Oklahoma City Thunder

Oklahoma City Thunder – Rise together? (3/3)

Nun kommen wir also zum dritten und somit letzten Teil der großen Oklahoma City Thunder-Story. Im Folgenden findet nicht nur eine Zusammenfassung der letzten Saison statt, sondern es soll insbesondere auch darum gehen, die zukünftigen Erfolgschancen der Thunder einzuordnen.

(3) The Turnaround-Season (2009-2010)

Die Schwachpunkte hatte ich im vorigen Teil bereits aufgezählt, also legen wir sofort los.

Die Offseason 2009

Anfang Juli wurde PG Earl Watson entlassen. Russell Westbrook hatte sich als Starting-PG empfohlen und die mehr als 6 Mio $ p.a. waren für einen Backup schon arg viel. Die Verträge von Mason & Co. ließ man auslaufen.

Photo: Eric Richardson (Lizenz )

Und schon stand die Draft 2009 vor der Tür. Die Thunder hatten vorher ein wenig Glück in der Lottery und bekamen den dritten Pick zugelost. Wen sollten die Thunder picken? Forward Blake Griffin war der glasklare Nr. 1 Pick. Dahinter war es ein recht offenes Rennen. Hasheem Thabeet wäre als vermeintlich defensivstarker Center eine gute Wahl gewesen, wenn es nach manchen sogenannten Experten gegangen wäre. Einige andere – so wie ich – haben das Flop-Potenzial bei Thabeet sehr hoch eingestuft, zumal er noch nicht ansatzweise bereit für eine wichtige Rolle in einem NBA-Team gewesen ist. Er könnte – wenn überhaupt – den Thunder erst in ein paar Jahren helfen. Letztendlich stellte sich die Frage bezüglich Thabeet nicht mehr, weil sich die Grizzlies dazu entschlossen, ihn gar an Position 2 zu picken.

Photo: aaronisnotcool (Lizenz )

Der Jahrgang 2009 zeichnete sich durch eine Fülle an talentierten Guards, insbesondere Point Guards, aus. Da die Thunder auf der 1 mit Westbrook planten, blieb nur noch die Möglichkeit, die Lücke auf der 2 mit dem dritten Pick zu lösen. Im Prinzip lief es auf einen Zweikampf zwischen James Harden und Tyreke Evans hinaus. Wenn man mit dem Wissen aus 2010 den damaligen Draft bewertet, sollte klar sein, dass Evans (noch) der klar bessere Spieler ist. Er wurde schließlich Rookie des Jahres. Die Thunder entschieden sich trotzdem für Harden, doch warum? Sam Presti war überzeugt davon, dass Harden besser zu den Thunder passen würde, weil er einen besseren Schuss hat. Ein Backcourt Westbrook/Thabo/Evans ist relativ leicht ausrechenbar. Keiner von den Dreien hat einen soliden Distanzwurf; alle lieben den Zug zum Korb. Presti hatte sich also dafür entschieden, nach ‘team-need’ zu draften, nicht nach dem reinen Talent. Eine Vorgehensweise, die dem eigentlichen Draft-Credo (Talent ist wichtiger als Teamneed) widerspricht. Andererseits hätte Evans ein anderes Teamneed befriedigen können; denn nach der Entlassung von Watson gab es auf der 1 nur noch Westbrook und den verletzungsanfälligen Livingston. Außerdem hatte Harden ein schlechtes NCAA-Tournament gespielt. Wäre also Evans die richtige Wahl gewesen? Für beide Spieler gab/gibt es Argumente. In der Summe sprach vielleicht ein Tick mehr für Evans. Fakt ist, dass Presti sich für Harden entschied. Eine grundlegend falsche Entscheidung war es sicherlich nicht.

An Position 24 wählten die Mavericks BJ Mullens. Warum war das wichtig für die Thunder? OKC war ganz heiß auf Mullens, weil er trotz seiner total enttäuschenden Freshman-Saison am College ein Talent auf der 5 ist. Im Gegenzug wählten die Thunder den Franzosen Rodrigue Beaubois, den wiederum die Mavericks ganz toll fanden. Da überrascht es nicht, dass ein Tausch der beiden die Folge war. Auch hier kann man die Frage aufwerfen, ob das ein guter Deal für die Thunder war. Natürlich brauchte man im Frontcourt mehr Klasse, doch würde Mullens sie bringen? Und vor allem: Wann würde er sie bringen? Ein Spieler, der vor seiner Freshman-Saison als einer der besten Nachwuchskräfte seines Jahrgangs gefeiert wurde und dann dermaßen abstürtzte, braucht Zeit, viel Zeit. Wie gut der Trade wirklich war, wird sich erst in ein paar Jahren herausstellen.

