Dallas Mavericks, Podcast, Wired

NBA Previews 16/17: Dallas Mavericks

Go-to-Guys Wired #136

Host Jonathan Walker wirft mit den hauseigenen Mavs-Experten Julian Lage und Martin Sobczyk einen Blick auf die kommende Saison der Dallas Mavericks. Was ist von den Neuzugängen zu halten? Wie wird die Rotation aussehen? Was kann Coach Carlise aus dem Team um Dirk Nowitzki dieses Jahr herausholen?

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14 comments

  1. Smido83

    Sehr gute Preview, welcher ich mich in nahezu allen Punkten anschließen kann. Carlisle wird aus den Spielern wieder ein funktionierendes Team formen, welches im Normalfall um die Playoffs spielen wird. Aber viel mehr wird eigentlich nicht möglich sein.

    Es sei denn:
    Ich denke, dass man diese Saison etwas ausprobieren wird. Natürlich auch aus der Not gedrungen. Die vielen jüngeren Talente (Anderson, Powell, Acy, Curry, Hammons und vor allem Barnes) werden, so hoffe ich zumindest, alle über mehrere Spiele Ihre Chancen bekommen. Was meine ich damit. Entweder 20-30 Minuten für 10 Spiele am Stück, oder man versucht es mit Barnes als 1. Option über mehrere Spiele. (15-20 FGA für Ihn und öfter den Ball zum Kreieren in den Händen). Alle, außer Hammons, haben in der Liga schon Ihre Erfahrungen gesammelt. Entweder Sie machen jetzt den nächsten Schritt, oder Sie bleiben bestenfalls Rotationsspieler.

    Barnes: Entweder er wird 2. Option, oder in 1-2 Jahren (je nachdem wann Dirk zurück tritt) wird er für Pics wieder abgegeben.

    Anderson: Entweder er trifft deutlich besser aus dem Feld und verbessert sich weiter im generellen Spiel, oder er bleibt eben 10 Min Backup.

    Powell: Entweder er schafft es für zumindest 10 Min die großen Jungs zu verteidigen und seinen Wurf zu verbessern, oder auch er wird in 2 Jahren als Tradeasset genutzt werden.

    Acy: Entweder er wird zu einem verlässlichen Defender auf der 3 und 4 und zumindest halbwegs ernstzunehmenden Shooter, oder auch er sitzt eben hinten auf der Bank.

    Curry: Entweder er schafft es endlich sein Talent über längere Zeit konstant abzurufen, oder er sitzt halt ganz hinten auf der Bank und wedelt mit dem Handtuch.

    Hammons: Entweder er zeigt, dass die Geschichten über seine Einstellung falsch sind und er sich den Arsch aufreißt, oder er bleibt Center Nr. 3 oder 4.

    Viele Entweders… wenn die Hälfte davon eintritt UND die wichtigen älteren Spieler halbwegs gesund bleiben, dann sehe ich Dallas wieder sicher in den Playoffs. Nicht im Kampf ums Heimrecht, das wäre ein Wunder, aber bis zum letzten Spiel zittern würde man auch nicht. Tritt nichts ein und die Starter sind oft verletzt, dann wirds nix mit den Playoffs… Platz 10 oder 11.

    Ne Mischung aus beiden Extremen wäre halt das wahrscheinlichste Szenario. Barnes bleibt ein etwas verbesserter Rollenspieler (15-17 PPG), Anderson macht nur kleine Schritte und Bogut/Williams/Dirk machen allesamt keine 75 Spiele… dann wirds auf Carlisle ankommen ob es Platz 7, 8, oder eben Lottery wird.

  2. Avatar

    STAT

    Schöner Pod! Echt toll wie viel Mühe ihr euch alle gebt!
    Ich hätte eine Frage an Julian und es trifft sich ganz gut das du bei den Pods von den Mavs und den Suns dabei warst. Folgender Grund: Ich sehe die Situation zwischen den Mavs und den Suns recht ähnlich und zwar in Bezug auf die Richtung bzw. Richtungslosigkeit. Deshalb war ich besonders auf deine Meinung gespannt.

