Miami Heat

Die Titelchancen der Miami Heat

Als selbstproklamiertes Championshipteam prophezeiten die Miami Heat am Anfang dieser Saison bei einem monumentalen Event nicht nur einen, sondern gleich sieben oder acht Titel. Auf dem Weg befinden sie sich definitiv, man schloss die reguläre Saison mit einer Bilanz von 58-24 ab, was eine Verbesserung von zehn Siegen auf Rang drei in der NBA und Rang zwei im Osten bedeutete.

Startschwierigkeiten gab es, aber durch ihren beinahe irren Lauf im Dezember und Januar, als man zum Beispiel nur ein von 22 Spielen verlor, schafften es die Superfriends wider anfänglichem Erwarten doch noch, die Saison sehr gut abzuschließen. Allerdings zeigten sich im Laufe der langen Saison auch die Schwächen der Mannschaft aus South Beach: Ein legitimer Center und ein fähiger Aufbau fehlen ebenso wie eine zuverlässige Bank.

Wie stehen also die Titelchancen der Heat? Schafft es die Mannschaft um Coach Erik Spoelstra, gleich im ersten Jahr den Titel zu holen? Das soll im Folgenden analysiert werden.

Hintergrund

Als im Sommer durch die TV-Sendung „The Decision“ LeBron James‘ Entscheidung bekannt wurde, war die Erwartung groß: Neben Dwyane Wade und Chris Bosh hatte man in Miami nun nicht nur einen weiteren All-Star, sondern den dominierenden Spieler und amtierenden MVP in seinen Reihen. So viel Talent in einer Truppe gab es zuvor selten und Pat Riley schaffte es irgendwie doch noch, ein relativ akzeptables Team auf die Beine zu stellen.

Wie die Saison verlief, ist hinreichend bekannt, doch nun geht es ans Eingemachte, an die Zeit, an deren Erfolg die Mannschaft für immer gemessen wird: an die Playoffs.

Die Schwachstellen im Team

Zu Beginn der Saison wurde bereits ausgiebig  darüber diskutiert, dass die Heat auf den zwei vielleicht wichtigsten Positionen im Team zu schwach besetzt sind: auf der Aufbau- und der Centerposition.  Diese Bedenken klingen zunächst plausibel, man hat mit Zydrunas Ilgauskas, Joel Anthony, Juwan Howard, Mike Bibby und Eddie House, nicht gerade die Cremé de la Cremé im Kader.

Sieht man sich die Spielweise und die Statistiken an, zeigt sich jedoch ein anderes Bild. Es wird klar, dass das Ganze eigentlich mehr Mythos als Realität ist. Um zu verstehen, wieso die schwache Besetzung nur sehr bedingt Sorgen bereitet, muss man sich die Erwartungen der Heat von den jeweiligen Positionen ansehen.

Von ihren Aufbauspielern erwarten die Heat paradoxerweise gar nicht wirklich, dass sie das Spiel aufbauen. Wade und James übernehmen meistens den Ballvortrag und die Eröffnung der Systeme, der Point Guard soll bzw. muss also quasi als Off-Guard eingesetzt werden und im Grunde nur verteidigen und Dreier treffen. Ersteres kann allerdings nur Mario Chalmers akzeptabel, Mike Bibby und Eddie House hingegen sind defensiv fast schon Katastrophen, was der vielleicht größte Schwachpunkt der Heat ist. Mit Point Guards wie Chris Paul oder – aus aktuellem Anlass wichtig – Rajon Rondo wird man Schwierigkeiten haben. Dennoch, die Teamverteidigung ist so hervorragend, dass dies nur ein kleiner Faktor sein wird.

Der Center wird zudem auch nur als ganz klarer Rollenspieler gebraucht. Ilgauskas, Anthony oder Dampier sollen sich Rebounds holen, Blocken und die Überbleibsel zu Körben verwerten, die Wade, James und Bosh übrig lassen. Ersteres ist sekundär, mit den Big Three hat man bereits drei exzellente Rebounder. Wade ist die Nummer Eins unter den Guards mit 6,4 Abprallern pro Spiel, James dritter unter den Small Forwards mit 7,5. Bosh belegt auf der Position des Power Forwards mit 8,3 „Brettern“ pro Partie einen sehr respektablen 14. Platz.

