NBA, Wired

Melo-Schröder Trade & weitere Updates

Go-to-Guys Wired #282

Es gab seit der letzten Aufnahme nicht weniger als vier Trades, die Host Jonathan Walker mit David Krout und Nicholas Gorny in Ausgabe 282 besprechen muss. Nicht alle Deals haben einen so großen Impact wie der Melo-Schröder Trade, aber dennoch ihre interessanten Aspekte.  Wir beleuchten alle beteiligten Teams. Was will Houston mit Melo? Außerdem bekommt Jonathan Gelegenheit die Transaktionen seiner Suns zu kommentieren, David den Vertrag für seinen Lieblingsspieler Marcus Smart und Nicho ein alternatives Paket für Kawhi Leonard. Das Signing Beasleys gibt außerdem einen weiteren Anlass, um die Offseason und den Kader der Lakers zu evaluieren. Reicht das im Westen für die Playoffs? Außerdem werden die Deals der Kings sowie der Clippers diskutiert. Sehen die jeweiligen Roster nun stimmig aus?

OKC-ATL-PHI-Trade (Melo, OKC 2022 1st, Anderson nach ATL; Muscala nach PHI; Schröder, Luwawu-Cabarrot nach OKC)

HOU: Anthony (Vet-Minimum)

ATL: Len 8.5/2

OKC-ORL-Trade (Johnson nach ORL; Purvis nach OKC)

PHX-BKN-Trade (Dudley, PHX 2021 2nd nach BKN; Arthur nach PHX): Ersparnis $2 Mio.

PHX-PHI-Trade (Holmes für $1 Mio. nach PHX)

BOS: Smart 52/4

SAC: Bjelica 20.5/3; Ferrell 6.2/2

LAL: Beasley 3.5/1

LAC: Harrell 12/2

Wenn dir unser Podcast gefällt, abonniere diesen auf iTunes und lass uns eine Bewertung da. Vielen Dank!
Youtube-Süchtige finden alle Podcasts auch auf unserem Youtube-Channel.

  • 10
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  

3 comments

  1. Rapsack

    Anläßlich der Bewertung von Schröder, frage ich mich, in wieweit man ein disfunktionales Team bei der Bewertung eines Spielers mit beachten muß. Das ist eher allgemein gemeint, als konkret auf Schröder bezogen, aber da viel es mir auf.

    Wenn die Mitspieler schlecht fangen bzw. schlecht treffen, sich schlecht positionieren, geht die Assistquote runter. Wenn man der “einzige Qualitätsscorer” ist, wird man wohl Abstriche in der Effizienz machen müssen. Einige Spieler-Typen dürften weniger Probleme haben in dieser Situation ihr Potential zu zeigen, andere trifft es härter.

    Also wie wird man dem Umstand gerecht, wenn man ein “schlechtes” Team hat?

  2. Avatar

    STAT

    Ganz schwierige Kiste. Eine exakte Wissenschaft ist es sowieso nicht. Letztendlich ist vieles Spekulation. Aber ich denke anhand des Skillsets und des Spielertyps können wir bestimmte Szenarien leichter prognostizieren oder ausschließen.

    Bsp.:
    Wenn ein Spieler schwierige Dreier trifft und nicht nur Catch & Shoot, so ist davon auszugehen, der Spieler hat viel Potential um auch bei einem guten Team effizient zu sein. (Curry, Ellington) Zieht ein Spieler viele Freiwürfe und trifft diese konstant gut, ebenso. (Harden)

    Macht ein Spieler viele smarte Plays und baut das Spiel auf, gut. Assistzahlen spielen da überhaupt keine Rolle. Viel mehr gilt es den Skill zu bewerten. Wie baut der Spieler das Spiel auf? Hilft er seinen Mitspielern? Welche Situationen kreiert er für sich und die anderen?

    Wenn ein Spieler nur aufgrund physischer Vorteile kreieren kann, sagt das mMn nach nicht so viel über den Spieler aus. Assists sind ein Indikator, aber lange kein Qualitätsnachweis für gutes Playmaking. Wie viele Plays macht er damit wir den Kopf schütteln müssen? Was sagt uns das über die Spielintelligenz des Spielers?

    Wenn wir auf diese Fragen durch den Eye Test und Statistiken Antworten finden, halte ich es für einfacher herauszufinden, ob Spieler XY Teil des Problems, also dem schlechten Team, oder Opfer der Probleme geworden ist.

  3. Rapsack

    Was mir immer wieder bei der Einschätzung von Spielern ein bischen fehlt ist der Hinweis auf das Team, auf den Trainer.

    Zipser ist m.E. so ein Fall. In seinem ersten Jahr bei den Bulls gab es meiner Einschätzung nach noch sowas wie ein funktionales Team. Letzte Saison war dies nicht mehr so gegeben. Zipser scheint von den Spielanlagen eher als andere angewiesen zu sein, dass das Team grundsätzlich funktional ist, also klare definierte Spielzüge spielt. Ob es am Ende klappt ist da garnicht so wichtig, kann halt auch im Ergebnis ein schlechtes Team sein.

    Natürlich haben viele Starspieler ihre Stärke auch in der Flexibilität was das Team anbelangt. Wirklich schwache Spieler funktionieren in keinem Team. Intressant ist es aber bei den mittelmäßigen bis Borderline-Starspielern. Wenn ich mir Booker z.B. anschaue, dann habe ich das Gefühl, das er deutlich mehr als Harden von einer Funtionalität des Teams profitiert. Da spielt der Trainer eine große Rolle und die Identität des Teams.

    Ich halte es für sinnvoll, wenn man Spielertypen bei der Bewertung auch danach kategorisiert, ob er so ziemlich in allen Teams und Strukturen funktioniert, oder man ob erkennt, dass er mehr Struktur braucht. Also Freejazz oder klasische Orchestermusik. Das ist letztendlich auch eine Frage wie gut passt ein Spieler zu dem Team und Trainer.

    Um nochmal zu Dennis zurück zu komen, als er mit Dwight Howard zusammen spielte, passten die beiden nicht zusammen. Howard hat viele gute Pässe von Dennis nicht gefangen. Auch sehr gute Bouncepässe in der Zone kamen nur selten an. Frage ist nur hätte Howard besser catchen müssen oder hätte Denis ihn anders bediehnen sollen.

    Wenn es euch möglich ist noch etwas mehr darauf einzugehen, würde es mich freuen, da ich es in nur offensichtlichen Fällen sehen kann.

    Nur mal so als Anregung.


Melde dich an, um einen Kommentar zu schreiben