    Wie du mMn völlig zu Recht die Richtungslosigkeit bei den Suns ansprichst, so sehe ich genau das Gleiche bei den Mavs. Also es geht weder in die Eine noch in die Andere Richtung. Bei den Suns kann man sich das aktuell z.B. mit Booker, Bender und Chriss schön reden. (Boom or Bust?) Es ist junges Talent im Kader und potentiell haben die Suns trotz weder Fisch noch Fleisch eine erfolgreiche Zukunft vor sich. Natürlich mit Fragezeichen. Bei den Mavs sehe ich das gar nicht. Wir haben einen 38-jährigen Nowitzki und dann kommt ganz viel solides Spielermaterial. Es ist kein junger Spieler im Kader dem wahnsinnig viel Talent nachgesagt wird.

    Man jagte jetzt jahrelang vergeblich den Stars hinterher und aus den unterschiedlichsten Gründen hatte es nicht funktioniert. Man hat es versucht, okay. Dirk wird aber immer älter und die Mavs vermutlich deswegen auch nicht mehr atrtraktiver. Welcher große Free Agent soll in den nächsten Jahren kommen und warum? Wo landen die Mavs nach Dirk mit Spielern wie Harrison Barnes? Wenn Barnes überraschend durch die Decke geht, alles richtig gemacht, aber wie realistisch ist das? Barnes steht doch genau für das was du als Niemandsland bezeichnest. Nicht? Einer vierten oder fünften Option eines anderen Teams dann einen Max zu bezahlen macht die Situation nicht unbedingt besser wie ich finde. Außerdem halte ich es für äußerst fragwürdig, Rollenspieler überzubezahlen bevor der Core steht. Was ist der Core der Zukunft? Wes Matthews? Ein weiterer Rollenspieler?

    Was machen die Mavs also anders bzw. besser als die Suns bezüglich dem Thema "langfristig im Mittelfeld" stecken bleiben? Ich kann nicht nachvollziehen, dass du die Offseason der Mavs als "recht positiv" bezeichnest und die der Suns eher fragwürdig siehst?
    ("…also würde ich insgesamt das Ganze eigentlich ganz positiv sehen")

    Die Mavs sind aktuell doch das beste Beispiel für Mittelfeld, maximal erste Runde, kein junges Talent im Kader und somit keine hohen Picks. Sicher gibt es mehr als Championship und Tanking. Darum geht es mir gar nicht, sondern warum es bei den einen eher negativ und bei den anderen eher positiv sein soll.

  3. Smido83

    Der Unterschied ist, dass Dallas so lange Dirk noch spielt immer alles versuchen wird um in die PO zu kommen. Einfach weil er es verdient hat nicht in einem Bottom Team zu spielen. Nach dem Ende von Dirks Vertrag stehen noch genau 4 Spieler unter festem Vertrag.

    Wes Matthews im letzten Jahr. So lange er nicht vollkommen einbricht, wovon ich nicht ausgehe, würde man Ihn trotz 18,5 Mio mit Sicherheit gegen gute Pics oder junge Spieler zu einem PO Team traden können. Spätestens zur Deadline.

    Wie bereits gesagt ist Barnes in 2 Jahren am Anfang seiner Prime. Wird aus Ihm kein essentieller Bestandteil eines neuen Teams wird man auch Ihn traden. Klar wird der Gegenwert dann geringer ausfallen. Aber auch hier gilt, so lange er nicht vollkommen unter geht wird sich ein potentieller Partner finden.

    Powell wird auch in einem Tanking Team keine Bäume ausreißen. Wenn doch, also wenn auch er nen riesen Sprung macht, dann wird man Ihn mit Sicherheit auch ohne Probleme für das Gehalt los.

