NBA

2017 – A Pace Odyssey

Zur Spielgeschwindigkeit in Regular Season und Playoffs

Die Pace, also die Anzahl der Ballbesitze pro Spiel, ist in der NBA ein oft im Hintergrund bleibender Wert. Per Game-Angaben prägen die meisten Berichte, bestenfalls werden noch pro-Minute-Annäherungen verwendet. Dass Anpassungen an die Zahl der Possessions in vielen Fällen genauere Ergebnisse bringt, sollte nicht zur Debatte stehen. Dieser Artikel legt den Fokus daher auf die spielerischen Auswirkungen der Pace. Wie im Podcast zu Contendern und Pretendern angesprochen, gibt es diesbezüglich verschiedene, oft kaum hinterfragte Annahmen. Konkret ging es um die Frage, ob in den Playoffs wirklich langsamer gespielt wird als in der Regular Season – und wenn ja, ob grundsätzlich langsam spielende Teams davon profitieren. Außerdem wird eine schnelle Spielweise oft mit modernem und damit gutem Basketball gleichgesetzt; eine niedrige Geschwindigkeit somit als Fehler gesehen. Hinter dieser Überlegung steht zudem die Vermutung, dass die NBA in den letzten Jahren schneller wurde. Darüber hinaus hängt auch der große Komplex Spielstil an der Geschwindigkeit – sollten junge Teams gerade schneller spielen, oder ist zur Fehlervermeidung gerade das Gegenteil sinnvoll? Wie hängen Turnover mit der Pace zusammen? Die tiefergehenden Fragen lassen sich sicher nicht vollständig beantworten, einige Zahlen und Grafiken geben jedoch Einblicke.

Spielgeschwindigkeit historisch

Die erste und einfachste Antwort lässt sich auf die Frage nach der Entwicklung der letzten Jahre geben: Tendenziell ist eine recht deutlich Zunahme zu diagnostizieren. Während in den Jahren 2007-2013 die Pace immer um 92 schwankte, ist sie seitdem auf 96,4 angestiegen. Allerdings ist dieser Wert im historischen Vergleich nicht extrem hoch. In Oscar Robertsons Triple-Double-Saison lag die durchschnittliche Pace bei 126,2 (!), was etwa 1/3 mehr Possessions pro Spiel bedeutet. Trotzdem ist die Steigerung eine Bestätigung der These, dass schneller Basketball modern ist.

Zur qualitativen Dimension der Geschwindigkeit lässt sich aus diesen Daten jedoch noch keine Aussage treffen. Dass solche Thesen ohnehin gewagt sind, macht das folgende Diagramm deutlich.

Ein Blick auf die Pace der Spurs seit Gregg Popovichs erster Saison zeigt den Unterschied des Teams zum Ligaschnitt (auf basketball-reference.com auch als ‚rel_pace‘ direkt angegeben). Da die Spurs in diesem Zeitraum die beste und vor allem konstanteste Franchise waren, kann ihr Wert als eine Art Gradmesser für erfolgreichen Basketball gesehen werden. Popovichs Ruf als bester Coach der Liga macht diese Überlegung noch naheliegender. Allerdings lässt sich aus den Daten kein eindeutiges Rezept ziehen: Wenig überraschend gehörten die Twin Tower-Spurs mit David Robinson und Tim Duncan nicht zu den Run and Gun-Teams der Liga. Bis einschließlich 2009/10 blieb San Antonio unterdurchschnittlich schnell – um das Tempo anzuziehen, nachdem die Schlüsselspieler ihre 30. Geburtstage schon hinter sich hatten. Der Faktor Alter wird nochmals Thema sein, mit Blick auf die grundlegende Aussagekraft dieser Daten lässt sich jedoch schon festhalten: Eine hohe Pace und sportlicher Erfolg sind schwer miteinander in Zusammenhang zu bringen. Die Spurs gewannen ihre ersten vier Meisterschaften als langsames, die letzte als überdurchschnittlich schnelles Team. Zuletzt sind sie jedoch nicht mehr mit dem Trend gegangen und blieben wieder unter dem Ligaschnitt.

Erfolgsfaktor Pace?

Der Zusammenhang von Erfolg und Geschwindigkeit ist deutlich schwieriger zu untersuchen als die reine historische Entwicklung. Da in erster Linie die Offense von schnellem Spiel profitieren soll, ist der Fokus auf den Zusammenhang von Pace und Offensivrating naheliegend. Sebastian Hansen erklärt hier überzeugend den Zusammenhang: Fast Break-Punkte sind an sich erfolgversprechender, was für eine Maximierung der schnellen Abschlüsse spricht. Allerdings bestätigen die Daten diese Interpretation nicht ganz:

Wie an der Trendlinie sichtbar ist, spielen Teams mit langsamer Pace sogar tatsächlich etwas bessere Offense. Eine Kausalität lässt sich aus diesen Daten zwar nicht herleiten, dafür ist der Unterschied zu klein, die Sprünge andererseits zu massiv. Es ist trotzdem bemerkenswert, dass neben den beiden Top-Offensiven (Warriors und Rockets) die Pace-Top 10 größtenteils vom Bottom 10-Offensivteams aufgefüllt wird: Nets, Suns und Sixers gehören noch zu den fünf schnellsten Teams, Lakers, Hawks und Pelicans folgen dicht dahinter. Nur die traditionell schnellen Nuggets stellen noch ein gutes Offensivteam unter denen mit der höchsten Pace.

