Draft

Prospects sind wie Filme – Playmaker Edition

Was zeigten die ersten Szenen?

Auch wenn wir schon einige Spiele von allen 2017er Draftprospects gesehen haben, ist es nicht einfach, diese in eine fundierte Reihenfolge zu bringen, da die Sample Size ihrer Arbeit noch immer verschwindend gering ist. Aus diesem Grund macht es zu diesem Zeitpunkt noch wenig Sinn, sich über die statistischen Profile der Talente zu unterhalten oder nach passenden Spielervergleichen Ausschau zu halten, um den späteren NBA-Impact im kommenden Jahr abschätzen zu können. Wir befinden uns weiterhin in einer Phase, in der mehr Informationen gesammelt werden müssen, um genauere Vorhersagen treffen zu können.

Aber wir können uns natürlich schon über erste Eindrücke unterhalten. Zukünftige Draftees bei ihren ersten Spielen zu beobachten, ist ein bisschen wie die ersten Minuten eines unbekannten Spielfilms zu sehen. Die Anfangsszenen sorgen bereits für ein erstes Gefühl. Sie sind teilweise sogar entscheidend. Bleibe ich dran oder breche ich ab? Letztlich lässt sich aber das Gesamtkunstwerk nur bewerten, wenn man das Ende gesehen hat.

Warum nutzen wir nicht dieses Gedankenexperiment, um einen ersten Blick auf die wohl tiefste Position der kommenden Draft zu werfen – die Playmaker. Mit welchem Filmanfang lässt sich ihr frühes Game-Tape vergleichen?

Dennis Smith Jr.

Sein Film bisher: Extrem stylische Trailer und ein großartiger Cast sorgten für riesige Vorfreude. Aber nach den ersten Szenen sind bereits einige Logik-Lücken in der Handlung aufgetaucht. Du bist dir nicht sicher, ob diese über die Länge des Films noch verschwinden werden oder dir letztlich die gesamte Kino-Erfahrung ruinieren.

Smith Jr. erfuhr im Vorfeld der Saison eine Menge Hype. Nach einem Kreuzbandriss kam er im Sommer wieder zurück und scheint wieder im Vollbesitz seiner Kräfte zu sein. Als Playmaker mit herausragender Athletik und starken basketballerischen Fähigkeiten wurde das Talent von diversen Schreiberlingen und Scouts als sicherer Top 5-Pick gehandelt, der die College-Basketball-Landschaft dominieren sollte. Seine ersten Spiele zeigten aber, dass er diesen Erwartungen eventuell nicht gerecht werden kann.

Nicht falsch verstehen. Der kräftige und sprunggewaltige NC State-Guard zeigte schon, dass er Basketball-Spielen seinen Stempel aufdrücken kann. Seine Kombination aus Geschwindigkeit, Explosivität und tollem Handling erlauben es ihm mit einer Leichtigkeit zum Korb zu gelangen, die ihresgleichen sucht. Smith nutzt diese Trips vor allem, um Freiwürfe zu ziehen und diese hochprozentig zu verwandeln. Dies freut alle Effizienz-Liebhaber. Ab und zu streut er beeindruckende Dunks ein, die seine wohl noch unterbewertete Sprungkraft aufblitzen lassen. Dazu verfügt er über eine starke Courtvision und tat sich als talentierter Passer hervor.

Allerdings offenbarten seine ersten 200 CBB-Minuten ebenfalls gravierende Schwächen, an denen er hart arbeiten muss, um einem Ruf als All Star-Talent gerecht zu werden. Der Distanzwurf ist wacklig. Bei den Abschlüssen in Korbnähe über größere Spieler hatte er teilweise Schwierigkeiten. Zudem lässt sich erahnen, dass seine fehlende Länge langfristig ein Problem in der Verteidigung darstellen könnte. Bereits gegen schwächere Gegner versteckte ihn sein Coach gern abseits des Balles und ließ den Ballhandler von Smiths Teamkollegen verteidigen. Es bleibt abzuwarten, ob diese negativen Eindrücke nur entstanden, weil sich Smith noch an das neue Level gewöhnt oder ob die angeführten Punkte permanente Schwächen seines Spiels darstellen.

