Salary Cap / CBA

Was ist ein schlechter Vertrag?

Zu überbezahlten Spielern am Beispiel des Plumlee-Hibbert/Hawes-Trades

Spielerisch weist der Trade von Miles Plumlee für Roy Hibbert und Spencer Hawes kaum das Potential auf, irgendwelche Kräfteverhältnisse in der Liga entscheidend zu beeinflussen. Alle involvierten Spieler mussten sich in der Big-Rotation ihrer jeweiligen Teams in der aktuellen Saison hinten anstellen: Hibbert ist offensichtlich nicht mehr auf dem Allstar-Niveau aus Pacers-Tagen, Hawes ein Stretch Big mit unter 30% Dreipunkt-Quote und Miles Plumlee war der Verlierer des Überangebots an Centern bei den Bucks. Die Teams befinden sich beide im begrenzt interessanten Kampf um die letzten Playoff-Plätze im Osten. So weit erscheint der Trade so unspektakulär, wie es in der News-süchtigen NBA-Landschaft noch möglich ist.

Ein Blick auf die Verträge ändert diese Einschätzung (zumindest für Trade- und Salary Cap-Interessierte). Denn während alle drei sich sportlich wohl für das titelgebende Label ‚schlechte Verträge‘ qualifizieren würden, sind die Unterschiede doch erheblich: Hibbert mit seinem 5-Millionen-Expiring wäre keinem NBA-GM viele schlaflose Nächte wert. Hawes‘ Player Option über etwa 6 Millionen Dollar für die kommende Saison ist schon störender. Plumlees 12,5 Millionen Dollar in jeder der nächsten drei Saisons erreicht jedoch ein komplett anderes Level. Es ist daher nicht überraschend, dass praktisch alle Beobachter die Entscheidung der Hornets sofort kritisierten. Sie nahmen einen der schlechtesten Verträge auf, ohne dafür ein vergleichbares Paket abzugeben.

Aus diesem Grund ist der Trade ein sinnvoller Anlass, die Rolle überbezahlter Spieler generell in den Blick zu nehmen. Nach der letzten Offseason fehlt es sicher nicht an Beispielen, wie hier und hier erst kürzlich thematisiert. Für Transaktionen mit schlechten Verträgen muss man etwas weiter zurückgehen, aber auch hier finden sich mehrere Beispiele aus den letzten Jahren. Daraus lässt sich eine Reihe von Kriterien erstellen, welche Fälle wirklich gravierend sind und wie die verschiedenen Faktoren zueinander gewichtet werden müssen. Die meisten wirken auf den ersten Blick offensichtlich, sind aber tatsächlich weniger trivial, als es scheint. Die ‚Regeln‘ für schlechte Verträge sind von der höchsten zur niedrigsten Priorität angeordnet, das heißt, die kleinere Nummer schlägt normalerweise die größere.
Natürlich ist diese Liste nur eine generelle Einschätzung, es kommt immer auf den Einzelfall an.

1. Ein Vertrag ist nur dann schlecht, wenn kein anderer GM den Spieler will

So formuliert, lässt sich dieser Regel kaum widersprechen, es sind aber zwei tendenziell gegensätzliche Blickwinkel darauf zu betrachten: Einerseits wird ein Vertrag nicht besser, bloß weil zwei Franchises den praktisch gleichen Fehler machen. Der Spieler ist nach dem Trade nicht zwingend weniger überbezahlt, das Problem praktisch nur weitergegeben – siehe eben Plumlee. Das ist richtig, muss das abgebende Team aber nicht weiter kümmern. Da sich schlechte Verträge immer nur aus der Situation der Franchise heraus betrachten lassen, muss die oberste Regel lauten: Sobald sich der Spieler ohne große Kosten abgeben lässt, ist das Problem nicht so groß.

Ältere und neuere praktische Beispiele finden sich diverse. Das auffälligste stellt wohl Joe Johnson dar, den die Hawks trotz vier verbliebener Vertragsjahre mit insgesamt etwa 90 Millionen Dollar nach Brooklyn abgegeben konnten und dabei sogar noch Assets erhielten. Dass Billy King und Mikhail Prokhorov auf Seiten der Nets am Ruder saßen, stellt die weitergehende Aussagekraft dieses Falles etwas in Frage. Im kleineren Maßstab finden sich jedoch weitere Beispiele, zuletzt etwa bei Derrick Rose.