Die Wahrheit ist also, dass es die Dominanz der Gegner unter dem Korb gar nicht gibt. Die Defensive Rebound Rate (DRR) der Heat liegt bei 75,52. Dieser Wert beschreibt, wie viel Prozent der möglichen Defensivabpraller man sich geholt hat. Miami holt also 3 von 4 Defensivrebounds. Dieser Wert ist gut genug für Platz 4, hinter Orlando, New Orleans und Chicago. Auch bei den durchschnittlichen Blocks pro 100 Ballbesitze liegen die Heat auf Platz 8, mit einem Wert von 5,8. Ihre Defense direkt am Brett ist die beste der Liga, sie erlauben nur 58,0% erfolgreiche Korbversuche direkt am Ring, was sechs Prozent weniger ist als der NBA-Durchschnitt von 64,1%.

Sind die Heat also wirklich so schwach besetzt wie gesagt wird? Die Statistik und ihr Erfolg sagen definitiv nein.

Die Spielweise

Die Miami Heat spielten statistisch eine hervorragende Saison. Sieht man sich die Effizienz des Teams mit Advanced Stats an, zeigt sich, wie gut sie waren:

Offensive EffizienzDefensive Effizienz
Miami Heat109,3100,7
Ligadurchschnitt104,5104,4
Rang in der Liga53

Wie man sieht, ist sowohl ihre defensive als auch die offensive Effizienz im Topbereich der NBA. Die Heat sind, obwohl sie offensiv sogar auf Rang drei sind, ein defensivorientiertes Team und stehen auf Rang drei ligaweit, was die effektive Feldwurfquote der Gegner angeht (47,51%). Diese beschreibt die Quote aus normalen Feldwürfen und Dreiern und ist einer der wichtigeren Indikatoren für die Verteidigung.

Ihre Verteidigung ist aus verschiedenen Gründen so überragend, ein einziger besonderer Aspekt sticht nicht heraus. Ihre Rotationen am Ball sind hervorragend, ihre Helpdefense ebenso. Wade und James sind gehören zu den besseren Perimeterverteidigern der Liga, sie sind in der Lage, ihren Gegenspieler extrem einzuschränken, teilweise sogar auszuschalten. Mit Joel Anthony hat man im Falle, dass der Gegner einen schlägt, auch noch einen sehr guten Shotblocker unter dem Korb, der notfalls die Sache noch retten kann.

Was passiert aber nun, da bekanntlich in den Playoffs die Geschwindigkeit des Spiels extrem verlangsamt wird und viel im Halfcourt-Set gespielt wird? Die Heat sind im open court verheerend, wenn sie den Fastbreak mit Wade und James laufen, aber entgegen  der allgemeinen Meinung, sind die Heat kein Fastbreakteam per se.

Die Heat sind mit 90,9 Ballbesitzen im Durchschnitt nur auf Platz 21, was die Spielgeschwindigkeit angeht. Nur notorisch langsame Teams wie Milwaukee, Atlanta, Charlotte oder Portland liegen z. B. hinter ihnen.

Oft verfallen die Heat in eine ausgiebige Isolationsoffense, die aus einem 1-gegen-1 besteht. Sie sind 25. in der Liga, was Assisted Fieldgoals angeht, meist kreieren sich also Wade, James und Bosh ihre Möglichkeiten selber. Durch ihre Athletik funktioniert dies hervorragend, der Zug zum Korb ist kaum zu stoppen, was auch ihre Free Throw Rate bestätigt. Diese Zahl sagt aus, wie hoch die Ratio von Freiwurfversuchen im Vergleich zu Feldwurfversuchen ist. Die Heat liegen hier mit 36,3 auf Platz zwei der Liga. Sind die Räume offen, wird zum Korb gegangen, oft auch erfolgreich plus Foul (ebenfalls ligaweit Rang 2).

Ihre Offensive im Post hingegen ist miserabel, es fehlt ein physischer Big Man. Bosh ist eher ein Stretch Four, der durch das Pick ‘n’ Pop seinen sicheren Mitteldistanzwurf anbringen kann und auch tut. Zydrunas Ilgauskas ist trotz seiner Größe ebenfalls eher ein Feingeist als ein klassischer Zonenwühler. Hier stechen einzig Udonis Haslem und Juwan Howard heraus, die beide fähig wären, im Post zu scoren, jedoch keine Rolle im Team spielen. Haslem ist noch immer nicht fit, Howard hat siene besten Tagen nun schon seit längerer Zeit hinter sich.