Frank Ntilikina

Sein Film bisher: Interessanter, internationaler Kurzfilm, den dir dein Hipster-Kumpel empfohlen hat. Auch wenn du ihn im Originalton mit Untertiteln angeschaut und deswegen nicht jedes Wort verstanden hast, magst du die Idee hinter dem Werk so sehr, dass du dir eine Spielfilm-Version wünschst. Allerdings hast du auf der anderen Seite auch etwas Angst. Was würde denn passieren, wenn Hollywood wirklich eine Adaption herausbringt? Verliert das Ausgangsmaterial dann etwas Zauber?

Wenn NBA-GMs einen Playmaker im Labor kreieren könnten, würden sie definitiv mit der Ntilikina-Bauweise länger experimentieren. 6‘5‘‘, tolle Wingspan, schnelle Füße und eine gehörige Portion Geschwindigkeit – der 18-jährige Franzose bringt starke Tools mit, die ihm alles athletische Potential der Welt geben. Es ist beeindruckend zu sehen, dass er sich als Teenager bereits reguläre Rotationsminuten für einen der besseren Clubs der Pro A erarbeitet hat, der in dieser Saison sogar im europäischen Wettbewerb unterwegs ist. Seine Spielzeit erarbeitet sich Ntilikina dabei vor allem über seine defensiven Fähigkeiten, auch wenn sein offensiver Impact stetig zu wachsen scheint. Der Wurf verbessert sich zusehends.

Aber sein Fall ist nicht ganz einfach zu beurteilen: Sein physisches Talent ist unbestreitbar, aber der Rest seines Spiels liegt noch mehr oder minder im Schatten. Zwar darf er in allen Wettbewerben rund 15 Minuten pro Partie auf dem Feld stehen, erhält allerdings in dieser Spielzeit noch nicht die Schlüssel zur Offense. Abseits von etwas Verantwortung als sekundärer Ballhandler, ist sein Job zumeist ohne Spielgerät hinter der Dreierlinie auszuharren und damit Spacing für die erfahreneren Teamkollegen zu schaffen. Onball-Fähigkeiten können so nur gelegentlich und eher zufällig aufblitzen. Wie kann ein solcher Spieler, mal abgesehen von dem sowieso immer schwer vorherzusagenden Sprung eines Europäers in die NBA, als Vollzeit-Playmaker bewertet werden? Bis sein Coach ihm etwas mehr offensive Spielanteile überträgt, bleibt Ntilikina eine Art Wundertüte, wie Dante Exum es vor seiner Draft war. Aber das Potenzial des Franzosen darf man schon jetzt lieben.

De’Aaron Fox

Sein Film bisher: Sieht nach unterhaltsamen, abendfüllendem Popcorn-Kino aus. Auch wenn die Special Effects nicht revolutionär sind, reißen sie dich doch mit. Explosionen machen doch immer Spaß, oder? Die Story ist cool, aber die etwas zu seicht geratenen Dialoge ziehen den gesamten Film herunter. Gibt es am Ende keinen unvorhergesehenen Twist, sehen wir hier ein leicht überdurchschnittliches Werk, das sich in eine lange Reihe zwar spannender aber wenig tiefgründiger Action-Streifen einreiht.

Als Prospect aus der Menge herauszustechen, ist generell schon nicht einfach. Aber am schwersten haben es in dieser Hinsicht wohl Playmaker der University of Kentucky. Die Liste der erfolgreichen Calipari-Guards ist einfach zu lang und lässt dadurch gehörigen Druck für jeden Neuling entstehen. Wall, Knight, Bledsoe, Murray und Ulis stellen eine beeindruckende Gruppe, die noch nicht einmal die Coach Cal-Draftees Rose und Evans aus Memphis-Zeiten einschließt. Durch diese Historie, die immer als Vergleichsmaßstab angelegt werden wird, wäre es für Freshman De’Aaron Fox leicht zu scheitern. Nach den ersten paar Spielen kann aber gesagt werden, dass er selbst gemessen an diesen hohen Erwartungen nicht nach einer Enttäuschung aussieht.