In hypothetischen Diskussionen um die schlechtesten Verträge der Liga wird diese ‚Regel‘ dagegen erstaunlich oft ignoriert. Belegen lässt sich dies etwa an Carmelo Anthony, Wes Matthews und Allen Crabbe. Melo wird teilweise zu den schlechtesten Verträgen gezählt, was zumindest nicht völlig absurd erscheint aufgrund seines Preis/Leistungsverhältnisses und insbesondere seiner No-Trade-Klausel. Allerdings könnte Phil Jackson ihn mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit abgeben, wenn er nur beliebige Expirings als Gegenwert suchen würde. In den anderen Fällen ist die Situation etwas anders, hier geht es um die Gebotssituation: Die Kings hatten Matthews ein von ihm aus sportlichen Gründen abgelehntes, praktisch identisches Angebot gemacht; bei Allen Crabbe als Restricted Free Agent zogen die Blazers gleich. Auch wenn im letztgenannten Fall ein Trade zu den Nets von den Regularien verhindert würde, ist eine solcher Hintergrund ein gutes Argument dafür, dass der Vertrag weniger schlecht ist als vielleicht befürchtet.

2. Je länger, desto schlimmer

Dieser Punkt ist deswegen wichtig, weil es sich hier nicht um einen linearen Anstieg handelt: Ein Zwei-Jahres-Vertrag über je 10 Millionen Dollar würde nicht doppelt so viel kosten wie ein Jahr/10 Millionen, um ihn loszuwerden – sondern deutlich mehr. In den meisten Fällen sind lange schlechte Verträge aber schlicht nicht vermittelbar. In den letzten Jahren sind eigentlich nur zwei größere Trades mit einem annähernd entsprechenden Profil erfolgt: JaVale McGee und Anderson Varejao wurden jeweils zur Deadline 1,5 Jahre vor ihrem Vertragsende getradet und brachten dem aufnehmenden Team jeweils einen Erstrundenpick ein. Vergleichbare Expirings wurden, je nach Zeitpunkt, teilweise für Zweitrundenpicks aufgenommen, siehe etwa den Trade von Jose Calderon zu den Lakers im letzten Sommer oder der Evan Turner-Danny Granger-Deal von Sixers und Pacers.

Insbesondere der bereits seit dem letzten Collective Bargaining Agreement angehobene Salary Floor hat für Teams ohne echte Siegambitionen das Aufnehmen kurzfristiger Verträge sogar zum Vorteil werden lassen. Wer im Februar einen Spieler aufnimmt, der die Franchise an die Cap-Untergrenze bringt, spart sich die ansonsten notwendige Ausschüttung der fehlenden Summe an den Rest des Teams. Tatsächlich bezahlt werden muss nur anteilig das Gehalt des Spielers für die restliche Saison. Auch sonst gibt es verschiedene Möglichkeiten, mit kleineren Verträgen umzugehen, etwa die Stretch Waive-Regelung. Dabei wird das Gehalt auf mehrere Jahre verteilt, so dass der tatsächliche Einfluss pro Saison relativ gering ist. Bei größeren Verträgen wie denen von Josh Smith oder Deron Williams ist das zwar auch möglich. Die Franchises sind in diesen Fällen durch die langfristigen relativ hohen Cap Hits über Jahre beeinträchtigt. Auch der steigende Salary Cap, der über die letzten Jahre einige ursprünglich schlechte Verträge rehabilitierte, sorgt in diesen Fällen nur für eine gewisse Entschärfung.

Gerade aus diesem Grund ist der Plumlee-Trade erstaunlich. Hawes und Hibbert dürften, wie angesprochen, auch tendenziell als überbezahlt gelten, so dass es wie ein einigermaßen fairer Trade wirkt. Aber: Ihre nur kurzen Verträge sind nach dieser Logik eben kein besonderes Problem. Durch das Überangebot an Bigs bei den Bucks wäre es absolut keine Überraschung, wenn Roy Hibbert in den letzten Minuten vor der Trade Deadline das Signal für einen erneuten Umzug bekommt – der auslaufende 5-Millionen-Vertrag wäre ideal für eines der Teams unter dem Salary Floor.

