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Go-to-Guys Wired #12

Go-to-Guys Wired beschäftigt sich in der zwölften Ausgabe mit dem Basketball in der NBA. Malte Arndt und Dennis Spillmann schauen auf die vielleicht kniffligste Frage im Westen: Welche Teams landen auf den Plätzen 7 und 8? Zur Auswahl stehen laut den beiden Redakteuren: Die Utah Jazz, die Dallas Mavericks, die Minnesota Timberwolves, die Golden State Warriors und die Phoenix Suns.

Go-to-Guys Wired beschäftigt sich in der zwölften Ausgabe mit dem Basketball in der NBA. Malte Arndt und Dennis Spillmann schauen auf die vielleicht kniffligste Frage im Westen: Welche Teams landen auf den Plätzen 7 und 8?

Zur Auswahl stehen laut den beiden Redakteuren:

  • Die Utah Jazz,
  • die Dallas Mavericks,
  • die Minnesota Timberwolves,
  • die Golden State Warriors und
  • die Phoenix Suns.

“Go-to-Guys Wired – Hör das Spiel” ist der Basketballpodcast der Webseite Go-to-Guys.de. Die Redakteure nehmen zu aktuellen und zeitlosen Themen der NBA und NCAA Stellung und analysieren Entwicklungen auf und neben dem Parkett, das die Welt bedeutet.

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3 comments

  1. Smido83

    Sehr interessanter Podcast. Zu dem ich aber nochmal ein paar Worte sagen möchte.

    Zu Platz 7 natürlich nicht. Utah ist in Top Besetzung, eingespielt und sollte nach momentanen Stand Platz 7 sicher haben. Da muss schon einiges schief gehen, damit sie unter diesen Voraussetzungen nicht in die PO einziehen.

    Aber vor allem zu Dallas wollt ich noch ein paar Worte sagen, was wohl kaum jemanden überraschen sollte. :) Zuerst mal gehe ich in sofern mit euch konform, dass Dallas und Minnesota den 8. Platz unter sich ausmachen sollten. Es sei denn, dass Golden State ohne Verletzungen durch die Saison kommt. Aber wer glaubt denn da schon dran? Nun möchte ich aber nochmals 2 Punkte anbringen, welche in eurem Podcast überhaupt nicht, bzw. nur im Ansatz erwähnt wurden.

    1. Dallas hat noch einen weiteren Rotationsspieler, welcher vornehmlich defensiv auf den Forward Positionen eine Rolle spielen wird. Jae Crowder. Eigentlich undersized, aber so flink auf den Beinen, körperlich so stark und noch wichtiger mit schnellen Händen, dass er in der Rotation eine echte Rolle finden sollte. Ob er in der Pre Season vornehmlich auf der 4 (gegen die Suns/Morris), oder auf der 3 (gegen die Hornets/Aminu/Thomas) gespielt hat. Defensiv konnte er gegen eigentlich jeden Gegenspieler überzeugen. Vor allem zu Beginn der Saison, wenn Dirk noch fehlt und Marion öfters auf der 4 aushelfen muss, sollte er eine wichtige Rolle von der Bank einnehmen. Wenn er jetzt offensiv noch konstant seine offenen Würfe trifft, dann wird er auch später in der Saison noch auf seine Minuten kommen.

    2. Dallas hat eines der leichtesten Startprogramme der gesamten Liga. Ok, zu Beginn gegen LA wird es aller Voraussicht nach ne Niederlage geben. Aber dann spielt man in den ersten 12 Spielen unter anderem gegen Charlotte (2 mal), gegen Cleveland, gegen Toronto, gegen Portland und gegen Washington. Des weiteren eben auch noch gegen Minnesota ohne Love sowie gegen den zweiten Konkurrenten um Platz 8, Golden State. Beide Spiele haben sie übrigens zu Hause. Alle diese Teams könnten eigentlich auch ohne Dirk zu schlagen sein. Daher sehe ich die Chancen von Dallas deutlich besser den Saisonbeginn ohne ihren Star gut zu überstehen als z.B. bei Minnesota. Kann mir durchaus vorstellen, dass die Bilanz 50/50 betragen könnte wenn Dirk dann hoffentlich Ende November zurück kommt. Vorausgesetzt, Kaman fällt nich auch noch aus. Er ist momentan ja auch schon wieder angeschlagen. :?

