Los Angeles Lakers, Previews 2018-19, Wired

Los Angeles Lakers | NBA Previews 2018-19

Go-to-Guys Wired #302

Die Lakers hatten eine der wildesten Offseasons seit Jahren und Host Jonathan Walker ist am Start, um sie mit Lakers-Experte Dominik Chesani und Redakteur Patrick Preis unter die Lupe zu nehmen. Zuerst kam die Draft, doch die war angesichts LeBrons Unterschrift bald nebensächlich. Kurz sah alles nach Superteam aus, bevor Magic und Pelinka sich kurzerhand für einige Spieler zweifelhaften Rufs als LeBrons Cast entschieden. Ergibt das irgendwie Sinn? Inwiefern passen die Neuverpflichtungen samt LeBron mit dem jungen Core der Lakers zusammen? Verschwendet man ein (letztes?) Jahr Prime-LeBron? Hätte man nicht für Leonard traden sollen, um gleich besser zu sein? Kann man die solide Defense halten und sich gleichzeitig offensiv stark verbessern? Welche Lineups könnte Coach Walton aufs Feld schicken – und welche bitte nicht? Wohin führt das alles?

Natürlich wie bei jeder Preview mit drin: Tradekandidat(en), wertvollstes Asset, Over-/Underrated, Best/Worst Case und unsere Wette auf Over/Under!

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6 comments

  1. kdurant35

    Sehr unterhaltsam :tup:

    Bei der Offseasonbewertung ging’s gut zur Sache. Auch wenn Ich beide Seiten verstehen kann, bin ich mit meiner Einschätzung klar auf Dominiks Seite.
    Während viele Lakers Fans vor der Offseason weder Ingram noch Kuzma für KL abgeben wollte, war ich zuerst auch dagegen ein Jahr in James Prime abzuschenken. Doch mMn war dies nicht realistisch.
    Den Meldungen zufolge forderten die Spurs zum Draft Ingram, Kuz, Hart und 5 (!) Erstrundenpicks (inkl. 2 swaps). Das war mMn beim besten Willen keine Alternative. Danach berichtete Shelbourn, dass die Verhandlungen mit den Lakers tot waren und SA ein win now Trade sucht. Daher hat LA hier wohl keinen Fehler gemacht.

    Was stattdessen geschah war selbstverständlich schwach. Da seit ihr euch ja alle einig. Bei den häufig genannten Namen (Ellington, Evans) seh ich jedoch gut Gründe dafür, weshalb sie bei vergleichbaren Konditionen nicht nach LA kamen. Das es besser ging, da wäre ich mir sicher. Doch ich glaube nicht an einen großen Unterschied. Deshalb find ich 2 fair.

    Ich bin echt gespannt wie die Saison der Lakers läuft. Das ist wirklich eine interessante Zusammensetzung bei der noch so viele ? bestehen. Was passiert auf C? Wie entwickeln sich die Jungen? Wie kommt James mit anderen Ballhandlern klar? Was geschieht zur Deadline wenn die Lakers um die POs bangen müssen? …..

  2. Tom_Schneider

    Ich fand den Lakers Pod ebenfalls sehr unterhaltsam! Bei der Bewertung der Offseason tue ich mich allerdings schwer. Es gibt einen sehr großen Faktor (Lebron), den man jedoch unterschiedlich gewichten kann. Ich persönlich würde den Lakers anrechnen, dass Lebron so lang unterschrieben hat, allerdings würde ich den Umstand, dass er überhaupt unterschrieben hat eher ihm selber zuschreiben als den Versntwortlichen aus LA.

    Weitere Faktoren:

    – Rondo: als Vet okay aber spielerisch eher fragwürdig (ähnelt Lonzo zu sehr). Dazu sind Höhe des Gehalts und der Zeitpunkt des Signings sehr schlecht gewesen. Damit hat man sich viel verbaut.

    Lance: sollte spielerisch keine große Rolle einnehmen aber is ebenfalls deutlich überbezahlt

    McGee: sinnvoll

    Beasley und KCP: okay

    Wenn man sich danach anschaut was denn die Team Needs waren,würde ich diese eindeutig auf der Center Position und allgemein beim Spacing verorten. Vor diesem Hintergrund sind die geholten Spieler allerdings noch kritischer zu sehen, weil sie überwiegend wenig helfen bei diesen Baustellen. Wenn man das nun gegenander aufrechnet komme ich persönlich eher bei so ner 3 raus, weil man einen sehr sehr guten Move hatte und dann viele schlechte Entscheidungen getroffen hat. Letztendlich wirft man 1 Jahr Lebron Prime mehr oder weniger weg, aber hat sich andererseits für die FA 2019 nicht viel verbaut. Ich verstehe die Strategie aber behaupte man hätte sogar das gewählte Ziel wesentlich besser verfolgen können und kann das Gesamtproduktion somit nicht als gut oder sogar sehr gut bezeichnen.

