Houston Rockets, Podcast, Wired

Preview zu den Houston Rockets

Go-to-Guys Wired #34

Go-to-Guys Wired beschäftigt sich in der 34. Ausgabe mit den Previews zur NBA-Saison. Jonathan Walker, Dennis Spillmann und Chris Schmidt besprechen die interessantesten Themen zu den Houston Rockets.

Themen in diesem Podcast sind:

  • Offseason (01:05)
  • Bank/Rotation (04:35)
  • Playoffs in Gefahr? (11:52)

Vielen Dank an Miko Infantado für das Intro! 
Wer keine Folge des Podcasts verpassen will, abonniert diesen einfach auf itunes.

Ihr könnt den Podcast entweder über unseren youtube-Channel oder direkt unter diesem Post hören. Die Soundqualität ist bei youtube etwas besser.

 “Go-to-Guys Wired – Hör das Spiel” ist der Basketballpodcast der Webseite Go-to-Guys.de. Die Redakteure nehmen zu aktuellen und zeitlosen Themen der NBA und NCAA Stellung und analysieren Entwicklungen auf und neben dem Parkett, das die Welt bedeutet.

  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  

10 comments

  1. Poohdini

    Es ist echt interessant, wie die Rockets dieses Jahr gesehen werden. Ehrlich gesagt halte ich den grundsätzlichen Teamaufbau, den die Rockets anvisieren als die langfristig besten (also 2 Superstars, die mit Rollenspielern aufgefüllt werden). Natürlich war die Offseason Mist, aber ich denke, dass in HOU trotzdem in den kommenden Jahren ein Contender entstehen kann. Der Cap Space ist theoretisch da, jetzt muss man nur die passenden Mitspieler finden. Klar, in diesem Jahr wird nicht viel gehen, dafür ist die Bank viel zu schlecht. Gerade die Defense wird ohne die Starter wahrscheinlich unterirdisch sein.

    Wie seht ihr eigentlich die Personalie des Coaches? Ich finde McHale defensiv und offensiv für zu einfallslos, um einen Titelaspiranten aus dem Team zu machen.

  2. Dennis Spillmann

    Es ist echt interessant, wie die Rockets dieses Jahr gesehen werden. Ehrlich gesagt halte ich den grundsätzlichen Teamaufbau, den die Rockets anvisieren als die langfristig besten (also 2 Superstars, die mit Rollenspielern aufgefüllt werden). Natürlich war die Offseason Mist, aber ich denke, dass in HOU trotzdem in den kommenden Jahren ein Contender entstehen kann. Der Cap Space ist theoretisch da, jetzt muss man nur die passenden Mitspieler finden. Klar, in diesem Jahr wird nicht viel gehen, dafür ist die Bank viel zu schlecht. Gerade die Defense wird ohne die Starter wahrscheinlich unterirdisch sein.

    Unterschreibe ich so. Harden/Howard ist eine sehr vielversprechende Kombination und passt sehr gut zusammen.
    Das negative Bild entsteht dadurch, dass wir uns eben auf die heutige Saison fokussiert haben. Da kommt nach der S5 nichts mehr, sodass es wirklich knapp im Westen werden könnte.

  3. Poohdini

    Jap, für diese Saison muss man dieses negative Bild durchaus zeichnen, aber das habt ihr ja im Pod schön ausdiskutiert.

    Ich wollte nur darauf hinweisen, dass man deshalb das Team jetzt nicht über Jahre abschreiben sollte, so wie es mancherorts schon gemacht wird^^

  4. Hans Reinhard

    Immer das Gleiche mit den Rockets: der ewige Blick auf Morgen und die angeblich so glorreiche Zukunft von ihnen. Morey hatte immerhin schon 8 Jahre Zeit, einmal 2. Runde ist das Beste was da erreicht wurde. Aber den Darling unter den NBA-Managern misst man wohl an anderen Maßstäben als an dem was er mit seinem Team erreicht hat. Da ist man sogar bereit die kommende Saison einfach als Zwischenschritt abzuhaken. :?

  5. Dennis Spillmann

    Immer das Gleiche mit den Rockets: der ewige Blick auf Morgen und die angeblich so glorreiche Zukunft von ihnen. Morey hatte immerhin schon 8 Jahre Zeit, einmal 2. Runde ist das Beste was da erreicht wurde. Aber den Darling unter den NBA-Managern misst man wohl an anderen Maßstäben als an dem was er mit seinem Team erreicht hat. Da ist man sogar bereit die kommende Saison einfach als Zwischenschritt abzuhaken. :?

    Ich weiß nicht, ob du dich auf den Pod beziehst oder das allgemein gehalten ist: Im Pod stellen wir klar dar, wie sehr sich Morey verzockt hat. Vor dem Harden-Deal war ich auch immer kritisch, aber da hat Morey entweder Glück gehabt oder auf einen Deal spekuliert. Fakt ist, dass er das doch an das Fundament gekommen ist, um für die nächsten Jahre einen Contender zu bauen. Dieses Jahr hat das nicht geklappt, aber man hat eben auf Jahre (Dank Arizas frontloaded deal) immer nur so 35-37 Mio in Harden/Howard/Ariza investiert. Es fehlt eine gute Offseason, um die Puzzleteile zu finden, um ganz oben anzugreifen.

  6. Hans Reinhard

    Dennis Spillmann, das bezog sich vorhin von mir auf den 1. Kommentar von Poohdini.
    Hätt ich wohl etwas deutlicher hervorheben müssen. Stimme dem was ihr im Pod diskutiert habt weitgehend zu.