Was jedoch überrascht, ist die Effizienz jenseits der Dreierlinie. Der designierte Shooter Mike Miller fiel verletzungsbedingt lange Zeit aus, dennoch sind die Heat mit 37% 10. in der NBA. Dies liegt zu großen Teilen an James Jones. Theoretisch ähnelt der Gedanke hinter dem System dem der Orlando Magic. Wade und James sollen aggressiv zum Korb und somit im Idealfall ein Double-Team ziehen. Geschieht dies, können sie beide dank ihrer außerordentlichen Passfähigkeiten den offenen Mann an der Dreierlinie finden.  Mike Miller, Eddie House, Mike Bibby, James Jones und wahlweise auch Zydrunas Ilgauskas können dann den Dreier relativ hochprozentig versenken. Kommt kein Double-Team, sind Wade und James nahezu unmöglich zu stoppen.

Playoffs so far

Die Miami Heat gewannen die Serie gegen die 76ers mit 4-1. Besonders in den ersten drei Spielen waren ihr starkes Rebounding und ihre Aggressivität beim Zug zum Korb die beiden wichtigsten Faktoren, wie diese Tabelle belegt:

Spiel 1

Miami HeatPhiladelphia 76ers
Freiwürfe31-39Freiwürfe12-15
Rebounds (total)52Rebounds (total)39
Feldwurfquote41,9%Feldwurfquote41,2%

Spiel 2

Miami HeatPhiladelphia 76ers
Freiwürfe23-29Freiwürfe13-20
Rebounds (total)46Rebounds (total)40
Feldwurfquote47,2%Feldwurfquote34,2%

Spiel 3

Miami HeatPhiladelphia 76ers
Freiwürfe24-30Freiwürfe13-19
Rebounds (total)50Rebounds (total)34
Rebounds (offensive)20Rebounds (offensive)11
Feldwurfquote45,6%Feldwurfquote43,9%

Die defensive Überlegenheit zahlt sich hier aus, wie man sehen kann. Sie erzwangen viele Fehlwürfe und nutzten ihre Stärke am defensiven Brett aus, um den eigenen Angriff zu kreieren.

Matchup  Boston

Man muss nun also gegen die Kelten um Garnett, Rondo & Co ran. Die Grünen gewannen drei der vier Saisonspiele, darunter den heiß erwarteten Opener. Das Problem der Heat gegen die Celtics ist leicht zu beschreiben: Offense.

Boston hat vom defensiven Verständnis das ungefähr gleiche Mantra wie die Heat: hart verteidigen, Chancen vereiteln. Das gelang ihnen in der Saison, wie immer, außergewöhnlich gut.

Miami traf gegen Boston nur 28,7% von jenseits der Dreierlinie, was 9% schlechter als ihr Durchschnitt war. Ihre offensive Effizienz litt (neun Zähler weniger als im Durchschnitt) und im Gegenzug dazu warfen die Celtics mit 45% erfolgreichen Dreiern sage und schreibe 9% besser als deren Saisondurchschnitt.

Wie man bereits am Anfang der Saison wusste, liegt die Schwäche der Heat auf der Center, sowie der Point Guard-Position. Wie bereits oben erwähnt, gibt es vor allem regelmäßig Probleme auf der Eins, was Rondo, Paul und Konsorten erfolgreich ausnutzten. Und genau Rondo wird auch einer der Schlüssel zum Sieg der Celtics sein. Wie folgende Grafik zeigt, ist Rondo ein personifizierter Albtraum für die Heat:

Wie man sieht, sinken die Wurfquoten der Heat fast in jedem Bereich, bis auf die Mitteldistanz, um mindestens zehn Prozent im Vergleich zu ihrem Saisondurchschnitt. Besonders auffällig sind die 13%ige Rückgänge in der Zone und von der Dreierlinie. Im Gegenzug dazu steigen die Quoten aus jedem Bereich, wenn Rondo auf der Bank sitzt. Der Aufbauspieler der Celtics wird also die Heat defensiv terrorisieren und sein hervorragendes Passspiel wieder zur Geltung bringen, er verbuchte zwölf Vorlagen im Schnitt in den vier Begegnungen mit den Heat.