    Hierzu noch mal ein Ausschnitt aus einem ESPN Artikel zu diesem Thema:

    Eight of their first 12 opponents were lottery teams last season. Their strength of schedule through Thanksgiving is the softest in the league, based on opponents’ win percentage last season (.403), according to numbers crunched by Twitter’s invaluable @mavstats.

    Minnesota ist natürlich für sich betrachtet ein richtig gutes Team, WENN alle Spieler fit wären. Aber wie lange braucht Love um in seinen Rythmus zu kommen? Wann ist Rubio wieder bei 100%? Halten die Knie von Roy wirklich die gesamte Saison durch? Also auch wenns sehr sehr eng wird, ich sehe Dallas im Rennen um Platz 8 ganz leicht vorne.

  2. Julian Lage

    Schöner Podcast, auch wenn die Mavs-Thesen ziemlich hart klingen, würde bei fast allem zustimmen.

    Bei Dallas hatte ich im Juli eigentlich ein ganz gutes Gefühl, aber in der Preseason jagt mehr oder weniger ein Lowlight das nächste. Eigentlich alle Spieler gehen mit einem recht großen Fragezeichen in die Saison, es gibt genau einen Spieler im Kader, bei dem ich mir relativ sicher bezüglich der kommenden Leistungen bin: Shawn Marion wird vermutlich wie letztes Jahr minus etwas Athletik plus ein Jahr mehr Erfahrung und ohne Lockout mehr Pausen sein. Alle anderen entweder alternd und verletzt/verletzungsanfähig (Nowitzki, Kaman, Brand, Carter) oder jung und unbewiesen (Collison, Mayo, Beaubois, Wright). Dazu noch ein paar Rollenspieler/Rookies, die nicht über Wohl und Wehe der Saison entscheiden (Jones*2, James, Cunningham), wenn höchstens im negativen Sinn (West). Bleibt nur Crowder als Hoffnungsschimmer, aber mehr als einen soliden Bankspieler sollte man denke ich Stand jetzt nicht erhoffen. Wenn Nowitzki schnell zurück kommt und es sonst noch einigermaßen klickt, ist noch Platz 7-8 drin, aber das sind schon viele wenns… Ich finde auch nicht wirklich ein Argument, wieso die Mavs auf 8 sein sollten ;)

    Was mich etwas wundert ist wie viel besser ihr Utah als GSW seht. Letztes Jahr sind die Jazz doch auch mehr oder weniger in die POs gestolpert, weil sich sonst auch kein Team aufgedrängt hat, und die Warriors haben seit/mit dem Ellis-Bogut-Trade getankt. Richtig verstärkt würde ich Utah jetzt nicht sehen, keiner der beiden Williams’ ist mehr als ein unauffälliger Starter, und die PF und C bleiben überlaufen. Golden State hat sich dagegen in der Tiefe klar verbessert, und noch sind Bogut und Curry nicht dauerhaft verletzt. Wenn alle fit sind, wirkt GSW auf mich auf jeden Fall sehr stimmig zusammengestellt und mit viel Luft nach oben.
    Was aber meiner Meinung nach ganz klar gegen die Jazz spricht ist die kommende Vertragssituation. Wollen sie, nur um einem Kantersieg der Lakers oder Thunder beiwohnen zu dürfen, wirklich riskieren, ohne klaren Plan mit den auslaufenden Verträgen von Jefferson und Millsap in die Offseason zu gehen? Ich halte einen Trade zur Deadline da für nicht unwahrscheinlich, und der würde die Playoffchancen vermutlich stark reduzieren.