Zwei Tage nach der Draft tradeten die Thunder Atkins und Wilkins gegen Veteran Etan Thomas und zwei 2nd rounder (2010) nach Minnesota. Damit schaffte man Platz im Roster sowie zwei 2nd rounder für ein Minimum an zusätzlichen Gehaltskosten. Ein größerer auslaufender Vertrag kann im Zweifel auch mal wertvoller sein als zwei Kleinere. Vor der Saison wurde dann noch Veteran Kevin Ollie mit einem Ein-Jahres-Vertrag ausgestattet. Er sollte vorläufig den Backupposten von Westbrook oder Livingston übernehmen. Mit dieser Transaktion wurde die Offseason beendet.

Der Verlauf der Saison

Die Thunder starteten erheblich besser als 2008/2009 in die Saison und standen nach 27 Spielen mit einer 13:14 Bilanz ganz solide da. Am 22.12.2009 fädelte Sam Presti einen kleinen Deal ein, der sich bald als die Initialzündung für die restliche Saison herausstellen sollte. Die Thunder hatten ziemlich Platz unterm Salary Cap, was hieß, dass man man Verträge von anderen Franchises aufnehmen konnte, ohne einen großartigen Ausgleich zu schaffen. So ertradeten die Thunder Rookie-PG Eric Maynor und Veteran Matt Harping von den Jazz gegen die Rechte von Peter Fehse. Der ein oder andere wird jetzt fragen, wer denn bitteschön Peter Fehse ist. Fehse ist ein Deutscher, an dem die Thunder noch die Draftrechte besaßen. Da man laut NBA-Statuten keinen Trade ohne Gegenwert abzuschließen darf, gaben die Thunder den Jazz diese Rechte (im Prinzip also doch ohne Gegenwert). Maynor war ein grundsolider Guard, der vier Jahre am College verbracht hat. Er bekleidete auf Anhieb sehr zufriedenstellend den Posten hinter Westbrook. Harping war schwer verletzt und brachte den Thunder nichts. Warum stimmten die Jazz einem solchen Deal zu? Sie wollten Geld sparen (Harpings Vertrag), und Maynor war Mittel zum Zweck.

Die Thunder steigerten sich immer mehr, die Bilanz der restlichen Saison lautete 37:18, insgesamt also die besagten 50 Siege (also mehr als eine Verdopplung der Siegesanzahl der Vorsaison) und das spannende Erstrundenaus gegen die Lakers.

Wer überzeugte vor allem noch? Serge Ibaka, der mit seinen Rebounds, Blocks und Dunks im Laufe der Saison eine immer größere Rolle übernahm. James Harden spielte keine überragende, jedoch zufriedenstellende Rookie-Saison. Westbrook etablierte sich als solider Spielgestalter (8 Assists per Game) und Durant wurde der jüngste Topscorer aller Zeiten. Veteran Nick Collison stellte Blöcke für seine Mitspieler und zog Offensivfouls am laufenden Band. Allein Jeff Green wollte nicht überzeugen. Er verschlechterte sich bei den Punkten und Rebounds. In den Playoffs warf er gerade einmal 33% aus dem Feld, obwohl sich die Lakers – angeführt von Ron Artest – hauptsächlich auf KD stürzten, was die Frage aufwirft, ob man mit einem Jeff Green auf der 4 überhaupt Erfolg haben kann.

Offseason 2010

Photo: Keith Allison (Lizenz )

Zunächst angelte sich Sam Presti Daequan Cook sowie einen Firstrounder der Heat (auf Kosten eines eigenen 2nd rounders), der Eric Bledsoe wurde. Dieser wurde zu den Clippers für einen geschützten Firstrounder geschickt. Aufgrund der erfolglosen Franchisehistorie der Clippers könnte sich mit der Zeit dieser 1st rounder als wahres Geschenk herausstellen. Des Weiteren tradeten die Thunder Center Cole Aldrich (Pick #11) und Veteran Morris Peterson von den Hornets für ihre beiden Picks an Position 21 und 26. Aldrich könnte ein defensivstarker Center werden, der aufgrund seiner langjährigen College-Zeit als relativ “fertiger” Spieler in die NBA kommt. Die Thunder hatten weiter Probleme beim Defensivrebound und suchten eine defensive Präsenz in der Zone (auch weil Serge Ibaka noch sehr foulanfällig ist). Presti erhofft sich, dass Cole Aldrich solch ein Spieler werden könnte. Aus demselben Grund erkauften sich die Thunder von den Hawks noch die Rechte am deutschen Center Tibor Pleiß. Der Zwanzigjährige wird  jedoch vorerst in Europa geparkt und stellt ein langfristiges Projekt dar, weil er noch ziemlich roh und vom Körper her noch nicht für die NBA bereit ist.

In der Summe war das wohl ein guter Draft. Aldrich hat man für Geld (Kosten von Peterson) und zwei niedrige Picks bekommen. Der Bledsoe-Deal war genial. Was aus Tibor Pleiß wird, muss man abwarten, doch er kostete den Thunder nur ein wenig Cash. Risiko also gleich Null, also ebenso ein guter Deal.

