NBA, Previews 17/18, Wired

Playoffteams im Osten: Preview-Review Part 2

Go-to-Guys Wired #249

Der All-Star Break bietet uns eine gute Gelegenheit, zum einen einen Blick auf die aktuellen Standings zu werfen, und diese zum anderen mit unseren Prognosen in den Preview-Podcasts vor der Saison abzugleichen. Im zweiten von insgesamt drei Parts diskutiert Host Jonathan Walker mit den Redakteuren Julian Lage und Philipp Rück über die potentiellen Playoffteams im Osten. Wie schneiden die zehn Teams im Einzelnen ab? Wo werden sie voraussichtlich zum Ende der Saison stehen? Entspricht die Performance unseren Erwartungen – oder kam doch alles ganz anders als prognostiziert? Falls ja, warum? Besonders bei den Pacers sind wir eine Erklärung schuldig. All das und mehr erfahrt ihr in 110 Minuten Pod.

Timestamps:

Toronto Raptors: Die beste Saison der Franchise-Geschichte? 01:15

Boston Celtics: Abkühlung nach heißem Start 13:00

Cleveland Cavaliers: Neue Rollenspieler, neues Glück 25:15

Washington Wizards: John Walls Misere 33:30

Indiana Pacers: So viel besser als wir dachten 42:30

Milwaukee Bucks: Neuer PG, neuer Coach – und jetzt? 55:30

 Philadelphia 76ers: Embiid & Simmons bereits bereit 01:05:00

Miami Heat: Hinten hui, vorne… 01:13:00

Detroit Pistons: Besser mit Blake? 01:22:00

Charlotte Hornets: Rebuild, Playoffs – oder was dazwischen? 01:36:30

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6 comments

  1. kdurant35

    Nochmal :tup:

    Hatte irgendwann mal gehört (glaub von Ben Golliver), dass die Bucks die beste D seit dem Trainerwechsel hatten. Bin mir aber nicht ganz sicher, ob das jetzt bis zum ASB oder ein paar Spiele davor war. Spielplan muss da aber natürlich berücksichtigt werden.

    Interessant war auch die Pistons Diskussion. Ich bin da etwas dazwischen. Ich glaube schon, dass Detroit mit einem GESUNDEN Griffin besser ist (auch wenn ich ebenfalls das Fitproblem mit Drummond; noch mehr mit Jackson, wenn er zurückkommt). Die Frage die ich entscheidend finde ist jedoch, ob die Pistons mit Griffin so viel besser sind, als das die den Tradegegenwert und das Risiko des Griffinvertrages rechtfertig. Ich tendiere zu nein. Denke, dass die Besuchersituation im neuen Stadion ein nicht unwichtiger Faktor war. Griffin ist zumindest ein großer Name.

    Charlotte hätte ich ebenfalls in den POs gesehen. Neben der angesprochenen Bank seh ich vor allem in Sache Spacing ein großes Problem. Der Kader mit Lee, Lin, dem besten Marvin Williams der letzten Jahre etc. hatte bei der 48 S Saison in Sache Quote und Volumen immens überrascht (mit nahezu keinem Spiel von MKG). In den letzten zwei Jahren fehlte dem Kader diese Firepower. Das Monk noch gar nicht angekommen ist schmerz da doppelt. Er soll ja angeblich zur Deadline auch auf dem Markt gewesen sein. Unklar nur zu welchem Preis.

  2. Jonathan Walker

    |Author

    Wie immer Danke für deinen Kommentar!

    Hatte irgendwann mal gehört (glaub von Ben Golliver), dass die Bucks die beste D seit dem Trainerwechsel hatten. Bin mir aber nicht ganz sicher, ob das jetzt bis zum ASB oder ein paar Spiele davor war. Spielplan muss da aber natürlich berücksichtigt werden.

    Danke für den Hinweis! Habe es eben überprüft: Die Bucks haben über die letzten 12 Spiele die zweitbeste Defense der Liga (nach den Jazz); DRtg 100.4 (gem. stats.nba.com). Fünft-bestes Net-Rtg (+7.8). Das sieht gut aus, sollte man aber wegen der eher schwachen Gegner auch nicht überschätzen.

    Interessant war auch die Pistons Diskussion. Ich bin da etwas dazwischen. Ich glaube schon, dass Detroit mit einem GESUNDEN Griffin besser ist (auch wenn ich ebenfalls das Fitproblem mit Drummond; noch mehr mit Jackson, wenn er zurückkommt). Die Frage die ich entscheidend finde ist jedoch, ob die Pistons mit Griffin so viel besser sind, als das die den Tradegegenwert und das Risiko des Griffinvertrages rechtfertig. Ich tendiere zu nein. Denke, dass die Besuchersituation im neuen Stadion ein nicht unwichtiger Faktor war. Griffin ist zumindest ein großer Name.

    Weiß nicht, ob Jackson ein so viel schlechterer Fit als Ish Smith ist. Passen beide nicht, da sie off-ball nicht zu gebrauchen sind. Denke auch, dass die neue Halle ein gewichtiges Argument ist. Und: Unterm Strich bringen Stars spielerisch meist mehr, als einige Rollenspieler, sofern sie einigermaßen passen.

    Wir haben uns übrigens gar nicht explizit festgelegt, welche Teams wir in den Playoffs sehen und welche nicht. Charlotte sollte klar sein, aber zwischen Miami und Detroit ist es meiner Meinung nach extrem knapp (Verletzungen in den Teams auf den Plätzen 5 bis 9 außen vor). Da Detroit mit Griffin und durch die Trades Momentum bekommen zu haben scheint und Miami zuletzt einbrach, würde ich auf Detroit in den Playoffs tippen.