  3. kdurant35

    Ich fand den Lakers Pod ebenfalls sehr unterhaltsam! Bei der Bewertung der Offseason tue ich mich allerdings schwer. Es gibt einen sehr großen Faktor (Lebron), den man jedoch unterschiedlich gewichten kann. Ich persönlich würde den Lakers anrechnen, dass Lebron so lang unterschrieben hat, allerdings würde ich den Umstand, dass er überhaupt unterschrieben hat eher ihm selber zuschreiben als den Versntwortlichen aus LA.

    Weitere Faktoren:

    – Rondo: als Vet okay aber spielerisch eher fragwürdig (ähnelt Lonzo zu sehr). Dazu sind Höhe des Gehalts und der Zeitpunkt des Signings sehr schlecht gewesen. Damit hat man sich viel verbaut.

    Lance: sollte spielerisch keine große Rolle einnehmen aber is ebenfalls deutlich überbezahlt

    McGee: sinnvoll

    Beasley und KCP: okay

    Wenn man sich danach anschaut was denn die Team Needs waren,würde ich diese eindeutig auf der Center Position und allgemein beim Spacing verorten. Vor diesem Hintergrund sind die geholten Spieler allerdings noch kritischer zu sehen, weil sie überwiegend wenig helfen bei diesen Baustellen. Wenn man das nun gegenander aufrechnet komme ich persönlich eher bei so ner 3 raus, weil man einen sehr sehr guten Move hatte und dann viele schlechte Entscheidungen getroffen hat. Letztendlich wirft man 1 Jahr Lebron Prime mehr oder weniger weg, aber hat sich andererseits für die FA 2019 nicht viel verbaut. Ich verstehe die Strategie aber behaupte man hätte sogar das gewählte Ziel wesentlich besser verfolgen können und kann das Gesamtproduktion somit nicht als gut oder sogar sehr gut bezeichnen.

    Ich kann dir ja in vielen Dingen nicht widersprechen :mrgreen:

    Doch ohne weiteren Star (und das hielt ich halt nicht für realistisch) ist es mMn eh eine “verschenkte” bzw Übergangssaison. Das gefällt mir aus Sicht von LBJ auch nicht. Aber was hätte z.B. ein Evans (wenn überhaupt möglich) statt Rondo + Stephenson bzw Beasley geändert?
    Vermutlich wäre LA besser. Aus meiner Sicht wäre aus einem Team das in der zweiten Hälfte der Playoffplätze landet und klarer Aussenseiter in Rd 1 ist ein Team das bestenfalls um den HC spielt und in Rd 1 eine offene Serie gestalten kann geworden. Beides sehe ich persönlich als verschenktes Jahr. Und wenn die Offseason 19 nicht vollkommen schief geht, sind alle zuvor genannten eh weg.
    Die Verpflichtung von LBJ kann die Zukunft der Franchise verändern. Evans vs Rondo + Lance/Beasley wird vermutlich kaum was ändern.

    Die Kritik, dass Rondo/Lance/Beasley zu viel verdienen teile ich ebenfalls. Jedoch nur im Vakuum.
    Würdest du die Offseason als besser einschätzen, wenn die Lakers mit dem gleichen Kader, nur weniger Gehalt (Bsp 6-7 für Rondo und ca. Min für die beiden anderen) in die Saison gingen?

  4. Tom_Schneider

    kdurant35 um deine letzte Frage direkt zu beantworten: Würde ich tatsächlich, wenn man den Rondo Deal zu einem späteren Zeitpunkt eingefädelt hätte und sich zuvor um besser passende Spieler bemüht hätte. Mir geht es nicht drum, dass man versucht dieses Jahr den Titel zu holen. Aber wenn man schon. nen Haufen 1 Year Deals macht, warum dann nicht Spieler, die Team Needs bedienen und den Jungen auf diese Weise helfen. Stattdessen holt man sich nen Haufen schwieriger Charaktere, die teilweise den Ball aus den Händen der Jungen nehmen und spielerisch eventuell mehr schaden als sie helfen werden und das noch bevor man es bei anderen überhaupt probiert hat. Das is es was mir an ihrer Offseason nicht schmeckt. Man verkauft die getätigten Deals als Development Moves und ich bin mir nicht mal sicher ob man für das erklärte Ziel (welches man ja schon per se hinterfragen kann) das optimale Personal verpflichtet hat. Wenn ich LBJ Böses wollen würde, dann könnte man ihm unterstellen diese Deals forciert zu haben, weil er sich als GM in der Vergangenheit bereits nicht allzu sehr mit Ruhm bekleckert hat 😁