Ansonsten fädelte Sam Presti noch den möglicherweise wichtigsten Deal der Thunder in der diesjährigen Offseason ein – die Verlängerung des Vertrages von Superstar Kevin Durant um gleich fünf Jahre ohne Ausstiegsmöglichkeit seinerseits, was in der heutigen Zeit alles andere als die Regel ist, wenn junge Superstars ihren Vertrag zum ersten Mal verlängern (siehe Bosh, James, Wade oder Anthony). Durant fühlt sich der Franchise extrem verbunden. Dagegen scheiterten die Gespräche zwischen Jeff Green und den Thunder, er wird also im kommenden Sommer Restricted Free Agent, womit fraglich wird, ob er überhaupt bei den Thunder bleibt. Die sonstige Offseason verlief sehr ruhig.

(4) Ein Blick in die Zukunft

Damit ist der Moment gekommen, einen Blick in die Zukunft zu wagen. So vielversprechend die Zukunft im ersten Moment erscheint, sollte man dennoch versuchen, ganz nüchtern einzuschätzen, wie die Chancen dafür stehen, dass die Thunder langfristig eine Championship nach Oklahoma City bringen können. Was fehlt OKC zum großen Wurf?

Erfahrung

Zum einen wäre da die fehlende Erfahrung nennen. Letztes Jahr erreichten die Thunder die 50 Siege-Marke mit einem Durchschnittsalter der Rotationsspieler (9 an der Zahl) von gerade mal 23 (!) Jahren. Die Thunder sind kommende Saison also immer noch blutjung und auch in 5 Jahren wird der Stamm um Kevin Durant, Jeff Green oder Russell Westbrook erst 27 bis 29 Jahre alt sein. Es sollte unerlässlich sein, dass man das Team nach und nach mit ein paar zusätzlichen Veteranen anreichert. Spieler, die schon mehrere (Playoff-) Schlachten geschlagen haben. Die Blazers hatten vor zwei Jahren eine ähnlich junge Truppe und verpflichteten letztes Jahr Andre Miller und Marcus Camby. Das ist der richtige Ansatz. Nur mit jugendlicher Unbekümmertheit geht es nicht. Es werden Spieler benötigt, die wenig Fehler machen und in brenzligen Situationen die Ruhe bewahren. Solche Spieler wachsen selbstverständlich nicht auf den Bäumen. Damit geht einher, dass die Thunder attraktiver für Free Agents werden, auch wenn sie aufgrund des kleines Marktes bzw. Standortes diesbezüglich einige Nachteile haben.

Photo: Lorianne DiSabato (Lizenz )

Die San Antonio Spurs gelten als Parade-Beispiel dafür, was man durch kluges Management alles erreichen kann, wobei das auch an die Anziehungskraft eines Tim Duncan liegt. Die Thunder haben heute in Person von Kevin Durant “nur” einen jungen Superstar, der zwar alles Talent der Welt mitbringt, die NBA in Zukunft zu dominieren, aber der weiter an seinem Spiel arbeiten muss (Defense, Ballverluste, Playmaking), um überhaupt die Chance zu kreieren, dass die Thunder ähnlich interessant für Veteranen werden wie die Spurs 2003-2007.

Gefragt ist in diesem Punkt auch Sam Presti. Die vorrangige Aufgabe bei einem Rebuild, nämlich das Team mit Talent anzureichern und von schlechten Verträgen zu befreien, hat Presti fast vorbildlich umgesetzt. Doch die Entwicklung vom Lottery-Team zum Contender ist ungleich schwieriger.

