viel Positives hergeben.   

Jayson Tatum

Über Tatum ist in den letzten Wochen viel Negatives geschrieben worden, insbesondere über seine mangelnde Disziplin bei der Wurfauswahl, sein Training mit Kobe, wie die Coaches ihm in den Ohren liegen andere Würfe zu nehmen usw. Aber letztlich ist Tatum nicht das Problem. Mit ihm auf dem Platz dominieren die Celtics, erreichen ein Net-Rtg. von +6,5, ohne ihn liegen sie bei -3,1. Das sind fast 10 Punkte/100 Possessions. Tatum ist defensiv solide, macht wenig Fehler, ist körperlich deutlich stärker als letzte Saison und nutzt seine Länge geschickt aus. In der Offensive könnte er sicherlich noch etwas mehr zum Korb ziehen, insbesondere bei Matchups gegen kleinere Spieler wäre das die bessere Wahl, anstatt den Größenvorteil zu nutzen, um über diese nur den Jumper zu nehmen, aber letztlich ist seine Leistung gut und verlässlich.  Er ist der zweitbeste Spieler des Teams, wirkt im Gegensatz zu einigen seiner Teamkollegen sehr selbstbewusst und kann auch in schwierigen Phasen seine Leistung regelmäßig abrufen.

Sein Impact wird auch deutlich, wenn man sich anschaut, wer in den besten 3-Man-Lineups, die über 100 Minuten gespielt haben, am Häufigsten auftaucht.

Gordon Hayward

Jeder, der Gordon Hayward kritisiert, sollte sich vielleicht noch einmal kurz den Clip mit seiner Verletzung anschauen. Dass Hayward jetzt wieder auf dem Platz steht, ist schon äußerst positiv. Ist er schon der Alte? Nein. Wird er diese Saison wieder ganz der Alte sein? Wahrscheinlich nicht. Wird er sich im Laufe der Saison verbessern? Möglich. Wird er je wieder so spielen wie in seinem letzten Jahr in Utah? Man weiß es nicht.

Natürlich hatte Hayward einen langsamen Start, Paul George war nicht sofort wieder bei 100% nach seiner Verletzung und selbst der große Michael Jordan brauchte nach seinem Comeback 1995 ein paar Monate Zeit, um wieder in den Rhythmus zu kommen.

Brad Stevens wäre sicherlich besser beraten gewesen Hayward schon von Anfang an von der Bank kommen zu lassen und seine Einsatzzeit erstmal auf 20 Minuten zu begrenzen. Damit wäre schon gleich klar gestellt gewesen, dass er Zeit brauchen wird und langsam heran geführt werden soll. Durch seine Hereinnahme wurde eine eingespielte erste fünf auseinander gerissen und ein falsches Signal gesetzt, nämlich, dass Hayward vielleicht auch schon sofort abliefern kann.

Er hat bisher keine schlechten Leistungen gebracht. Defensiv ist er sehr solide, hat gute Instinkte, schnelle Hände, kann körperlich dagegen halten. Offensiv hat er noch einige Probleme. Der Jumper insbesondere der Dreier (29%) fällt noch nicht und da er sich bisher verständlicherweise scheut hart in die Zone ziehen, sind seine Möglichkeiten offensiv derzeit etwas begrenzt. Off-Ball ist er noch schwer einsetzbar (Catch-and-Shoot 28% FG, nur wenige Cuts zum Korb).

Hier ein Beispiel bei dem Hayward einen Wurf nimmt, der vielleicht früher geklappt hat aber im Moment noch zu anspruchsvoll für ihn ist und den er fürs Erste aus seinem Repertoire streichen sollte

Ein perfektes Play für Hayward. Cut zum Korb, nur Hardaway ist an ihm dran Wurf-Fake, Handwechsel, hier sieht man schon wie clever ruhig er teilweise schon agiert.

Als Ballhandler macht er sich schon besser, schließt auch selbstbewusster ab (Pull-ups zumindest 41% FG) und in dem Bereich ist er sicher aufgrund seiner Spielübersicht auch aktuell am wertvollsten. Nur Irving und Smart haben eine höhere AST%, insofern macht die Rolle von der Bank schon Sinn, denn in der Startformation sind schon einige Spieler, die oft den Ball brauchen und auf der Bank dagegen sind Spieler, die ihn nicht besser nicht ganz so oft haben sollten. Diese Rolle ist ideal für Hayward, um sich Schritt für Schritt zu verbessern und für die anderen Bankspieler sind seine Fähigkeiten auch sehr wertvoll, weil diese bisher Schwierigkeiten haben sich effiziente Würfe zu erarbeiten, Hayward kann ihnen diese ermöglichen.

