s.Oliver Würzburg

Robin Benzing – Würzburgs variabler Go-to Guy

Mit 3-Jahresvertrag in die Playoffs und Spitze der Liga?
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Mit seinen 29 Jahren ist Robin Benzing im besten Basketballalter und hat noch so manches gutes Jahr vor sich. Umso überraschender war nach der Europameisterschaft mit der deutschen Nationalmannschaft, dass sich Benzing für einen 3-Jahres-Vertrag in Würzburg entschied. Sicherlich war Head Coach Dirk Bauermann kein unbedeutendes Kriterium, immerhin kennen sich die beiden schon aus Nationalmannschafts- und vergangenen Tagen bei den Basketballern des FC Bayern München. Benzing spielte zwei gute Jahre in der spanischen Liga ACB mit CAI Zaragoza. Das Team aus dem Nordosten Spaniens zählte jedoch nicht zu den sehr erfolgreichen Teams: 2002 gegründet, nachdem der Vorgängerverein aufgrund finanzieller Schwierigkeiten den Spielbetrieb einstellen musste, spielte sich Zaragoza zur Saison 2008/2009 erstmal wieder in die erste spanische Basketballliga. Für Robin Benzing war der Wechsel weg aus Deutschland nach der verpassten Verteidigung des Meistertitels mit dem FC Bayern aber wohl genau die richtige Entscheidung in seiner Karriere. Laut eigenen Aussagen hätte er auch weiterhin in Spanien spielen bzw. in die Türkei wechseln können, doch die angebotenen Möglichkeiten schienen als Paket allesamt nicht überzeugend gewesen zu sein.

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Er selbst beschrieb in einem Artikel der Frankfurter Allgemeinen Zeitung das Angebot aus Würzburg als das „einzig richtig gescheite Angebot“. In Würzburg wurde im Jahr zuvor mit Bauermann bereits ein Trainer mit einer großen Titelkarriere nach Würzburg gelotst und der Hauptsponsor s.Oliver möchte in der unterfränkischen Stadt ein erfolgreiches und zugleich sehr ambitioniertes Basketballprojekt starten. Hierbei soll Benzing eine entscheidende und tragende Rolle auf und abseits des Feldes einnehmen. Spielerisch waren die zwei Jahre in Spanien für ihn Gold wert: Er durfte bei seinem Team viele Minuten auf dem Platz stehen (in seinem zweiten Jahr bei Zaragoza waren es durchschnittlich über 27 Minuten pro Partie) und sollte auch Verantwortung übernehmen. Der wohl wichtigste Aspekt lag aber sicherlich auch in seinem Offensivspiel. Aus seiner Zeit bei ratiopharm Ulm wussten die Basketballfans in Deutschland, dass Robin Benzing ein talentierter Offensivspieler ist, der sehr engagiert und aggressiv versucht zu punkten. Dabei ist er aufgrund seiner Statur sicherlich begünstigt, sehr flexibel zu agieren. Mit seinen laut der Basketball Bundesliga gemessenen 2,08m kann er auf der Position des Small Forwards seine Stärken ausspielen: Er besitzt eine Schnelligkeit, die es ihm erlaubt den Korb direkt im Zug zu attackieren, wobei seine Größe ihm aber zugleich die Möglichkeit schenkt, über etwas kleinere Gegenspieler zu werfen.

Für Würzburg zählt er mit dem in Spanien und der Nationalmannschaft neu gewonnenen Selbstvertrauen zum wichtigsten Spieler. In Würzburg trägt zwar der noch etwas erfahrenere Kresimir Loncar die Kapitänsbinde, jedoch ist Robin Benzing der unumstrittene Go-to Guy!

Kann Benzing s.Oliver Würzburg in die Playoffs führen?

