Houston Rockets, Playoffs 2017, San Antonio Spurs

Von Verletzungen und (fehlenden) Anpassungen

Wie San Antonio und Houston ohne Parker und Nenê agierten

Nichts ist schlimmer als einen vitalen Rollenspieler durch eine Verletzung für die gesamten Playoffs zu verlieren. Die San Antonio Spurs und Houston Rockets mussten in ihrer Serie selbiges hinnehmen. Zuerst fiel Tony Parker aus, danach erwischte es Nenê Hilario. Für beide Teams war es ein Schock, doch wahrscheinlich litten die Houston Rockets unter dem Ausfall des Backups mehr als die Spurs durch den Ausfall ihres Starters. Warum dies so ist, liegt an den Teamkonstruktionen.


Machen wir uns nichts vor: Isoliert betrachtet hat Tony Parker – gerade in den Playoffs – einen höheren Impact als der 18-Minuten-Backup Nenê vorzuweisen. Parker ist primärer Ballhandler, zweite Scoringoption und trägt somit erheblich zur Entlastung Kawhi Leonards bei, der phänomenale Playoffs spielt. Trotzdem wiegt der Ausfall aufs Teamkonstrukt bei Nenê schwerer. Dies liegt darin begründet, dass Mike D’Antoni eine gänzlich andere Coachingphilosophie vermittelt als Gregg Popovich.

Vorab: Beide Positionen sind absolut legitim und als gleichrangig zu bezeichnen. Entscheidend ist sehr oft das Spielermaterial bzw. die Teamzusammenstellung. Bei D’Antoni ist aber bereits seit Jahrzehnten auffällig, dass seine Rotationen sehr kurz ausfallen und er den Ruf genießt, seine besten Spieler in der regulären Saison zu verheizen, was auf seine bisher bescheidenen Playofferfolge zurückgeführt wird. Dennoch sind sich alle Coaches einig, dass in den Playoffs die Spielzeit der besten Spieler maximiniert wird, um den größtmöglichen Erfolg zu erlangen. Deshalb werden der neunte oder zehnte Mann aus der Rotation genommen, um Spielzeit für bessere Spieler zu schaffen.

D’Antoni läuft seit Ende März (notgedrungen) schon Playoff-Rotationen. Eigentlich plante er mit neun Spielern, aber durch die Verletzungen von Anderson und Dekker kürzte er die Rotationen schon jetzt. D’Antoni schaut sich über die Saison hin seine Spieler genau hin und gewinnt Vertrauen in 7-8 Spieler, die für ihn unumstößlich die Rotation für die Playoffs bilden. Dies tat er bei seiner erfolgreichen Zeit bei den Suns und auch hier in Houston wieder. Die Vorteile liegen auf der Hand: Wenn er die richtigen Spieler lokalisiert hat, ergeben sich sehr schnell Synergien in den Lineups und durch die entstehenden Automatismen performt das Team besser als mit mehreren Wechseln. Absolute Priorität hat hierbei das Finden von Spielern, die mehrere Aufgaben auf dem Feld übernehmen können, da die Kompatibilität bei einer kurzen Rotation eine höhere Wichtigkeit einnimmt als bei größeren Rotationen.

Houstons Kader lässt sich offensiv grob in zwei Kategorien einteilen: Entweder kann ein Spieler Dreier werfen oder er kann es nicht. Kann er es nicht, muss er die Größe eines Bigs haben, sonst hat man in D’Antonis System keine Chance auf Einsatzzeit. Mit Harden, Beverley, Williams, Gordon, Ariza und Anderson hat D’Antoni sehr schnell seine Schützen beisammen gehabt. Diese macht aber auch aus, dass sie mehr beherrschen als den Distanzwurf – Ryan Anderson ausgenommen. D’Antoni schickt immer mindestens zwei Ballhandler aufs Feld, manchmal sind es in Small-Lineups auch drei. Er benötigt diese Flexibilität auf den Guard-Positionen aber auch, um alle Spieler miteinander kombinieren zu können. Theoretisch kann er aus dem Quartett Beverley, Williams, Harden und Gordon jede Zweierkombination aufs Spielfeld schicken, ohne dass die Offense komplett zum Erliegen kommen würde.
Ariza als Combo-Forward, der auch mal hochrutschen kann, ist ein unterschätzter Cutter bzw. kann auch den Korb attackieren, wenn ein Close-Out zu hart gelaufen wird. Anderson profitiert vor allem von seiner Größe in Kombination mit dem Wurfgefühl.