Marcus Morris

Wenn es vor der Saison eine Umfrage gegeben hätte, wer sich am schwersten tun wird mit der reduzierten Rolle, weniger Minuten und weniger Spielanteile, dann wäre Marcus Morris ganz vorne gelandet. Viele hatten gemutmaßt, dass er im Laufe der Saison Ärger machen wird und man seine Fähigkeiten, die mit Iso-Plays, Midrange Pull-ups und 3ern beziffert wurden, nicht mehr braucht. Aber, keiner im Kader hat die Umstellung so gut hinbekommen wie Marcus Morris. Er hat sich von Anfang wohl gefühlt in seiner Rolle und das ist auch gar nicht so verwunderlich wenn man sich seine Wurfauswahl mal genauer ansieht.

In der Saison 16/17 bei den Pistons waren noch 45% der Würfe von Morris Pull-ups, hauptsächlich aus der Mitteldistanz. Schon 17/18 unter Coach Stevens war eine Änderung feststellbar, nur noch 37% der Würfe waren nun Pull-ups. In dieser Saison sind es nur noch 31,7% der Würfe. Der Anteil von Catch-and-Shoot Versuchen dagegen stieg von 34% auf über 40% und Morris ist ein durchaus verlässlicher Werfer, der in den letzten 5 Jahren nie unter 36% in Catch-and-Shoot Situationen von der Dreierlinie geworfen hat (Spot-up 2er nimmt er fast keine). Sehr erfreulich aus Sicht der Celtics ist auch, dass er die Freiheiten, die ihm die hohe Qualität des Kaders bietet, ausnützt, um häufiger am Korb abzuschließen. In der Saison 16/17 noch nahm er nur 17,7% seiner Würfe nahe am Korb (bis zu 3 Meter), in dieser Saison sind es fast 27% die er mit fast 64% erfolgreich abschließt. Das alles trägt dazu bei, dass er mit einem TS von aktuell 62% mit der effizienteste Offensivspieler der Kelten ist. Mit ihm auf dem Feld haben die Celtics ein OffRtg. von 106,7 – ein Wert den nur Kyrie Irving toppen kann.

Einziger Kritikpunkt bei Morris ist tatsächlich seine Defensive: Er hat den Ruf ein guter Verteidiger zu sein, es kursieren ja Zahlen, dass kaum einer LeBron  im Vergleich so gut verteidigt hat wie er. Nur leider funktioniert das Spiel nicht mehr so. Es kommt nicht mehr oft vor, dass ein Flügel gegen seinen direkten Gegenspieler in die Isolation geht. Wichtiger sind gute PnR-Coverage, schnelle Rotationen, 1-1 Defense gegen Missmatches. Alles Bereiche, in denen Morris eher durchschnittlich unterwegs ist. Auch ein Grund warum seine Teams mit ihm auf dem Feld in den letzten 5 Jahren nur einmal ein DefRtg. von unter 105 schaffen konnten.

Trotzdem ist Morris eine der positiven Erscheinungen bisher und hat es jetzt aktuell sogar in die Startformation geschafft.   

Kyrie Irving, Marcus Smart, Aron Baynes

Diese drei Spieler werden nicht so ausführlich betrachtet, da sie im Wesentlichen die an sie gestellten Erwartungen erfüllen. Irving hat nach einem verständlicherweise langsamen Start nach seiner Verletzungspause wieder seine Form gefunden und ist weiterhin Bostons bester und verlässlichster Offensivspieler. Auffällig ist nur, dass er so selten wie noch nie in seiner Karriere an die Freiwurflinie kommt und dass er in den ersten 20 Spielen viel Einsatz in der Defensive zeigt.

Marcus Smart spielt genau das, was man von ihm gewohnt ist. Bis auf das Werfen macht er alles gut und ist weiterhin der emotionale Leader der Mannschaft, keiner im Team bringt mehr Hustle als er.