Die s.Oliver Würzburg haben mit Benzing, Loncar und Hammonds ein Trio aus erfahrenen Veteranen, die das restliche Team anführen. Robin Benzing sticht aus dieser Konstellation in dieser Saison aber zweifelsohne deutlich heraus: Wie bereits oft in verschiedensten Medien darauf hingewiesen wurde, besteht die Möglichkeit, dass seit Dirk Nowitzki einmal wieder ein deutscher Spieler die Topscorerkrone der Basketball Bundesliga am Ende einer Saison aufsetzen kann. Mit aktuell 18,5 Punkten pro Partie (Stand 27.03.18), liegt der Kapitän der Nationalmannschaft mit genau einem Punkt Vorsprung auf dem ersten Platz vor Scott Eatherton aus Braunschweig.
Auffallend und ein Indiz für seine gefundene Rolle in Würzburg ist hierbei vor allem die Konstanz, die Benzing an den Tag legt: Bei bislang 26 gespielten Spielen in der aktuellen Saison, konnte Benzing 23 mal zweistellig punkten. Mit diesen Werten liefert er auf den Durchschnitt satte 23,4% aller erzielten Würzburger Punkte, die mit 78,92 gemachten Punkten mit diesem Wert im Mittelfeld der Liga stehen.
Seine Wurfquoten aus dem Feld schwanken relativ stark. Aus dem 2-Punkte-Bereich erzielt er für einen Small Forward gute 47,5%, wobei es hier ab und an auch rabenschwarze Tage in mancher Partie gab, mit Quoten unter 30%. Ebenso ist sein 3-Punkte-Wurf eher als „streaky“ zu bewerten. So wirft er an guten Tagen 5 von 7, wie im Spiel gegen Braunschweig in der Hinrunde oder 4 von 6 gegen Alba Berlin im Dezember letzten Jahres. Diese guten Werte wechseln sich aber stetig auch gegen 0 von 3, 0 von 4 Statistiken ab, sodass am Ende eine Quote von 29,6% jenseits der Dreipunktelinie stehen bleibt. Interessant ist hierbei, dass er in der Regel nur in einer der beiden Kategorien schlechte Werte auflegt in einer Partie, selten sind die rabenschwarzen Tage in beiden Kategorien, was wiederum die Konstanz im Scoring, was die reinen Punktezahlen, bekräftigt. So oder so ist Robin Benzing ein ganz wesentlicher Baustein im Team von Dirk Bauermann: Er ist der Go-to Guy in Würzburg! Umso gravierender, dass gerade dieser Topspieler nun erstmal für einige Wochen aufgrund einer Bänderverletzung im linken Sprunggelenk längerfristig ausfällt. Der deutsche Nationalspieler knickte im Spiel gegen ratiopharm Ulm am 26. Spieltag unglücklich nach einem Zug zum Korb und anschließenden Block bei der Landung um und verletzte sich dabei, wie bereits erwähnt, dermaßen, dass er den Unterfranken im Kampf um die Playoffs schmerzlich fehlen wird. Auch Loncar wird den Würzburgern längerfristig fehlen, bei seiner Verletzung an der Hand ist womöglich sogar eine Operation nötig.

Das alles ist nicht schon genug für die wichtigste Phase und den gehobenen Ansprüchen der s.Oliver Würzburg, auch Coach Bauermann bat den Verein erst gerade, seinen über 3 Jahre laufenden Vertrag aus persönlichen Gründen bereits im kommenden Sommer zu beenden. Somit steht für das Team so einiges auf dem Spiel. Tabellarisch ist noch alles möglich, leichter wird es ohne Robin Benzing allerdings in keinem Fall. Die folgende Taktikanalyse soll aufzeigen, wie wichtig und variabel der 29-jährige in seinem Spiel ist. Auf all dies muss das Team bereits am kommenden Spieltag gegen den Zweitplatzierten aus Berlin verzichten. Es ist daher durchaus spannend, welcher Würzburger in die großen Lücken springen wird, die vor allem der Ausfall von Benzing reißen wird.

Führungsspieler in umfangreicher Variation: Die Taktikanalyse

Robin Benzing erwähnte im Sommer, als sein Wechsel nach Würzburg bekannt wurde, dass er wieder aggressiver in der Offensive agieren möchte. Im Folgenden werden ein paar Spielsituationen aus den vergangen Wochen aufgezeigt werden, die zum einen dies ein wenig aufzeigen sollen, aber auch verdeutlichen, inwieweit Robin Benzing in Würzburg die Rolle des Führungsspielers einnimmt und seine Vielfalt in der Offensive zeigt.

