NBA, Sacramento Kings

Opportunitätskosten

Der Move von Isaiah Thomas zu Darren Collison ist kein einfaches Downgrade

Den Sacramento Kings mangelt es im Kader an Talent und der richtigen Mischung an Spielern, die als Basketballeinheit Sinn ergeben. Seit Jahren dümpeln die Kalifornier im Keller der Western Conference umher und hoffen einerseits, dass DeMarcus Cousins sein Potential als ein vielseitiger Top-Spieler erfüllt; andererseits arbeitet man angeblich darauf hin, die richtige Formel zu finden, um möglichst bald im Playoffrennen der Western Conference anzugreifen.

Ein Königreich für einen Ballhandler

Die Draft- sowie Free-Agency-Chronik seit der Ernennung Cousins’ zum Franchise Player ist nicht rosig. 2011 zog man an siebter Stelle Bismack Biyombo, den man nach Charlotte für John Salmons und die Rechte an Jimmer Fredette tradete. Salmons machte in Sacramento vor allem als schlechter Vertrag von sich Reden und Fredette wurde nur wenige Jahre später aus seinem Vertrag gekauft.
Das Jahr darauf zog man mit dem fünften Pick Thomas Robinson, der noch kürzer in Sactown verweilte und in einem bizarren letzten Move der Maloof Brüder gegen Patrick Patterson, Cole Aldrich und Toney Douglas eingetauscht wurde … die ebenfalls nur kurz in Sacramento verweilten. Pat Pat ging mit John Salmons und Greivis Vasquez für Rudy Gay nach Toronto, Aldrich & Douglas verweilten bis zum Ende der Saison, bevor ihre Verträge ausliefen. Den defensivorientierten Veteranen Luc Mbah A Moute nutze man als Tradechip, um mit dem enttäuschenden ehemaligen #2-Pick, Derrick Williams, sein Glück zu versuchen.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass eine Menge Assets rasch veräußert wurden und man sich am Schluss nicht verbesserte, dafür eher talentarmer, teurer und von den Skillsets weniger synergetisch wurde.

Da ist es witzig, dass man den besten Pick seit DeMarcus Cousins mit dem 60., also dem letzten einer Draft, tätigte. 2011 wählte man Point Guard Isaiah Thomas, dem kaum einer eine erfolgreiche NBA-Karriere zutraute. Mit einer Körpergröße deutlich unter 1,80 Meter machte Thomas sich am College als Scorer einen Namen – ein Skill, der sich für die meisten Spieler nur schwer in die NBA transferieren lässt. Thomas entpuppte sich als Jackpot. Ein NBA-Spieler, mit dem man am dunklen Ende der Draft nicht rechnen darf und der einem Team, arm an Ballhandlingoptionen und  Basketball-IQ, wie gerufen kam. Thomas bestritt bereits das halbe Rookiejahr als Starter, einer Rolle, in der er sich bei den Kings etablierte. Die Kings gewannen während dieser Zeit kaum Spiele, doch Thomas zeigte individuell konstant gute Leistungen und war einer der sehr wenigen offensiven Faktoren Sacramentos, welche die Purpurnen in der einen oder anderen Nacht zu einem zähen Gegner machten.

Thomas, Collison, Meeks & Gordon

Isaiah Thomas’ Rookiedeal, bei dem er keine 500.000 Dollar im Jahr verdiente lief zum Juli aus und seit einigen Tagen wissen wir, dass er in Zukunft für die Phoenix Suns auflaufen wird. Gemessen am steigenden Cap und Deals für ähnliche Spieler seiner Position sind die 7.000.000 Dollar, die er jährlich kassiert, läppisch. Dieses Geld war Thomas den Sacramento Kings nicht wert, sodass Sie, nachdem die Suns verlauten ließen, mit Thomas einig zu sein, einen Sign-&-Trade einfädelten – ähnlich, wie es die Utah Jazz auch für Gordon Hayward hätten fordern können, hätten sie ihn nicht unbedingt halten wollen.

Einige Gründe machen Sacramentos widerstandsloses Aufgeben ihres kurzzeitigen Spielmachers zugunsten eines Downgrades mit Darren Collison verständnislos. Zunächst sei gesagt, dass Isaiah Thomas bei weitem kein perfekter Starter-Typ für sehr hohe Minuten ist, alleine schon wegen seiner Größe, die ihn defensiv zu einer Labilität macht. Dieses Geld ist Thomas dennoch locker wert, da er trotz Größennachteils bewiesen hat, sich offensiv überstrecken zu können und effizient zu bleiben. Eine Auswahl von Verträgen für Point und Off-Guards dieser Offseason, die in der gleichen Preisspanne pro Jahr liegen:

