Draftprofile 2011

Marcus Morris

Datenblatt

Name: Marcus Morris

Position: Power Forward

[xrr rating=1/4] (Rollenspieler)

College: University of Kansas

College Erfahrung: Junior

Trotz des enttäuschenden Ausscheidens im Final Four beherrschten die Kansas Jayhawks weite Teile der College Saison. Vorneweg spielte Marcus Morris seinen besten Basketball und führte sein Team mit durchschnittlich 17,8 Punkten und 7,6 Rebounds an.

Skills

Auf dem College dominierte Morris in der Offensive durch sein vielfältiges Scoring Game. Besonders effektiv war dabei sein gut geschultes Post Game, bei dem er nach einer Serie von Bewegungen mit einem Hook Shot abschließen konnte. Ebenso konnte er von seiner Schnelligkeit und Härte profitieren, die es ihm ermöglichte, in aussichtsreiche Wurfposition zu gelangen. Diesen Teil seines Offensivspiels wird er jedoch in der NBA kaum abrufen können, denn das Problem, das am College noch zu nicht zum Tragen kam, sind Morris’ physischen Nachteile. Er ist mit 6’9” undersized, hat kurze Arme und ist kein außerordentlicher Athlet. Zwar ist der Power Forward recht robust und weiß seinen Körper einzusetzen, allerdings wird auch das nicht über fehlende Zentimeter hinwegtäuschen können. Deshalb war es wichtig, dass Morris sein Face Up Game ausgebaut hat. Da er mittlerweile in der Lage ist, Würfe bis zur College Dreipunktelinie gut zu treffen, muss der Verteidiger wachsam bleiben, darf jedoch auch nicht den Drive von Marcus unterschätzen. Dieser ist überlegt, wird jedoch mit vollem Körpereinsatz ausgeführt. Des Weiteren besitzt Morris ein gutes Spielverständnis, macht wenig Fehler und harmonierte hervorragend mit seinem Zwillingsbruder im Frontcourt, das er aber erstmal mit einem anderen Frontcourt Partner bestätigen muss, der nicht schon seit der Kindheit mit ihm zusammenspielt. Das Paket der offensiven Talente macht Marcus, trotz der körperlichen Nachteile im Post Game, zu einem produktiven Offensivspieler.

In der Verteidigungsarbeit wird der Power Forward wohl ein Mismatch bleiben. Er besitzt zwar ein gutes Gespür für defensive Rotationen, spielt technisch gute Help Defense und ist auch in der Lage, bei „Switch“-Situationen den kleineren Gegenspieler vor sich zu halten, aber ist körperlich noch nicht in der Lage, einem Team defensiv zu helfen. Nicht selten wird er von seinen Gegenspielern außer Position gedrückt werden, das gilt sowohl für die Verteidigung als auch für den Rebound.

Charakter

NBA Franchises, die Interesse an Morris haben werden, wissen, dass er ein „fertiger“ Spieler ist und dies nicht nur spielerisch. Der 21-jährige ist ein reifer junger Mann, dessen Umgang mit Team Kollegen tadellos ist. Auch auf dem Spielfeld ist er hoch motiviert und spielt selbstlos, wenn er dem Team damit helfen kann.

Draftaussichten

Vermutlich wird Marcus Morris am Ende der Lottery gedraftet werden. Einige Scouts werden in den Workouts auch genau darauf achten, wie sich Marcus ohne seinen Zwillingsbruder schlägt, der ihm das Spiel (genauso wie umgekehrt) erleichterte.

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