Baynes Stärke liegt weiterhin in der Defensive, Offensiv setzt sich der Trend fort, dass er öfters den Dreier nimmt, er trifft ihn auch mit respektablen 33%, allerdings lassen ihn die Gegner meistens offen stehen und nehmen diesen Wurf in Kauf, das ist für die Offensive der Celtics dann nicht unbedingt die beste Option, da dadurch die Zone nicht frei wird und einer der besseren Offensivrebounder weit draussen steht.

Jaylen Brown

Hier haben wir den Spieler bei den Celtics, der am meisten strauchelt. Letztes Jahr noch klar verbessert mit äußerst soliden Werten fast ein MIP-Kandidat, hat er, dazu noch teilweise angeschlagen, richtig starke Playoffs hingelegt (18ppg., 56% TS). Er hat am meisten mit seiner veränderten Rolle zu kämpfen. Im Sommer hat er Meldungen zu Folge an seinem Ballhandling, seiner Körperstabilität und dem Pick-and-Roll als Ballhandler gearbeitet. Die ersten zwei Sachen sind sicher nicht schlecht, aber bei dem dritten Punkt ist es einfach so, dass es diese Spielzüge für ihn in dieser Saison gar nicht gibt. Im Gegensatz zur letzten Saison werden für ihn am Anfang des Spiels auch kaum oder keine Plays gelaufen, damit er einen Rhythmus aufbauen kann. Es gibt einfach zu viele Spieler für die Coach Stevens Spielzüge laufen lassen muss, Brown hat dort einfach noch nicht Priorität, vor allem nicht in der derzeitigen Form und das muss er erstmal so annehmen.

Am meisten macht ihm zu schaffen, dass sein Wurf in allen Bereichen wackelt. Er trifft fast nichts von der 3er-Linie (25%), hat Probleme bei den Freiwürfen. Von den ganz offenen Würfen verwandelt er nur 28%. Sobald er also Zeit hat kurz zu denken läuft gar nichts mehr, was darauf hindeutet dass sein Selbstbewusstsein derzeit nicht sehr groß ist. Auch sonst wirkt er auf dem Platz hektisch und unkonzentriert.

Man kann ihm aktuell nur raten, Abschlüsse am Korb zu suchen, auch wenn er dort nur mit derzeit knapp über 50% (letzte Saison noch 62%) abschließt und es scheint, dass er den Kontakt mit dem Verteidiger scheut, weil er vielleicht nicht an die Freiwurflinie will. Aber 50% am Korb sind besser als 25% 3er und selbst wenn er nur 50% seiner Freiwürfe macht, ist das immer noch eine deutliche Steigerung zu dem, was er derzeit abliefert wenn er einen Jumper nimmt.

Es ist verständlich, dass es derzeit schwer für ihn ist, nachdem er sich mit harter Arbeit von einem Bankspieler mit wenig Spielzeit in der ersten Saison zu einem der Führungsspieler bei einem Team, das fast die Finals erreicht hätte, hochgearbeitet hat. Er hat nicht mehr so oft den Ball, es werden weniger oder kaum Spielzüge für ihn gelaufen, er bekommt weniger Würfe, weniger Aufmerksamkeit und muss sich gerade jetzt zurücknehmen wo er auf dem Weg nach oben war. Mit den derzeitigen Spielanteilen kann er sich natürlich auch ausmalen, dass der Vertrag, den er im Sommer 2020 wo auch immer unterschreiben wird, nicht so hoch dotiert sein könnte, wie er sich das wünscht.

Letztlich gibt es für ihn aber nur den Ausweg, dass er aus der Rolle, die ihm angedacht ist, das Beste macht. Wenn er nicht mehr so oft den Ball hat, kann er daran arbeiten sich Off-Ball besser zu bewegen, zum Korb zu cutten, hier und da einen offenen Dreier nehmen und so zu Abschlüssen zu kommen. Gleichzeitig sollte er sich verstärkt auf seine Defensive konzentrieren, die bisher auch unter seinem Leistungstief gelitten hat, da er öfters unkonzentriert wirkt. Starke Verteidiger sind immer gefragt und damit bekommt man auch Spielzeit und kann sich Selbstvertrauen für die Offensive holen.