Wie die meisten seiner Vorgänger kam auch der neuste Wildcats-Playmaker mit einem Game nach Lexington, das sich vor allem um seine überdurchschnittlichen Tools und starke Athletik aufbaut. Bisher nutzt Fox seine tollen, physischen Werkzeuge vor allem, um ehrliche Verteidigung zu spielen und gefährliche Drives in Richtung Ring zu starten. Ab und zu nutzt er zusätzlich seine solide Courtvision und anständig ausgeprägten Passing-Skills, um ein paar Zauber-Assists zu verteilen.

Aber auf der Kentucky-Playmaker-Skala rangiert er bisher trotzdem wohl eher in der Region um Marquis Teague und den Harrison-Zwillingen als auf John Wall-Level. Seine Shot Creation-Probleme und sein wackliger Sprungwurf schaden seinem Spiel derzeit sehr. Bis zum Ende des Jahres muss Fox beweisen, dass seine zu Saisonbeginn vorherrschende Dreipunkt-Flaute nur durch eine extrem unglückliche Phase bedingt ist und er eigentlich über ein besseres Wurfgefühl verfügt. Dieses wäre nötig, um ihm als Offensivspieler mehr Upside attestieren zu können. Seine starke Freiwurfquote suggeriert, dass der Wurf sich zumindest etwas stabilisieren sollte. Aber die Frage ist, ob der Sprung letztlich groß genug ausfällt, um langfristig nicht als negativer Spacing-Faktor gelten zu müssen.

Lonzo Ball

Sein Film bisher: Bei der Auswahl des Films war schon klar, dass seine Thematik hochaktuell und spannend sein würde. Das Werk wird sicher einmal Kult-Status für eine ziemlich große Gruppe von Liebhabern erreichen. Aber kann dieser Film auch ein breiteres Publikum begeistern?

Nach den ersten Szenen kann diese Frage nur bejaht werden. Visuell extrem beeindruckende Einstellungen von wunderschönen Landschaften lassen jetzt schon das Gefühl aufkommen, dass du dir diesen Film in der Zukunft noch einige Male ansehen wirst. Aber bisher wurde noch keine einzige Zeile Dialog gesprochen. Du wartest auf die erste Begegnung der eingangs schon gut gezeichneten Hauptcharaktere. Diese kommenden Sequenzen werden darüber entscheiden, ob der Film auch in der Zukunft als wichtiger Meilenstein oder nur als guter Film seiner Zeit wahrgenommen wird. Ein „Love-it-or-hate-it“-Status scheint noch am wahrscheinlichsten.

Der UCLA-Freshman kam als einzigartiges Phänomen in diese Saison. Jeder interessierte Basketball-Fan hatte in irgendeiner Form von ihm und dem futuristischen Spielstil seines High School-Teams Chino Hills gehört. Für seine Schule dirigierte Ball eine Offense, welche die 7-seconds-or-less-Suns langsam aussehen lässt. Lonzo und seine Brüder liefen Run’n’Gun in reinster Form und er war gleichermaßen das Herz und das Gehirn in diesem Spielsystem. Für das College musste er sich nicht umstellen, sondern liefert die gleiche offene und unterhaltsame Spielkultur für Steve Alford und seine Bruins. Punktgenaue Outlet-Pässe, aggressive Fastbreak-Drives, Einbinden der Mitspieler über perfekt getimte und teilweise spektakuläre Pässe, Dreier aus der NBA-Distanz – in der Offense gibt es wenige Facetten, die der 6‘6‘‘-Playmaker Ball nicht beherrscht. Sein Spiel kann gut und gerne als „Eye-Candy“ bezeichnet werden.