Was viele jedoch als Hauptfaktor für die wahrscheinliche Überlegenheit der Celtics anbringen, ist, was seit dem Garnett- und dem Allen-Trade ihr Markenzeichen ist, nämlich ihre Teamfähigkeit. Kein Team der Liga steht so geschlossen zueinander, kein Team der Liga spielt eine so gute Teamverteidigung. Man hat massenweise Waffen in petto und zudem noch einen der besten Trainer der NBA. Kevin Garnett ist der unliebsame Dirigent der Defense, seine Kommunikation auf dem Feld ist vorbildlich. Verfallen die Heat in ihr 1-gegen-5-Muster, werden es die Celtics nicht schwer haben, die Räume eng zu machen und sie so zu Würfen von außen zu zwingen.

Lediglich ein Fragezeichen bleibt, was die Teamchemie angeht. Seit Kendrick Perkins weggetradet wurde, hat Rajon Rondo augenscheinlich die nötige Konzentration und den Elan verloren. Er spielte in der Anfangszeit nach dem Trade miserabel und fing sich erst nach und nach wieder. Zuletzt dominierte er jedoch die New York Knicks, war maßgeblich am Sweep beteiligt und der vielleicht beste Akteur auf dem Feld für die Grünen.

Zumal spricht nicht nur die Statistik an sich für die Celtics. Sicher, die Heat mögen die bessere Bilanz haben, aber Boston hat seine Ansprüche auf den Titel bereits in den letzten drei Jahren bewiesen, als sie zwei Mal das Finale erreichten.

Die letzte Meisterschaft der Heat hingegen – und gleichzeitig ihr letzter tiefer Postseason-Run – ist nun schon 5 Jahre her, nämlich 2006, als man mit Shaq Meister wurde. Dieses Jahr konnten sie mit dem Sieg gegen die Sixers auch ihre erste Playoffserie seitdem gewinnen.

Gegen Boston wird es Miami sehr schwer haben, zu bestehen. Die Celtics können die größten Schwächen der Heat hervorragend ausnutzen und sich somit große Chancen für den Sieg schaffen. Bleibt die Mannschaft gesund und fokussiert und spielt Rondo wie letztes Jahr, haben die Celtics gute Chancen.

Wie schlägt man die Heat?

Wie oben im Matchup gezeigt, sind die Heat natürlich schlagbar. Ihr größtes Manko ist ihre Berechenbarkeit, ihre Eindimensionalität, die sie bisher gezeigt haben. In den bisher fünf Playoffpartien gegen die Sixers führte LeBron das Team im Schnitt bei den Punkten, den Rebounds und den Assists an. Wade war eher der defensive Spezialist, hatte den höchsten Durchschnittswert bei den Steals und Blocks. Denn, wann immer von den Big Three die Rede ist, im Endeffekt sind die Heat eine Zwei-Mann-Show. Auch wenn Chris Bosh in der ersten Serie exzellent gespielt hat, das gesamte System ist auf die beiden zukünftigen Hall-of-Famer ausgerichtet. Bosh wurde über die Saison mittlerweile mehr und mehr zum (zugegeben sehr guten) Rollenspieler degradiert.

Wade und James brauchen beide den Ball. Die Chemie zwischen den beiden ist unbestreitbar, aber dennoch sind die beiden sich vom Spielertyp her sehr ähnlich. Sie gehören zu den vielleicht drei, vier besten Spielern der Liga, stoppen kann man keinen von beiden. Versucht man dennoch sie physisch in Schach zu halten, sie zu langen Jumpshots und vielleicht sogar zum Pass zu zwingen, steigen die Chancen erheblich.

Bis auf Chris Bosh kann sich keiner der restlichen Heat-Akteure wirklich selbstständig in der Offensive einen Wurf kreieren. Alle leben von den Räumen, die Wade und James schaffen. Bedingt durch ihre Athletik, bleibt einem im Grunde nur die Möglichkeit, die Zone dicht zu machen, versuchen, nicht zu foulen, und den Ball in die Hände der restlichen Spieler zu bringen.

Was den Heat am meisten Schwierigkeiten bereiten würde, wäre die gegnerische Länge. Im Gegensatz zu Teams wie den Mavericks, Portland oder vor allem den Lakers, ist Miami kein besonders langes Team. Dies könnte zu Schwierigkeiten führen, vor allem, was die Präsenz in der Zone angeht. LeBron, Wade und Bosh hätten Probleme mit dem Abschluss in der Zone, was ihnen eine große Stärke abnehmen würde.

