Draftprofile 2017

Jayson Tatum

Duke Blue Devils

Datenblatt

Name: Jayson Tatum

Geburtsdatum: 03.03.1998

Größe: 6’8”

Gewicht: 205 lbs

Spannweite: 6’11‘‘

Position: Wing

Team: Duke Blue Devils

 

Überblick

Stärken/Schwächen | Scouting-Logbuch | Spielervergleich | Videos | Wichtige Spiele | Artikelempfehlungen | Statssektion | Trivia | Twitter

Stärken

Schwächen

+ Kraft/Beweglichkeit

+ Vision/Passing für seine Größe

+ Midrange-Game

+ Switchen in der Defense

– Turnover

– Freshmen-Fehler in der Defense

– Explosivität/Topspeed/Leaping

 

Scouting – Logbuch

26.02.2017

Jayson Tatums Freshman-Saison erwartete ich mit besonderer Freude. Schon im Sommer 2015 hatte ich den jungen Flügelspieler bei der FIBA U19 intensiv gescoutet und mich in sein Spiel verguckt. Seine Leistungen auf dem Weg zum WM-Titel fasste ich damals in diesem Video zusammen:

Umso ärgerlicher war es, dass Tatum zu Beginn der Spielzeit mit einer Schulterverletzung zu kämpfen hatte und sich sein Debut für Duke immer weiter nach hinten schob. Mittlerweile hat er aber genügend Partien absolviert, um auch schriftlich ein erstes Resümee zu seinen Leistungen zu ziehen. In Podcast-Form hatten wir sein Spiel schon vor einigen Wochen analysiert und mit dem Gesehenen vom Sommer 2015 verglichen.

Tools & Athletik

Der Freshman ist ein Flügelspieler mit Gardemaß. 6‘8‘‘ Körpergröße und eine Armspannweite, die an den magischen 7‘0‘‘ kratzt, geben ihm eine überdurchschnittliche Länge mit, die er auch zu nutzen weiß. Auffällig im Vergleich zur FIBA U19 WM 2015 ist, dass Tatum gewaltig an Muskelmasse zugelegt hat. Seine Schultern wirken viel breiter und sein gesamter Oberkörper viel definierter. Der 18-Jährige hat in seinem Senior-Jahr an der High School wohl viel Zeit im Kraftraum verbracht und konsequent gearbeitet.

Tatum ist durchaus als athletischer Flügelspieler zu bezeichnen. Allerdings würde ich seine Stärken im Athletik-Bereich eher in der Flüssigkeit seiner Bewegungen sehen. Besonders bei der Kombination von offensiven Moves oder defensive Switchen sieht er stets agil aus. In den klassischeren Kategorien, wie Sprungkraft oder Top-Geschwindigkeit, ist er aber höchstens als leicht überdurchschnittlich einzuordnen. In vielen Situationen fehlt es ihm an etwas mehr Explosivität.

Offense

Auch in einem Team voller talentierter Spieler schafft es Tatum durch sein multidimensionales Scoring-Talent herauszustechen. Es ist beeindruckend, dass der Blue Devil schon in so jungem Alter über ausgefeilte Bewegungen verfügt und aus nahezu jeder Situation Punkte generieren kann.

Drives

Für Duke darf Tatum viel mit dem Ball in der Hand agieren. Das Vertrauen, das Coach K ihm auf diese Weise entgegenbringt, hat sich der Teenager mit seinem vergleichsweise hohen Skill-Level erarbeitet. Tatum verfügt für seine Größe über ein überdurchschnittliches Handling, solide Fußarbeit und ein gutes Gefühl für sich potentiell bietenden Räume auf dem Court. Durch diese Fähigkeiten kann er teilweise sogar das Pick’n’Roll laufen, immer wieder seine direkten Gegenspieler attackieren und zum Korb vordringen.

In der Zone angekommen, beherrscht er jede Art von Abschluss, die sich zwischen Floater und Dunk einordnen lässt, und zieht jede Menge Freiwürfe (.357 FTr).