Dennoch könnten in der Zukunft einige Probleme auftauchen, die Ball nach einem herausragenden Start wieder etwas auf den Boden der Tatsachen zurückholen. Aktuell kann sich niemand über die Athletik des Freshman beschweren. In der NBA werden seine Geschwindigkeit, Explosivität und auch seine Armspannweite aber wohl nur noch zum Durchschnitt gehören, da er keine physische Ausnahme-Erscheinung darstellt. Durch den bisher extrem einfachen Spielplan seiner UCLA Bruins lässt sich noch nicht endgültig abschätzen, inwiefern dies seinem Spiel perspektivisch schaden wird. Seine mäßige laterale Geschwindigkeit könnte ihn zu einer defensiven Schwachstelle werden lassen und seine offensive Dominanz vermindern. Partien gegen stärkere Gegner werden helfen, abschätzen zu können, wie sehr wir seinem um Basketball IQ aufgebauten Spiel vertrauen können.

Markelle Fultz

Sein Film bisher: Geniales Skript, beeindruckende Cinematographie, brillanter Score, sensationelle Schauspieler und kluges Marketing im Sommer. Die ersten Sequenzen sind perfekt. Dieser Film wird im diesjährigen Oscar-Rennen in jedem Fall ganz vorn mitmischen. Kritiker beginnen im Kopf die ersten Vergleiche mit Klassikern. Dieses Stück Kunst hat die Chance ein zeitloses Meisterwerk für die Ewigkeit zu werden, wenn es bis zum Ende nicht abfällt.

Um den nächsten Abschnitt zu verkürzen, werden an dieser Stelle nur Facetten des Spiels gelistet, die der junge Huskies-Freshman noch nicht beherrscht. Sein Sprungwurf ist zu diesem Zeitpunkt noch nicht tödlich. Dies deutet seine Freiwurfquote an, die noch etwas Luft nach oben aufweist. Zudem verteidigt Fultz nicht jeden gegnerischen Ballbesitz so, als ob es der letzte in einem knappen Spiel wäre, sondern wählt die Situationen aus, in denen er mehr defensiven Druck ausübt. Aber dies sind die einzigen Kritikpunkte die sich aktuell zu seinem Spiel äußern lassen.

Abseits dieser kleinen Makel schreit jeder andere Teil seines Fähigkeiten-Arsenals angehender Superstar. Wie jedes Toplevel-Talent scheint sich Fultz mit einer außerirdischen Geschmeidigkeit zu bewegen. Alles, was er auf dem Court anstellt, sieht ungemein natürlich und einfach aus. Er kann ein Spiel als extrem effizienter Scorer dominieren, ist ebenso in der Lage in den Ballverteiler-Modus zu schalten, kann aber auch abseits des Balles effektiv agieren, wenn dies benötigt wird. In der Defense sollte ihm seine starke Athletik auch in der NBA die Chance geben, mindestens zwei Positionen angemessen zu verteidigen. Seine langen Arme könnten ihm allerdings sogar erlauben, in manchen Situationen auch auf kleinere, leichte Dreier switchen zu können. Ach ja, und Fultz ist eines der jüngsten Talente der kommenden Draftclass. Das Gesamtpaket des 18-Jährigen ist einfach unglaublich gut. Aus diesem Grund ist er derzeit der unangefochtene Favorit auf den #1-Draftspot, obwohl sein Team das NCAA Tournament verpassen könnte. Aber das hat Ben Simmons im vergangenen Jahr auch nicht geschadet, oder?

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4 comments

  1. Smido83

    Interessante Herangehensweise. Man braucht zwar etwas Fantasie, aber dann ergeben die Beschreibungen schon etwas Sinn. ;)

    Ich denke zwar dass die Saison noch etwas zu jung ist, aber ich glaube da kommt eine neue Welle guter Guards in die Liga wie schon lange nicht mehr! Die letzten Jahre sah es ja eher mau aus mit echten Guards die entweder echte Ballhandler sind, oder wenigstens teilweise diese Rolle übernehmen nönnen.

    2016 3 der Top10 Pics (Dunn, Hield, Murray)
    2015 2 der Top 10 Pics (Russel, Mudiay)
    2014 3 der Top 10 Pics (Smart, Exum, Payton)

    Nur einer davon wurde in den Top 3 gedraftet… Nächstes Jahr könnte es mal wieder ne anderer Draft werden. Denn alle 5 könnten in den Top 10 gezogen werden, und es gibt ja auch noch andere Guards die sich dort etablieren könnten. Allen voran Malik Monk.