Terry Rozier

Was für Jaylen Brown gilt, trifft auch zum Teil auf Terry Rozier zu, nur dass sein Leistungsabfall nicht ganz so drastisch ist wie der von Brown.  Auch er musste sich wieder in der zweiten Reihe eingliedern. 37% aus dem Feld und 35% von der 3er-Linie sind schon schwächer als im letzten Jahr, aber auch dort waren seine Zahlen nicht so viel besser (40% und 38% 3er). Trotz seiner teils spektakulären Auftritte im letzten Jahr ist Rozier einfach kein  kompletter Spieler und auch zurecht kein Starter in dieser Liga. Er hat Probleme zum Korb zu kommen und hat dort nur in der Saison 17/18 knapp mehr als 50% getroffen. Zum Vergleich: Selbst Marcus Smart, der in dem Bereich als unterdurchschnittlich gilt, war bisher jede Saison über 50%, Kyrie Irving liegt in der Regel bei rund 60%. Fast die Hälfte seiner Würfe sind Pull-ups, die er mit rund 30% trifft. Bei fast der Hälfte seiner Würfe dribbelt er vorher mindestens 3x und wirft dann um die 34%. Generell hält er den Ball einfach zu lange und ist kein effizienter Pick-and-Roll Ballhandler. Seine Entscheidungen und die Wurfauswahl sind mäßig, aber zumindest verursacht er kaum Turnover. Das verwundert allerdings nicht so sehr, da er Spielzüge meistens selbst abschließt oder den Ball wieder aufnimmt und zurück passt.

Hier ein typischer Angriff mit Rozier als Ballhandler. Erst ein ergebnisloses PnR, dann passt er den Ball zu Horford obwohl dieser überhaupt nicht in der Position ist was zu machen, als er den Ball zurück bekommt ein hektischer Pull-up obwohl auf der Wurfuhr noch 10 Sekunden sind.

Rozier ist einfach nicht so gut darin die richtigen Entscheidungen zu treffen. Hier hätte er den 3er von der Birne nehmen können, auf Theis durchstecken oder Ojeleye in der Ecke bedienen können. Stattdessen…

Rozier ist also von Haus aus limitiert und hat auch noch schlechte Angewohnheiten. Aber es gibt auch Positives. Er ist ein starker Verteidiger On-Ball und Off-Ball mit langen Armen und flinken Händen. Durch seine Athletik ist er auch in der Lage gegnerische Würfe zu blocken oder zu erschweren. Er ist ein außergewöhnlich guter Rebounder, mit ihm auf dem Feld holen die Celtics 3% mehr Rebounds als ohne ihn, klingt nicht viel, im Ligavergleich macht das aber rund 15 Plätze aus. Er ist ein passabler Spot-up Shooter, der diese Saison dabei bisher 38% und letztes Jahr 40% der 3er verwandelt hat.

Und genau auf diese Stärken sollte auch sein Spiel ausgerichtet werden. Fokus auf die Defensive, wenig On-Ball Aktionen. Dafür könnten evtl. ein paar Off-Ball-Screens für ihn gesetzt werden, dazu immer wieder ein paar Cuts einstreuen. Rozier sollte einfach nicht selbst Würfe kreieren, dafür haben die Celtics bessere Spieler, er ist ein Streaky Shooter, aber das ist für einen Bankspieler durchaus in Ordnung. Einige der letzten 6th Man Award Gewinner waren genau das. Und er kann ja durchaus solide Zahlen auflegen kann wenn er sich auf seine Stärken beschränkt.

Wenn er sich in diesem Rahmen bewegt, kann er dem Team sehr wertvolle Minuten als Verteidiger und Mikrowelle von der Bank geben.

Was sollte Stevens nun tun?

Brad Stevens hat es nicht leicht. Er hat ein Team mit sehr viel Talent, vielen Persönlichkeiten, hat eine Menge Möglichkeiten, die alle funktionieren könnten. Fast jeder seiner Rotationsspieler ist oder war es gewohnt offensiv seine Spielanteile zu bekommen.