  3. Malte Arndt

    Das ist eben die Frage, ob so ein Trade die Playoffchancen klar reduzieren würde. Immerhin sind weder Millsap noch Jefferson die Superstars, die sich locker ihr Team aussuchen können – entsprechend hat die aufnehmende Franchise da gute Aussichten, ihren Neuankömmling langfristig zu binden und entsprechend höher ist auch der Gegenwert, den man abgibt bzw. abzugeben bereit ist. Zudem wird man einen der beiden vermutlich halten können, weshalb man immer noch eine Rotation von Jefferson oder Millsap/Favors/Kanter hätte, was auf diesen Positionen und bei dem Talent aller Akteure völlig ausreichend ist. Darüber hinaus sehe ich (bzw. sehen wir, Dennis hat mir da ja zugestimmt) den Vorteil, dass die Jazz eingespielt sind, sie ihre Stärken im Frontcourt durch die Verpflichtung von Shootern entsprechend betonen etc.. Man darf schließlich nicht vergessen, dass einige Spieler der Jazz auch noch einen Entwicklungsschritt nach vorne machen sollten. Gordon Hayward hat da angedeutet, dass er nochmal eine Schippe drauf legen kann, Favors und Kanter haben im Verlauf der letzten Saison deutlich zugelegt und werden das aller Voraussicht nach auch weiterhin tun. Das sind alles Argumente, die in meinen Augen für die Jazz als einen relativ sicheren Teilnehmer an den Playoffs sprechen.

    Golden State hat, da stimme ich ein, auf dem Papier das stimmigste Team und ist auch vom Talentlevel her ganz, ganz stark einzuschätzen. Ab einem gewissen Punkt muss man aber miteinbeziehen, dass sich gewisse Spieler eben für eine bestimmte Zeit der Saison verletzt abmelden – Curry und Bogut haben diesen Punkt meiner Meinung nach erreicht. Gerade Bogut ist aber zentraler Bestandteil des Teamkonzepts, was hier eine Prognose pro Playoffs so unglaublich schwer macht. Ich drücke die Daumen, dass Golden State von Verletzungen verschont bleibt, aber wie hoch sind wohl die Chancen dafür?

    Am Ende noch mal zu den Mavericks: Der Schedule ist in der Tat sehr einfach zu Saisonbeginn, auch wenn man das alles nicht für bare Münze nehmen muss, was die Bilanzen des letzten Jahres angeht. Toronto, Washington (wenn Wall dabei ist), Philadelphia und Golden State sind da deutlich höher einzuschätzen, als es die Bilanzen der letzten Saison aussagen. Trotzdem ist der Spielplan natürlich relativ dankbar, wenn man an die ganzen Umstände denkt. Das ändert aber nichts daran, dass man Probleme haben wird. Stand heute ist Dirk Nowitzki der einzige Spieler im Kader, der auf All Star-Niveau agiert. Ohne ihn wird da offensiv extrem wenig laufen und das wird meiner Meinung nach auch das Hauptproblem. Defensiv wäre man mit Brand und Marion ohnehin gut aufgestellt, weshalb ich jetzt mal nicht davon ausgehe, dass Jae Crowder da viel Impact haben wird. Den hätte er nur, wenn Carlisle ganz klein spielen will (mit Brand auf Center und Marion/Crowder als Forwards). Wird aber nicht passieren, da man sich so mehrere Mismatches kreiert. Dallas muss hoffen, dass sie mit einer sehr straffen Rotation, begrenztem Talent und vielen Setplays bis zu Nowitzkis Verletzung einigermaßen im Rennen bleiben. Das kann gelingen, aber wenn ich mir die Starting Five ohne Nowitzki ansehe – das ist, um mal einen Vergleich zu bemühen, auf dem Niveau der Washington Wizards. Was mich wieder dazu bringt, dass ich es noch nicht einmal als gegeben ansehe, dass Dallas den Saisonstart tatsächlich einigermaßen respektabel über die Bühne kriegen wird…


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