Isaiah Thomas:4 Jahre bei 27 Millionen – ~6.7 Mlllionen pro Jahr
Darren Collison:3 Jahre bei 16 Millionen – ~5.3 Millionen pro Jahr
Jodie Meeks:3 Jahre  bei 19 Millionen – ~6.3 Millionen pro Jahr
Ben Gordon: 2 Jahre bei   9 Milllionen – ~4.5 Millionen pro Jahr

Die Verträge sind aufgrund der unterschiedlichen Vertragslängen nicht wirklich zu vergleichen. Ein Overpay schmerzt weniger, wenn die Vertragsdauer kurz ist, siehe Gordon. Genauso kann ein Schnäppchen durch eine lange Laufzeit noch schöner sein. Laut Mark Deeks von shamsoprts.com ist Thomas Vertrag so strukturiert, dass sein  Gehalt jährlich je um knapp 4%-5% sinkt. Verdient er im ersten Jahr noch 7,23 Millionen Dollar, sind es im vierten nur 6,26 Millionen Dollar. Bei steigendem Cap macht das seinen Vertrag noch wertvoller und er sollte von den Free Agency-Verpflichtungen mit die wenigsten Probleme haben, seine Bezüge sportlich zu rechtfertigen.

Nun zum sportlichen Aspekt. Schauen wir, wie diese Spieler sich die letzten vier Jahre getan haben. Zunächst  im Scoring:

thomast

Thomas hat in Sachen Effizienz übergreifend mit die besten Werte und war neben der hohen Rate und dem hochprozentigen Vollenden von Würfen innerhalb des Perimeters dazu ein sicherer Volumenschütze von außen. Seine Werte setzen sich jedoch ab, nimmt man die Anzahl der assistierten Würfe in Betracht. Nur Darren Collison kommt bei ähnlich wenig “Hilfe” auf ähnlich hohe Effizienz, wobei auch bei ihm zumindest die Dreier die letzten beiden Jahre weitaus höher assistiert waren.

Ein Blick auf die StatVu-Werte 2013 von Thomas, Collison und Meeks zeigen, wie sie die Rolle des Guards ausfüllen. Nehmt euch ruhig eine Minute, um die Zahlen zu einem Bild formen zu lassen:

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Zum Vergößern klicken.

Zusammenfassend:

Touches & Ballbesitz: Thomas hatte mit Abstand die höchste Usage. Dieser ausschließlich und Collison teils waren Lead Guards. Meeks spielte off-the-ball. Meeks USG% ist genauso hoch wie Collisons, jedoch war ein deutlich höherer Anteil seiner 2-Punkte-Würfe assistiert und er bekam den Ball hauptsächlich im Spot-Up, was seiner Punkte-pro-Touch-Wertung half. Collison und Thomas waren in ihren Rollen auch effizient, wobei Thomas mit der höheren PPT-Wertung bei höherer Usage und weniger assistierten Würfen herausragt.

Passing: Gleiches Bild. Als Lead-Guards waren Collison und vor allem Thomas für viele kreierte Punkte verantwortlich. Mit einer höheren Anzahl an Pässen pro Spiel kam Thomas auch auf eine höhere Assistrate pro Pass.

Drives: Hier trennt sich das Bild etwas. Obwohl Collison ein Lead-Guard ähnlich wie Thomas war, setzte er ähnlich oft zum Drive pro Ballbesitz an wie Meeks. Bei Ballbesitz zog Thomas fast doppelt so häufig in den Drive und war ähnlich effizient.

Catch-&-Shoot & Pull-ups:  Alle drei waren starke Catch-&-Shoot Werfer von Außen. Meeks ragte an Versuchen heraus. Im Pull-Up war dieser schwach, aber auch klug genug, wenige dieser Würfe zu nehmen. Collison nahm ohne großen Erfolg einige Pull-Up-Zweier. Thomas nahm als High-Usage-Lead-Guard viele Pull-Up innerhalb der Dreierlinie sowie von außen. Zumindest sehen seine Resultate bei den Pull-Up-Zweiern gerade noch passabel aus. 

Kurzum und nochmal wiederholt: Thomas war nicht weniger effizient als Meeks und Collison, konnte sich dazu noch mit Erfolg als High-Usage-Lead-Guard überdehnen. 

Ein letzter Blick auf erweiterte Metriken, bevor wir zum eigentlichen Thema zurückkehren:

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Man mag Statistiken wie ORtg, Win Shares und RPM trauen oder nicht, doch zumindest bescheinigen die beiden offensiven Box-Score- sowie die offensiv-defensive Play-by-Play-Metrik, dass Isaiah Thomas in seiner größeren, vielseitigeren Rolle nicht weniger effizient oder effektiv war. Glaubt man RPM, ist Thomas zwar eine deutliche Labilität defensiv, jedoch nicht weniger als Meeks und Collison. Dafür ist sein offensiver Impact größer.