    Und Bareas 3,5 Mio fürs letzte Jahr stellen auch keinerlei Probleme dar.
    Also ich fasse zusammen: Matthews/Barnes/Powell machen riesen Sprünge, bzw. finden zu alter Form zurück, dann lässt sich um diese drei Spieler weiter aufbauen nach Dirk. Macht nur einer oder zwei einen Schritt nach vorne, dann wird man diese Spieler ohne weiteres gegen Assets wieder los. Entwickelt sich keiner der Spieler, oder werden Sie sogar schlechter (Matthews) dann werden Sie dem Rebuild nicht im Weg stehen.

    Ergo ist Dallas in einer anderen Situation wie die Suns. Die haben bereits einige sehr junge und gute Talente. Aber keinen älteren Superstar dem die Franchise etwas zurückgeben muss. Sie haben einige überdurchschnittlich gute Spieler im besten Alter und einige alte Spieler die den jungen Talenten die Spielzeit rauben. Welche richtig guten Talente hat Dallas denen Spielzeit durch alte Veteranen geklaut wird? Wie du richtig sagst, keiner der jüngeren Spieler hat das Potential zum Star. Bestenfalls noch Barnes, wenn er wieder erwartend durch die Decke geht. Und er, bzw. Powell mit seiner Player Option, sind die einzigen Spieler die länger als 3 Jahre gebunden sind.

    Der Unterschied ist also: Dallas will unbedingt in die PO und steht frühestens nächsten Sommer (Wenn Dirk früher zurück tritt) vor der Entscheidung Rebuild oder Playoff Angriff. Die Suns stehen bereits jetzt vor der Entscheidung und haben sich für keinen der Wege entschieden. Sonst hätten Sie aktiv Pics und junge Spieler gegen erfahrene Spieler tauchen (Wenn PO Angriff), oder Knight/Tucker/Chandler traden müssen (wenn Tanken und Rebuilden). Daher ist Ihre Preseason schlechter zu bewerten. Die Preseason der Suns war weder Fisch noch Fleisch.

  4. Avatar

    STAT

    Weil er es nicht verdient hat? :shock: Steht Dirk Nowitzki über der Franchise?

    :shock: Gut da muss ich mich ausklinken. Das kann ich 0,0 nachvollziehen.

  5. kdurant35

    Langfristig würde ich mich jederzeit für den Kader der Suns entscheiden. Neben mehr Talent besitzt man noch zwei Picks der Heat. Die könnten beim dderzeitien Problem der Heat viel wert sein.

    Das große Problem der Suns ist mmn der Besitzer. Wenn dss FO hier die selben Freiheiten sowie die finanzielle Unterstützung hätte wäre das top. Doch da sehe ich Dallas deutlich vorn. Ebenso beim Coach.

    Was die Tradeassetts angeht könnte rein spielerisch Bledsoe das beste Assett beider Teams sein. Barnes könnte auch interessant werden. Matthews ist da eher eine Wundertüte. Wenn da nicht viel mehr kommt max einen Pick in den 20ern.

    Was die Offseasonbewertung angeht sehe ich da Dallas nicht so positiv. Das Endergebnis ist OK. Aber eher von viel Glück gekennzeichnet als von einem guten Plan B. Das KD die Thunder in Richtung GS verlässt hätte ich nicht erwartet. Bogut und Barnes wären sonst in GS geblieben.

  6. Smido83

    Sowohl Cuban als auch Nelson haben schon öfter gesagt, dass man alles tun wird um Dirks letzte Jahre erfolgreich zu gestalten. Dirk will in die Playoffs und Cuban hat gesagt er wird alles versuchen um Ihm das zu geben. Daher immer wieder der Versuch nach einem Superstar über die Free Agency. Daher immer die kurzfristigen Verträge für erfahrene Spieler. Ein anderes Beispiel zu Dirks Standing in Dallas: Hast du schon jemals gehört, dass ein Besitzer einem Spieler mehr Geld gegeben hat als der eigentlich wollte? Dirk wollte 40/2 Cuban hat Ihn überredet 50/2 zu nehmen… das sagt doch alles aus. Nein, Dirk steht und stellt sich nicht über die Franchise. Der Besitzer stellt Ihn über die Franchise! Was in 2 Jahren ist? Keine Ahnung, aber aktuell macht es null Sinn die Free Agency der Suns mit der der Mavs zu vergleichen.