Es fehlen jedoch zwei Akteure, ohne die die Houston Rockets nicht den Erfolg gehabt hätten, der sie zu einem der Überraschungsteams in dieser Saison machten: Clint Capela und Nenê Hilario. Beide beherrschen den Distanzwurf nicht, aber bringen eine Kombination an Skills mit, die sie unentbehrlich für das Team machen: Sie können verteidigen, Screens stellen und (sehr) gut zum Korb abrollen. Über sie wird immer am wenigsten geredet, weil sie für das Team und nicht für den Statistikbogen arbeiten.

Der Ausfall eines der beiden Center wiegt für D’Antoni deshalb so schwer, weil er nicht kompensierbar ist. Die Rockets haben einen qualitativ nicht allzu stark besetzten Kader, was die hinteren Bankpositionen angeht – ein Grund, warum man ihnen diese tolle Saison nicht zutraute. Nenê und Capela waren im Prinzip ein und derselbe Spieler: Ihre Aufgaben glichen sich zu 100%. Deshalb übernahmen sie auch immer die 48 Minuten auf der Centerposition, spielten nie nebeneinander oder saßen beide gleichzeitig auf der Bank. Ihre Aufgabe als Ringbeschützer und ihr Einsatz als Screen-Assiststeller ist aber von essentieller Bedeutung für das Team.

Was ohne Nenê passiert, sah man in den Spielen 4 und 5 der Serie gegen San Antonio: Es gibt keinen Ersatz. Ryan Anderson rutscht auf die 5 hoch, die Spurs finden defensiv keine Antwort auf das Five-Out der Rockets, können offensiv aber nach Belieben den Ring attackieren. Anderson macht seine Sache jedoch gut und füllt das Loch, das Nenê hinterließ, aus. Wird er ins Post-Up gezwungen und kann nahe am Ring verteidigen, steht er seinen Mann. Generell ist Anderson ein akzeptabler Post-Verteidiger.

Hier sieht man, wie er LaMarcus Aldridge aufnimmt und ihn später nach einem Fehlwurf Mills‘ ausboxen wird.

Anderson beherrscht das Fundament der Post-Verteidigung. Dort kann er sich halten, weil er nicht viel Raum abdecken muss und mit seinem Körper gegen viele NBA-Spieler dagegenhalten kann.  Was ihm fehlt, ist das Rotieren zur Hilfe. Hier sieht man, wie Jonathon Simmons den Korb attackiert und James Harden ihn nicht halten kann.

Anderson hat seinen Mann David Lee wieder ausgeboxt, kann aber nur zuschauen, als Simmons den Lay-Up verwandelt.

Katastrophal wird es, wenn Anderson in ein Pick-and-Roll verwickelt wird. Hier stellt sein Gegenspieler LaMarcus Aldridge den Screen. Es hilft zudem nicht, dass James Harden der Verteidiger von Simmons ist.

Anderson wird aufgrund fehlender lateraler Geschwindigkeit geschlagen, wodurch Simmons wieder zu Punkten kommt.

Anderson kann also im Post dagegen halten, ihm fehlen aber die Koordinatoren-Fähigkeiten, um eine Defensive zu lenken, und die laterale Geschwindigkeit und Athletik, um das Pick-and-Roll verteidigen zu können oder Würfe am Ring zu blocken. Er ist nicht für diese Position prädestiniert und kann sie nicht ausfüllen. Nenê fehlt hier.