Playoff-Pace

Der eigentliche Gradmesser für erfolgreichen Basketball ist jedoch die Postseason. Hier steht die Ausgangsfrage im Mittelpunkt: Stimmt es, dass in den Playoffs langsamer Basketball gespielt wird, und welche Teams profitieren gegebenenfalls davon?

Die reinen Tendenzen sind wieder vergleichsweise einfach zu bestätigen: In den Playoffs wird meist vergleichsweise langsamer gespielt, in den letzten Jahren meist um gut zwei Possessions pro Spiel. Diese Werte entsprechen wohl ziemlich gut den Erwartungen – allerdings gibt es eine auffällige Ausnahme im Jahr 2015 mit einer sogar einer höheren Playoff-Pace. Zu diesem Ausreißer trug vor allem das Team bei, das dem Trend in Sachen schnellem Basketball indirekt den Namen gibt: Die Rockets als Conference-Finalist spielten eine Pace von 101,5 (und wurden trotzdem von den Mavs in ihrer statistisch weniger aussagekräftigen Erstrundenniederlage sogar noch übertroffen). Die beiden Finalisten blieben jedoch sogar unter dem Playoff-Schnitt, was insbesondere im Fall der Warriors überraschen dürfte und nochmal die außergewöhnliche Pace der 2015er-Playoffs deutlich macht.

Der Blick auf die beiden Finalisten ist auch generell interessant, weil so eine weitere Annäherung an die Frage nach dem Erfolg von schnellem Basketball möglich sein könnte.

Allerdings sind die Ergebnisse wiederum relativ wenig aussagekräftig – bestenfalls lässt sich herauslesen, dass sowohl mit einer unter- als auch einer überdurchschnittlichen Playoff-Pace die Meisterschaft möglich ist. Mit ein bisschen ‚aufräumen‘ wird das Bild jedoch klarer: Ein Spieler hat alle der aufgeführten Finals absolviert und bildet nicht nur damit einen verbindenden Faktor:

LeBron James‘ Team hatte über die gesamten fünf Jahre immer in den Playoffs eine niedrigere Pace als die wechselnde West-Konkurrenz. Das liegt natürlich mit an den Gegnern der vorhergehenden Runden (die Finals selbst spielen rechnerisch logischerweise keine Rolle) – klischeehaft werden West-Teams gerne als schnell und offensivlastig, Ost-Teams dagegen als defensivfokussiert beschrieben. Aber der Blick auf die Regular Season-Werte der Cavs beziehungsweise Heat bestätigen die Vermutung: James-Teams waren in den letzten Jahren immer vergleichsweise langsam. Es ist daher eine nicht ganz von der Hand zu weisende Hypothese, dass die erhöhte Pace der aktuellen Saison den Cavs schaden könnte.

Spielstil und –geschwindigkeit

Um noch bei den Playoffs zu bleiben und gleichzeitig den Sprung zum Zusammenhang von Spielweise und Pace zu machen, ist ein Blick auf das Verhältnis von Regular Season-Pace und Playoff-Pace einzelner Teams naheliegend. Optimale Kandidaten für diesen Vergleich sind logischerweise die Meister, die per Definition eine relativ gut brauchbare Stichprobe an Postseason-Spielen aufweisen und zudem mit ihren stilistischen Entscheidungen offensichtlich viel richtig gemacht haben müssen. In diesem Fall findet sich eine extrem interessante Parallele, fast im Wortsinn:

Der Unterschied zwischen dem roten und dem schwarzen Graphen ist trotz insgesamt vier verschiedener Teams relativ konstant, oder anders gesagt: Die Meister haben ihr Spiel für die Playoffs jeweils um relativ ähnliche Werte abgebremst. Hier lässt sich vielleicht zum ersten Mal eine Art Rezept herleiten: Erfolgreiche Playoff-Teams müssen sich auf eine etwas langsamere Spielweise einstellen können. Allerdings ließ sich keines der Teams einen völlig anderen Stil aufdrücken, sondern blieb jeweils des bekannten, nur auf die allgemein langsameren Playoffs angepasst.