3. Potential ist teuer

Teams sind bereit, für Potential zu bezahlen, sei es mit Assets oder direkt auf das Konto des Spielers. Soweit ist das keine Überraschung, die Bedeutung des Drafts und der Entwicklung von Spielern wurde in den letzten Jahren oft genug diskutiert. Allerdings ist wiederum das Ausmaß bemerkenswert: Sogar extrem viele Post-Rookie-Verträge wären bezogen auf die Leistungen des Spielers im ersten Jahr scheinbar zu teuer. Spieler wie John Wall und DeMarcus Cousins haben aber schnell klar gemacht, dass es sich hier um einen Irrtum handelt. Daher hat es in den letzten Jahren kaum ein Team bereut, junge Spieler frühzeitig mit langfristigen Verträgen auszustatten. Selbst der umstrittene Tristan Thompson ist beispielsweise, auch dank des steigenden Salary Caps, vermutlich nicht mehr zu den überbezahlten Spielern zu zählen. Umgekehrt gehören viele früh abgeschlossene Extensions zu den besten Verträgen der Liga: Am deutlichsten wird das am Beispiel von von Steph Curry, der in der laufenden Saison gut 12,1 Millionen Dollar verdient.

Aus diesem Grund könnte man auch die Extremfälle Allen Crabbe und eben Miles Plumlee als sinnvoll verteidigen, schließlich haben beide noch keine 5000 NBA-Minuten absolviert. Zum Vergleich: LeBron James erreichte diese Grenze mitten in seiner 2. Saison, also mit gerade 20 Jahren. Selbst der gerade von den Heat entlassene ehemalige 2. Pick Derrick Williams verbrachte fast doppelt so viele Minuten auf dem NBA-Parkett. So ähnlich werden auch die beteiligten GMs in Brooklyn und Portland beziehungsweise Milwaukee und Charlotte gerechnet haben. Junge Spieler, von denen einigermaßen realistisch eine Verbesserung erwartet werden kann, sind logischerweise auch bei höheren Verträgen besser tradebar als ältere, die tendenziell über die Vertragslaufzeit abbauen. Trotzdem bleiben bei Plumlee und Crabbe größere Fragezeichen: Letzterer wird schlicht jetzt schon besser bezahlt, als es seinem Potential entspricht. Nur 30 Spieler in der NBA verdienen mehr (!), dazu läuft sein Vertrag über 4 Jahre und weist noch einen Trade Kicker auf. Plumlees verbliebenes Potential dürfte sich aufgrund seines Alters in Grenzen halten: Nach vier Jahren am College ist er in seiner fünften NBA-Saison schon 28. Zum Vergleich: Der schon halb vergessene Andrew Bynum ist nicht einmal ein Jahr älter.

4. Gesundheit ist zentraler Faktor

Chandler Parsons und Joakim Noah unterschrieben zwei der teuersten Verträge der letzten Offseason. Noah ist mit 31 in einem noch brauchbaren Alter für Big Men und keine fünf Jahre von einer Allstar-Nominierung entfernt. Parsons ist mit 28 vom Alter her noch mitten in seiner Prime. Trotzdem sehen die Signings beide mittlerweile äußerst fragwürdig aus. Bei Noah ist das keine Neuigkeit, und die Mavs hatten für Parsons schon im Sommer die rote Flagge gehisst. In der laufenden Saison konnten beide mit unter 24 MPG nicht annähernd die Starter-Rolle ausfüllen, auf deren Niveau sie bezahlt werden. Parsons garniert seine gesundheitlichen Probleme noch mit Quoten weit unterhalb seiner normalen Werte (35% FG, 97 ORtg) und nur 25 absolvierten Spielen.

Da Parsons zudem deutlich besser bezahlt wird als Noah (94/4 statt 72/4), scheint sein Vertrag noch schlechter. Aber: Noahs Formkurve zeigte in den letzten Jahren ohnehin nach unten – selbst wenn er fit ist, entsprechen seine Leistungen kaum seinem Gehalt. Parsons hat jedoch bei den Mavs gezeigt, dass er theoretisch nach Verletzungsproblemen schnell in Form kommen kann. Dann würde er den aktuellen Grizzlies möglicherweise in einer Playoffserie wirklich weiterhelfen. Sie brauchen ihn zuvor offensichtlich nicht unbedingt, um die Playoffs zu erreichen. Über die Knicks und Noah lässt sich das nicht gleichermaßen sagen. Dieser Unterschied zeigt einerseits, dass ein Vertrag je nach Situation unterschiedlich schlecht sein kann – aber auch grundsätzlich, dass ‚Upside‘ auch bei Verletzungen eine Rolle spielt: Parsons könnte für einige Playoffserien sein Gehalt noch wert sein, bei Noah ist es extrem unwahrscheinlich