Opportunitätskosten

Selbst wenn man Thomas gegenüber skeptisch ist, was man sein darf, und nicht glaubt, dass sein Impact wirklich so groß ist wie die Zahlen beschreiben oder er – wie einige sagen – von der Produktion gar einem gewissen #1-Pick ebenbürtig ist: Was bleibt, ist, dass Thomas bei ~7 Millionen Dollar im Jahr über einen längeren Zeitraum bei einem Salary Cap, der wahrscheinlich früher als später steigt, eher günstig ist.

Aus Kings-Sicht könnte man sagen: “Gut. Thomas hat in prominenter Rolle gezeigt, dass er abliefern kann. Vielleicht ist die Rolle zu groß für ihn und er ist ein Karriere-Bankspieler ähnlich wie Collison, wenn auch besser. Letztendlich ist es über eine kürzere Laufzeit ein Downgrade, der etwas weniger kostet.” Hier kommen jedoch Opportunitätskosten ins Spiel – gerade für eine Mannschaft wie Sacramento. Was sind Opportunitätskosten? 

Opportunitätskosten (selten auch als Alternativkosten, Verzichtskosten oder Schattenpreis bezeichnet) sind entgangene Erlöse (allgemeiner: entgangener Nutzen), die dadurch entstehen, dass vorhandene Möglichkeiten (Opportunitäten) zur Nutzung von Ressourcen nicht wahrgenommen werden.

Umgangssprachlich kann man auch von Kosten der Reue oder Kosten entgangener Gewinne sprechen. Opportunitätskosten sind somit keine Kosten im Sinne der Kosten- und Leistungsrechnung, sondern ein ökonomisches Konzept zur Quantifizierung entgangener Alternativen.

Sacramento verspielt sich durch ein Nicht-Matchen des Vertrags Möglichkeiten, selbst wenn Sie spielerisch nicht an Thomas hängen. Die Kings verpulvern ein weiteres Asset, wahrscheinlich das beste, das sie seit vielen Jahren hatten und einen mehr als angemessenen Vertrag in dieser Offseason bekam. Dafür bekommen sie nur minimalen Gegenwert, der weder kurz- noch langfristig sportliche Besserung oder eine Wertsteigerung verspricht. Ein verblüffender Move für eine Mannschaft, die sowieso schon arm an positiven Anlagegütern ist und in den letzten Jahren nicht wettbewerbsfähig war.

Interessant ist, dass ausgerechnet die Phoenix Suns sich Thomas geschnappt haben. Eine Mannschaft, die mit Goran Dragic, Eric Bledsoe und Gerald Green bereits sehr prominent auf den Guard-Positionen besetzt sind und mit Archie Goodwin und Tyler Ennis junge Talente besitzen, die auch irgendwo Spielzeit brauchen. In 2-3 Jahren sollte Bogdan Bogdanovic dazustoßen. Wieso also Thomas dazuholen? Phoenix ist in einer interessanten Situation, vor allem nachdem mit Channing Frye ein wichtiger Faktor für den letztjährigen Erfolg Arizona verlässt. Phoenix steckt irgendwo zwischen Rebuild und potentiellem Playoffkandidaten, für das Thomas wahrscheinlich als garantiertes Asset zu verlockend ist, um auf ihn bei diesem Vertrag zu verzichten. Er macht spielerisch auch neben Bledsoe und Dragic Sinn, da er künftig die Irving-Vergleiche meiden kann und als Co-Kreativer in einer kleineren Rolle aufblühen kann. Sollte Phoenix einen größeren Trade für einen Superstar im Sinn haben, stößt Thomas als weiteres Stück zum Haufen der interessanten Assets, welches Phoenix bieten kann.

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17 comments

  1. Alexander Aust

    Sehr guter Text, Artur!

    Die Kings sind echt dämlich. Kann deinem Text nur zustimmen, es gäbe so viele Gründe diesen Spieler zu halten. Kann absolut nicht nachvollziehen was sich das Management dabei gedacht hat…
    Für die Suns zu diesem Preis ein absoluter Steal. Ob als Spieler oder wie du schon sagst “Asset”. Hätten die Pacers Capspace, hätten die ihm bestimmt auch 12 p.a. gezahlt^^

    Kleiner Kritikpunkt:
    Die “Real-Plus-Minus” Statistik gefällt in diesem Zusammenhang nicht so gut, weil da viel von den Mitspielern abhängt (Hat bei Sacramento überhaupt jemand eine positive +/-?) und Guards defensiv häufig nicht den Einfluss wie Bigs haben. Ich empfinde seine Defense für seine Größe eigentlich als sehr gut.
    Ich weiß diese Stats sagen jetzt nicht besonders viel aus, aber im direkten Vergleich schaut er gegen andere PGs eigentlich sehr ordentlich aus. Zumindest nur nach den FG% des Gegners. Einfach mal wild rausgesucht:
    Lillard, 24/65 FG, 37% (Saison 42,5%)
    Parker, 22/48 FG, 45,8% (50%)
    Wall, 10/25 FG, 40%, (43%)
    Lowry, 9/27 FG, 33,3% (42,3%)
    Curry, 32/63 FG, 50,7% (47%)
    CP3, 20/41 FG, 48,8% (46,7%)
    bb-ref.com