Aber auch als Ballverteiler ist er in solchen Situationen mehr als brauchbar. Er registriert schnell, wenn seine Drives mehrere Verteidiger binden und sich Passmöglichkeiten auftun.

Leider ist an dieser Stelle nicht alles Gold, was glänzt. Die Statistiken weisen Tatum als nur durchschnittlichen Finisher aus (59,8 FG@Rim). Der Athletik-Abschnitt erklärt zu großen Teilen warum: Dem Freshman fehlt an vielen Stellen mehr Explosivität und Sprungkraft, um konstanter mit roher Gewalt slashen zu können. Drives oder Cuts, die mit Dunks in das Gesicht von Gegenspielern enden, sind Mangelware. Gegen athletisch ebenbürtige Gegenspieler agiert Tatum zu oft unter Ringniveau und hat so Schwierigkeiten, seinen eigentlich guten Touch in Korbnähe effektiv nutzen zu können.

httpv://www.youtube.com/ UhiPgAk5ets

Dieser fehlende „Bounce“ könnte mit der Zunahme an Muskelmasse zusammenhängen. Im Sommer 2015 wirkte er drahtiger und sprunggewaltiger, auch wenn dies an den in Relation schlechteren Gegenspielern liegen könnte.

Postups

Tatum strahlt große Gefahr aus, wenn er in der Mitteldistanz freigespielt wird und mit dem Rücken zum Korb agieren kann, da er fast immer ein Mismatch vorfindet. Kleinere Gegenspieler postet er mit Leichtigkeit auf und behält bei seinen variantenreichen Abschlüssen durch seinen robusten Oberkörper stets die Balance.

Längere, immobilere Gegenspieler lässt er mit seiner Agilität schnell hinter sich und zieht direkt zum Korb.

Leider fehlt auch in solchen Situationen manchmal etwas mehr Sprungkraft, um öfter über Ring-Niveau abzuschließen.

Die Kunst des Postups mag eine eher veraltete Fähigkeit darstellen, die in der NBA nicht mehr sonderlich oft genutzt wird. Als ergänzender Skill eines Flügeltalents ist die situative Möglichkeit zum Spiel mit dem Rücken zum Korb aber durchaus wertvoll.

Shooting

Tatum präsentierte sich bisher als inkonstanter Werfer, dem aber durchaus Upside bescheinigt werden kann. An seiner Bewegung muss keine nachhaltige Veränderung vorgenommen werden. Seine Dreierquote schraubte er im Laufe der Saison stetig nach oben (38 3P% im Conference-Play) und bewies dazu während des gesamten Jahres sein Wurftalent von der Freiwurflinie (87 FT%).

Erfreulich ist auch zu sehen, dass er sich seinen Schuss auch selbst vorbereiten kann. Raum kann er sich sowohl mit Fakes plus Dribble kreieren oder aber den Pullup als Ausstieg aus Pick’n’Roll-Action wählen.

Aber auch als Pick’n’Pop-Partner oder spacende Ecken-Option kann der Blue Devil effektiv Spotup-Würfe verwandeln.

Defense

Auch wenn es widersprüchlich klingen mag: Aktuell hat Jayson Tatum einen nur gering positiven Impact auf die Verteidigung der Blue Devils. Dennoch würde ich ihm in Bezug auf die NBA durchaus gutes Defensiv-Potential bescheinigen.

Für Duke agiert Tatum derzeit durch dumme Reach-Ins oder unglückliches Timing bei Hilfe und Closeouts sehr foullastig. Er beendet so durchaus gute Defensivaktionen nicht positiv, „verschenkt“ Freiwürfe an die Gegner und setzt sich selbst durch die Foulbelastung unter Druck. Diese Fehler sind aber oft noch nicht vorhandener Erfahrung geschuldet. Deswegen ist es möglich, dass sich Tatum in den kommenden Jahren zu einem besseren Defender entwickelt, als er dies am College bisher ultimativ war.