5. Kleine, schlechte Verträge sind harmloser

Einerseits quasi selbstverständlich, andererseits ein gewisser Widerspruch zum letzten Punkt. Denn über kleinere Verträge von Spielern mit Potential ist bei ‚schlechten Verträgen‘ sicher nicht die Rede. Damit ein Vertrag unter altem MLE-Niveau hier relevant ist, muss die Leistung des Spielers auf dem Parkett schon gegen Null gehen. Trotzdem sind mehrere, kleine Deals tendenziell harmloser, weil sie meist besser weiterzugeben sind. Ein Beispiel dafür wäre der jetzt schon mehrfach transferierte Jose Calderon, den die Mavs 2014 ohne größere Zusatzkosten an die Knicks abgeben konnten. Auch Hawes und Hibbert fallen in diese Kategorie, wobei hier der Gegenwert nicht so positiv einzuschätzen ist.

Selbst längere schlechte Verträge wie die von Andrew Nicholson und Jason Smith dürften ein kleineres Problem darstellen als ein einziger gleich bezahlter Spieler. Nicholson unterschrieb letzten Sommer einen 4 Jahresvertrag über 26 Millionen Dollar, Smith über 3 Jahre (mit dem letzten als Player Option) auf MLE-Niveau. In der Summe entspräche das etwa einem 12-Millionen-Dollar-Vertrag – ähnlich wie der Plumlees. Allerdings ließen sich die beiden Spieler einzeln traden und bei jedem bestünde einzeln die Chance, dass er sich als brauchbarer Rotationsspieler etabliert. In den Wochen bis zur Deadline könnte sich diese These an einem der beiden testen lassen, denn die Wizards sind sicher auf der Suche nach Verstärkung. Falls sie getradet würden, wäre die allgemeine Überraschung sicher kleiner als bei Plumlee.

Fazit

Zusammenfassend lässt sich also festhalten, dass folgende Kriterien für einen wirklich schlechten Vertrag erfüllt sein müssen: Offensichtlich fallen nur überbezahlte Spieler in diese Kategorie. Sie müssen in der Regel jenseits des Alters sein, bei dem Teams noch ohne zu zögern für Potential bezahlen – 25 Jahre dürfte hier in etwa die Obergrenze darstellen, wobei NBA-Erfahrung und andere Faktoren für Abweichungen sorgen können. Verletzungen sind ein deutliches Minus. Zuletzt muss eine gewisse Relevanzgrenze überschritten sein, der Spieler also zumindest auf bisherigem MLE-Niveau bezahlt werden. Umgekehrt sorgen Tradechancen ohne immense Kosten für das abgebende Team oder ein nur noch die aktuelle Saison laufender Vertrag dafür, dass die Probleme mit dem Spieler sich in Grenzen halten.

Der Faktor ‚überbezahlt‘ ist natürlich subjektiv, weswegen auch die Liste der diese Bedingungen erfüllenden Spieler diskussionswürdig bleibt. Zudem ist beispielsweise im Fall Crabbe die 25-Jahre-Grenze nicht wirklich genug Grund, ihn auszuschließen. Der Einheitlichkeit halber finden aber nur ältere Spieler wirklich Erwähnung, jeweils mit ihrem Gehalt ab dem kommenden Sommer (was die Verträge schon etwas harmloser aussehen lässt…):