In den letzten Jahren hat Stevens auch oft bis Ende des Kalenderjahres einige verschiedene Kombinationen ausprobiert, um die effizientesten Lineups für das Team zu finden. Bisher hat er es immer hervorragend hin bekommen und meistens stand die Rotation ab dem neuen Jahr. Schwierig ist diesmal, dass die Möglichkeiten einfach noch deutlich zahlreicher sind, als in der Vergangenheit, wo sich viele Fragen durch Verletzungen oder mangelndes Talentlevel von selbst erledigt haben. Gleichzeitig ist Brad Stevens ein Anhänger davon einer Offensive zwar Schemen vorzugeben, aber sie unterm Strich relativ frei agieren zu lassen. Er vertraut in der Hinsicht auf das Spielverständnis seiner Spieler. Read & React und  im Idealfall agiert das Team dann wie die 2014er Spurs, bei denen es auch viele Spieler gab die Punkten konnten, aber keine die punkten mussten. Der Ball wird laufen gelassen, bis ein offener Wurf da ist und der wird dann genommen, egal von wem. Dafür muss eine Mannschaft aber äußerst selbstlos und geduldig agieren und natürlich auch die richtigen Spieler dafür haben. Dazu kommt, dass die Spurs ein sehr erfahrenes Team waren, bei denen die wichtigsten Spieler schon viele Jahre in der Liga waren und vor allem auch schon viele Jahre zusammengespielt haben.

Die Offensive der Celtics basiert auf den heutzutage üblichen Grundsätzen. Möglichst Lineups aufstellen, die viel Spacing ermöglichen, um den Offensivspielern Platz zu geben.  Den Ball möglichst schnell und sicher durch die eigenen Reihen laufen lassen und wenn ein Spieler einen offenen Wurf hat, soll er ihn nehmen, im Idealfall einen 3er oder ein Abschluss direkt am Korb.

Für die Celtics funktioniert das insoweit, dass sie die meisten Spot-up-Würfe der Liga nehmen (auch die meisten offenen), jedoch sind sie bei der Quote (eFG) trotzdem nur im unteren Mittelfeld der Liga zu finden. Auch bei den Pull-ups sind sie bei den Versuchen relativ weit vorne (Platz 6) aber auch hier ist die Quote im unteren Mittelfeld. Dazu sind fast 70% dieser Würfe aus der Mitteldistanz mit einer bescheidenen Quote von 38%.

Die Celtics nehmen dazu die zweitwenigsten Würfe am Korb, bei fast 56% FG wären sie hier aber zumindest im Mittelfeld angesiedelt. Da sich die Celtics so selten in der Zone blicken lassen, generieren sie logischerweise auch sehr wenige Freiwürfe (Vorletzter Platz der Liga).

Wenn man allein diese Zahlen betrachtet, können die Celtics gar keine gute Offensive haben. Die allgemeine Meinung ist ja, dass es drei Zutaten für eine gute und effiziente Offensive gibt: Freiwürfe, Abschlüsse am Korb und Dreier. Bei den ersten zwei Punkten sind die Celtics bisher außen vor. Dreier nehmen sie zwar relativ viele, treffen diese aber bestenfalls durchschnittlich 35% Trefferquote sind zu wenig, dass eine Offensive sich darauf verlassen könnte. Boston hat derzeit einfach nicht die Spieler, um ein verlässliches Jumpshooting Team zu sein. Wie bei der Betrachtung der Spieler schon dargestellt, sind einzig Morris, Irving und Tatum bisher verlässliche Optionen vom Perimeter. Alle anderen sind sehr schwankend oder einfach keine guten Werfer derzeit. Stevens und Smart haben schon mehrfach nach Spielen angesprochen, dass die Celtics nicht hart genug spielen, das wird häufig auf die Defensive und Einsatz bezogen, mag zutreffen, aber auch in der Offensive kann man hart und physisch spielen. Oder man macht es wie die Celtics in den ersten 20 Spielen. Immer wieder vermieden es die Spieler direkt zum Korb zu ziehen und den physischen Kontakt zu suchen, sondern passten lieber wieder raus oder nahmen sofort den Jumper. Solange die Celtics hier nicht mit mehr Aggressivität agieren und dabei riskieren auch mal was ab zu bekommen oder von einem Verteidiger geblockt zu werden, wird die Abhängigkeit von ihren Jumpshots bleiben und Konstanz im Offensivspiel weiter fehlen.

Hayward hätte hier einen Winkel um wenn er wollte konsequent zum Korb zu ziehen und abzuschließen oder das Foul zu ziehen. Das würde aber physischen Kontakt bedeuten und den scheut er bisher noch. Da seine Teamkollegen aber nicht anders agieren kommen wenig Abschlüsse am Korb oder Freiwürfe zustande

Brad Stevens hat dem Team die ersten 20 Spiele viele Freiheiten gelassen aber damit sollte langsam Schluss sein. Im Laufe dieser Spiele ist es zu oft vorgekommen, dass die falschen Spieler Würfe genommen haben, oder Spieler welche genommen haben, die sie nicht besonders gut können.