Zwei weitere Annahmen zur Pace lassen sich ebenfalls auf Spezifika der jeweiligen Teams hin untersuchen: Das oben schon angedeutete Durchschnittsalter sowie die Turnover-Anfälligkeit.

Zuerst zum Alter: Wenig überraschend spielen ältere Teams vergleichsweise langsamer, wie hier die Trendlinie zeigt. Allerdings ist der Unterschied vergleichsweise klein, da zwei der ältesten Teams in der Ligaspitze in Pace stehen (Rockets und Warriors), zwei im Mittelfeld (Cavs und Clippers) sowie zwei am Ende (Spurs und Grizzlies). Die aufgeführten Franchises zeigen, dass der Zusammenhang Alter-Erfolg deutlich besser zu ziehen wäre – es ist jedoch auch für vergleichsweise alte Teams gut möglich, schnell zu spielen.

Auch die das Verhältnis der Turnover-Percentage zur Pace ist bemerkenswert. Vorausgeschickt werden muss der Hinweis, dass es sich hier um die Turnover pro Possession handelt, nicht etwa pro Spiel gerechnete Werte – es bedingt also nicht die niedrigere Pace automatisch weniger absolute Ballverluste. Daher ist die bei langsamerer Spielgeschwindigkeit geringere Turnover-Anzahl in einer durchaus relevanten Größenordnung zu beobachten. Der Vergleich mit dem letzten Diagramm lässt höchstens die Frage entstehen, ob hier nicht nur NBA-Erfahrung die Zahl der Fehler reduziert, also ältere Spieler schlicht weniger Turnover begehen. Trotzdem sollten diese Daten nicht komplett ignoriert werden: Es finden sich einige interessante Zusammenhänge, wie etwa dass die bestenfalls durchschnittlichen Mavericks mit einer extrem niedrigen Pace trotz einer ständig wechselnden Playmaker-Rotation unter den drei Teams mit den wenigsten Ballverlusten stehen. Trotzdem erzwangen die Mavericks in der Defense zugleich die pro Possession meisten gegnerischen Turnover. Da auch die anderen der langsamsten Teams – Spurs, Grizzlies und Jazz – im Coaches-Ranking recht weit oben landen dürften, könnte man hier fast eine Art Gegenbewegung von Rick Carlisle, Popovich und Co. vermuten.

Fazit

Viele Diagramme und Zahlen konnten zumindest einige Vermutungen bestätigen, andere in Zweifel ziehen und einige neue Fragen aufwerfen. Dass eine hohe Pace nicht per Definition vorteilhaft sein muss, sollte das wichtigste Ergebnis dieses Artikels darstellen. Allerdings könnte mit einer Nutzung von Advanced Stats, größeren Sample Sizes und ausgefeilterer Methoden sicher noch viel mehr über einen oft unterschätzten Wert in der NBA-Landschaft herausgefunden werden.

Alle Zahlen via basketball-reference.com, Stand 10.4.2017

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3 comments

  1. Simon

    Interessanter Einblick, danke dafür :tup:

    Ich starte gleich mal mit ein paar Nachfragen. Ist das Alter hier jeweils ganz einfach das Durchschnittsalter aller Spieler im Kader oder hast du für die gespielten Minuten korrigiert (dann wäre es jeweils das Durschnittsalter der Spieler, die tatsächlich auf dem Feld stehen). Rookies, die keine Spielzeit bekommen (oder als anderes Extrem Spieler wie die Millers (André und Mike) oder KG als Mentoren am Ende der Bank) verzerren das Alter ansonsten ja evtl. deutlich.

    Den Zusammenhang zwischen Alter und Pace finde ich zwar plausibel, aber in diesen Daten sieht er für mich auf den ersten Blick nicht wirklich signifikant aus (überraschenderweise). Würde man die Graphik “umdrehen”, das heißt die Teams nach aufsteigendem Alter ordnen und dann die Pace darüber legen, wäre die Variation so deutlich sichtbar, dass der Zusammenhang möglicherweise (natürlich nur optisch) fast verschwinden würde. Der lineare Zusammenhang überzeugt mich da irgendwie nicht, weil er a) sehr gering ist und b) ja keine Entwicklung eines alternden Teams über Zeit dargestellt wird, sondern die Pace unterschiedlicher Teams mit unterschiedlichen Spielertypen, Systemen und Coaches.

    Zur TOV%: Ist das die Gesamtzahl der TOV/100 in den Spielen des jeweiligen Teams (also der eigenen und gegnerischen Mannschaft(en) zusammen) oder nur die TOV% des eigenen Teams? Falls es letztere ist, deutet das:

    … dass die bestenfalls durchschnittlichen Mavericks mit einer extrem niedrigen Pace trotz einer ständig wechselnden Playmaker-Rotation unter den drei Teams mit den wenigsten Ballverlusten stehen. Trotzdem erzwangen die Mavericks in der Defense zugleich die pro Possession meisten gegnerischen Turnover.