  • Atlanta: Kent Bazemore – 3 Jahre (PO), ca. 64 Millionen Dollar
  • Boston: keine
  • Brooklyn: Keine, aber je 5,4 Millionen pro Jahr bis 2019 für Deron Williams-Waiver
  • Charlotte: Miles Plumlee – 3 Jahre, ca. 37,5; Lamb, Kidd-Gilchrist unter 25
  • Chicago: Keine, da Rondo nur mit Bruchteil garantiert
  • Cleveland: Keine
  • Dallas: Keine, Nowitzki ist Sonderfall, Powell erst 25
  • Denver: Keine
  • Detroit: Keine, Kandidaten sind unter 25, aber je 5,3 Millionen pro Jahr bis 2019 für Josh Smith-Waiver
  • Golden State: Keine
  • Houston: Ryan Anderson und Eric Gordon sahen vor der Saison so aus – jetzt eher nicht mehr; Corey Brewer – 1 Jahr, ca. 7,5 Millionen Dollar
  • Indiana: Monta Ellis – 2 Jahre (PO), ca. 22 Millionen Dollar; Al Jefferson – 2 Jahre, 14 Millionen Dollar garantiert; Rodney Stuckey – 1 Jahr (PO), 7 Millionen Dollar
  • L.A. Clippers: Jamal Crawford – 2 Jahre, ca. 17 Millionen Dollar garantiert
  • L.A. Lakers: Luol Deng – 3 Jahre, 54 Millionen Dollar; Timofey Mozgov – 3 Jahre, 48 Millionen Dollar
  • Memphis: Chandler Parsons – 3 Jahre, 72 Millionen Dollar; Brandan Wright – 1 Jahr, 5 Millionen Dollar
  • Miami: Chris Bosh – 2 Jahre, 52 Millionen Dollar (entfällt ggf.)
  • Milwaukee: Spencer Hawes – 1 Jahr, 6 Millionen Dollar
  • Minnesota: Nikola Pekovic – 1 Jahr, 11,6 Millionen Dollar (entfällt ggf.)
  • New Orleans: Omer Asik – 3 Jahre, ca. 25 Millionen Dollar garantiert
  • New York: Joakim Noah – 3 Jahre, ca. 55,5 Millionen Dollar
  • Orlando: Bismack Biyombo – 3 Jahre (PO), 51 Millionen Dollar
  • Philadelphia: Keine
  • Phoenix: Brandon Knight – 3 Jahre, ca. 44 Millionen Dollar
  • Portland: Evan Turner – 3 Jahre, ca. 53,6 Millionen Dollar; Allen Crabbe und Meyers Leonard sind erst 24
  • Sacramento: Keine (!)
  • San Antonio: Tony Parker – 1 Jahr, ca. 15,5 Millionen Dollar
  • Utah: Keine
  • Washington: Andrew Nicholson – 3 Jahre, ca. 20 Millionen Dollar; Jason Smith – 2 Jahre (PO), ca. 10 Millionen Dollar

Verträge nach spotrac.com

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10 comments

  1. Arne Cas

    Extrem interessanter Blog! Danke dafür!
    Dass die Kings keinen schlechten Vertrag haben verwundert schon :D

  2. kdurant35

    Da schützt sie der eigene Ruf. Ellis und Brewer wollte ja angeblich trotz Angebot nicht kommen :-)

    Kann mich ansonsten dem Komplimet nur anschließen. Würde aus meiner Sicht noch die Capsituation der Teams ergänzen. Nehme da z.B. den J.R.Smith Deal. Grundsätzlich bin ich kein Fan von diesem. Aber ohne fehlende Alternativen halb so schlimm. Zumindest wenn kein Kanter Szenario mit einem Abgang eines Spielers a la KD folgt.

    Noch eine kleine Anmerkung zum Salary Floor. Was ich gehört habe soll die derzeitige Regelung fallen. Ein Trade zu Saisonmitte teilt die Wertung des Caps das gegen den Floor bzw. die Tax gewertet wird anteilig geteilt.

  3. Sebastian Hansen

    Insbesondere der bereits seit dem letzten Collective Bargaining Agreement angehobene Salary Floor hat für Teams ohne echte Siegambitionen das Aufnehmen kurzfristiger Verträge sogar zum Vorteil werden lassen. Wer im Februar einen Spieler aufnimmt, der die Franchise an die Cap-Untergrenze bringt, spart sich die ansonsten notwendige Ausschüttung der fehlenden Summe an den Rest des Teams. Tatsächlich bezahlt werden muss nur anteilig das Gehalt des Spielers für die restliche Saison.

    Hat die NBA diese Lücke im neuen CBA ab nächster Saison nicht derart geschlossen, dass nur noch das tatsächlich ausgezahlte Geld gegen den Salary-Floor zählt?