    Auch mySyndergySports zeigt sehr ordentliche defensive Zahlen von ihm.
    P&R Ballhandler:
    110/297 (bei 405 Angriffen), 37% FG zugelassen (Ligaweit Platz 61), 0,73PPP
    Isolation:
    31/95 (126), 32,6% FG (Ligaweit Platz 85), 0,76PPP
    Sport-Up:
    64/186 (202), 34,4% FG (81), 0,89PP

    Diese Stats haben meinen Eindruck auch bestätigt. Er ist im 1:1 sehr aggressiv und macht die fehlende Größe oft durch seinen Einsatz wett.

    Nichtsdestotrotz gehe ich mit dir. Sehr guter Artikelt, hab ich gern gelesen :tup:

  2. Artur Kowis

    |Author

    Hey Chuck,

    zunächst vielen Dank für deinen Kommentar und das Lob! Freut mich, dass du es ähnlich siehst.

    Zu RPM: Du hast recht – RPM sollte man mit Vorsicht genießen, da die Metrik ein wenig eine Black Box ist und man nicht genau weiß, wie die Ergebnisse zu Stande kommen. Sie ist jedoch nicht wirklich mit dem plumpen “+/-” vergleichbar, da sie mittels Regression den Lineup-Faktor stärker herauswäscht.
    Wichtiger ist, dass sie letztendlich ausagt, wie erfolgreich ein Spieler in seiner Rolle agiert hat. Channing Frye hatte zum Beispiel eine sehr hohe offensive RPM-Wertung, was nicht heißt, dass er einer der 10 besten Offensivspieler war, sondern, dass Phoenix die richtigen Teile hatte, um ihn in der Rolle “spacender Big” zum Vorteil zu nutzen.

    Ich denke, dass es bei Thomas defensiv ähnlich sein könnte. Er ist vielleicht im 1-gg-1 besser als man glaubt und hält seine Gegenspieler ganz gut in Schach, fordert jedoch evtl. ungewollt aufgrund seiner Größennachteile overhelp von seinen Mitspielern (die hauptsächlich miese Verteidiger sind, wie du angemerkt hast), wodurch er letztendlich im Teamverbund in Sacramento doch schädlich war. Die Synergy-Werte überraschen mich. Die sehen wirklich sehr gut aus. Mal schauen, wie er sich in seinem neuen Team, das auf dem Perimeter besser verteidigt, macht. Interessant ist auch, dass der RPM-Godfather Jeremias Engelmann letztes Jahr für die Suns gearbeitet hat. Sollte Thomas als kleiner, aber hartnäckiger Verteidiger mehr Hoffnung haben als bisher angenommen, während Collison nun schon bei mehreren Teams keine gute Figur machte, sieht dieser Move der Kings natürlich noch mieser aus.

    Gut, dass du hier RPM ansprichst! Wir sollten recht bald einen Artikel veröffentlichen, der helfen soll, diese Metrik halbwegs zu durchschauen, selbst wenn man so ein Matheversager ist wie ich es bin! :D

  3. Avatar

    SLB

    Sehr informativer Artikel :tup:
    Ich finde die Suns haben da ein echtes Schnäppchen gemacht. Bin als Lakers-Anhänger schon bisschen neidisch. Fände einen Vergleich mit Lin mal ganz spannend. Warum nicht auf Thomas statt Lin fokusiert liebe Herren Kupchak und Buss? Zu mal sich IT2 im Vorfeld der Free Agency als lila-goldener Sympathisant geoutet hatte.

    Anmerkung: In der Tabelle mit “Touches”, “Passing” etc. ist Thomas aus irgendeinem Grund in der zweiten Zeile und Collison in der ersten. Ich habe es erst nach dem Lesen der einzelnen Werte in der Tabelle festgestellt. War zunächst leicht irritiert^^. In allen anderen Tabellen ist die Reihenfolge anders herum.

  4. Alexander Aust

    Zu RPM: Du hast recht – RPM sollte man mit Vorsicht genießen, da die Metrik ein wenig eine Black Box ist und man nicht genau weiß, wie die Ergebnisse zu Stande kommen. Sie ist jedoch nicht wirklich mit dem plumpen “+/-” vergleichbar, da sie mittels Regression den Lineup-Faktor stärker herauswäscht
    […]
    Gut, dass du hier RPM ansprichst! Wir sollten recht bald einen Artikel veröffentlichen, der helfen soll, diese Metrik halbwegs zu durchschauen, selbst wenn man so ein Matheversager ist wie ich es bin!