Würzburgs Singler führt den Ball an der linken Seitenlinie. Kiel von den Skyliners steht in diesem Angriff eigentlich gegen Benzing. Benzing stellt den Block gegen Robertson. Frankfurt entscheidet sich in dieser Szene in der Verteidigung zu switchen, sodass Robertson Benzing übernimmt. Robertson zählt bekanntlich zu den besseren Verteidigern in der Bundesliga und kann durchaus gegen körperlich größere Gegenspieler agieren. In diesem Fall postet Benzing relativ korbfern und in der Nähe der Dreierlinie gegen den Frankfurter auf.

Singler spielt den Pass auf den in Postposition stehenden Benzing. Deutlich zu sehen ist, wie weit Frankfurt mit ihrer Defense in diesem Fall vom eigenen Korb entfernt steht. Scrubb sinkt in die eigene Zone ab, da er das Mismatch Benzing gegen Robertson erkennt und somit den direkten Zug zum Korb zu verhindern. Auf der Weak Side sieht man Stuckey bereits den Arm heben, um den Pass von Benzing zu fordern. Benzing könnte gegen Robertson sicherlich das 1 gegen 1 suchen, spielt aber den Pass quer über die Zone zu Stuckey. Dieser steht aufgrund des Absinkens von Scrubb völlig frei an der Dreielinie und nimmt den Wurf. Das Close Out von Scrubb kommt zu spät. 3 Punkte Würzburg.

Das Aufposten von Benzing findet man recht häufig als Variante im Würzburger Spiel, meistens sind hierbei Mismatches vorzufinden, die Benzing mit seinen 2,08m auf der Flügel-Position in der Liga recht häufig vorfindet.

Eine andere Szene aus dem Frankfurt Spiel zeigt ebenfalls Benzing im Post-Spiel:

Auch hier wurde wieder durch geschicktes Blockstellen ein Mismatch kreiert, diesmal jedoch in unmittelbarer Korbnähe. Benzing steht gegen den deutlich kleineren Webster am No-Charge-Kreis, hier spielen die 2,08m von Benzing gegen die 1,93m von Webster. Eigentlich eine sehr eindeutige Position für den Deutschen. Dieser sucht in der Situation auch den direkten Abschluss in Brettnähe, wird hierbei aber Kiel, der die Helpdefense hier gut liest, bedrängt und Benzing zum Fehlwurf verleitet. Im Hintergrund ist zu sehen, wie die Position an der Weak Side von Würzburg eher ein mäßiges Spacing zeigt. Benzing hat zwar ein deutliches Mismatch, die Option des Passes an die Dreierlinie, wie in der vorherigen Szene, wird ihm hierbei aber genommen.

Zu guter letzt noch ein weiterer Ausschnitt aus dem Würzburger Spiel gegen Frankfurt. Dieser erinnert in Teilen an das erste Play, welches vorgestellt wurde, diesmal jedoch aus einem Einwurf an der Baseline des Frankfurter Korbes:

Benzing erhält den Ball direkt aus dem Einwurf im Post seitlich zum Korb. Im Vergleich zur Beginn dieses Abschnitts gezeigten Szene ist der Würzburger eigentlich in einer vergleichsweise besseren Position, um eventuell selbst den Abschluss im 1 vs. 1 zu suchen. Sein kleinerer Frankfurter Gegenspieler Huff nimmt den Post auf. Der Deutsche entscheidet sich wieder für den Pass quer über die Zone.

Doch diesmal steht Frankfurt bereits näher an seinem Gegner als im Falle des Wurfes von Stuckey. Durch die Gefahr, dass Benzing selbst abzuschließen versucht, geht Frankfurt durch Robertson auf Nummer sicher, der tief in der Zone am eigenen Korb steht. Nachdem Benzing den Pass spielt, rotiert Scrubb in die Ecke und stellt seinen Gegner mit einem schnellen Close-Out. Die Ballbewegung der Unterfranken kommt jedoch in Bewegung und der Ball landet am Ende bei Loncar, der den freien Dreier nehmen kann, da hier am Ende die defensive Rotation Frankfurts zusammenbricht. 

