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Conference Call: Oktoberausgabe

Go-to-Guys Wired #322

Neue Saison, neues Format! In der Oktoberausgabe des “Conference Calls” spricht Host Jonathan Walker der Reihe nach mit einige Redakteuren über aktuelle Entwicklungen des abgelaufenen Monats, die wir ins große Ganze der Liga(-historie) einordnen wollen. Diese Beobachtungen auf Liga-, Team- und Spielerebene werden wir dann über den Verlauf der Saison im Auge behalten und gegebenenfalls in kommenden Ausgaben weiter analysieren. Nach nur sechs bis acht Spielen läuft das ganze natürlich auch noch unter “Small Sample Size Theater”!

Diesen Monat dabei:

1. Dennis zur stark angestiegenen Pace

2. Tom zu Teams mit heißem bzw. kaltem Start sowie besonders gut/schlecht funktionierenden Lineups

3. Patrick zu Spielern mit auffälligen Entwicklungen und Streaks

4. David zum Einstand der Top-6 der Rookie Class

5. David zur Storyline, dass Tatum wohl einen auf Kobe macht

Euch gefällt der Conference Call? Dann lasst es uns wissen und eine Bewertung bei iTunes da!

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7 comments

  1. kdurant35

    Bin noch nicht all zu weit.

    Aber seht ihr bei der Pace die Regeländerungen nach dem OR und die geringere Intensität abseits des Balls als kein Faktor? Für mich sind diese Änderungen Teil dieser Entwicklung.

    Keine Panik bei OKC. Das werden die Thunder Fans gar nicht verstehen :twisted:

  2. Mabusian

    Ein tolles Format. Abwechslungsreich, auf den Punkt, so muss es sein. Ich freue mich jetzt schon auf die nächsten Folgen.

  3. Dennis Spillmann

    Aber seht ihr bei der Pace die Regeländerungen nach dem OR und die geringere Intensität abseits des Balls als kein Faktor? Für mich sind diese Änderungen Teil dieser Entwicklung.

    Intuitiv denkt man das. Ich habe auch auf die Schnelle noch keine Zahlen zu diesem Jahr finden können, aber 17/18 wurden 94% aller Possessions nach einem Offensivrebound in den ersten 14 Sekunden der Shot Clock abgeschlossen. Der Unterschied dürfte marginal sein. Normalerweise wird die Shot Clock nach einem Offensivrebound nur in den letzten Minuten eines knappen Spiels genutzt.

    Ein tolles Format. Abwechslungsreich, auf den Punkt, so muss es sein. Ich freue mich jetzt schon auf die nächsten Folgen.

    Danke. :tup:

  4. kdurant35

    Aber seht ihr bei der Pace die Regeländerungen nach dem OR und die geringere Intensität abseits des Balls als kein Faktor? Für mich sind diese Änderungen Teil dieser Entwicklung.

    Intuitiv denkt man das. Ich habe auch auf die Schnelle noch keine Zahlen zu diesem Jahr finden können, aber 17/18 wurden 94% aller Possessions nach einem Offensivrebound in den ersten 14 Sekunden der Shot Clock abgeschlossen. Der Unterschied dürfte marginal sein. Normalerweise wird die Shot Clock nach einem Offensivrebound nur in den letzten Minuten eines knappen Spiels genutzt.

    Ein tolles Format. Abwechslungsreich, auf den Punkt, so muss es sein. Ich freue mich jetzt schon auf die nächsten Folgen.

    Danke. :tup:

    Das ist ja nur eine Regeländerung.
    Dazu ist diese Statistik ja nicht wirklich aussagekräftig. Üblicherweise sucht ein Team ja einen vernünftigen Wurf. Wenn man 24 Sek Zeit hat, muss man die sich ja nicht nehmen. Aber man muss auch keinen mittelmäßigen Wurf nach 7-10 sek nehmen. Bei einer shotclock von 14 Sek ist ein früherer mittelmäßiger Wurf deutlich lukrativer, da die Gefahr einer Zeitüberschreitung oder eines noch schlechteren Wurfes größer ist.

  5. Poohdini

    Ein Großteil der Possessions nach Offensivrebounds sind doch bestimmt trotzdem noch Putbacks, oder? Würde erklären, warum die Shotclock daraus theoretisch keinen Einfluss hat. kdurant35 Problem deiner Theorie ist, dass sich das kaum beweisen ließe und bisschen spekulativ ist.