    Dallas hat ein klares Ziel, die Playoffs, und Sie tun alles um es zu erreichen. Unter den Unständen war das daher ne solide Free Agency. Welches Ziel verfolgen die Suns, außer kein Geld ausgeben zu wollen? Wollen Sie unbedingt in die Playoffs? Wollen Sie rebuilden? Ich sehe da keine klare Linie. Das sehen andere anscheinend auch so?

  7. Avatar

    STAT

    Genau das ist doch das Problem, sofern man es als Problem sieht. Ich sehe lediglich den erneuten verzweifelten und krampfhaften Versuch es wieder auf Platz 8 zu schaffen. Die ganze Situation erinnert mich eher an Kobe 2.0 nur auf höherem Niveau und ohne Egoshow von Dirk.

    Ich habe eindeutig darauf hingewiesen, dass ich die Situation bezüglich der Richtung bzw. Richtungslosigkeit ähnlich sehe. Nicht die Situationen der beiden Teams an sich! Stichwort ist hier das Niemandsland! Es geht hier überhaupt nicht um die Suns und was die tun, hätten tun sollen oder was deren Ziel ist. Das was Cuban da treibt ist in meinen Augen richtungslos.

  8. Smido83

    Wieso ist es das? Die Richtung ist Dirks letzte Jahre erfolgreich zu gestalten und gleichzeitig zu versuchen nebenbei für die Zukunft einen Leistungsträger zu finden um den man aufbauen kann. Daher jeden Sommer der Versuch einen Topspieler zu bekommen, bzw. kurzfristige Verträge zu vergeben. Schafft man es nicht in den nächsten beiden Jahren einen Kern aufzubauen um den man weiterhin erfolgreich spielen kann, dann vergoldet man die vorhandenen Assets und geht in den kompletten Rebuild. Also ich kann da ne Richtung erkennen.

    Bei den Suns kann ich das aktuell nicht. Möchte man die jungen Talente entwickeln, oder mit den gestandenen Spielern um die Playoffs spielen? Bledsoe/Knight/Chandler/Dudley haben allesamt noch min. 3 Jahre Vertrag, genau wie Booker/Bender/Chriss/Ulis. Diese "Pattsituation" hat man in Dallas nicht.

  9. kdurant35

    Diese Pattsituation hat man aber in Phoenix zum ersten mal. Die letzten zwei Jahre wollten die Suns doch das gleiche wie Dallas die Jahre zuvor. 2014 hätte man zwei Maxdeals kreieren können. 2015 wollte man mit Chandler LMA locken. Das sind doch keine Moves die kein klares Ziel hatten. Es hat halt wie in Dallas nicht funktioniert. Dann ist man ebenfalls auf Plan B umgestiegen und Teletovic beispielsweise einen Einjahresvertrag gegeben. Die Umsetzung dieses Plan Bs war in Dallas nur besser. Die Suns konnten nicht über ihren Möglichkeiten spielen.

    Nach 23 S war solch ein Upside Move in der FA nicht mehr realistisch. Das die Suns richtungslos sind würde ich erst nach dieser Saison bewerten wollen. Denn sie setzten jetzt erstmals auf die Jungen. Wenn man mit aller Macht 35 S erreichen will und dafür die Entwicklung von Bender, Chriss und Booker vernachlässigt wäre der Vorwurf gerechtfertigt.