    Wenn ihr dazu wirklich was rausbringt wäre ich sehr dankbar. Ich finde da irgendwie keine Formel oder Erklärung, die mir die Gewichtung für Einluss des jeweiligen Spieler auf die RPM, oder ähnliches zeigt. Und so ganz blind drauf verlassen, möchte ich mich da auch nicht^^
    Das nach dieser Statistik jetzt ein Rajon Rondo ein DRPM von -1,93 aufweist verwirrt mich beispielsweise total. Beim besten Willen kann ich nicht glauben, dass ein so intelligenter Verteidiger wie er so viel mehr falsch macht als ein Jrue Holiday (2,01) oder ein Pablo Prigioni (0,82). Irgendwo muss doch da verkehrt laufen :D

    Also ich persönlich warte sehr gespannt auf diesen Artikel :mrgreen:

  5. Artur Kowis

    |Author

    @Chuck: ESPN hat bei der Einführung von RPM wirklich keinen besonders guten Job gemacht. Wir können nicht versprechen, alle Fragen und Ungereimtheiten (vor allem zu den defensiven Werten) zu klären, da die Methodik dahinter wirklich kompliziert ist und nicht reines Box-Score-Addieren wie die anderen meisten Metriken. Aber als Einführung/Mini-Guide sollte es hoffentlich erleuchtender sein als die Info, die auf ESPN zu finden ist. Kurz zu Rondo: Man darf nicht vergessen, dass er letztes Jahr von einer schweren Knieverletzung zurückgehert ist. Sein RPM/RAPM-Wert das Jahr davor war jedoch auch bereits nicht besonders stark. Die meisten Jahre davor galt er aber auch laut RPM/RAPM als recht elitärer Verteidiger. Nächstes Jahr sollte der Wert sich wieder stabiliseren.

    @SLB: Danke! Dass die Lakers bei Thomas und auch bei Stephenson nicht angeklopft haben überrascht mich auch. Von Stephenson mag man halten was man will, aber letztendlich ist er wie Thomas Talent, das nicht gerade überteuert über die Ladentheke ging. Ich verstehe, dass die Lakers nach dem Kobe-Vertrag möglichst flexibel bleiben wollen, sich Cap für die Zukunft aufsparen wollen und evtl. erst einen Superstar angeln, aber Thomas/Stephenson wären IMO für die Lakers in deren Lage gute Optionen gewesen.

  6. Avatar

    glover

    Starker Text. :D
    Was machen die Kings? Ihr Handeln in der Offseason wirkt leider wieder planlos.

    Warum wählst du Thomas, Collison, Meeks & Gordon für deinen Spielervergleich? Der Markt für PG müsste anderen Spielregeln folgen als der für SG: Wir sprechen hier über die tiefste und die am schwächsten besetzte Position in der NBA. Hätten Gordon und Meeks auch als PGs gute Verträge bekommen?

    Wie schätzt du Thomas Standing in der NBA ein und warum unterschreibt er in Phoenix? Sein Vertrag ist nicht besonders hoch dotiert und seine Starterrolle verliert er an Bledsoe (wahrscheinlich) und Dragic.
    Wenn Thomas das beste verfügbare Angebot angenommen hat, hatte er in der Free Agency keinen hohen Marktwert.

    Und last but not least. Den Kings müssten die von dir zitierten advanced stats auch vorliegen.
    “Einige Gründe machen Sacramentos widerstandsloses Aufgeben ihres kurzzeitigen Spielmachers zugunsten eines Downgrades mit Darren Collison verständnislos.”
    Wie kommen die Kings zu der Schlußfolgerung, dass Collison – obwohl die Stats eine andere Sprache sprechen- ein Uprade gegenüber Thomas darstellt? Was ist ihr Kalkül?

  7. Artur Kowis

    |Author

    Hey, Glover! Danke für den Kommentar. Du solltest dich auch in unserem Forum blicken lassen.

    Ich bin mir nicht sicher, ob der Markt wirklich so krass auf Positionen zu unterteilen ist. Klar, Bigs kosten für gewöhnlich etwas mehr, aber ob eine wirkliche Grenze zwischen Guard und Off-Guard gezogen werden kann, bezweifle ich eher. Die Vergleichsspieler habe ich als Guards/Off-Guards gewählt, die ungefähr in der gleichen jährl. Preisspanne liegen und Thomas IMO für die jeweiligen Teams ebenfalls Sinn gemacht hätte. Meeks hat soweit ich weiß für LA öfter mal lead-guard gespielt, zumindest mehr als in den Jahren davor. Letztendlich schaue ich persönlich nicht so sehr auf die Positionsbeschreibungen, sondern die Boxen, welche die Spieler abdecken. Sie alle sind Perimeterspieler, die in erster Line für einen Scoring-Punch sorgen sind sowie defensiv eher fragwürdig – recht egal, wen sie verteidigen. Thomas deckt einige Boxen mehr ab und hat sich in einer prominenteren Rolle bewiesen, was ihn eigentlich kostbarer machen sollte. Ich hätte Thomas Meeks/Gordon auch in deren Rollen vorgezogen.
    Thomas mag aufgrund seiner Größe und Qualität ein Sonderfall sein, da wenige Teams zum Einen einen primären Ballhandler benötigen, zum Anderen die Voraussetzungen haben, einen weiteren Ballhandler neben ihn zu stellen, der Nacht für Nacht defensiv daneben passen bzw. diese Kombination etwas fürchten.