  3. kdurant35

    Ja, Smith passt ebenfalls nicht. Auf dem Papier könnte Gallo sogar der beste Fit sein. Mein Problem mit Jackson im Vergleich zu Smith ist eher dessen Ego. Könnte mir vorstellen, dass er sich ungern den Ball nehmen lässt.

    Ich bin vom Momentum der Pistons noch nicht überzeugt. Haben mich nur in den Heimspielen überzeugt. Jetzt folgen aber überwiegend Auswärtsspiele. Dazu gehört der Schedule zu den schwersten der Liga. Ich bin beim feigen Status quo Pick ohne Detroit und Charlotte. Oder vielleicht doch die Knicks :mrgreen:

  4. Avatar

    abcd12

    Hab es mir auch in Gänze gegeben. :tup:

    Man hätte es vielleicht splitten sollen, vielleicht nach Divisions. Fast 2h ist schon krass lange.

    Naturgemäß bin ich eher an Washington interessiert, aber es ist für mich immer interessant auch einen kompletteren Überblick über die Konkurrenz zu bekommen. Für die Playoffs (sollten die Wiz sie erreichen) sehe ich außer Cleveland kein Team, was irgendwie hervorsticht, da hat sich für mich nix geändert. Die Raptors sind doch schon seit x-Jahren ein hervorragendes RS-Team, was in den PO’s immer (oder fast immer) hart auf dem Boden der Tatsachen aufschlägt. Ich traue dem Braten nicht.

  5. Jonathan Walker

    |Author

    Hab es mir auch in Gänze gegeben. :tup:

    Man hätte es vielleicht splitten sollen, vielleicht nach Divisions. Fast 2h ist schon krass lange.

    Dank dir für das Feedback!

    Was Aufteilungen und Länge angeht, diskutieren wir auch immer wieder. Letztlich gehen die Hör-Gewohnheiten da aber so auseinander, dass man es wohl niemandem recht machen kann. Die meisten Leute (mich eingeschlossen) hören wohl einfach, wenn es ihnen gerade passt, und falls sie abbrechen müssen, bevor sie fertig sind, hören sie halt später weiter. Bei so einem Verhalten ist die länge der jeweiligen Pods quasi irrelevant. Wenn man sich jeden Pod gerne konzentriert in voller Länge gibt, ist es natürlich desto anstrengender, je länger ein Pod geht.

    Letztlich läuft es aktuell so, dass wir eben so lange aufnehmen, wie wir benötigen, ein Thema einigermaßen abzudecken. Ich achte darauf, dass wir uns nicht unnötig lange an irgendetwas aufhängen und die Pods insgesamt näher an 90 als an 120 Minuten sind. Kürzer ist natürlich auch ok.

    Die drei Parts nochmals zu splitten, hätte dann sechs Pods ergeben, was dann auch wieder irgendwie zu weit geführt hätte. Außerdem hat uns die Aufteilung so ganz gut gefallen.

    Naturgemäß bin ich eher an Washington interessiert, aber es ist für mich immer interessant auch einen kompletteren Überblick über die Konkurrenz zu bekommen. Für die Playoffs (sollten die Wiz sie erreichen) sehe ich außer Cleveland kein Team, was irgendwie hervorsticht, da hat sich für mich nix geändert. Die Raptors sind doch schon seit x-Jahren ein hervorragendes RS-Team, was in den PO’s immer (oder fast immer) hart auf dem Boden der Tatsachen aufschlägt. Ich traue dem Braten nicht.

    Ja, Übersichts-Pods sind generell populärer als Pods über einzelne Teams.

    Zu den Raptors: Ich halte es dieses Jahr für Playoff-kompatibler, da das Offensivsystem eben besser auf PO-Basketball ausgelegt ist, als die vergangenen Jahre. Dazu die sehr starke Defense und eine gute Bank.

    Bei den Celtics gibt es offensive (Konstanz-)Probleme, bei den Wizards defensive. Beide Teams haben keine funktionierende Bank. Cleveland ist allgemein noch in der Bringschuld, aber hat im Zweifel halt LeBron, den im Osten bislang seit Jahren kein Team unter Kontrolle bekommt.

  6. Poohdini

    Die Raptors sind doch schon seit x-Jahren ein hervorragendes RS-Team, was in den PO’s immer (oder fast immer) hart auf dem Boden der Tatsachen aufschlägt. Ich traue dem Braten nicht.

    Ich denke, wir haben das im Pod schon ganz gut besprochen. Die Raptors lebten und leben eben wie viele andere Teams auch von ihren besten Spielern. DeRozan war nie einem Starstatus so nahe dran wie in diesem Jahr, was eben in einer PO-Serie durch besseres Scouting und bessere Vorbereitung leichter zu entlarven ist. Lowry war in den letzten Jahren quasi immer verletzt, da finde ich die Kritik immer etwas unfair.

    Wenn man den Raptors nicht “traut”, ist es IMO zu einfach, es wie so oft, aufs Choking zu schieben. Es ist zwar beliebt, aber es erklärt einfach nichts. Toronto hat natürlich nicht die Qualität wie die Warriors, LeBron und die Rockets, um cold stretches von der Dreierlinie aufzufangen, das ist klar. D.h., wenn sich das shooting der Rollenspieler in den POs verabschiedet, dann leidet man da tendentiell mehr darunter als die anderen Top Teams (Ibaka, OG und DeMar sind ja schon deutlich abgekühlt).


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