NBA, Wired

Auswirkungen der Verletzungen im Westen

Go-to-Guys Wired #245

In der 245. Ausgabe von Go-to-Guys Wired befassen sich Host Jonathan Walker und Redakteur Julian Lage mit den Auswirkungen der Verletzungen diese Saison. Das Hauptaugenmerk liegt hierbei auf den Ausfällen der Western Conference und die Folgen für das Playoffbild. Außerdem wird diskutiert, warum manche Teams Verletzungen besser auffangen können als andere, wie wichtig ein guter medizinischer Stab und Minutenmanagement sowohl aus sportlicher als auch finanzieller Sicht ist und ob man Verletzungen sinnvoll statistisch erfassen kann.

Timestamps:

LA Clippers und Memphis Grizzlies 04:30

Dallas Mavericks 12:30

Utah Jazz 15:00

Denver Nuggets und New Orleans Pelicans 18:00

Lassen sich Verletzungen verhindern? 28:30

Wie kehren Spieler von Achillessehnenrissen zurück? 33:30

Oklahoma City Thunder 39:00

San Antonio Spurs und Injury-Stats 44:30

Houston Rockets & Golden State Warriors 52:15

Kompensation von Verletzungen 55:30

Die Wichtigkeit der Medical Staffs 01:01:15

Der Faktor Coaching 01:07:30

Die Grenzen der Vorbeugung 01:13:00

 

Injury-Stats von mangameslost.com und instreetclothes.com

 

Wenn dir unser Podcast gefällt, abonniere diesen auf iTunes und lass uns eine Bewertung da. Vielen Dank!
Youtube-Süchtige finden alle Podcasts auch auf unserem Youtube-Channel.

  • 7
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  

4 comments

  1. Avatar

    STAT

    Interessantes Thema bei dem wir wohl noch weniger Einblick haben als eh schon. Deshalb will ich da gar nicht groß reingrätschen, einfach weil ich mich nicht traue etwas zu bewerten, aber mir ist ein Punkt eingefallen den ich vermisst habe: die Eigenverantwortung der Spieler.

    Aktuelles Beispiel von Devin Booker:

    “I like hooping, honestly. I’d rather play through a little pain and go out there and fight with my brothers than sit back here.”

    Booker hatte nun wiederholt Eis auf dem Arm, er hat eine Rippenprellung und ist trotzdem der Ansicht seinen Körper, sein Kapital, quälen zu müssen. Unabhängig davon welche Faktoren nun alle eine Rolle spielen, aber irgendwann sagt der Körper: „Bis hierhin und nicht weiter.“

    Ich glaube viele Spieler sind zu besessen darauf immer spielen zu müssen. Viele möchten nach einer Verletzung sofort wieder zurück und ihrer Arbeit bzw. ihrem Hobby nachgehen. Man hat den Eindruck die Medical Staffs müssten die Spieler häufig vor sich selbst schützen. Hier ist Geduld gefragt, aber in diesem Business gibt es diese nur begrenzt. Die Spieler sind Attraktionen/Gelddruckmaschinen und gleichzeitig steht ihnen teilweise ihr eigenes Ego im Weg. Spieler tragen aber auch selbst eine große Verantwortung und kommen jener mit Sicherheit nicht immer korrekt nach. Im Fussball ist es ja genau das Gleiche. Die wollen immer gleich wieder spielen, wundern sich dann schon wieder verletzt zu sein und die Jammerei geht von vorne los.

  2. Rapsack

    Mir fehlt ein Gesichtspunkt: In wie weit gamblen die GM, wenn ein Spieler der Verletzungs anfällig ist, auf dass er doch gesund bleibt? Also bei Parsons war es z.b. bekannt. In wie weit machen das manche Teams mehr als andere?

  3. Julian Lage

    Verletzungen sind natürlich ein so komplexes Thema, dass man unmöglich alles in einem Pod abhandeln kann. Wir wollten wie gesagt in erster Linie auf die Frage raus, wie stark Verletzungen die Standings beeinflussen und wie wenig wir das eigentlich diskutieren. Die Spielerperspektive wäre einen eigenen Pod wert, aber das geht dann wirklich nicht mehr von außen, fürchte ich.
    Die Entscheidung für oder gegen verletzungsanfällige Spieler hatten wir z.B. bei den Clippers kurz angesprochen, aber eigentlich hängt das ja an der Frage nach Veranlagung vs Medical Staff vs Zufall bei den Ursachen. Die Entscheidung der Rockets, zwei Dauerpatienten der Pelcians zu übernehmen, war ja eher erfolgreich. Bei den Clippers und Gallo wird man das noch sehen… Ich halte es aber für extrem schwer, da generalisierende Aussagen zu treffen.

  4. Jonathan Walker

    |Author

    Man hat den Eindruck die Medical Staffs müssten die Spieler häufig vor sich selbst schützen. […] Spieler tragen aber auch selbst eine große Verantwortung und kommen jener mit Sicherheit nicht immer korrekt nach.

    Ich denke es ist auch eine Qualität des medizinischen Stabs, Spieler überzeugen bzw. sich durchsetzen zu können. Der von dir beobachteten Tendenz würde ich zustimmen. Spieler können da aber wohl kaum eigenverantwortlich handeln.
    Bei den Suns haben wir ja jetzt auch gesehen, dass Booker gegen die Lakers nicht spielen darf und Chriss sogar dafür bestraft wurde, dass er sich nicht an die bei den Suns gängige Praxis gehalten hat, nach weniger als 20 Minuten Spielzeit automatisch noch Ausdauertraining zu machen. Das spricht meines Erachtens für deine These, aber auch für den Medical Staff um Aaron Nelson, der eine entsprechende Bilanz über die letzten 10+ Jahre aufweisen kann (wie du ja weißt – endlich mal was, wo man mit den Spurs verglichen werden kann :mrgreen: ).

    Bereiche, in denen die Eigenverantwortung der Spieler eher greift, sind meiner Einschätzung nach Offseason-Workouts, zusätzliches Training während der Saison, sinnvolle Ernährung und Erholung. Da gibt es sicher gravierende Unterschiede zwischen den Spielern. Kann mich noch erinnern, wie Steve Nash und Grant Hill damals eine Fitness-Kultur bei den Suns eingeführt haben, von der unter anderem Jared Dudley extrem profitiert hat und von der er heute noch schwärmt. Aus meiner Sicht seltsam, dass es Spieler braucht(e), um da was zu bewegen – aber die Dynamik innerhalb der Teams ist wohl für (so weit) Außenstehende wie uns oft viel seltsamer, als wir erwarten.

    Ich würde trotzdem erwarten, dass ich einem Milliarden-Business, in dem so viel vom physischen Kapital abhängt, besser auf dieses achtgegeben wird. Das bekommen viele Teams aber offenbar noch nicht optimal hin.


Melde dich an, um einen Kommentar zu schreiben