  5. kdurant35

    @kdurant35 um deine letzte Frage direkt zu beantworten: Würde ich tatsächlich, wenn man den Rondo Deal zu einem späteren Zeitpunkt eingefädelt hätte und sich zuvor um besser passende Spieler bemüht hätte. Mir geht es nicht drum, dass man versucht dieses Jahr den Titel zu holen. Aber wenn man schon. nen Haufen 1 Year Deals macht, warum dann nicht Spieler, die Team Needs bedienen und den Jungen auf diese Weise helfen. Stattdessen holt man sich nen Haufen schwieriger Charaktere, die teilweise den Ball aus den Händen der Jungen nehmen und spielerisch eventuell mehr schaden als sie helfen werden und das noch bevor man es bei anderen überhaupt probiert hat. Das is es was mir an ihrer Offseason nicht schmeckt. Man verkauft die getätigten Deals als Development Moves und ich bin mir nicht mal sicher ob man für das erklärte Ziel (welches man ja schon per se hinterfragen kann) das optimale Personal verpflichtet hat. Wenn ich LBJ Böses wollen würde, dann könnte man ihm unterstellen diese Deals forciert zu haben, weil er sich als GM in der Vergangenheit bereits nicht allzu sehr mit Ruhm bekleckert hat 😁

    Auch hier kann ich dir grundsätzlich nicht widersprechen. Wie sehr diese Spieler den Jungen helfen würde ich ebenfalls hinterfragen. Wobei z.B. Rondo sich in den letzten zwei Saisons ligaweit in dieser Hinsicht einen guten Ruf erworben hat. Mir ist deine These etwas zu spekulativ, dass man es nicht bei anderen versucht hat. Stephenson sich hat z.B. eigentlich für einen room exception Vertrag geeinigt. Da LA den Capspace jedoch nicht benötigte unterschrieb nahmen die Lakers ihn später in den Capspace und vergaben einen Teil der room exception noch später an Beasley. Das deutet zumindest darauf hin, dass einige Anfragen für den die Lakers den Capspace eigentlich nutzen wollten abgelehnt wurde.
    Da ich den Fit der drei ebenfalls bezweifle mag ich die Verträge in jetziger Form jedoch lieber als zu fairem Marktwert. Denn wenn die Lakers sie zu oben genannten Preis verpflichtet hätten, wären die Lakers mMn im Saisonverlauf deutlich unflexibler. Zwar wprden alle Spieler des jetzigen Kaders in den Cap passen und man besäße noch die volle room exception für den buyout Markt. Dafür wäre ein Trade zu Saisonmitte kaum zu realisieren. Denn KCP ein ein Veto-recht, die besten Assets kleine Verträge und es fehlen die Capfiller.
    Und diese Situation würde ich schlimmer finden, als die Verträge. Deshalb schließe ich mich der Kritik ja auch an, dass es mMn nach vermutlich bessere Fits gegeben hätte. Wie bei vielen Einjahresverträgen ist das Gehalt meist nebensächlich.

    Deinen letzten LBJ GM Punkt finde ich gar nicht mal so abwägig. Natürlich finde ich die Meinung das James Spieler, Coach und GM eines Teams ist grundsätzlich vollkommen übertrieben. Das Superstars generell (und das gerade in der Free Agent Situation) viel Einfluss auf einzelne Moves haben, ist dagegen belegt. Und Varejao war ja z.B. 14 ein Spieler, den die Cavs keinesfalls traden durften, um den Maxcap zu schaffen. Jonathan und Patrick geben bei der Bewertung der Lakers dem Management kaum Pluspunkte für die Verpflichtung von LBJ (da Selbstläufer) dafür jedoch Minuspunkte für Stephenson und Beasley. Dies finde ich einfach nicht fair, da mir das zu spekulativ ist. Verteile ich die Punkte anders (LBJ wäre beim alten Frontoffice nie gekommen und zumindest Rondo und Stephenson wären Wunschspieler von ihm), dann müsste die Offseason ja als klare 1 bewertet werden. Zwei schlechte Einjahresverträge um James zu bekommen, wer würde diesen Preis nicht bezahlen. Diese Ansicht wäre mir jedoch zu positiv für das FO der Lakers.