Post-Option

Zum anderen hat keine Mannschaft in den letzten 20 Jahren eine Mannschaft ohne verlässliche Postoption gewonnen. Die Lakers hatten Bryant, Gasol, Bynum oder O’Neal. Die Pistons hatten Rasheed Wallace, die Celtics Garnett, die Heat O’Neal, die 1996-1998 Bulls hatten Jordan (das reichte), die Rockets Olajuwon und so weiter. Was haben die Thunder? Green, Ibaka, Krstic, Mullens, Collison. Die letzten drei sind und werden niemals konstante Scorer aus dem Post sein. Ibaka besitzt zwar einen ganz netten Jumper, bisher lebt er aber leider zum größten Teil von seiner Athletik. Es bleibt fraglich, inwieweit er sich sich ein verlässliches Postgame aneignen kann. Bleibt Jeff Green. Als gelernter Small Forward kreierte er seit seiner Ankunft in Seattle bzw. OKC Mismatches pro Gegner. Er ist kein guter Rebounder und nicht so kräftig wie die meisten Power Forwards. In der Offense besticht er durch seinen Schuss (der seit seinem zweiten Jahr aber schlechter geworden ist) und seinen wirklich guten Zug zum Korb. Wenn er überhaupt mal aufpostet, macht er dies über den linken Flügel und schließt wahlweise per Fadeaway oder Hook Shot ab, den er ganz solide beherrscht. Sonst ist da nicht viel. Interessant wird jetzt die Tatsache, dass die Vertragsverhandlungen mit ihm vorläufig gescheitert sind. Es könnte durchaus so enden, dass es das letzte Jahr von Jeff Green in Oklahoma City ist, falls eine andere Franchise sich in der kommenden Offseason dafür entscheiden sollte, ihm einen großen Vertrag anzubieten, mit dem die Thunder nicht mitziehen wollen (was sie theoretisch können). Was also tun mit Jeff Green? Ich werfe einfach mal die Frage in den Raum, ob man möglicherweise die Chance verpasst hat, Jeff Green durch einen Power Forward oder Center von Format zu ersetzen. Im Sommer gaben beispielsweise die Timberwolves Al Jefferson ab. Jefferson hätte den Thunder durch seine Offense wirklich helfen können. In der Defense hat er zwar auch seine Schwächen, doch sieht es doch mit Green hinten nicht viel besser aus. Warum tradeten die Thunder nicht für Jefferson (Carlos Boozer wäre auch ein Kandidat gewesen)? Augenscheinlich, weil sie weiterhin Vertrauen in die Fähigkeiten von Jeff Green haben. Darüber hinaus ist er einer der absoluten Führungspersönlichkeiten des Teams und war von Anfang an Teil des Neuaufbaus. Ein funktionierendes Kollektiv wirft man ungern auseinander, was grundsätzlich nachvollziehbar ist. Trotzdem sind Wechsel oder sonstige Veränderungen in einem Team ein natürlicher Bestandteil des Profi-Daseins. Vielleicht schreckte die Thunder auch Jeffersons großer Vertrag ab (42 Mio für die nächsten drei Jahre).  Insbesondere in Anbetracht der Extension von Kevin Durant, der Problematik um den auslaufenden Vertrag von Jeff Green und den Vertragsgsesprächen, die im kommenden Sommer mit Russell Westbrook und Serge Ibaka geführt werden können. Sei es, wie es ist. Die Thunder ließen diese Chance verstreichen und hatte dafür auch möglicherweise gute Gründe. Es steht jedoch außer Frage, dass ohne Post-Option dieses Team nichts erreichen wird, unabhängig davon, inwieweit Kevin Durant sein unglaubliches Potenzial ausschöpft. Dass man per Trade die Möglichkeit bekommt, eine solche Option zu ergattern, ist sehr selten. Es scheint so, dass es den Thunder nur aus sich selbst heraus gelingen könnte.

Clutchness

Wohin geht der Ball, wenn ein Spiel auf der Kippe steht und nur noch wenige Minuten zu spielen sind? Ohne Frage in die Hände des Go-to-Guys. Dieser Spieler soll das Spiel dann für die eigene Mannschaft closen. Bei den Thunder soll dies selbstredend Kevin Durant übernehmen. Leider war er diesbezüglich in der Regel alles andere als erfolgreich, was die folgende Tabelle – eine Auswertung von Stats-Experten von 82games.com bezogen auf die zurückliegende Saison – ganz gut zeigt:

Team PlayerFG%Points
CLEJames.48866.1
LALBryant.44451.2
DALNowitzki.44947.2
DENAnthony.42747.0
PHONash.45743.6
DETHamilton.45839.9
ORLCarter.40039.8
ATLJohnson.46339.5
NOHPaul.50739.2
PORRoy.45837.7
DENBillups.47037.7
PHIWilliams.54536.8
SACEvans.40936.0
OKCDurant.35636

Zur Erklärung: Es wurde nur die Leistung berücksichtigt, die die Spieler in den fünf Minuten vor Ende einer Partie (ob viertes Viertel oder Verlängerung) vollbracht haben (auf 48 Minuten hochgerechnet, um die Spielzeit zu normieren). Außerdem durfte das Spiel noch nicht entscheiden sein, soll heißen, die Grenze legte man auf eine Punktedifferenz von maximal fünf Punkten.

Nach dieser Statistik gibt es zahlreiche Spieler, die in der Crunchtime nicht nur mehr Punkte als Durant erzielt haben, sondern dies auch sehr viel effizienter getan haben (siehe seine Quote von nicht mal 36%). Zur Verteidigung von Kevin Durant sollte man beachten, dass KD erst 22 Jahre alt ist. James, Bryant, Nowitzki & Co. haben bereits unzählige Playoffspiele auf dem Buckel. Ich denke, es ist nur eine Frage der Zeit, wann Durant in dieser Statistik aufschließen wird. Er muss es sogar, denn ohne ‘closer’ wird es nichts mit einem nachhaltigen Erfolg, das sollte klar sein.