Das Team braucht eine klarere Struktur und gerade Spieler wie Jaylen Brown und Terry Rozier müssen wissen was genau von ihnen erwartet wird. Zu oft kam es vor, dass diese Spieler gerade bei Rückständen versucht haben das Heft selbst in die Hand zu nehmen und schnelle Würfe genommen haben, obwohl das Team bessere Optionen hat.

Eine typische Situation wenn Boston hinten liegt, ein Spieler versucht mit der Brechstange zu punkten, obwohl es die Situation überhaupt nicht hergibt.

Stevens hat schon erste Veränderungen vorgenommen und Morris in die Startformation gestellt, um die Offensive besser in Gang zu bekommen und einen verlässlichen und selbstbewussten Werfer dort zu haben. Marcus Smart stand auch gegen die Pelicans in der ersten Fünf, zwar erstmal nur weil Jaylen Brown verletzt war, aber die Energie, die er von Anfang an brachte war deutlich zu spüren und die Celtics starteten auch gleich gut in das Spiel. Stevens sollte auf jeden Fall in Erwägung ziehen Smart weiter bei den Startern zu lassen, das würde zwar Brown auf die Bank zwingen, was im Hinblick auf sein sowieso schon angeknackstes Selbstbewusstsein nicht ideal ist, aber wichtiger wäre, dass die Celtics jetzt mal einige Spiele gleich von Anfang an dominant auftreten.

Gordon Hayward von der Bank war auf jeden Fall eine gute Entscheidung und dürfte, wie oben erwähnt, auch funktionieren. Zudem sollte Stevens dafür sorgen, dass noch ein zweiter Ballhandler mit ihm auf dem Platz steht, der Offensive kreieren kann und dafür sorgt, dass Brown und Rozier das nicht selbst in die Hand nehmen, oder auch Morris seine Iso-Aktionen startet. Also entweder Irving, Smart, Horford evtl. auch Tatum wären gemeinsam mit Hayward sicher sinnvoll.

Fazit

Zusammenfassend sollte sich Offensive der Celtics verbessern, wenn die folgenden Punkte beachtet werden:

Kyrie Irving und Jayson Tatum sind die besten Offensivspieler und sollten auch am häufigsten den Ball bekommen. Für Irving kann fast alles gelaufen werden. PnR, PnP, Off-Ball Screens, HandoffsAuch für Tatum kann man fast alles laufen. Er sollte ein paar PnR-Spielzüge als Ballhandler laufen, auch Handoffs, z. B. mit Horford, können genutzt werden, aber mit dem Ziel zum freien Mann zu passen oder zum Korb zu kommen. Der Midrange-Pull-up sollte nur genutzt werden wenn er wirklich frei ist. Falls keine Aktionen für sie laufen, bleiben Tatum und Irving hauptsächlich an der 3er-Linie und werfen, sobald sie den Ball bekommen und ein wenig Platz haben. Beide sind auch gute Optionen für eine Isolation wenn die Wurfuhr unter 8 Sekunden ist. Falls der Gegner viel switcht, sollten beide das attackieren. Tatum eher gegen kleinere Spieler mit dem Ziel nahe am Korb abzuschließen oder das Double-Team  zu ziehen.

Marcus Morris kann gut eingesetzt werden für On-Ball und Off-Ball Screens bei denen er dann zur 3er-Linie absinken kann und gegebenenfalls selbst abdrückt oder das Closeout attackiert. Bei Switches kann er gegen kleinere Spieler aufposten sollte aber darauf achten, dass das Ganze eher am Korb und nicht zu oft in einem Fade-Away endet. Auch ihm kann man den Ball bei herunterlaufender Schussuhr geben, er schafft es oft noch einen brauchbaren Wurf zu kreieren.

Al Horford wieder mehr in die Offensive einzubinden wäre sicher ratsam. Wie vorgeschlagen, würde es Sinn machen, dass er wenn er screent wieder öfters zum Korb abrollt. Gleichzeitig kann er weiterhin bei Handoffs eingesetzt werden, auch dort dürfte er öfter zum Korb rollen. Seine Passfähigkeiten sollten wieder häufiger eingesetzt werden z.B. wenn er den Ball hat und Off-Ball Screens gesetzt werden und noch ein Cut kommt. Horford findet den offenen Spieler und bringt den Pass auch punktgenau an. Wenn Horford einen Flügel gegen sich hat, muss er wieder mehr in den Post. Er ist dort sehr sicher gegen kleinere Spieler und durch seine Spielübersicht findet er Cutter oder beim Doppeln den offenen Mann, das wäre für die Celtics auf jeden Fall noch eine solide Offensivoption.