    … doch eindeutig darauf hin, dass die Variation der TOV% nicht (bzw. wenn dann nur geringfügig) von der Pace beeinflusst wird. Die Gegner der Mavs spielen ja logischerweise mit der (fast genau) gleichen Pace wie die Mavs selbst. Dass Dallas wenige Ballverluste produziert, ihre Gegner aber viele, hat mit der Spielgeschwindigkeit also nichts zu tun. Oder habe ich da einen Denkfehler?

  2. Julian Lage

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    Interessanter Einblick, danke dafür :tup:

    Ich starte gleich mal mit ein paar Nachfragen. Ist das Alter hier jeweils ganz einfach das Durchschnittsalter aller Spieler im Kader oder hast du für die gespielten Minuten korrigiert (dann wäre es jeweils das Durschnittsalter der Spieler, die tatsächlich auf dem Feld stehen). Rookies, die keine Spielzeit bekommen (oder als anderes Extrem Spieler wie die Millers (André und Mike) oder KG als Mentoren am Ende der Bank) verzerren das Alter ansonsten ja evtl. deutlich.

    Den Zusammenhang zwischen Alter und Pace finde ich zwar plausibel, aber in diesen Daten sieht er für mich auf den ersten Blick nicht wirklich signifikant aus (überraschenderweise). Würde man die Graphik “umdrehen”, das heißt die Teams nach aufsteigendem Alter ordnen und dann die Pace darüber legen, wäre die Variation so deutlich sichtbar, dass der Zusammenhang möglicherweise (natürlich nur optisch) fast verschwinden würde. Der lineare Zusammenhang überzeugt mich da irgendwie nicht, weil er a) sehr gering ist und b) ja keine Entwicklung eines alternden Teams über Zeit dargestellt wird, sondern die Pace unterschiedlicher Teams mit unterschiedlichen Spielertypen, Systemen und Coaches.

    Das ist ehrlich gesagt nur das Alter, das bbref in der Season Summary angibt… Man könnte da natürlich einen genauern Blick darauf werfen, aber ich fand eben genau das interessant, was du ansprichst. Mein zweiter Satz dazu ist ja, dass es alte Teams in allen Bereichen der Pace-Skala gibt.

    Was die Entwicklung eines alternden Teams betrifft, habe ich ja die Spurs drin, die erstaunlicherweise gerade in Duncans letzten Jahren in der Liga das Tempo angezogen haben.

    Zur TOV%: Ist das die Gesamtzahl der TOV/100 in den Spielen des jeweiligen Teams (also der eigenen und gegnerischen Mannschaft(en) zusammen) oder nur die TOV% des eigenen Teams? Falls es letztere ist, deutet das:

    … dass die bestenfalls durchschnittlichen Mavericks mit einer extrem niedrigen Pace trotz einer ständig wechselnden Playmaker-Rotation unter den drei Teams mit den wenigsten Ballverlusten stehen. Trotzdem erzwangen die Mavericks in der Defense zugleich die pro Possession meisten gegnerischen Turnover.

    … doch eindeutig darauf hin, dass die Variation der TOV% nicht (bzw. wenn dann nur geringfügig) von der Pace beeinflusst wird. Die Gegner der Mavs spielen ja logischerweise mit der (fast genau) gleichen Pace wie die Mavs selbst. Dass Dallas wenige Ballverluste produziert, ihre Gegner aber viele, hat mit der Spielgeschwindigkeit also nichts zu tun. Oder habe ich da einen Denkfehler?

    Das sind nur die vom jeweiligen Team begangenen Turnover, die des Gegners habe ich der Übersichtlichkeit rausgelassen (wäre nur getrennt sinnvoll gewesen, und das wird bei 30 Teams zu voll).

    Ich weiß nicht, ob ich dich nicht verstehe oder du mich nicht verstehst ;) . Natürlich spielen die Gegner der Mavs gegen die Mavs übers Spiel gesehen genauso schnell wie der jeweilige Gegner, aber mit zwei Einschränkungen:
    a) Dürften die Gegner fast immer gegen die Mavs langsamer als normal spielen
    b) Gibt es einen Unterschied zwischen eigenem und fremdem Ballbesitz
    Mein Argument an der Stelle war ja: Langsam spielen hat Vorteile, weil es Turnover vermeidet. Die Mavs-Statistik zeigt aber, dass eine niedrige Pace (und wenige eigene TO) nicht gleichzeitig den Gegnern den gleichen Vorteil bringt. Aber vielleicht kannst du noch mal genauer erklären, wie du das meinst?!

  3. Simon

    Ich sehe schon, ich muss mir das noch mal genauer angucken. Da hat eine U-Bahn-Fahrt wohl noch nicht ausgereicht ;)


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