Tony Parker fehlt den Spurs auch. Ironischerweise würden die Rockets mit dem Ausfall eines Guards neben James Harden weniger Probleme haben als die Spurs. Diesen fehlt jedoch das Ballhandling Parkers, weil der Kader eine seltsame Mischung aus Veteranen ist, die die beste Zeit schon hinter sich haben, und unerfahrenen Neulingen in der Liga, denen Popovich nicht zu 100% vertraut.

Es liegt auch an Parkers Ausfall, dass die Spurs nicht noch viel konsequenter das Pick-and-Roll gegen Ryan Anderson laufen. Mills ist kein besonders guter Ballhandler und Simmons ist einer der Spieler, denen Pop eigentlich nicht zu 100% vertraut, auch wenn er in den gezeigten Szenen gut agierte.

Pop ist seit Jahren ein Verfechter der anderen Philosophie: Er lässt immer eine breite Rotation spielen, nutzt viele Spieler, schont seine Starter nach Kräften, um sie fit zu halten, und gewinnt dadurch den ein oder anderen Titel (oder draftet Tim Duncan, der dies stellvertretend für ihn tut). Popovich spielt in einer Liga der offensiven Superstars „europäischeren“ Team-Basketball, weil ihm die individuelle Ballhandlingklasse einfach fehlt. Er hatte nie einen dominanten Playmaker, um den er sein System aufbauen konnte, sondern arbeitete seit Parker/Ginobili/Duncan immer mit seinem System, das er aber an das Spielermaterial anpasste.
Popovich bevorzugt es, Optionen zu haben. Er spielte 12 Spieler mit mindestens 1000 Minuten in der Regular Season und setzt mit Bertans nun auch einen Spieler ein, der knapp darunter lag. D’Antoni kommt auf 10, wenn man Lou Williams dazuzählt. Popovich sucht sich stets Spieler heraus, die charakterlich bodenständig und gefestigt sind, verstehen, dass Basketball nur ein Sport ist, aber den Ehrgeiz haben, alles für den Erfolg des Teams zu geben. Dies mag sich zuerst nach Worthülsen und Plattitüden anhören, aber Popovich benötigt diese Spieler, um sein System installieren zu können. Er braucht dazu den nicht genau zu beschreibenden Hoop-IQ oder Basketball-IQ seiner Spieler. Sein System beruht darauf, dass offensiv und defensiv so exekutiert wird, wie es die Situation erfordert. Dafür ist es unerlässlich, dass jeder Spieler das Playbook verinnerlicht und abrufen kann. Spieler, die sich zum einen nicht unterordnen, und zum anderen Basketball nicht lesen können, haben einen schwierigen Stand.

Pop vertraut aber unter der Saison vielen Spielern und gibt ihnen Chancen, sich im System zu zeigen. Da er nicht das offensive Spielermaterial hat, um notfalls auch einfach Isolations laufen zu können, wenn ein Play mal misslingt, ist er darauf angewiesen, dass die Systemspieler dennoch so kreativ sind, um das Verteidigungsschema des Gegners zu lesen und entsprechend zu reagieren. Es gibt diverse Ausstiege aus allen Plays – die Spieler müssen diese erkennen. Neben Manu Ginobili ist Tony Parker der Spieler, der alle Plays schon exekutiert hat. Er fehlt als Steuerzentrale, auch wenn die reguläre Saison Parkers nicht berauschend war.

Aber Parker war in den Playoffs unglaublich gut aus dem Feld unterwegs. Problematisch war höchstens, dass Parker seit mehreren Jahren nicht mehr an die Freiwurflinie kommt, da er zu wenig den Kontakt bei der Penetration forciert. Er nahm mehr Würfe aus der Mitteldistanz als am Ring, was auch mit einem immer langsamer werdenden ersten Schritt zu erklären ist. Ansonsten hat er, wie die Shot Chart zeigt, einen nie zuvor erlebten Touch von außen, traf 54% seiner Midrange-Würfe und 55% seiner Dreier.