    Thomas Wert einzuschätzen finde ich schwer, da ich natürlich nicht weiß, mit wem sein Agent alles gesprochen hat und mich viele dieser neuen Verträge im Hinblick auf den steigenden Cap sowieso noch verwirren. Wie gesagt, ich denke, dass Thomas seine Vertragssumme locker einspielen wird und sein abfallend strukturierter Vertrag über vier Jahre super eintauschbar ist und für Up-and-Coming Teams sowie für Contender Sinn machen wird. Seine Rolle wird in Phoenix eher kleiner werden. Sollte ein Team doch daran interessiert sein, ihn als startenden Guard zu holen, hat er sich in dieser Rolle bereits mit guten individuellen Ergebnissen bewiesen… und sollte gerade dann unterbezahlt sein.

    Zum Marktwert: Deutlich unterbezahlte Spieler sehen wir ja in jeder Free Agency. Für wie viel unterschrieb Paul Millsap noch mal? Mich überrascht eher, dass Thomas nicht (so wie Millsap) auf eine kürzere Vertragsdauer gepocht hat. Genauso glaube ich nicht, dass Jordan Hill einen höheren Marktwert als Isaiah Thomas hat, nur weil er jährlich mehr verdient.

    Was die Kings denken, kann ich nicht sagen. Sie haben neben den StatVu-Ausschnitten ganz sicher einen größeren Pool an Statistiken und Modellen, aus dem sie schöpfen, vor allem wenn man dem Fokus auf Modelle in ihrer Draft-Show glaubt. Collison wurde von ihnen jedoch auch als Move für die Defensive gepriesen, was mich widderum stutzig macht. Dieser Move passt jedoch gut zu den der letzten Jahre. Was war der Plan bei Vasquez, T-Rob, Gay, Jimmer, Carl Landry, Pat Pat, Derrick Williams? Deren Guard-Rotation sieht für mich schon recht mau aus, vor allem wenn man bedenkt wie hoffnungslos lethargisch die weiteren Perimeterspieler wie McLemore agiert haben. Ich hoffe, dass Stauskas Dribble Drives bis zum Umfallen übt.

  8. Jonathan Walker

    Hey, Glover! Danke für den Kommentar. Du solltest dich auch in unserem Forum blicken lassen.

    Finde ich auch! Leute, die fundiert argumentieren können, sind bei uns immer gerne gesehen. :tup:

    Thomas Wert einzuschätzen finde ich schwer, da ich natürlich nicht weiß, mit wem sein Agent alles gesprochen hat und mich viele dieser neuen Verträge im Hinblick auf den steigenden Cap sowieso noch verwirren.

    Ich kann mir übrigens auch gut vorstellen, dass Thomas auf etwas Geld verzichtet haben könnte, welches er vielleicht woanders bekommen hätte. Hornaceks System ist Spieler- und vor allem (Point-)Guard-freundlich. Da dürfte ein nicht zu unterschätzender Anreiz gewesen sein.

    Wie gesagt, ich denke, dass Thomas seine Vertragssumme locker einspielen wird und sein abfallend strukturierter Vertrag über vier Jahre super eintauschbar ist und für Up-and-Coming Teams sowie für Contender Sinn machen wird. Seine Rolle wird in Phoenix eher kleiner werden. Sollte ein Team doch daran interessiert sein, ihn als startenden Guard zu holen, hat er sich in dieser Rolle bereits mit guten individuellen Ergebnissen bewiesen… und sollte gerade dann unterbezahlt sein.

    Sehe ich ganz genau so. Ich denke, solange Bledsoe zurückkehrt und er sowie Dragic fit sind, wird Thomas die wenigsten Minuten der drei sehen. Ich gehe derzeit von etwa 25 MPG aus, während Dragic und Bledsoe 30-35 MPG sehen sollten.

    In kleinerer Rolle und vornehmlich gegen Bankspieler sollte Thomas seinen Output locker halten, wenn nicht gar steigern können.

    Was die Kings denken, kann ich nicht sagen. Sie haben neben den StatVu-Ausschnitten ganz sicher einen größeren Pool an Statistiken und Modellen, aus dem sie schöpfen, vor allem wenn man dem Fokus auf Modelle in ihrer Draft-Show glaubt. Collison wurde von ihnen jedoch auch als Move für die Defensive gepriesen, was mich widderum stutzig macht. Dieser Move passt jedoch gut zu den der letzten Jahre. Was war der Plan bei Vasquez, T-Rob, Gay, Jimmer, Carl Landry, Pat Pat, Derrick Williams? Deren Guard-Rotation sieht für mich schon recht mau aus, vor allem wenn man bedenkt wie hoffnungslos lethargisch die weiteren Perimeterspieler wie McLemore agiert haben. Ich hoffe, dass Stauskas Dribble Drives bis zum Umfallen übt.