Fazit

Wie schaut also das Gesamturteil aus? Enden die Thunder wie die New Orleans Hornets, die nach ihrer Coming-out-Saison 2007/2008 ein Jahr darauf ziemlich kläglich in den Playoffs scheiterten und es fraglich ist, ob sie noch einmal das Niveau der Saison 2007/2008 erreichen können (auch wenn es momentan aufgrund eines perfekten Starts in die neue Saison besser ausschaut)? Einige Leute sehen zahlreiche Parallelen zwischen beiden Franchises. Beides sind Teams aus kleinen Märkten. Chris Paul war vor drei Jahren der alles überragende Mann bei den Hornets, im Alter von 22 Jahren. Für Durant gilt dasselbe heute. Sowohl bei den Hornets als auch bei den Thunder absolvierten die sechs wichtigsten Rotationsspieler mindestens 76 Partien, Verletzungen waren also nicht zu beklagen. Bei den Thunder ging es sogar so weit, dass gleich vier Starter sämtliche 82 Saisonspiele machen konnten. Gewisse Gemeinsamkeiten sind nicht von der Hand zu weisen. Einer der Gründe, warum die Hornets in der Saison darauf eingebrochen sind, war die Verletzung von  Center Tyson Chandler (dieser machte keine 50 Spiele). Die Thunder haben den Vorteil, dass sie im Frontcourt nicht ganz so krass von einem einzigen Spieler abhängig sind. OKC ist generell in der Breite besser aufgestellt als die damaligen Hornets, so dass Verletzungen besser aufgefangen werden könnten. Daher schätze ich die Gefahr für einen ähnlichen Stillstand als relativ gering ein. Gänzlich ausschließen lässt sich so etwas sicherlich trotzdem nicht. Aber selbst wenn; manchmal muss man einen Schritt nach hinten machen, um vielleicht zwei nach vorn machen zu können.

Wenn man sich die oben aufgeführten Schwächen anschaut, sieht es – zumindest “thunder-intern” – gar nicht so düster aus. Durant wird mit weiterer Entwicklung ein besserer Clutchperformer werden. Das Team wird mit jedem weiteren Jahr erfahrener sein und falls sich das auch in der Bilanz und der Endplatzierung bemerkbar macht, auch attraktiver für erfahrene Free Agents sein. Das ist alles nur eine Frage der Zeit. Schwieriger sieht es mit der Postoption aus. Green wird es nie werden. Bei Ibaka ist es fraglich, Mullens muss sich erstmal überhaupt ins Team kämpfen und Pleiß muss es erstmal in die NBA schaffen. Der Rest der Big Men kann es erst recht nicht. Über die Free Agency oder via Trade eine solche Option zu erhalten, gestaltet sich, wie gesagt, meist sehr schwierig. Bliebe noch die Hoffnung, dass Durant mit der Zeit häufiger mit dem Rücken zum Korb agiert, aber auch das halte ich für eher unwahrscheinlich.

Summa summarum lässt sich sagen, dass das ganze Projekt an diesem einen Punkt scheitern kann. Die Zeit spricht noch für die Thunder, aber das dachten die Mavericks Anfang der 2000er mit einem jungen Nowitzki auch. Die Mavericks fanden nie eine Postoption neben Dirk Nowitzki, was wohl auch eines der Gründe ist, warum sie nie einen Titel gewonnen haben. Ganz zu schweigen davon, inwieweit der Zusammenschluss der Superstars LeBron James, Dwyane Wade und Chris Bosh die NBA nachhaltig verändern könnte. Vielleicht bilden die Big 3 eine Dynastie wie die Boston Celtics in den 60ern und räumen alles ab, was geht. Dann wäre die Diskussion über das Überwinden der thundereigenen Schwächen zum Zwecke einer Championship wohl überholt. Andererseits liegt es wohl nicht im Sinne Sports, wenn alle anderen Franchises den Spielbetrieb “einstellen” und nur noch um Platz 2 kämpfen. Unvorhersehbares kann immer passieren. Es sollte also das Ziel eines jeden Sportlers sein, jedes Spiel zu gewinnen, auch wenn der Gegner ein noch so haushoher Favorit darstellt.

Also, Heat, eine Gewitterfront ist unterwegs. Zieht euch bloß warm an!

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7 comments

  1. Hassan Mohamed

    Vielen Dank für den Artikel, Fabian.

    Ein Thema möchte ich anschneiden, auch wenn es sehr hypothetisch ist: Russell Westbrook war 2008 eine gute Wahl – keine Frage. Ich bin ein Fan, insbesondere schätze ich seine Vielseitigkeit und die Energie, die er auf das Parkett bringt (seine spektakulären Aktionen muss man sich extra erwähnen – auch wenn ich es hiermit natürlich getan habe). Wäre Kevin Love, der zum damaligen Zeitpunkt auch zur Debatte stand, aber nicht vielleicht die noch bessere Wahl gewesen? Mit dem damaligen und dem heutigen Wissen.

    Mit Kevin Love (statt Westbrook), Ricky Rubio/Stephen Curry/Brandon Jennings (statt James Harden) und einen Shooting Guard, der Scoring von der Bank bringt (im Trade für Jeff Green) hätte man vermutlich ein besseres Team. Alternativ draftet man weiterhin Harden und versucht mit Green einen Aufbauspieler an Land zu ziehen.