Tatum bringt alles mit, was von einem größeren Flügelspieler derzeit in der NBA verlangt wird. Am Perimeter weist er durch seine Agilität eine hohe Switchability auf. Er setzt seine Länge gut ein und hat ein tolles Gefühl für Rotationen.

Zusätzlich kann er aber ebenso effektiv im Post verteidigen, da er durch seinen robusten Körperbau auch Bigs Masse entgegensetzen kann.

Die angesprochenen Explosivität-Probleme bilden sich in der Verteidigung nicht so hart heraus. Seine STL% und BLK% liegen jeweils über 2,3 Prozent, was ihm zum einen etwas defensives Playmaker-Potential und zum anderen weniger Athletik-Probleme bescheinigt. Er kommt auf dieser Seite des Feldes öfter einmal zu Highlight-Plays.

Der Freshman sollte in der NBA mit etwas mehr Erfahrung Flügel und kleinere Bigs effektiv verteidigen können. Dies eröffnet seinem zukünftigen Coach viele Lineup-Möglichkeiten, die ihm auch offensiv helfen sollten. Läuft er bspw. als Smallball-Vierer auf, ist sein Wurf plötzlich schon leicht überdurchschnittlich. Sein für seine Position gutes Defensiv-Rebounding (20,2 DREB%) könnte genau dies ermöglichen.

Spielervergleich

Jayson Tatum wäre sicherlich gern ein Spieler in Richtung Paul Pierce – multidimensionaler Scorer, der zwar nicht unathletisch ist, sich aber vor allem auf sein Skill-Level verlassen kann, um zu Punkten zu kommen. Allerdings ist es fraglich, ob der offensive Impact des Dukies jemals so groß werden kann, sodass er eine der ersten zwei Optionen eines guten Teams sein kann. Vielmehr sollte er sich zunächst am Blue Devil-Kollegen Jabari Parker orientieren, der auch etwas Zeit brauchte, um sein Offensiv-Spiel auf das nächste Level zu übertragen, bis zum erneuten Kreuzbandriss aber auf einem guten Weg war. Eventuell muss sich Tatum auch mit einer weniger prominenten Rolle zufriedengeben und eher mit seinem Gesamtpaket und nicht seinem Volume-Scoring wie ein Otto Porter überzeugen. Entwickelt sich Tatum in die falsche Richtung, wird er eine schlechtere Version von Rudy Gay.

Videos

Playlist

Wichtige Spiele mit aufschlussreichem Matchup

Artikelempfehlungen

Statssektion

International: 

3x Gold mit US-Jugendnationalteams

High School: 

McDonalds All-American:
18 P / 5 R / 3 A bei 5-15 FG in 23 Mins

Hoop Summit:
14 P / 2R / 2A bei 4-8 FG in 25 Mins

Awards:

Jordan Brand Classic (2016)

Nike Hoop Summit (2016)

McDonald’s All-American (2016)

Gatorade Player of the Year (2016)

Statsvergleich innerhalb der Draftclass

Trivia

Twitter

@jaytatum0

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3 comments

  1. Simon

    Danke für den Artikel! Toller Überblick. Super, das so genau aufbereitet zu bekommen :tup:

    Ich bin kein großer Fan von Tatum und hätte ihn persönlich ein Stück niedriger als die meisten Mock-Drafts. Der Gay-Vergleich ist vielleicht gar nicht so schlecht. Ein Spieler, der einen wackligen Dreier hat, abseits des Balles nicht übermäßig effektiv ist, viele ineffiziente Würfe nimmt (Midrange/Post), kein Überathlet und ein guter, aber kein überragender Spielmacher à la LeBron oder Simmons ist, ist in der heutigen NBA einfach ein sehr schwieriger Fit.

    Er hat nicht unbedingt das Skillset, ein elitärer Rollenspieler zu sein, der in alle möglichen verschiedenen Teamkonstellationen eingefügt werden kann. Gleichzeitig hat er (vermutlich) auch nicht das Potential, ein gutes Team als erste Option anzuführen.