    Daher freue ich mich vor allem auf diesen Samstag… erstmals Treffen 2 der genannten Spieler aufeinander! Lonzo Ball vs. De’Aaron Fox! oder wie es die Laien nennen… UCLA vs. Kentucky! :mrgreen:

  2. Simon

    Ich bin zwar kein Fan von solchen Metaphern (oder ist es eine Allegorie? Dafür ist der Deutschunterricht schon zu lange her…), aber hier fand ich es gar nicht so schlecht umgesetzt (auch wenn mir manche Film-Kritiken etwas zu lang und ausführlich waren). Ist aber sowieso Geschmackssache.

    Auf jeden Fall spannend, sind ja interessante Spieler. Von Ntilikina habe ich abgesehen von ein paar Videos noch überhaupt nichts gesehen, aber beim Blick auf die Statistiken ist v.a. die Steigerung im Vergleich zur letzten Saison beeindruckend (Statistiken aus der französischen Liga). Er nimmt pro 40 Minuten (pace adjusted) nur einen Wurf mehr (8,8 statt 7,8 in der vergangenen Saison), die eFG% ist aber von 36 auf 64% gestiegen. Den Dreier trifft er bisher mit 50% (geringes Volumen: 5/10 in 10 Spielen; letzte Saison 3/15 in 30 Spielen, 28%). Ansonsten lesen sich die Stats per40 zwar nicht besonders (1,6 Assists bei 2,5 TO; 4 Rebounds, 2 Steals, 6 Fouls). Aber er hat eben stärkere Konkurrenz und eine kleinere Rolle als die College-Kollegen, das lässt sich also schwer vergleichen (er hat in 10 Spielen bisher 32 FGA, Fultz und Smith ca. 100 in 7 Spielen).

    Ansonsten finde ich die Zahlen von lonzo Ball bisher fast beeindruckender als die von Fultz. Knapp 15 Punkte und 10 Assists bei nur 2,3 TO; 47,4% Dreier bei großem Volumen (fast 5 3PA/Spiel), 70% eFG und eine AST/TO-Ratio von 4,3. Das ist schon krass, zumal meine Vermutung gewesen wäre, dass die extreme Pace aus der High School auf dem nächsten Level zunächst zu Ineffizienz und vielen Turnovern führen könnte.

  3. Smido83

    Ansonsten finde ich die Zahlen von lonzo Ball bisher fast beeindruckender als die von Fultz. Knapp 15 Punkte und 10 Assists bei nur 2,3 TO; 47,4% Dreier bei großem Volumen (fast 5 3PA/Spiel), 70% eFG und eine AST/TO-Ratio von 4,3. Das ist schon krass, zumal meine Vermutung gewesen wäre, dass die extreme Pace aus der High School auf dem nächsten Level zunächst zu Ineffizienz und vielen Turnovern führen könnte.

    Also 54% aus dem Feld und 48% 3er bei der Usage finde ich schon sehr krass. Dass er dazu overall noch ein Mini-Westbrook zu sein scheint (28 PPG – 8,34 RPG – 8,1 APG auf 40 Min) ist schon sehr stark.

    Aber Lonzo Ball spielt halt schon sehr krass. Bei Ihm mache ich mir jedoch über die Defense so meine Gedanken, bzw. ob sich sein Game auf die NBA übertragen lässt. Er wirkt auf mich irgendwie nicht dynamisch und physisch genug. Er hat zwar noch Zeit, genau genommen 6 Monate und 25 NCAA Spiele, aber da müsste schon noch ein großer Schritt kommen.

    Ich meine jeder der 5 Spieler hat was und alle sind irgendwie komplett andere Spielertypen. Genau deshalb könnte das noch ne verdammt interessante NCAA-Saison und vor allem ein sehr interessanter Draft werden. :)

  4. Simon

    Also 54% aus dem Feld und 48% 3er bei der Usage finde ich schon sehr krass. Dass er dazu overall noch ein Mini-Westbrook zu sein scheint (28 PPG – 8,34 RPG – 8,1 APG auf 40 Min) ist schon sehr stark.

    Du hast Recht. Beeindruckender war das falsche Wort, eher überraschender.


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