Draft, Draftprofile 2012

Tyler Zeller

Datenblatt

Name: Tyler Zeller

Position: Center

[xrr rating=2/4] (Starter)

College: University of North Carolina

College-Erfahrung: Senior

Während in diesem Jahr hörte man den Namen Zeller recht oft in den amerikamischen Sportmedien. Von den NBA Scouts viel beobachtet wurde der jungen Cody Zeller, welcher mit seiner sehr überzeugenden Freshmansaison die Traditionsuniversität Indiana aus dem Dornröschenschlaf holte und für die nächstjährige Draft schon als ziemlich sicherer Top 5 Pick gilt. Der ältere Zeller-Bruder, Tyler, wurde von den Beobachtern der Profiteams oft vergessen, da er in North Carolina nur einer von vielen guten Spielern war und nicht herausstand. Dennoch erhielt Tyler Zeller den ACC Player of the Year Award, vor Harrison Barnes, Kendall Marshall und John Henson.

Skills

Auch wenn es die Measurements noch beweisen müssen, Zeller gilt als legitimer Sevenfooter. Und sollte sich diese Größe als wahr herausstellen, ist es umso erstaunlicher, was er auf dem Feld leisten kann. Im Fastbreak ist der 110kg schwere Senior Big Man eine der gefährlichsten, großen Optionen des Landes. Kein vergleichbarer Collegecenter bewegt sich mit seiner Geschwindigkeit von der einen Seite der Feldes zur anderen, und ist wirklich in der Lage, jeden Schnellangriff mitzulaufen. Seine guten Hände, Beweglichkeit und Mobilität machen ihn zu einer lohnenden Anspielstation in solchen Situation.

Aber auch im regulären Halbfeldangriff ist Zeller mehr als zu gebrauchen. Hier hat er sich in seinen vier Jahren am College einen hochprozentig fallenden Hakenwurf antrainiert. Auch einige Konterbewegungen dazu nennt er sein Eigen. Er besitzt gute Fußarbeit, einen netten Touch und ist so eine recht verlässliche Scoringoption im Lowpost. Selbst der Mitteldistanzwurf sieht recht ordentlich aus. Ihn an die Linie zu schicken, bestraft der Big Man mit einer Freiwurfquote von 80%. Kluge Doubleteams können ihn allerdings stoppen, da er Probleme hat, Pässe zu freiwerdenden Schützen zu spielen.

Im Rebounding hat Zeller in seiner Seniorsaison den größten Sprung gemacht. Ohne mehr Spielzeit zu erhalten, verbesserte er sich um fast 2,5 Boards auf 9,6 im Schnitt. Am College zählte er so vor allem am offensiven Brett zur Elite der Rebounder. Defensiv ist er Durchschnitt. Er ist nicht für spektakuläre Blocks von der Weakside bekannt, aber weiß sich durchaus zu positionieren und Offensivfouls anzunehmen.

Für die NBA muss Zeller, ähnlich wie sein Teamkollege John Henson, den Kraftraum aufsuchen. Er hat zwar schon mehr auf den Rippen als Henson, aber muss gerade als potentieller Center noch einiges an Masse zulegen, um unter den Körben bestehen zu können. Außerdem ist fraglich, ob er ohne große Sprungkraft und überbordende Athletik zu einem wirklich ernstzunehmenden Profi reifen kann.

Charakter

Zeller sollte auch ein Musterprofi werden. Auf dem Feld überzeugt er mit Einsatz und Energie. Abseits des Feldes investiert er einiges an Arbeit und konnte sich in jedem Sommer klar verbessern.

Draftaussichten

Es wurden schon einige Sevenfooter hoch gedraftet, die weniger talentiert als Zeller waren. Er sollte mit seiner Kombination aus Rebounding, Mobilität und auch Größe sicher Manager davon überzeugen, dass er ein toller Rollenspieler wird. Mit seinen Verbesserungen könnte er sich unter die zwölf besten Prospects dieser Draft gespielt haben. Als höherer Pick zu enden, verhindert das wenige Upside des 22-Jährigen.

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