  4. kdurant35

    Larry Coon und Eric Pincus haben dies zumindest in einem Pod erzählt. Also gehe ich davon aus

  5. Julian Lage

    |Author

    Insbesondere der bereits seit dem letzten Collective Bargaining Agreement angehobene Salary Floor hat für Teams ohne echte Siegambitionen das Aufnehmen kurzfristiger Verträge sogar zum Vorteil werden lassen. Wer im Februar einen Spieler aufnimmt, der die Franchise an die Cap-Untergrenze bringt, spart sich die ansonsten notwendige Ausschüttung der fehlenden Summe an den Rest des Teams. Tatsächlich bezahlt werden muss nur anteilig das Gehalt des Spielers für die restliche Saison.

    Hat die NBA diese Lücke im neuen CBA ab nächster Saison nicht derart geschlossen, dass nur noch das tatsächlich ausgezahlte Geld gegen den Salary-Floor zählt?

    Das ist eine extrem gute Frage, die ich dir leider nicht beantworten kann… Genau so habe ich mich nämlich auch erinnert, aber keinen (geschriebenen) Beleg dafür gefunden, auch nicht mit etwas nachfragen. Ich hatte dann angenommen, dass irgendjemand (also ich oder wo auch immer ich es gelesen zu haben glaubte) das mit der neuen Trade-Regel für nicht garantierte Verträge verwechselt hat. Aber Coon und Pincus zählen da auf jeden Fall zu den verlässlichsten Quellen, d.h. vermutlich wird es tatsächlich so kommen. Diese Saison aber auf jeden Fall noch nicht, d.h. erstmal stimmt der Absatz noch.

    Kann mich ansonsten dem Komplimet nur anschließen. Würde aus meiner Sicht noch die Capsituation der Teams ergänzen. Nehme da z.B. den J.R.Smith Deal. Grundsätzlich bin ich kein Fan von diesem. Aber ohne fehlende Alternativen halb so schlimm. Zumindest wenn kein Kanter Szenario mit einem Abgang eines Spielers a la KD folgt.

    Ein bisschen habe ich das ja mit Parsons angedeutet, Teamsituation gilt ja auch finanziell. Aber letztendlich verhindert die drei relativ teuren Deals für TT, Smith und Shump, dass die Cavs ihre TPEs ausnutzen. Ähnlich wurde auch für Portland argumentiert, jetzt ist ihnen aufgefallen, dass sie so Plumlee eigentlich nicht halten können… Sind natürlich größtenteils Grenzfälle, die drei Cavs sind z.B. meiner Meinung nach finanziell noch vertretbar, genauso wie es Leonard alleine vermutlich wäre.

    @Sidney95: Danke für den Hinweis, da wäre die Antwort ‘keine’, aber ich muss das abtippen vergessen haben.

  6. Julian Lage

    |Author

    Findest du nicht, dass Kanter ein schlechter Vertrag ist?

    Ein klares jein ;) Meine Maßstäbe für die Liste sind ja u.a. 25+, was Kanter noch nicht erfüllt. Durch das RFA-Offer Sheet fällte er ja auch noch irgendwie unter die Spieler, die andere Teams wollen. Aber trotzdem sehe ich ihn tendenziell in der Crabbe-Kategorie mit Bezahlung>Upside. Das ist halt das Problem mit festen Kritierien, sie passen nicht immer…

  7. Coach K

    Findest du nicht, dass Kanter ein schlechter Vertrag ist?

    Ein klares jein ;) Meine Maßstäbe für die Liste sind ja u.a. 25+, was Kanter noch nicht erfüllt. Durch das RFA-Offer Sheet fällte er ja auch noch irgendwie unter die Spieler, die andere Teams wollen. Aber trotzdem sehe ich ihn tendenziell in der Crabbe-Kategorie mit Bezahlung>Upside. Das ist halt das Problem mit festen Kritierien, sie passen nicht immer…

    naja Biyombo ist ja auch unter 25 Jahre (offiziell :mrgreen: ).
    Aber er ist definitiv ein schlechter Vertrag.

  8. Julian Lage

    |Author

    Überzeugt, die Liste braucht wohl noch Überarbeitung… Ich war mir z.B. auch sehr unsicher, ob Mahinmi mit genau einem Saisonspiel sinnvoll drin sein sollte.


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