    Damit bleibt ihm, wenn der Dreier und die Defense sich nicht noch deutlich steigern, evtl. "nur" eine Rolle als sechster Mann. Dort kann er denke ich eine gute Rolle finden, aber ich würde ihn in diesem Draft nicht unter den Top6 sehen. Naja, er kann sich natürlich noch entwickeln, vielleicht unterschätze ich sein Potential einfach, v.a. defensiv… Dass sein Dreier inzwischen besser fällt macht in Verbindung mit der guten Freiwurfquote auf jeden Fall Hoffnung.

  2. Tobias Berger

    |Author

    Danke Simon. Freut mich!

    Bin von der Entwicklung Tatums auch etwas enttäuscht. Hatte ihn mir vorletzten Sommer noch viel stärker ausgemalt und potentielles Allstar-Talent gesehen. Scoring plus Playmaking auf hohem Level sah ich da. Jetzt wirkt alles nicht stark genug, um ihm eine super rosige Zukunft für die NBA zu prophezeien. Aber warum soll er nicht das Skillset besitzen, ein elitärer Rollenspieler aka irgendwas zwischen vierter Starter und siebter Mann zu werden?

    Er liefert doch ein breites Angebot an hilfreichen Dingen. Defense könnte gut sein. Shooting und Passing funktionieren neben besseren Jungs. Mit Glück kann er ansonsten mit seinem Scoring sogar nach vorn rücken, wenn die Stars seines Teams sitzen und Second Units tragen. Fähigkeitentechnisch habe ich kaum Angst. Für mich hat er da einen recht hohen Floor. Einziges Problem könnte aus meiner Sicht die Rollenanpassing sein. Als recht natürlicher Scorer sich nicht mehr nur über das Punkten definieren zu können, ist nicht immer einfach.

    Für die Pickregion ab 5 bis Ende der Lottery sollte man wohl auch genau diesen Baseline-Outcome diese Erwartung haben – Starter/toller Rollenspieler, also vierter bis siebter Mann, die ja oft austauschbar sind. Bei guter Entwicklung kommt eventuell eine Borderline-Allstar-Option heraus. Deshalb braucht es das "nur" gar nicht. :)

    Was ich noch spannend finde aktuell, ist das Wing-Race in dieser Draftclass. Aus meiner Sicht ließe sich jeweils der Case für Tatum, Jackson (Teaser: der kommt demnächst) und Isaac als potentiell bester Flügel bilden. Kommt sehr darauf an, was man von der Position erwartet und welche Skills man als einfach erlernbar einschätzt.

  3. Simon

    Das würde ich alles so unterschreiben, ich habe es vielleicht nur etwas zu negativ formuliert.

    Die Qualität, ein vierter bis siebter Mann zu sein, traue ich ihm schon zu. Mit "elitärer Rollenspieler" meinte ich nur, dass er nicht die eine oder zwei herausragenden Stärken hat, die in jedes Team passen und jedes Team besser machen. Wenn ein Spieler keine erste (oder zweite) Option sein kann, welche Fähigkeiten braucht er dann? Es ist schön, ein guter Passpieler, ein guter Scorer, ein guter Verteidiger, ein guter Ballhandler zu sein. Aber ein leicht überdurchschnittlicher Allrounder ist möglicherweise für ein gutes Playoffteam weniger wertvoll, als z.B. ein herausragender Verteidiger und/oder Schütze.

    Wenn ich mir Teams anschaue, die ihren Franchisplayer bereits haben, z.B. die Wolves, Bucks, Knicks, Pelicans, Thunder, Nuggets, Blazers… Passt dort ein Spielertyp wie Tatum gut neben Guards wie Westbrook/Lillard, Wings wie Antetokounmpo, Bigs wie Towns/Jokic/Cousins/Davis/Porzingis? Ich denke, dass man als Starter Nummer 3-5 eher Spieler wie KCP, Middleton, Covington, Noel, Adams, Redick, Korver, Ryan Anderson suchen sollte. Spieler, die den Ball nicht brauchen, die durch ihren Wurf Platz für andere schaffen und/oder die besten Spieler des Gegners verteidigen können.

