Boston Celtics, Philadelphia 76ers, Playoffs 2018, Wired

Warum konnten die Sixers nur ein Spiel gewinnen?

Go-to-Guys Wired #265

Vor Beginn der Conference Finals widmen sich Host Jonathan Walker und Serienscout Philipp Rück noch einmal den unglücklichen 76ers. Wieso konnten sie als recht eindeutiger Favorit nur ein Spiel gewinnen? Wie deutlich war die Serie wirklich? Wie haben die Jungstars Embiid und Simmons abgeliefert? Wie ist das Coaching einzuschätzen? Was hat die Änderung der Starting Five gebracht? Wie geht es nun mit Philly weiter? All das und mehr erfahrt ihr in einer guten halben Stunde Pod.

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3 comments

  1. kdurant35

    Wieder sehr schöner Pod.

    Sehe vieles ähnlich wie ihr. Die Serie hätte durchaus vollkommen anders verlaufen können. War sicher eine der engsten 5 Spiele Serien der letzten Jahre.
    Ähnlich seh ich auch die Leistung von BS. Fand ich ebenfalls zu passiv und wirkte auch optisch etwas deprimiert (auch wenn ich ihn zuvor selten euphorisch sah).

    Einzig bei der Bewertung von Embiid bin ich nicht bei euch. Da war ich weniger begeistert. Hat immer wieder gezeigt, was für ein Monster er ist, trotzdem war ich als Celtics Fan im Lauf der Serie selten wirklich besorgt, wenn er rein kam. Das sagt eigentlich viel aus. Mit der Aufstellung mit Ilyasova auf C war Boston teils unorganisierter. Bei Embiid war das ganze Spiel mMn vorhersehbarer. In einzelnen Phasen hat er dominiert, dann ging er aber auch oft mit dem Kopf durch die Wand, nahm öfters überhastete 3er bzw Midranger gegen den Mann und verursachte TOs. Mir kam es auch vor, als wäre mit Ilyasova mehr Bewegung um Spiel.

    Wie angesprochen gab es dafür sicher Gründe. Wie sehr ihn Maske, Kondition etc. beeinflusst haben wissen wir natürlich nicht. Doch dann hätte er weniger schlechte Würfe nehmen oder die Pausen vom Coach akzeptieren sollen. Aber natürlich ist das einfach gesagt. Sein Ehrgeiz, der ja immens wichtig ist, war da vielleicht auch einmal hinderlich. Deshalb soll das auch kein Vorwurf sein. Aber meine Erwartungen vor der Serie hat er jedenfalls nicht ganz erfüllt.

    Aber die Offseason der Sixers wird jetzt ganz spannend. Wünsche euch ganz uneigennützig, dass der Pick auf 2 oder 3 landet und ihr dafür den vielversprechenden Kings Pick behaltet. Spart euch Cap und ist sicher wertvoller als der 10te 2018 ;)

  2. Poohdini

    Einzig bei der Bewertung von Embiid bin ich nicht bei euch. Da war ich weniger begeistert. Hat immer wieder gezeigt, was für ein Monster er ist, trotzdem war ich als Celtics Fan im Lauf der Serie selten wirklich besorgt, wenn er rein kam. Das sagt eigentlich viel aus. Mit der Aufstellung mit Ilyasova auf C war Boston teils unorganisierter. Bei Embiid war das ganze Spiel mMn vorhersehbarer. In einzelnen Phasen hat er dominiert, dann ging er aber auch oft mit dem Kopf durch die Wand, nahm öfters überhastete 3er bzw Midranger gegen den Mann und verursachte TOs. Mir kam es auch vor, als wäre mit Ilyasova mehr Bewegung um Spiel.

    Ich habe doch relativ gut erklärt, dass es nicht Embiids Schuld per se war, dass die Offense “vorhersehbarer” war. Die Offense hat ihn massiv im Stich gelassen, sie haben darauf gehofft, dass er sein 1-gg-1 jedes Mal gewinnt. Wenn ein paar mehr der Lip outs rein fallen, gerade in Spiel 3, würde er statistisch deutlich besser wegkommen, ohne dass seine Mitspieler ihm viel geholfen haben. Das Post Up ist ja nur deshalb in der Liga wieder beliebter, weil die ganze Off Ball Bewegung die Defense in schwierige Situationen bringt. Wenn das nicht geschieht, ist es unheimlich leicht zu verteidigen. In Anbetracht dessen und dass die Sixers keinen richtigen PnR Ball Handler hatten und dass der eigentlich zweitbeste Spieler so schlecht war, muss man mit Embiid zufrieden sein. Er war im Halbfeld quasi die einzige wirklich Option, abgesehen von geskripteten Sets.