    Bei den Kings hatte ich die vergangenen Jahre das Gefühl, dass sie einfach Talent horten, mehr oder weniger unabhängig von der Position der Spieler. Jetzt scheint es so, dass sie eher nach Fits suchen um endlich wieder Richtung Playoffs zu kommen. Vielleicht sehen sie in Collison den besseren Verteidiger und Playmaker gegenüber Thomas und denken so, er sei der bessere Fit. Auch braucht man nicht zwingend drei 20 PPG-Scorer. Beim Draht dürfte Stauskas der beste Fit auf dem Board gewesen sein. Ist nur eine Theorie, die das Vorgehen der Kings erklären könnte… auch wenn Collison sicher nicht die optimale Lösung auf der Eins ist.

  9. Julian Lage

    Übrigens: Witzig, dass Lowe ebenfalls den Begriff “opportunity cost” verwendet, Artur. :mrgreen:

    Ist mir auch gleich aufgefallen :tup:

  10. Artur Kowis

    |Author

    Jau, sehr cool :mrgreen: Auch, dass er ähnliche StatVu-Werte vorweist um zu zeigen, dass Thomas Collison als scorender sowie als spielmachender Point Guard einfach völlig in den Schatten stellt.

    Mich würde noch interessieren, welche Statistken oder Modelle der Kings Collison als guten Verteidiger aussehen lassen… bzw. so gut, dass er als Gesamtpaket Thomas offensiven Impact aussticht. Merkwürdiges Team.

  11. Avatar

    Götzeidank

    Erstmal sehr guter Artikel, der die Situation der Kings gut auf den Punkt bringt! :tup:

    Verstehen muss man die Franchise aber keinesfalls. Collison als Starting PG, na viel Spaß damit. Mir hat das eine halbe Saison lang bei den Mavs gereicht (er wurde dann von Mike James (!) verdrängt). Thomas ist da einfach der bessere Spieler, der sowohl ein besserer Starter als auch Backup ist.

    Mir will das ganze auch nicht schlüssig werden, ich sehe einfach keinen richtigen Plan bei den Kings. Cousins hat Potenzial und gute Ansätze, mehr aber bislang noch nicht (nette Stats, aber die helfen kaum), Gay ist keine erste Option und der Rest ist zumeist unterdurchschnittlich (McLemore, Williams, Evans, Acy, Outlaw). Thompson ist ein ordentlicher Spieler, der einzige gute Rollenspieler (Gay ist auch nicht schlecht, aber seine Rolle zu groß). Dazu mit Stauskas und McCallum ein paar Talente, wo man nicht wissen kann, wo der Weg hinführt. Ebenso wenig wie bei Terry und Landry, die sich von Verletzungen erholen (wobei Terry schon seit seinem Weggang von Dallas abgebaut hat)…

    Kurzum: Es ist kaum brauchbares Material vorhanden. Man kann zwar hoffen, dass Cousins jetzt den Schritt zum Top-Center, Gay zur effektiven 2. Option und Stauskas, McCallum und McLemore zu soliden Rollenspielern wie Thompson machen, aber die Wahrscheinlichkeit dafür ist mMn sehr gering.

    Bei Cousins und McLemore hab ich dabei die meisten Zweifel. Die sind vielleicht auch einfach nicht klar genug im Kopf, um das beste aus sich zu machen. Man hat viel Talent, aber irgendwie nicht die Mittel, es auszunutzen…

  12. Avatar

    glover

    Danke auch an euch für die netten und informativen Anworten. Gerne schaue ich mal in eurem Forum vorbei :)

    “Übrigens: Witzig, dass Lowe ebenfalls den Begriff “opportunity cost” verwendet, Artur.”

    Das stimmt. :) Nur legt Lowe einen anderen Fokus. Er beschreibt das Nicht-Matchen des Offer Sheets von Thomas sowie die fehlende finanzielle Flexibilität in der FA 2013 und 14 als Opportunitätskosten ihrer “Good Guy Bad Contract” -Strategie. Diese verpassten Möglichkeiten muss man bei der Bewertung ihrer Strategie berücksichtigen und nicht nur die vermeintlich niedrigen, direkten Kosten. Die Rechnung, dass man gute Spieler aufgrund ihrer schlechten Verträge/ihres schlechten Standings bekommen hat ohne wertvolle Assets aufzugeben, ist zu simpel.
    Es gibt aber noch ein paar andere interessante Gemeinsamkeiten zwischen beiden Texten: Ich schreibe nur MEEKS ;)

    Insgesamt war der finanzielle Aspekt (Tax !?) bei der Entscheidung der Kings mindestens genauso wichtig wie der sportliche.