    Love löst das Problem beim defensiven Rebound (derzeit holt er 13 Rebounds in 28 Minuten pro Partie – nur Joakim Noah holt durchschnittlich mehr, knapp einen mehr pro Spiel bei über elf Minuten mehr Spielzeit), bietet eine Option am Brett (und zusätzlich Platz schaffen mit seiner guten Range, wenn nötig), keine negativen Mismatches auf der Vier und außerdem würde er wohl auch mit Serge Ibaka hervorragend harmonieren.

    Wie ist Prestis Draft im Jahr 2008 unter diesem Gesichtspunkt zu bewerten? Ärgert man sich zumindest ein wenig (trotz Westbrook starker Leistungen), da man theoretisch einen Schritt weiter sein könnte.

    (Wie gesagt, natürlich ist es sehr hypothetisch, da auch alles anders hätte laufen können)

    Eine andere Frage schieße ich hinterher: Was war Prestis größter Fehler bisher?

  2. Fabian Thewes

    |Author

    Hassan Mohamed schrieb:
    Vielen Dank für den Artikel, Fabian.
    Ein Thema möchte ich anschneiden, auch wenn es sehr hypothetisch ist: Russell Westbrook war 2008 eine gute Wahl – keine Frage. Ich bin ein Fan, insbesondere schätze ich seine Vielseitigkeit und die Energie, die er auf das Parkett bringt (seine spektakulären Aktionen muss man sich extra erwähnen – auch wenn ich es hiermit natürlich getan habe). Wäre Kevin Love, der zum damaligen Zeitpunkt auch zur Debatte stand, aber nicht vielleicht die noch bessere Wahl gewesen? Mit dem damaligen und dem heutigen Wissen.
    Mit Kevin Love (statt Westbrook), Ricky Rubio/Stephen Curry/Brandon Jennings (statt James Harden) und einen Shooting Guard, der Scoring von der Bank bringt (im Trade für Jeff Green) hätte man vermutlich ein besseres Team. Alternativ draftet man weiterhin Harden und versucht mit Green einen Aufbauspieler an Land zu ziehen.
    Love löst das Problem beim defensiven Rebound (derzeit holt er 13 Rebounds in 28 Minuten pro Partie – nur Joakim Noah holt durchschnittlich mehr, knapp einen mehr pro Spiel bei über elf Minuten mehr Spielzeit), bietet eine Option am Brett (und zusätzlich Platz schaffen mit seiner guten Range, wenn nötig), keine negativen Mismatches auf der Vier und außerdem würde er wohl auch mit Serge Ibaka hervorragend harmonieren.
    Wie ist Prestis Draft im Jahr 2008 unter diesem Gesichtspunkt zu bewerten? Ärgert man sich zumindest ein wenig (trotz Westbrook starker Leistungen), da man theoretisch einen Schritt weiter sein könnte.
    (Wie gesagt, natürlich ist es sehr hypothetisch, da auch alles anders hätte laufen können)

    Das ist aber eine extrem hypothetische Frage. Grundsätzlich halte ich es für falsch, mit dem Wissen von heute Entscheidungen aus der Vergangenheit zu kritsieren. Es sollte immer aus der Sicht der damaligen Zeit argumentiert werden. Trotzdem möchte ich versuchen, deine Frage zu beantworten:

    Nehmen wir mal folgendes an. Statt Westbrook wurde Love gezogen, statt Harden Curry (Evans oder Jennings wären auch ein Kandidaten). Durch Love wäre der Trade für Aldrich nicht mehr allzu sinnvoll. Nehmen wir also an, dass die Thunder ihre drei Picks (zwei davon gingen zu den Hornets, einer zu den Clippers) behalten hätten. Mit 17 draftet man James Anderson, mit 21 Dominique Jones, mit 26 Hassan Whiteside. Green behält man, weil er ein toller Backup für die 3 und 4 wäre. Dann würde das Team folgendermaßen aussehen:

    Curry/Maynor
    Thabo/(Durant)/Anderson/Jones
    Durant/Green
    Love/(Green)/Collison
    Ibaka/Krstic/Mullens/Whiteside

    Dies Team wäre wohl verdammt stark und sicher besser als das Jetztige. Durant kann für ein paar Minuten auf die 2 wechseln, Love und Ibaka rocken den Frontcourt und Green macht auf der 3 und 4 den “Odom” für die Thunder. Dahinter noch Krstic, Collison und Maynor solide Leute. Die Rookies (Anderson, Jones) und Krstic könnten vielleicht gegen eine Alternative auf der 2 getauscht werden (wer auch immer). Und so weiter…

