Boston Celtics, NBA, Previews 2018-19, Wired

Boston Celtics | NBA Previews 2018-19

Go-to-Guys Wired #296

Host Jonathan Walker quetscht die hauseigenen Celtics-Experten David Krout und Fabian Ballweg über das Team aus Boston aus: Waren die Preise für Smart und Baynes okay? Hat man nicht zu viele Spieler auf den kleinen Positionen? Tradet man irgendeinen davon? Wie kann die Offense überdurchschnittlich gut werden? Kann man die Top-Defense halten? Welche Erwartungen an Tatum sind angebracht? 

Natürlich wie bei jeder Preview mit drin: Tradekandidat(en), wertvollstes Asset, Over-/Underrated, Best/Worst Case und unsere Wette auf Over/Under!

  • 18
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  

4 comments

  1. kdurant35

    Bin noch nicht all zu weit. Aber bei Baynes beachtet ihr in der Analyse nicht, dass Boston keine Birdrechte hatte. Man konnte ihm nicht mehr als 120% des Vorjahresgehaltes geben (was das derzeitige Gehalt sein müsste). PO Option war mMn daher die einzige Option um ihm das schmackhaft zu machen. Vermutlich hätte ihm sonst jemand zumindest die 2 Jahre mit room Exception geboten. Deshalb teile ich die Kritik von David an der Vertragskonstruktion nicht.

  2. kdurant35

    Abgesehen von Fabians worst case ( :stupid: :shock: :?: :mrgreen: ) hab ich sonst nichts mehr zu meckern ;).
    Aber als du letztes Jahr schon als worst case angebracht hattest und dann 45 gesagt hast, war ich mir sicher du hättest dich versprochen. Das war letzte Saison der Bereich, in dem ich Boston NACH der Hayward Verletzung und ohne das Wissen, wie gut sich Tatum, Brown &Co schlagen werden, gesehen habe. Hier übertreibst du mit dem Pessimismus gewaltig. Da müssten neben den ganzen Spielern der Vorsaison wohl auch Stephens ausfallen ;) .

    Starter, Rotationen etc find ich dieses Jahr sehr schwer. Gerade da wir keine Ahnung haben wie fit Hayward und Irving sind und wie vorsichtig Boston gerade mit Gordon ist.

    Tatum und Rozier sind eine gute Wahl bei overrated player. An einen Rückschritt von JT glaub ich zwar im Gesamtpaket (3er sich realistisch) weniger. Aber die Erwartungen einiger sind schon verdammt hoch. Teilweise glauben manche, dass es schon sein Team ist.
    Rozier hat für mich zwar ebenfalls Starterpotenzial. Aber in einer Situation wie Orlando, wo er die Offense lenken soll, hätte ich große Bauschmerzen. Stehen andere Playmaker neben ihm, die sich diese Last teilen, wäre ich optimistischer. Aber im Nate Duncan Rookie Contract Extension Mock haben die soweit ich mich erinnere eine 17 Mio/Jahr Vertragsverlängerung ausgeschlagen. Wenn das der Maßstab ist derzeit klar overrated.

    Horford ist sicherlich schwer einzuschätzen. SI hat ihn in den Top100 einen Platz vor Irving auf 16. Aber bei vielen ist er sicher noch deutlich underrated.

    Das wichtigste zum Schluss: den potenziell zukünftigen Dauerrivalen aus Philly auch in der Podlänge um 4 Minuten geschlagen
    :twisted: :tup:

  3. Badger

    Okay, Versuch einer Ehrenrettung: Weder die reine Win-Loss-Bilanz noch das Offensive-Rating über die komplette Saison vermitteln einen Eindruck davon, wie unglaublich schwer sich Boston zeitweise getan hat offensiv irgendetwas zu kreieren. Beispielsweise der Januar, wie schon im Pod angesprochen, der wahrscheinlich frustriendste Monat: Aus dem ist man immer noch mit einer 7:5 Bilanz und einem positiven Netranking gegangen – dank einer unfassbar guten Defense (96 DRTG), die die zweitschlechteste Offense der Liga (101,3 ORTG, und das noch mit Kyrie) kompensiert hat.
    Der absolute worst Case hieße also anzunehmen, dass a) sich das Verletzungspech welches in erster Linie zu dieser Situation geführt hat, wiederholt (unwahrscheinlich), b) sich als Konsequenz die Offense über einen längeren Zeitraum (unwahrscheinlich) auf ähnlichem Niveau einpendelt (unwahrscheinlich), während sich auf der anderen Seite diese defensive Performance nicht, und v.a. nicht über einen längeren Zeitraum wiederholen bzw. konservieren lässt (ziemlich wahrscheinlich). Dementsprechend würde sich dann die desolate Offense stärker auf die Bilanz auswirken. Tatsächlich hatten die Celtics letzte Saisons 51 expectedWins, also waren die 55 tatsächlichen Siege dann am Ende wirklich eher lucky.

    Dass man irgendwann nach der Kombination dieser jeder für sich unwahrscheinlichen, aber nicht undenkbaren Annahmen bei den schlimmsten 1% aller vorstellbaren Outcomes, wie Jonathan es ausgedrückt hat, angelangt ist, ist klar. Genauso, dass die nicht wirklich Mehrwert für eine Diskussion bieten. Aber wenn man worst Case wörtlich nimmt, landet man nicht beim realistic worst ( :stupid: ) Case, sondern beim Super-GAU. Der Apokalypse.

    Die Tatsache dass ich mich jetzt in Wortklauberei flüchte, zeigt aber eigentlich nur dass die Diskussion verloren ist. Dementsprechend akzeptiere ich die Kritik demütig :D

    Btw: beating Philly – a proud celtic tradition.

  4. kdurant35

    Okay, Versuch einer Ehrenrettung: Weder die reine Win-Loss-Bilanz noch das Offensive-Rating über die komplette Saison vermitteln einen Eindruck davon, wie unglaublich schwer sich Boston zeitweise getan hat offensiv irgendetwas zu kreieren. Beispielsweise der Januar, wie schon im Pod angesprochen, der wahrscheinlich frustriendste Monat: Aus dem ist man immer noch mit einer 7:5 Bilanz und einem positiven Netranking gegangen – dank einer unfassbar guten Defense (96 DRTG), die die zweitschlechteste Offense der Liga (101,3 ORTG, und das noch mit Kyrie) kompensiert hat.
    Der absolute worst Case hieße also anzunehmen, dass a) sich das Verletzungspech welches in erster Linie zu dieser Situation geführt hat, wiederholt (unwahrscheinlich), b) sich als Konsequenz die Offense über einen längeren Zeitraum (unwahrscheinlich) auf ähnlichem Niveau einpendelt (unwahrscheinlich), während sich auf der anderen Seite diese defensive Performance nicht, und v.a. nicht über einen längeren Zeitraum wiederholen bzw. konservieren lässt (ziemlich wahrscheinlich). Dementsprechend würde sich dann die desolate Offense stärker auf die Bilanz auswirken. Tatsächlich hatten die Celtics letzte Saisons 51 expectedWins, also waren die 55 tatsächlichen Siege dann am Ende wirklich eher lucky.

    Dass man irgendwann nach der Kombination dieser jeder für sich unwahrscheinlichen, aber nicht undenkbaren Annahmen bei den schlimmsten 1% aller vorstellbaren Outcomes, wie Jonathan es ausgedrückt hat, angelangt ist, ist klar. Genauso, dass die nicht wirklich Mehrwert für einen Diskussion bieten. Aber wenn man worst Case wörtlich nimmt, landet man nicht beim realistic worst ( :stupid: ) Case, sondern beim Super-GAU. Der Apokalypse.

    Die Tatsache dass ich mich jetzt in Wortklauberei flüchte, zeigt aber eigentlich nur dass die Diskussion verloren ist. Dementsprechend akzeptiere ich die Kritik demütig :D

    Btw: beating Philly – a proud celtic tradition.

    :tup: :mrgreen:


Melde dich an, um einen Kommentar zu schreiben