Parker arbeitet im Pick-and-Roll weiterhin beständig und kann sich auch selbst Würfe kreieren, wie man hier gegen Memphis in Runde 1 sehen kann:

Parker kommt gegen Conley zumindest bis an den Zonenrand, nachdem er den Block von Dedmon gut nutzen konnte, um von hier eine Entscheidung zu treffen.

Er dringt noch etwas tiefer ein und trifft einen der vielen schwierigeren Würfe, die weder Spot-Ups noch Layups sind. Generell sind Pull-Ups die schwierigsten Würfe, weil sie aus dem Dribbling und generell eher in einem unbalancierten Zustand abgegeben werden. Parker ist hier seinem Back-Up Patty Mills einiges voraus – gerade diese Würfe machen ihn wertvoll, weil nicht so viele Spieler genau diesen Wurf beherrschen. 

Dennoch können die Spurs in Patty Mills den Scoringoutput Parkers fast duplizieren. Dies ist der “Vorteil”, den ein Team mit einer flachen Spitze hat: Parker ist kein so hervorragender Spieler, dass ihm von Popovich automatisch 35 Minuten pro Spiel eingeräumt würden. Dadurch entsteht mehr Spielzeit hinter Parker, was zu einem solideren Backup führt als bspw. die Rockets im Normalfall hinter James Harden hätten. Parker bekam trotz seiner hervorragenden Leistungen nur knapp 27 Minuten in den Playoffs. Mills erreicht mit dem Ende der zweiten Runde fast dieselben Minutenzahl.

Mills kommt auf ähnliche Zahlen, nimmt dieselbe Anzahl an Catch-and-Shoot-Dreiern wie Parker, aber ist in seiner Spielanlage ein gänzlich anderer Scorer. Das, was Parker aus der Mitteldistanz an Würfen nimmt, verlagert Mills in den Dreipunktebereich:

Hier kann er zusammen mit David Lee ein Pick-and-Roll, das die Rockets zu eienm Switch zwingt, den Mills sehr gerne sieht: Kettenhund Beverley muss mit Lee zum Ring rollen, während Mills nun Ryan Anderson in Space vor sich hat. Wie oben beschrieben, ist dies der größte Fehler, den die Rocket machen können. Während Tony Parker nun noch an Anderson vorbeigezogen wäre, um einen Mitteldistanzwurf zu erarbeiten, ist Mills kompromissloser:

Er wirft einfach über Anderson, um den Spurs drei Punkte zu bescheren. Auch Mills kreiert zumeist für sich, kommt ebenfalls auf relativ wenige Assists, aber hält die Offense am Laufen und kennt das System Popovichs.

Das Problem der Spurs ist also nicht der Ausfall von Tony Parker. Patty Mills kann diesen irgendwie ersetzen. Das Team bricht deswegen nicht auseinander. Das Problem der Spurs ist der Ausfall von Patty Mills als Backup. Dies brachte Coach Pop zum Überlegen. Er versuchte es zunächst mit dem Rookie Dejounte Murray und entschied sich, diesen starten zu lassen, um eine ausbalancierte Lineup aufs Feld zu schicken (dazu erkärten wir im Artikel zu den Lineups der Oklahoma City Thunder bereits, warum Pop an dieses System glaubt). Patty Mills sollte mit den anderen Bankspielern auflaufen, um keinen allzu großen Bruch im Spiel zu erzeugen. Nachdem die Spurs in Spiel vier jedoch zerstört wurden, fand Popovich einen anderen Backup: Er ersetzte Patty Mills mit Patty Mills, gab dem Backup eine große Rolle mit erweiterten Minuten und deckte so die Defizite ab, die Murray verursachte. Diese vielen Minuten wird Mills aber perspektivisch nicht gehen können. Dies sah man auch an den Rockets, die nach Spiel vier physisch am Limit schienen und weiterhin zu siebt die Spiele bestreiten mussten.