    Aber ganz ehrlich; ist es nicht ganz natürlich, dass ein Team, was man mit heutigen Wissen zusammenbaut, auch besser sein muss? Sonst hätte man aber wirklich einen schlechten Job bei solchen Überlegungen gemacht. 😉 Ich sehe wie gesagt keinen Sinn, über eine solche Fragestellung nachzudenken, soll heißen in irgendeiner Form heutiges Wissen bei der Kritik einfließen zu lassen. Man macht es sich da viel zu leicht. Genausogut könnte ich einen Blazersfan fragen, ob es nicht ein Fehler war Greg Oden und nicht Kevin Durant gedraftet zu haben, obwohl es damals zweifelsfrei die richtige Entscheidung war (jeder GM der NBA hatte angegeben an Stelle der Blazers Oden zu draften). Eine Kritik kann nur dann konstruktiv sein, wenn sie sich an die Gegebenheiten und dem damaligen Wissen anpasst. Sonst könne man gleich als Hellseher auftreten. Also sollte man die Frage allein darauf beschränken, ob es aus damaliger Sicht richtig war, einen PG wie Westbrook zu draften und ich denke, dies kann man nur mit einem Ja beanworten (siehe Ausführungen im Artikel). Kann man 2008 wissen, dass 2009 unglaublich viele talentierte PGs im Jahrgang sind, die auch ein gewisses “Star-Potenzial” haben? Nein, nicht wirklich. Du hast die Antwort zur (allgemein falschen) Erwartungshaltung gegenüber Rookies in deinem Artikel doch selbst gegeben. 2008 war die PG-Position der Thunder ein Trümmerhaufen. Es war die einzig richtige Entscheidung dort zu handeln, sofort. Green ist keine Ideallösung auf der 4, das war damals schon klar, doch wer konnte 2008 schon wissen, ob Kevin Love überhaupt sich in dieser Form in der NBA durchsetzen könne? Wusste man, dass er besser als Green werden würde (als Big Man ohne Athletik/Geschwindigkeit)? Es wärer reine Spekulation gewesen. Es war natürlich ebenfalls keineswegs sicher, dass Westbrook so einschlagen würde, wie er es letztendlich getan hat, doch entschied man sich dafür, die gerade neuen Gesichter der Thunder (also auch Green) als Eckpfeiler zu erhalten und nur zu ergänzen. Für mich klingt das nachvollziehbar. Apropos Green; da hätten wir die Überleitung zu deiner zweiten Frage:

    Eine andere Frage schieße ich hinterher: Was war Prestis größter Fehler bisher?

    Interessante Frage, die ich aber wohl auch im Artikel beantwortet, zumindest angedeutet habe. 😉 Man könnte sagen, dass es wohl ein großer Fehler war, im Sommer nicht via Trade oder Free Agency aktiv geworden zu sein. Al Jefferson hatte ich schon im Artikel angesprochen. Millsap wäre vielleicht auch eine Option gewesen. Boozer und Bosh wären wohl nie nach OKC gekommen.

    Wenn man wirklich gewollt hätte, würde Jefferson heute das Thunder-Trikot tragen, denn das Angebot der Jazz hätte man übertrumpfen können. Die Jazz schickten zwei zukünftige Firstrounder, eine hohe TE (aus dem Boozer Deal) und Koufos nach Minnesota. Die Thunder hätten Green, Krstic und zwei Firstrounder bieten können. Einer der Picks hätte ein Future-Pick der Clippers (!) sein können. Alternativ hätte man auch noch eines der Frontcourttalente (Mullens, White, Rechte an Pleiß) draufpacken können.

    Es steht und fällt mir Jeff Green. Mit ihm als Starter auf der 4 wird es langfristig wohl nichts werden mit wirklich großen Erfolgen. Jetzt läuft sein Vertrag aus, der Marktwert ist viel niedriger als noch vor einem Jahr. Chance wohl verpasst. Das war Prestis größter Fehler – bisher zumindest.

  3. Hassan Mohamed

    Fabian Thewes schrieb:

    Grundsätzlich halte ich es für falsch, mit dem Wissen von heute Entscheidungen aus der Vergangenheit zu kritsieren. Es sollte immer aus der Sicht der damaligen Zeit argumentiert werden.

    Absolut, sehe ich genauso. Deshalb schrieb ich mit “dem damaligen und heutigen Wissen”. Auch nehme ich nur Kevin Love und bspw. nicht noch Brook Lopez hinzu, weil Love zum damaligen Zeitpunkt “in the mix” war, wen die Thunder picken. Nicht vergleichbar mit Oden/Durant, denn Durants Chance 2007 an #1 wegzugehen war viel, viel geringer. Daher kann man die Frage Westbrook/Love jetzt schon stellen.

    Wenn Entscheidung zum Zeitpunkt des Geschehens absolut eindeutig war, würde ich es im Nachhinein niemals kritisieren, speziell was die Draft betrifft. Selbst wenn Beasley bspw. in einem Jahr aus der Liga wäre, würde ich die Heat niemals dafür rügen. Ich möchte Prestis Entscheidung Westbrook zu wählen nicht kritisieren – immerhin ist Westbrook ein ziemlich starker Spieler…

  4. Hassan Mohamed

    Update des ersten Kommentars:

    Kevin Love führt nun die Liga in Rebounds an. Resultierend aus seiner 31-Rebound-Ausbeute gegen die New York Knicks.

    Seit 25 Jahren ist dieses Kunststück – 30 oder mehr Rebounds in einer Partie – nur sieben anderen Spielern gelungen: Charles Oakley, Charles Barkley, Dennis Rodman, Dikembe Mutombo, Rony Seikaly, Kevin Willis und Michael Cage. Doch keiner dieser Spieler konnte zeitgleich zusätzlich über 30 Punkte auf das Scoreboard zaubern.