    “Ich bin mir nicht sicher, ob der Markt wirklich so krass auf Positionen zu unterteilen ist.”

    Um das wirklich beurteilen zu können, müsste ich die Free Agency noch genauer verfolgen und auch die Entwicklungen der letzten Jahre berücksichtigen. Richtig ist sicherlich, dass die reinen Positionsbeschreibungen noch zu unspezifisch sind und man genauere Anforderungsprofile erstellen müsste. Ich habe mich erstmal an einen basalen ökonomischen Grundsatz gehalten: Angebot und Nachfrage regulieren den Preis. Das geringe Angebot an qualitativen SG fördert erstmal die Bereitschaft, solche Spieler im Zweifelsfall auch überzubezahlen. Du hast Recht, dass man auf diesem Weg nur grobe Tendenzen bestimmen kann und man den Einzelfall jeweils genau analysieren sollte.

  13. Jonathan Walker

    Sehr interessante Punkte, Glover. :tup:

    Ein kleiner Hinweis zum Verfassen von Beiträgen: Wenn du zitieren möchtest, copy&paste die betreffende Passage in dein Schreibfenster und klicke (falls du im Forum antwortest) entweder einfach auf “Quote” in der Arbeitsleiste, oder setze ein (quote)Zitat(/quote) nur mit eckigen Klammern. Letzteres müsste auch bei Verfassen von Kommentaren direkt unter dem Artikel funktionieren.

    Im Forum kannst du auch direkt auf “Zitieren” klicken bzw. das Häkchen im Kasten aktivieren, falls du mehrere Beiträge zitieren möchtest. Dann steht auch direkt der Name des zitierten Nutzers dabei, den man sonst aber auch manuell noch mit (quote=”UserXY”) einfügen kann.

    Das nur am Rande, falls du dich gefragt hattest, wie das “richtig” funktioniert. ;)

  14. Avatar

    glover

    Das nur am Rande, falls du dich gefragt hattest, wie das “richtig” funktioniert. ;)

    Vielen Dank für die Erklärung. :)
    Die Frage hatte ich mir tatsächlich schon gestellt und fortan klappt es auch mit dem richtigen Zitieren.

  15. Matthias Holtermann

    Darauf wie die Kings arbeiten bekommt man übringens im Grantland-Video zum Draft-Crowdsource der Kings einen Einblick. https://www.youtube.com/watch?v=OuwvsZOvcms&list=UUwLr_DYKR8aS0k4r8bB5I5Q (Der youtube-tag scheint hier im Forum nicht zu funktionieren?)

    Wenn man sich das anschaut, könnte man glatt glauben die haben keine eigenen Statistik-Experten, wenn sie so einen Crowdsource machen, wo die Fans erst solche statistischen Analyse einbringen müssen.

    Das man dann meint, dass Thomas gegenüber Collison kein Verlust sei, bestätigt dann wohl noch diesen Eindruck.

    Das der finanzielle Aspekt ein Argument bei der Entscheidung ist, verstehe ich nicht wirklich solange man z.B. einen Jason Terry noch auf der Payroll hat, den man als auslaufenden Vertrag eig. gut dumpen könnte.

  16. Artur Kowis

    |Author

    Hi Alley. Auch von mir zunächst Willkommen bei uns :D
    Die Crowdsourcing-Story fand ich insofern witzig, dass sie all diese verrückten Modelle, Charts und PPP-Präsentationen der zig Bewerber zeigen und ich am Ende den Eindruck hatte, dass Stauskas zu 80% eine Entscheidung des Besitzers war. :D

    Den finanziellen Aspekt, den glover angesprochen hat, habe ich zunächst auch eher vernachläßigt. Wie du sagst, hätte man soweit ich weiß eine eventuelle Tax durch einige Moves im Nachhinein umgehen können bzw. nicht gleich bei Collison zuschlagen müssen. Wie Lowe und glover anmerken, haben sich die Kings jedoch durch diese überteuerten Easy-Get-Spieler (wie Terry eben) quasi einen hauseigene “Assett-Abfluß” gebaut. Auslaufende Salary Dumps sind zwar möglich und es sollte einige Teams geben, die versessen sind, solche Verträge aufzunehmen….aber nicht kostenlos. Die Kings müssten demnach mit den Verträgen weitere Assetts aufgeben, um Thomas zu halten und nicht in die Tax zu kommen, wozu sie vielleicht nicht bereit waren. So oder so hätten sie Assetts also abschmeißen müssen. Wie erwähnt halte ich Thomas bei 7 Mio. und steigendem Cap für das beste Anlagegut, welches die Kings außer Cousins hatten, weswegen auch mich der finanzielle Aspekt nicht so völlig überzeugt.


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