Popovich geht mit Verletzungen anders um als D’Antoni. Während D’Antoni die Rotation radikal weiter kürzt, da er keinen kompatiblen Spieler auf seiner Bank sieht, probiert Popovich aus, lässt Dejounte Murray starten, wirft Kyle Anderson nochmals herein und vertraut darauf, dass das System weiter abgespult werden kann. Dadurch, dass Popovich mehr Spieler als D’Antoni einsetzt, können diese eindimensionaler sein. Sie können vielleicht nur aufposten, auf dem Flügel verteidigen oder sind Allrounder ohne hervorragende Skills.

Die Spurs versuchen seit Jahren, durch die Kombination limitierterer Spieler, die Schwächen auszugleichen und die Stärken hervorzuheben. Diese Aufgabe zählt zu den schwersten und wird mitunter nicht oft genug gewürdigt. San Antonio hat 61 Spiele in dieser Saison gewonnen, trotz keines Stretch-Bigs und mit defensiven Problemkindern wie Pau Gasol, David Lee und LaMarcus Aldridge, die alle Probleme haben, das Pick-and-Roll zu verteidigen.

 


Warum Nenês Ausfall für die Rockets schwerer wiegt, hängt mit der Coachingphilosophie D’Antonis zusammen. Er hat keinen Ersatz für den Backup Big – und spielt deswegen einfach einen Spieler weniger in der Rotation. Das bedeutet, dass Ryan Anderson eine Position nach oben geschoben wird, obwohl er diese Rolle nicht ausfüllen kann. D’Antoni vertraut aber keinem anderen Spieler, sodass statt acht nun sieben Spieler die gesamte Last schultern müssen.

Ob ihm das anzukreiden ist, ist die Frage, die sich stellt. Generell sollte kein Coach am Anfang der Saison davon ausgehen, dass ein Spieler über längere Zeit ausfällt. Dies tut kein Front Office – und es ist schlicht auch nicht umsetzbar. Nachdem man eine Position sehr gut besetzt hat, kann man in der Regel keinen zweiten nahezu gleichstarken Spieler mit einem ähnlichen Skillset verpflichten, der für 10-15 Minuten aufläuft und sich nicht beschwert. Jedes Team hat – zum Teil drastische – Abfälle, was die Leistungsfähigkeit seiner Backups angeht, weil bessere Spieler mehr Spielzeit woanders finden. So kann Houston eben den Ausfall eines Backups nicht kompensieren und leidet darunter mehr als San Antonio am Ausfall des Starting Point Guards. Popovich hat für diesen Fall immer mehr Spieler in der Rotation, die aber zugleich auch bedeuten, dass das Team eindimensionaler und angreifbarer ist. Gegnerische Superstars können sich defensiv auf offensiv impotenten Gegenspielern ausruhen; der Spielfluss bleibt nicht intakt, weil Automatismen möglicherweise nicht greifen; Lineups sind schwieriger zusammenzusetzen, weil die Schwächen des neuen Spielers exponiert werden können.


Es gibt keine Patentlösung dafür, wie ein Team geführt, zusammengestellt oder letztlich aufs Feld geschickt werden sollte. Teams mit kurzen Rotationen sind anfälliger für Verletzungen, aber auch mit einer breiteren Rotation sinkt deine Chance auf die Meisterschaft bei einem Ausfall einer Stütze des Teams erheblich. Vielleicht können die Spurs den Ausfall besser kompensieren, aber D’Antoni hätte von einer breiteren Rotation mit eindimensionaleren Spielern auch nicht profitieren müssen. Er verliert diese Serie, weil die Rockets in ihrer jetzigen Konstellation ein Boom-or-Bust-Team waren, das offensiv zwar aus allen Zylindern feuern konnte, aber defensiv darauf angewiesen war, dass Schlüsselspieler einsatzbereit sind. So reichte es nicht gegen ein 61-Siege-Team. 

Letztlich stehen sich zwei Coachingphilosophien gegenüber: Hole das Maximum aus dem vorhandenen Spielermaterial heraus oder verteile die Last auf möglichst viele Schultern. Beide Wege sind legitim. Es liegt am vorhandenen Spielermaterial, welchen Weg man wählen sollte.

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