    Ich fand Dennis´ Ansatz, die hohe Pace bringe mehr Touches für junge Teams ziemlich interessant. Hab ich so noch nie drüber nachgedacht, dass es ein natürlicher Weg ist, mehr Daten zu generieren. Ein Grund, warum junge Teams aber auch immer rennen, und ich weiß nicht, ob er genannt wurde, ist, dass junge Spieler im Halbfeld nicht kreieren können. Die Chance auf eine Transition oder semi transition possession ist da der Antrieb.

    Noch was zu den Pelicans. Den Part fand ich etwas konfus. Die Pelicans rennen IMMER. Die rennen nach einem Korberfolg des Gegners. Das ist ja das krasse. Die werfen den Ball so schnell ein, dass sie sogar nach kassierten Punkten oft in transition laufen können bzw gegen eine ungeordnete Defensive. Das erklärt auch die hohe Effizienz nach Korberfolgen des Gegners, die ihr im Pod besprochen habt. Wenn man selten Halbfelddefensive vor sich hat, scort man eben effizienter.

  6. Dennis Spillmann

    Das ist ja nur eine Regeländerung.
    Dazu ist diese Statistik ja nicht wirklich aussagekräftig. Üblicherweise sucht ein Team ja einen vernünftigen Wurf. Wenn man 24 Sek Zeit hat, muss man die sich ja nicht nehmen. Aber man muss auch keinen mittelmäßigen Wurf nach 7-10 sek nehmen. Bei einer shotclock von 14 Sek ist ein früherer mittelmäßiger Wurf deutlich lukrativer, da die Gefahr einer Zeitüberschreitung oder eines noch schlechteren Wurfes größer ist.

    Ich verstehe, was du sagen willst – aber wir reden hier von Daten einer kompletten Saison – und da wurden nur in 6% der Fälle überhaupt mehr als 14 Sekunden benötigt. Wieso sollte sich das Verhalten nun signifikant ändern, dass hier gleich mehrere Possessions mehr entstehen sollten?
    Im Schnitt holt jedes Team 11 ORebs pro Spiel. Wie viele Possessions sollen hier neu entstehen, nur weil man 1-3 Sekunden schneller abschließt? 65% aller Abschlüsse nach einem OReb passierten innerhalb der ersten vier Sekunden. Da ist nicht viel Spielraum, um Sekunden einzusparen.

    Was genau meinst du mit der geringeren Intensität abseits des Balls? Kann man das irgendwie quantifizieren?

  7. kdurant35

    Das ist ja nur eine Regeländerung.
    Dazu ist diese Statistik ja nicht wirklich aussagekräftig. Üblicherweise sucht ein Team ja einen vernünftigen Wurf. Wenn man 24 Sek Zeit hat, muss man die sich ja nicht nehmen. Aber man muss auch keinen mittelmäßigen Wurf nach 7-10 sek nehmen. Bei einer shotclock von 14 Sek ist ein früherer mittelmäßiger Wurf deutlich lukrativer, da die Gefahr einer Zeitüberschreitung oder eines noch schlechteren Wurfes größer ist.

    Ich verstehe, was du sagen willst – aber wir reden hier von Daten einer kompletten Saison – und da wurden nur in 6% der Fälle überhaupt mehr als 14 Sekunden benötigt. Wieso sollte sich das Verhalten nun signifikant ändern, dass hier gleich mehrere Possessions mehr entstehen sollten?
    Im Schnitt holt jedes Team 11 ORebs pro Spiel. Wie viele Possessions sollen hier neu entstehen, nur weil man 1-3 Sekunden schneller abschließt? 65% aller Abschlüsse nach einem OReb passierten innerhalb der ersten vier Sekunden. Da ist nicht viel Spielraum, um Sekunden einzusparen.

    Was genau meinst du mit der geringeren Intensität abseits des Balls? Kann man das irgendwie quantifizieren?

    Die Freedome of Movement Regel. Dadurch darf der Spieler abseits des Balles ja nicht mehr so intensiv angegangen werden. Dadurch sollte der Schütze sich leichter freilaufen können. Außerdem frag ich mich, ob diese extreme Weiterentwicklung der small Ball Lineups plus des 3er Volumens in dieser Saison die “übliche” Weiterentwicklung des jahrelangen Trends ist, oder durch diese Regeländerung nochmals forciert wurde.


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