Anhand der Szenen kann man erkennen, dass Würzburg es häufig versucht, Benzing in Situationen zu bekommen, in der er durch seine Kombination aus Schnelligkeit, Dribbling und Größe ein Mismatch gegenüber seines Gegenspielers aufweist. Hierbei hat er fast immer die Möglichkeit den eigenen Abschluss zu suchen, nutzt dies auch häufig. Gleichzeitig ist er aber abseits der fränkischen Point-Guards auch eine weitere Schaltzentrale in der Offense, die zu guten Würfen führen kann. Benzings Mitspieler vertrauen darauf, dass ihr Topspieler in solchen Fällen die für das Team richtige Entscheidung trifft, etwas, das ein Führungsspieler in der heutigen Basketballwelt unbedingt auch zeigen muss.

Würzburgs Headcoach Dirk Bauermann ist bekanntlich nicht dafür bekannt, ein schnelles Spiel spielen zu lassen. Vieles dreht sich hierbei um die Bestimmung der Spielgeschwindigkeit. Sein Spiel soll in aller Regel aus einer Setplay Offense heraus gestaltet werden. Nicht verwunderlich also, dass die s. Oliver Würzburg hier eher im untersten Feld bei der Pace (Possessions per game) liegen. Natürlich gilt hierbei zu beachten, dass die Ballbesitze auch immer vom gegnerischen Team und dessen Spielausrichtung mit abhängen, aber insgesamt pflegt Würzburg ein eher langsameres Spiel.

Benzing kann in diesem Falle aber eine entscheidende Rolle beitragen. Trotz seiner Größe ist er ein sehr beweglicher Spieler, der zudem den Ball sicher auf das Parkett setzen und ihn zügig Richtung gegnerischen Korb bringen kann. Sein Basketballverstand ermöglicht es ihm hier vielzählige Entscheidungen zu treffen, angepasst an die jeweilige Situation im Fastbreak. Nicht nur als ballführender Spieler, sondern auch als Off-Ball bewegt er sich gut.

In dieser Szene sieht man bereits, dass Gießen, nach einem weiten Rebound Würzburgs eigentlich sehr schnell wieder in die Defensive wechselt, obwohl die Unterfranken deutlich an Tempo vorlegen wollen. Die Zuordnung stimmt von Seiten der 46ers. Benzing am oberen Rande des Bildes läuft entlang der Grundlinie, um sich vorrangig als Option an der Dreierlinie zu positionieren. Der ballführende Gaddy sucht im 1 vs. 1 den Weg zum Korb. Durch einen schönen Crossover kommt er vor seinen Verteidiger, Gießen bleibt nichts anderes übrig als zur Hilfe zu rotieren, um den sonst relativen freien Korbleger zu verhindern.

Gießen doppelt Gaddy, dieser nimmt Tempo raus und spielt einen schönen, zeitlich perfekt passenden Bodenpass auf den von der Dreierlinie in die Zone cuttenden Benzing. Dieser hat im Anschluss keinerlei Mühen den Korbleger im Netz der Hessen unterzubringen.

Wie aber bereits erwähnt: Das Fastbreak-Spiel der Würzburger steht nicht auf der Prioritätsliste ganz oben, sondern ergibt sich, um es etwas platt auszudrücken, aus der jeweiligen Situation. Ob Würzburg vielleicht etwas besser fahren würde, wenn sie dies etwas ändern und anpassen würden, steht auf einem anderen Blatt und soll nicht Gegenstand dieses Artikels werden.