    Du hattest Tatum ja potentiell mit Rudy Gay verglichen, ich finde z.B. den Blick auf Wiggins und Anthony interessant. Beide sind sehr gute Spieler, v.a. starke Scorer. Sie sind aber keine erste Option (vielleicht noch nicht oder nicht mehr). Beide haben einen (potentiellen) Franchiseplayer neben sich, ihre Skillsets ergänzen diesen aber nicht optimal, weil sie eher Volumen-Scorer sind, den Ball wollen/brauchen, um effektiv zu sein, etc. … Eigtl. gilt das gleiche ja auch für Gays Zeit in Toronto neben Lowry/DeRozan.

    Da sehe ich Spieler wir Isaac oder Monk einfach als wertvoller und "flexibler" an. Aber wie gesagt, vielleicht unterschätze ich ihn da. Wenn er auf NBA-Niveau ein guter Distanzschütze und Verteidiger wird, ist sein Ceiling natürlich deutlich höher, dann würde ich ihn sogar als mindestens zweite Option sehen, in einer Rolle wie z.B. Griffin bei den Clippers. Nicht, dass ich beide vergleichen will, aber eben eine zweite Option in der Starting 5, die zusätzlich mit ihrem Playmaking und Scoring die Bank anführen kann, wenn die erste Option auf der Bank sitzt. Aber irgendwie bin ich noch skeptisch, dass Tatum diese Fähigkeiten auch auf NBA-Niveau zeigen kann. Das kann ich aber natürlich nur vermuten.

    Das stimmt absolut. Deswegen auch das "nur" in Anführungszeichen ;) Ich wollte es aber trotzdem aus zwei Gründen nicht ganz weglassen. Zum einen, weil viele Leute in diesem starken Draftjahrgang mehr als 5 potentielle All-Stars sehen. Ich bin da eher skeptisch. Ich halte den Jahrgang zwar auch für stark, aber eher in der absoluten Spitze (Top3) und in der Breite (bis in die Mid-20s). Aber viele erwarten eben, auch zwischen 4 und 10 noch "sichere" All-Stars ziehen zu können, da bin ich bei Spielern wie Smith, Fox, Markkanen oder eben Tatum sehr vorsichtig.

    Zum anderen, weil Tatum m.E., wie oben beschrieben, möglicherweise für viele Teams mit hohen Lottery-Picks kein guter Fit wäre. Er passt für mich nicht wirklich gut neben Booker/Bender, Russell/Randle, Towns/Wiggins, Barnes, Simmons, Gordon, Lillard/McCollum, Jokic/Mudiay, Antetokounmpo/Parker… Am ehesten wahrscheinlich noch neben Porzingis (aber natürlich überhaupt nicht neben Anthony). Spieler wie Monk, Ntilikina und v.a. Isaac dagegen würden praktisch in alle diese Teams perfekt passen. Ich bin zwar eigtl. ein Unterstützer des BPA-Picks, aber dabei geht es eben nicht nur um das bestmögliche, sondern das wahrscheinlichste Szenario für die Entwicklung eines Spielers. Und für Teams, die bereits Superstar-Potential im Kader haben, eben auch um den Teamfit, zumindest wenn der Talentunterschied nicht sehr groß ist.

    Langer Rede kurzer Sinn: ich denke Tatum hat das Potential, sogar ein Superstar zu werden. Sein "Median" liegt aber denke ich eher bei einer Rolle als 6. Mann. Das "nur" kam auch daher, dass du ja gefragt hattest, ob Tatum der beste Wing dieser Draft-Klasse ist. Das sehe ich überhaupt nicht so. Zwischen ihm und Josh Jackson sehe ich eine ziemlich große Lücke, in die vielleicht sogar Isaac vorstoßen kann. Aber v.a. Jackson ist für mich einfach eine in allen Bereichen bessere Version von Tatum. Ich bin auf jeden Fall sehr gespannt, wie du ihn in deinem Artikel einschätzen wirst.


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