Augenscheinlich hatten die Heat diese Saison Schwierigkeiten in der Crunchtime. Ihnen haftet der Ruf eines mental schwachen Teams an, das in engen Spielen regelmäßig versagt. Auch diese Aussage muss jedoch teilweise revidiert werden.  Die generell betrachteten Clutchstatistiken sind unvollständig und teilweise irreführend.
Geht es um das Sieg-Niederlage-Verhältnis beim Endstand in engen Spielen, lautet die Bilanz 6-15. Als enges Spiel wird jedes Spiel bezeichnet, das mit weniger als fünf Punkten Unterschied ausgeht.

Betrachtet man aber, was ein sehr viel besserer Indikator ist, die Bilanz, was Spiele angeht, die in den letzten fünf Minuten mit weniger als fünf Punkten Unterschied gespielt wurden, so haben die Heat eine Bilanz von 24-21. Was besagt diese Statistik?

Miami hat es 18 Mal geschafft, Partien, die in den letzten fünf Minuten eng geworden waren, auf einen Sieg mit mehr als fünf Punkten Differenz umzumünzen. Sicherlich, auch sie gewinnen nicht jedes Spiel, das knapp wird, aber sie sind auch nicht, wie oft berichtet, ein miserables Crunchtime-Team.

Fazit: Möglicherweise – möglicherweise nicht

Die Miami Heat besitzen im Grunde alle Werkzeuge, um den Titel zu holen. Sie verteidigen hart, punkten effizient und sind wahrscheinlich das talentierteste Team der Liga.
Der Weg zur Krone ist jedoch schwer für King James und Co. Nachdem die Sixers besiegt wurden, wartet ein potenziell sehr schwerer Spielplan auf die Superfriends. Gegen Boston haben haben weder Wade noch James jemals eine Playoffserie gewonnen, gegen die Bulls würde es danach, falls diese weiterkommen, ebenso schwer werden.

Dass der Kader der Heat noch nicht perfektioniert ist, war jedem klar. Trotz der Schwierigkeiten anfangs und in der Mitte der Saison hat das Team von Erik Spoelstra eine phänomenale Spielzeit abgeliefert und die meisten der Kritiker zum Schweigen gebracht.

Jetzt wird sich nur zeigen müssen, ob die Big Three alleine die Meisterschaft holen können. Da das eher unwahrscheinlich ist, müssten die Rollenspieler ihre Fähigkeiten vollends ausnutzen und auf einem höheren Level als bisher spielen. Ein erstes Indiz hat James Jones in Spiel 1 gegen die Boston Celtics schon geliefert. Geschieht dies weiter, sind die Heat definitiv in der Lage, die Larry-O’Brien-Trophy zu holen.

Dan Gilbert würde es freuen.

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4 comments

  1. Hassan Mohamed

    Alles andere als der Titel waere eine Enttaeuschung fuer dieses Team. Die “Schwaeche” der Rollenspieler duerfte keine Entschuldigung sein, wenn es nicht klappt. Wenn eine Mannschaft so stark in der Spitze ist, kann man nicht auf eine Horde von Edel-Rollenspielern hoffen…

  2. Kulle

    Wäre echt traurig wenn die Meister werden. Wer so arrogant ist und noch vor dem ersten Saisonspiel 7 bis 8 Titel verspricht, darf einfach nicht gewinnen. Ich hoffe die Celtics reißen ihnen ordentlich den Hintern auf 😀

  3. Onur Alagöz

    |Author

    Hassan, ich gebe dir da bis zu einem gewissen Grad Recht. Das einzige Problem ist, dass die Rollenspieler zumindestens für einen Zeitraum für Entlastung sorgen müssen, wenn sich die Defense auf die drei Stars einstellt. Daran wird es, wenn es denn passiert, scheitern, denke ich.

    Kulle, ich finde, Kevin Garnett darf nicht noch einen Titel gewinnen 😀

  4. Kulle

    @ Onur:
    Naja ist Ansichtssache 😉 Ich persönlich würde es sowieso den Mavs am meisten gönnen 😀 Aber am wichtigsten ist mMn, dass Miami nicht den Titel holt (wenigstens nicht diese Saison schon) 😉

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