Hier ein Beispiel für eine gut ausgespielte Offensivaktion. Tatum hat theoretisch ein gutes Matchup gegen Randle, aber Horford hat ein besseres im Post gegen Holiday. Tatum entscheidet Horford zu bedienen. Holiday ist ein guter Verteidiger, aber Horford ist ihm körperlich im Post zu überlegen. Einfache Punkte. 

Marcus Smart sollte weiterhin das spielen was er bisher macht, genau wie Aron Baynes. Smart ist ein guter Spielmacher, mit viel Übersicht, eingeschränkt nur durch sein Shooting, da die Verteidiger gerne gegen ihn absinken oder sein Mann oft defensiv aushilft, aber da muss gegebenenfalls Off-Ball zum Korb cutten, das bindet die Verteidigung dann wieder, ansonsten könnte Stevens noch versuchen ihn gegen kleinere Guards in den Post zu schicken. Nicht bewährt hat es sich, wenn er in die Iso geht wenn Bigs zu ihm switchen. Dieses Mismatch ist nur ein vermeintliches, endet im Normalfall in einem Block, Fehlwurf oder einem Turnover. Baynes braucht an seinem Spiel nichts groß ändern, er könnte wieder etwas näher am Korb agieren. Das Spacing das er vermeintlich bietet, existiert nicht wirklich (siehe oben).

Gordon Hayward sollte weiter in Ruhe daran arbeiten sich Schritt für Schritt wieder seiner alten Form anzunähern. Es reicht wenn er von der Bank sein Playmaking und seine Allroundfähigkeiten im Dienst der Mannschaft einsetzt, dazu hier und da ein Cut einstreuen, im Post agieren, sollten Guards auf ihn switchen, den offenen 3er weiter nehmen und auch aus der Mitteldistanzwürfe werfen. Den Pull-up 3er erstmal noch vermeiden, so weit ist er noch nicht.

Bei Terry Rozier wäre es ratsam ihn erstmal auf 3 and D zu beschränken. Wichtig ist, dass er weiter gut verteidigt und vorne die offenen Jumper nimmt. Evtl. kann Stevens hier und da einen Off-Ball Spielzug für laufen lassen, aber die Zeiten als Ballhandler sollten vorbei sein, das ist der richtige Einsatzbereich für ihn

Bei Jaylen Brown ist es ähnlich – keine On-Ball Aktionen mehr und keine Spielzüge für ihn. Ob er in der Offensive ins Laufen kommt oder nicht, ist erstmal nicht entscheidend. Defense First und vorne mit Volldampf, aber nicht hirnlos Richtung Korb. Ob in Transition via Drive oder Cut ist egal, aber das sollte immer die erste Option für ihn sein wenn er den Ball kriegt und abschließen will. Ganz offene 3er kann er schon nehmen aber keine Pull-ups oder schnelle 3er in Transition Situationen, das klappt derzeit nicht. Ansonsten im Training am besten Sonderschichten beim Wurftraining einlegen. Schon seine Freiwurfquote suggeriert seit er in der Liga ist, dass er kein konstant sicherer Werfer ist. Deshalb ist es auch nicht so überraschend, dass er die 39% vom letzten Jahr nicht ansatzweise halten konnte. Konstanz kann er nur über harte Arbeit im Training bekommen.

Daniel Theis wurde im Übrigen nicht vergessen, aber er hat nicht viel gespielt dieses Jahr und seine Rolle wie er sie ausfüllt passt soweit, hier besteht kein Handlungsbedarf.

Auch die Defensive der Celtics wird, obwohl auch da kleinere Anpassungen passieren könnten, nicht näher betrachtet. Die Celtics agieren hier in den TOP 3 der Liga insofern erfüllen sie dort die Erwartungen.

Egal, was die Celtics machen, es kann fast nur besser werden, man darf gespannt sein, welche Anpassungen Brad Stevens vornimmt, um die Offensive in Gang zu bringen.

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