    Wie angesprochen gab es dafür sicher Gründe. Wie sehr ihn Maske, Kondition etc. beeinflusst haben wissen wir natürlich nicht. Doch dann hätte er weniger schlechte Würfe nehmen oder die Pausen vom Coach akzeptieren sollen. Aber natürlich ist das einfach gesagt. Sein Ehrgeiz, der ja immens wichtig ist, war da vielleicht auch einmal hinderlich. Deshalb soll das auch kein Vorwurf sein. Aber meine Erwartungen vor der Serie hat er jedenfalls nicht ganz erfüllt.

    Oh doch das wissen wir zum Teil recht deutlich. Ich hab es im Pod auch erklärt. Embiid war selten richtig fit, noch dazu kann man auch mal in Betracht ziehen, dass er vllt auch in so eine Art Mini Rookie Wall gekracht ist.
    Wenn man ihm vom Platz nimmt, um ihm mehr Pausen zu geben, hat man das Problem, dass der beste Spieler fehlt. Da lässt man lieber einen müden JoJo spielen.

  3. kdurant35

    Einzig bei der Bewertung von Embiid bin ich nicht bei euch. Da war ich weniger begeistert. Hat immer wieder gezeigt, was für ein Monster er ist, trotzdem war ich als Celtics Fan im Lauf der Serie selten wirklich besorgt, wenn er rein kam. Das sagt eigentlich viel aus. Mit der Aufstellung mit Ilyasova auf C war Boston teils unorganisierter. Bei Embiid war das ganze Spiel mMn vorhersehbarer. In einzelnen Phasen hat er dominiert, dann ging er aber auch oft mit dem Kopf durch die Wand, nahm öfters überhastete 3er bzw Midranger gegen den Mann und verursachte TOs. Mir kam es auch vor, als wäre mit Ilyasova mehr Bewegung um Spiel.

    Ich habe doch relativ gut erklärt, dass es nicht Embiids Schuld per se war, dass die Offense “vorhersehbarer” war. Die Offense hat ihn massiv im Stich gelassen, sie haben darauf gehofft, dass er sein 1-gg-1 jedes Mal gewinnt. Wenn ein paar mehr der Lip outs rein fallen, gerade in Spiel 3, würde er statistisch deutlich besser wegkommen, ohne dass seine Mitspieler ihm viel geholfen haben. Das Post Up ist ja nur deshalb in der Liga wieder beliebter, weil die ganze Off Ball Bewegung die Defense in schwierige Situationen bringt. Wenn das nicht geschieht, ist es unheimlich leicht zu verteidigen. In Anbetracht dessen und dass die Sixers keinen richtigen PnR Ball Handler hatten und dass der eigentlich zweitbeste Spieler so schlecht war, muss man mit Embiid zufrieden sein. Er war im Halbfeld quasi die einzige wirklich Option, abgesehen von geskripteten Sets.

    Wie angesprochen gab es dafür sicher Gründe. Wie sehr ihn Maske, Kondition etc. beeinflusst haben wissen wir natürlich nicht. Doch dann hätte er weniger schlechte Würfe nehmen oder die Pausen vom Coach akzeptieren sollen. Aber natürlich ist das einfach gesagt. Sein Ehrgeiz, der ja immens wichtig ist, war da vielleicht auch einmal hinderlich. Deshalb soll das auch kein Vorwurf sein. Aber meine Erwartungen vor der Serie hat er jedenfalls nicht ganz erfüllt.

    Oh doch das wissen wir zum Teil recht deutlich. Ich hab es im Pod auch erklärt. Embiid war selten richtig fit, noch dazu kann man auch mal in Betracht ziehen, dass er vllt auch in so eine Art Mini Rookie Wall gekracht ist.
    Wenn man ihm vom Platz nimmt, um ihm mehr Pausen zu geben, hat man das Problem, dass der beste Spieler fehlt. Da lässt man lieber einen müden JoJo spielen.

    Da bin ich nicht ganz deiner Meinung. Klar sähe es statistisch besser aus, wenn ein paar knappe Dinger mehr gefallen wären. Darum ging es mir aber nicht. Mir hat beispielsweise öfters die rafinesse gefehlt, die ich im Saisonverlauf schon öfters beobachtet habe. Im Post verlies er sich oft auf die pure Kraft. Und wenn er nicht zum Brett kam, folgte öfters der schlechte Abschluss per Wurf. Das hat er mMn trotz fehlender Unterstützung oft nicht gut gelöst.
    Natürlich ist es möglich, dass er eine kleine Rookiewall hätte. Aber genau das ist ja die Phase, in der man seine übliche Leistung nicht bringt. Also genau die Phase, in der man von jungen Spielern weniger begeistert ist. Mehr habe ich nicht behauptet. Das seine Leistung bei der Vorgeschichte entschuldbar ist hab ich ja ebenfalls geschrieben.


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