  6. Avatar

    STAT

    Ich sehe die Offseason sehr kritisch. Auf den ersten Blick haben die Lakers mMn kaum eine Chance auf den Titel. Zu viel spricht eigentlich dagegen. Sei es die fehlende Qualität, der schlechte Fit oder das Alter vom Nachwuchs. So richtig wissen wir noch nicht was Ball, Ingram, Kuzma oder Hart für Spieler sind.

    Beim zweiten Blick erkenne ich allerdings einiges an Upside. Wir sprechen von vielen Fragezeichen, aber es ist nicht auszuschließen, dass der Nachwuchs einen großen Satz nach vorne macht. Gerade Ball und Ingram waren noch sehr roh. Warum sollen Ingram und/oder Ball nicht richtig was draufpacken? Talent ist ganz offensichtlich vorhanden.

    Dann ist da ein gewisser LeBron James. Die Konkurrenz im Westen spricht ebenfalls gegen Titelchancen. Ein weiterer Punkt: Warriors und Rockets sind mehr oder weniger eingespielt. Die Lakers natürlich nicht. In L.A. müssen sich erstmal alle zusammenfinden. Funktionieren Walton und LeBron? LeBron ist wieder ein Jahr älter. Kann er immer noch so dominieren? Es gibt zweifellos viele Fragen.

    Trotzdem traue ich LeBron alles zu. Ist man jetzt die Lakers oder ist man eine Franchise die nur die Resterampe überbezahlen muss? Selbst wenn es mit Brook Lopez und Walton nicht mehr gepasst hat, kann man als Magic nicht mit ihm an einen Tisch sitzen und über die Situation reden? Reicht der Strand nicht aus um ein, zwei, drei vernünftige(re) Rollenspieler für ein Jahr zu verpflichten? Das gibt’s doch gar nicht.

    Wenn nämlich LeBron noch den Tank voll hat, die Jungen einen (großen) Schritt nach vorne machen und insgesamt der Kader in sich wesentlich stimmiger ist, dann wissen wir alle nicht wie gut die Lakers im April/Mai/Juni 2019 sein könnten. Dann sind sie vielleicht nur eine Verletzung von Curry davon entfernt eine Chance zu haben. Ich weiß zwar nicht wie groß diese Chance ist, aber es ist eine Chance. Mir fällt es sehr schwer mir vorzustellen, wie die Lakers drei Runden im Westen überstehen sollen. Trotzdem ist es ein LeBron-Team.

    Ball – Bradley (meinetwegen Rondo statt Bradley)
    KCP – Hart – Ellington
    LeBron – Ingram
    Kuzma – ?
    Lopez – McGee

    Ist das ein Contender? Wahrscheinlich nicht. Aber ich denke dieses Team sollte man zumindest nicht unterschätzen. Jetzt haben die Lakers den Zirkus in die Stadt geholt. Ich verstehe es nicht und werde aus den Gedankengängen nicht schlau. Vielleicht wäre die Titelchance mit einem stimmigen Kader nur bei weniger als 10% Prozent gewesen, ok. Vielleicht wäre gar nichts gegangen. Im Gegensatz dazu:
    Wie hoch ist die Chance sich in dieser Saison mit Rondo/Beasley/Lance zur Lachnummer zu machen? Bei mir persönlich haben sie es bereits geschafft. Ich begreife nicht wie eine so große Franchise, mit all der Anziehungskraft und mit der Power, solche Spieler holt und man sich das auch noch schönreden kann.

    Wie LeBron traue ich den Lakers grundsätzlich alles zu. Ich kann mir natürlich vorstellen, wie die Lakers nächste Saison mit 2-3 Stars dastehen und Contender sind. Nichtsdestotrotz würde es mich nicht wundern, wenn Butler, Kawhi und Co. keine Lust auf Zirkus haben und zu den Clippers oder in eine andere Stadt gehen. Es geht ja irgendwo auch darum sich in dieser Saison professionell zu zeigen und für positive Schlagzeilen zu sorgen. Wenn auf und neben dem Court das in dieser Saison nicht funktioniert, dann bin ich mal gespannt. Die Clippers haben auch einen Strand und es gibt viele andere attraktive Teams.

    Nicht zu vergessen gibt es in L.A. auch noch anderes mögliches Problem. Nicht auszudenken, wenn diese „besonderen“ Charaktere und Spieler nicht mit Walton funktionieren, es mit Lonzo nicht klappt und dann auch noch LaVar dazu stößt. Unglaublich. Mir fehlen eigentlich die Worte wie man so einen potentiellen Brandherd zusammenstellen kann.


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