Wie in der Einleitung dieses Artikels schon geschrieben steht, lesen sich Benzings Statistiken unterschiedlich. Es gibt Tage, an denen seine Würfe gut und sicher fallen; andererseits erwischt Benzing auch Spiele, in denen es ihm schwer fällt, konstant zu scoren. Dies liegt zum Teil auch an seiner Wurfauswahl, die sicherlich ausbaufähig erscheint. Auf der anderen Seite zeigt er dadurch, dass er für sein Team auch Verantwortung übernehmen will und sein Selbstvertrauen auf hohem Niveau zur Zeit verweilt. Ein Beispiel in folgender Szene:

Im Mittelpunkt dieses Plays stehen Hammonds als ballführender Spieler, dazu natürlich Benzing, der am Ende den Abschluss suchen wird und Kratzer. Man kann in diesem Ausschnitt bereits erkennen, dass Kratzer den Turnout-Screen für Benzing stellen wird gegen Abrams. Benzing nutzt diesen Block, um an die Dreipunktelinie zu gelangen. Dort erhält er den Pass von Hammonds. Benzing steht beim Fangen des Balles jedoch noch leicht mit dem Rücken zum Korb. Er vollbringt eine zügige Drehung, erkennt dabei, dass Abrams eigentlich sehr gut um den gestellten Block gekommen ist und den Wurf gut contestet. 

Dies zwingt Benzing (in diesem Bild bereits nicht mehr zu sehen) zu einem Sidestep nach links. Dies reicht für den durchaus schwierigen Wurf, obwohl er die Hand von Abrams quasi am Gesicht spürt. Insgesamt lässt sich dazu sagen, dass dieser Wurf sicherlich nicht einer optimalen Wurfauswahl entspricht. Es zeigt jedoch, mit wie viel Selbstvertrauen Robin Benzing in dieser Saison auftritt und – man betrachte die Spielzeit / Spielstand und das Viertel – Verantwortung er für sein Team übernehmen möchte. In diesem Fall lässt sich der Spruch “wer trifft, hat recht” am Ende dann doch anwenden: Der Dreier fällt und Würzburgs Go-to Guy macht somit den Deckel auf den Sieg gegen die Gießen 46ers. 

Nicht nur Führungsspieler für die s.Oliver Würzburg, sondern auch Topspieler der easyCredit Basketball Bundesliga

Es dürfte anhand der Zahlen und der vorgestellten Szenen klar sein, wie wichtig Robin Benzing für das Team aus Würzburg ist. Der Sportkommentator von TelekomSport Benni Zander hat es in einem Tweet zu Beginn der Saison mal so ausgedrückt:

Man kann in der bereits fortgeschrittenen Saison die Ansicht wohl mehr als nur vertreten. Benzing spielt eine bislang herausragende Spielzeit, umso unglücklicher, dass er nun in der entscheidenden Phase der Saison ausfallen wird und sein Team ohne ihren Go-to-Guy das PlayOff-Rennen bestreiten muss.

Vor der Saison war häufig die Aussage von Benzing zu lesen, dass er wieder aggressiver und energischer in seinem Offensivspiel werden möchte. Man kann diese Energie bei den Spielen deutlich spüren, hinzu kommt noch die neue Vielfalt mit der der Kapitän der Nationalmannschaft mittlerweile auftritt. Vom Dreier, über das Post-Play bis hin zu Transition-Offense, das Repertoire ist über seine Karriere hinweg eindeutig gewachsen. Seine beiden Jahre in Spanien haben aus einem sehr talentierten Spieler, der beim FC Bayern Basketball sicherlich keine schlechten Spielzeiten zeigte, einen Führungsspieler werden lassen, sowohl für sein aktuelles Team s.Oliver Würzburg als auch in der deutschen Nationalmannschaft. 

Am kommenden Samstag bestreiten die Unterfranken nun die erste Partie ohne ihren Leitwolf. Für Würzburg ein mehr als herber Verlust, keine Frage, aber auch womöglich ein Indiz erkennen zu können, wie wichtig Benzing im System von Coach Bauermann ist und welche Lücken dies reißen wird.

Die s.Oliver Würzburg können nur auf eine schnelle und vollkommene Heilung hoffen; daher an dieser Stelle: Gute Besserung, Robin Benzing, die Liga wird in dieser Zeit einen ihrer Topsspieler vermissen.

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