    Morey hat zuviel riskiert um eine Houston-Big-Three zu schaffen. Hätten Melo oder Bosh zugesagt hätten die Rox über die Bird-Rights Parsons auch gehalten und wären der große Gewinner. So wie es dann lief haben sie jetzt durch den dafür erforderlichen Ausverkauf ein Rotationproblem im Backcourt und auf der Centerposition und mit Parsons auch ein Stück Zukunft verloren der in genau der Zeit in der die Rockets ein Contender werden wollen beim Texas-Konkurrenten wächst während Ariza in Houston abbaut.

  7. Alexander Aust

    Sehr guter Pod Jungs, stimme da den meisten Aussagen zu. Vor allem Dennis’ kurze Anführung zu Moreys Personalpolitik ist extrem wichtig- zumindest aus meiner Sicht. Leider etwas zu kurz gekommen, deshalb meine Meinung dazu.

    Harden/Howard ist eine sehr vielversprechende Kombination und passt sehr gut zusammen.

    … dass man […] das Team jetzt nicht über Jahre abschreiben sollte, so wie es mancherorts schon gemacht wird^^

    Das mag vllt so stimmen, aber mMn sollte man diesen “Super-GM Morey” endlich mal in Frage stellen. Ich traue ihm überhaupt nicht mehr zu ein Top-Team aufzubauen, welches über Jahre Contender sein kann. Grund sind seine Taten in der jüngeren Vergangenheit. Ich sehe da kein Interesse an einer funktionierenden Mannschaft, sondern nur den unbedingten Willen einen weiteren Star nach Houston zu holen – als ob das das Allheilmittel wäre. Seit dem Ming-McGrady Team is da doch nichts seriöses entstanden.
    Jetzt hatte er im letzten Jahr ein Team zusammen, welches neben zwei absoluten Stars auch sehr viele gute Rollenspieler enthält und reißt es nur wegen einem Bosh/Melo (welches das Team doch gar nicht gebraucht hätte) einfach ab. Und das weil er keinen “Untradebaren Vertrag” von Parsons haben wollte? Warum ist der erste Gedanke bei einem solchen Team Parsons eine “tradebaren” Vertrag zu verschaffen?
    Das verstehe ich einfach nicht.
    Parsons ist umsonst weg und Asik+Lin hat er ja Netto nur für einen zukünftigen Rookie und ne TPE abegeben. Bekommt man dafür zwei so gute Backups auf PG und C?
    Ein weiteres Problem sehe ich beim Playmaking. Irre ich mich da oder sind nach Parsons und Lins Abgang nur noch Harden und ein extrem alter Terry als primäre Ballhandler im Team? An dieser Stelle bezweifle ich auch, dass die Rockets offensiv mit den Mavs mithalten können. Da liegen personell nach dieser Offseason Welten dazwischen.

    Ich hatte bis letztes Jahr das Gefühl, dass die Rockets wieder zu den besten Teams gehören könnten, aber diese Offseason hat mir die Augen geöffnet. In Houston kann mit dieser Politik überhaupt nichts entstehen. Zur nächsten Saison hat man wieder etwas Cap-Space und Morrey wird wahrscheinlich nach nem Rondo aus sein, für den er dann in einem S&T die TPE+Ariza+Jones nach Boston schickt – oder sowas ähnliches^^
    Zumindest kann ICH nicht erkennen, dass Morey nun plötzlich darauf aus ist um Harden und D12 aufzubauen.

    So wie es dann lief haben sie jetzt durch den dafür erforderlichen Ausverkauf ein Rotationproblem im Backcourt und auf der Centerposition und mit Parsons auch ein Stück Zukunft verloren

    This.

  8. Dennis Spillmann

    Ich verstehe die Aussagen. Man hatte ein gutes Team zusammen, aber Morey will halt wirklich (alles!) gewinnen. Wir haben ihn im Pod ja kritisiert, aber ich sagte auch, dass es richtig war, auf Melo/Bosh zu gehen. Das Team hätte es in diesem Westen wahrscheinlich nicht in dei Finals geschafft, dafür war vor allem die Howard/Asik-Kombo einfach nicht kompatibel genug.
    Er hat gepokert, er hat sich verzockt. Daran gibt es nichts zu rütteln. Das Team ist aber auch zukünftig eben ordentlich, weil sehr flexibel aufgestellt. Morey lauert eben auf den nächsten Harden oder Howard. Das kann man ihm in diesem Westen nicht vorwerfen.
    Dass er Parsons nicht gematched hat, finde ich bei diesem Vertrag auch nicht unbedingt falsch. Arizas Vertrag ist eben nur halb so dotiert, frontloaded und qualitativ vielleicht nur ein kleines Downgrade. Die Entscheidung habe ich verstanden.

  9. Poohdini

    “Er hat gepokert, er hat sich verzockt. Daran gibt es nichts zu rütteln. Das Team ist aber auch zukünftig eben ordentlich, weil sehr flexibel aufgestellt.”

    Sehe ich ebenso. Man kann nicht immer gewinnen, in diesem Fall ist er nicht an die gewünschten Spieler ran gekommen, dennoch war der Versuch an sich richtig.
    Zweitens ist die Flexibilität nicht zu unterschätzen. Mit dem Kern aus Harden/Howard geht es in Zukunft nur noch darum, die richtigen Rollenspieler zu finden. Aber einen wie Parsons überzubezahlen, war in dem Fall richtig.

  10. Hans Reinhard

    Parsons hätte Morey in dieser Saison auch für 2 Millionen haben können; für Lin und Asik hätte er im Februar genug gute Spieler mit auslaufenden Verträgen bekommen. Dieser total überhastete Verkauf der Beiden wirkt auf mich wie die Histerie einer Hausfrau die ihren halben Haushalt verramscht um die Kohle für ‘nen Nerz freizuschaufeln und dann frustriert feststellen mußte daß sie doch nicht ganz gereicht hat. :P


Melde dich an, um einen Kommentar zu schreiben