  5. Fabian Thewes

    |Author

    Hassan Mohamed schrieb:

    Absolut, sehe ich genauso. Deshalb schrieb ich mit “dem damaligen und heutigen Wissen”. Auch nehme ich nur Kevin Love und bspw. nicht noch Brook Lopez hinzu, weil Love zum damaligen Zeitpunkt “in the mix” war, wen die Thunder picken. Nicht vergleichbar mit Oden/Durant, denn Durants Chance 2007 an #1 wegzugehen war viel, viel geringer. Daher kann man die Frage Westbrook/Love jetzt schon stellen.

    Dieses “und” störte mich. 😉 Heutiges Wissen darf aus meiner Sicht nicht einmal zu 0,1% eine Rolle spielen.

    Wenn Entscheidung zum Zeitpunkt des Geschehens absolut eindeutig war, würde ich es im Nachhinein niemals kritisieren, speziell was die Draft betrifft. Selbst wenn Beasley bspw. in einem Jahr aus der Liga wäre, würde ich die Heat niemals dafür rügen. Ich möchte Prestis Entscheidung Westbrook zu wählen nicht kritisieren – immerhin ist Westbrook ein ziemlich starker Spieler…

    Wie gesagt; aus meiner Sicht war es kein Fehler Westbrook zu draften, sondern Jeff Green nicht als Trade Assest genutzt zu haben.

    Kevin Love führt nun die Liga in Rebounds an. Resultierend aus seiner 31-Rebound-Ausbeute gegen die New York Knicks.

    Seit 25 Jahren ist dieses Kunststück – 30 oder mehr Rebounds in einer Partie – nur sieben anderen Spielern gelungen: Charles Oakley, Charles Barkley, Dennis Rodman, Dikembe Mutombo, Rony Seikaly, Kevin Willis und Michael Cage. Doch keiner dieser Spieler konnte zeitgleich zusätzlich über 30 Punkte auf das Scoreboard zaubern.

    Spektakulär ist es, keine Frage. Doch ich muss einem User bei sportforen Recht geben. Unterm Strich ist sein Beitrag fürs Team wohl nicht positiv. Das kann sich natürlich noch ändern, keine Frage. Die miesen Netpoints können auch Resultat aus wenigen Spielen sein, geschenkt. Aber was möchtest du mit diesen Fabel-Rebound-Stats jetzt aussagen? Ich kann jetzt genauso gut die tollen Stats von Westbrook aufzählen: Russell Westbrook hat sich diese Saison nämlich nochmal gesteigert; gestern hat er gegen die Blazers 36/7/7 auflegt. Ohne dieses Spiel steht er momentan bei einem für ihn richtig guten TS% Wert (0.55), einem PER von >25, ist vielleicht jetzt schon der beste Rebounding-Guard der NBA (gerade offensiv). Wenn jemand mich fragt und wissen möchte, was das Spiel der Thunder ausmacht, würde ich diesem Menschen nicht empfehlen sich die Spielweise von Kevin Durant anzuschauen, sondern die von Russell Westbrook. Kevin Durant mag der Wertvollste Spieler der Thunder sein, aber das Herz ist Westbrook.

  6. Fabian Thewes

    |Author

    Noch ein kleiner Nachtrag zur Leistung von Love. Die Netpoints sind zwar richtig mies, andere Statistiken (wie das Offensiv/Defensiv-Rtg) sehen gar nicht so schlecht aus. Ich denke man sollte noch einige Spiele warten, bevor man Love mangelnden Impact vorwirft.

  7. Hassan Mohamed

    Fabian Thewes schrieb: Dieses “und” störte mich. Heutiges Wissen darf aus meiner Sicht nicht einmal zu 0,1% eine Rolle spielen.

    Bei eindeutigen Situationen nicht – da stimmte ich bereits überein. Aber es gibt auch Situationen, die sich zum Zeitpunkt des Eintretens nicht endgültig bewerten lassen. Da kann man in meinen Augen durchaus auf heutiges Wissen zurückgreifen.

    Fabian Thewes schrieb: Wie gesagt; aus meiner Sicht war es kein Fehler Westbrook zu draften, […]

    Von einem Fehler sprach ich nie – dafür spielt Westbrook zu gut.

    Fabian Thewes schrieb: Aber was möchtest du mit diesen Fabel-Rebound-Stats jetzt aussagen?

    Ich wollte den ersten Beitrag aktualisieren. Siehe Überschrift des Kommentars. Dort schrieb ich, dass Love die Nummer 2 bei den Rebounds ist, seit letzter Nacht ist er die Nummer 1. Dafür hinaus wollte ich damit zusammenhängende seltene Leistung der letzten Nacht aufzeigen.

    Mit dem restlichen Gespräch hat das eine Spiel natürlich wenig zu tun. 😉

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