  10. Avatar

    STAT

    Weil ich mir nicht sicher bin, ob das zu lange Festhalten an Altstars und das Überbezahlen von Rollenspielern überhaupt eine Richtung sind. Bei den Spurs ging es klar. Da kommt Kawhi nach und man hat LMA. Bei den Lakers ging es auch klar. Man bekam hohe Picks und somit vielversprechende Talente wie Russell und Ingram. Ich sehe halt nicht was dann bei den Mavs kommt. Während die Spurs eben noch Contender waren und die Lakers im Rebuild, so kämpfen die Mavs eben genau zwischendrin herum. Begründung: Weil es Dirk nicht verdient hat. Ok, muss ich so akzeptieren und tue das natürlich auch.

  11. Julian Lage

    Nur eine kurze Antwort, weil ich gleich los muss, zur ersten Frage von STAT: Wie Smido schon sagt, haben die Mavs sich nach der Meisterschaft für diese Variante der letzten Jahre mit Dirk entschieden. Das hatte ich schon vor 3 Jahren oder so in meinem ersten Artikel hier als nicht optimal beschrieben, aber auch keine bessere Alternative gesehen. So geht es mir immer noch, trotzdem habe ich das Meckern aufgehört, weils ja nichts neues mehr ist ;)
    Der Hauptunterschied zwischen Mavs und Suns ist, dass die Mavs keinerlei Lottery-Talent haben, dem man unbedingt Minuten schaffen müsste. Anderson ist tendenziell eh nur 3+D, das kann er so am besten lernen. Der Rest ist so weit weg vom Niveau Bookers oder so, dass es auch egal ist…

  12. Avatar

    STAT

    Das bringt natürlich Licht ins Dunkle und erklärt deine Sichtweise. Ich wusste nicht, dass du den Weg auch nicht als optimal ansiehst und dementsprechend unter dieser Voraussetzung die Offseason bewertet hast.

    Genau deshalb würde ich es langsam an der Zeit finden etwas daran zu ändern. Im Worst Case geht das noch zwei Jahre oder gar noch länger bis wirklich vielversprechende Talente im Kader sind. Sicher es kann auch mal ein Steal dabei sein, aber die Vergangenheit der Mavs bezüglich Rookies lässt mich leider nicht in Euphorie und Zuversicht ausbrechen. Irgendwo müssen die Zugpferde von Morgen ja herkommen, speziell wenn man immer wieder in der FA leer ausgeht und die Situation nicht einfacher wird.

  13. Smido83

    Aber der klare Plan ist es eben immer in die Playoffs zu kommen, egal wie. Genau das ist die aktuelle Strategie! Auch ich finde die nicht Optimal. Ich habe auch (vor 2 Jahren oder letzten Sommer :?: ) schon geschrieben, dass Dallas, nach Spurs Vorbild, ein Jahr richtig Tanken sollte um einen Top Pic zu holen und diesen neben Dirk 1-2 Jahre aufzubauen. Aber der klare Plan ist es eben immer in die Playoffs zu kommen und "nach Dirk die Sinnflut". Dallas wird, je nachdem wie sich die jüngeren Spieler noch entwickeln, spätestens 2018 in den kompletten Rebuild gehen. Entweder baut man um eine Kombination von Barnes/Anderson/Matthews/Powell neu auf, oder beginnt ganz am Boden der NBA komplett neu wie OKC vor 9 oder Phili vor 3 Jahren.

    Und genau nach diesem Plan sollte man auch die Free Agency bewerten. Egal ob der Plan gut oder schlecht ist. Ergo ist Sie nicht optimal, aber ordentlich verlaufen. Die älteren Veteranen haben nur sehr kurzfristige Verträge (Bogut/Williams) und die jüngeren Spieler die man als Bausteine für den Rebuild nutzen kann (ob als Spieler oder Assets) haben längere Verträge. Ergo ist die Offseason ok gewesen.

    Die der Suns war eben, meiner Meinung nach, schlechter, weil kein klarer Plan erkennbar war. Man hat Veteranen ins Team geholt (Dudley/Barbosa/Humphries) und zum Teil lang gebunden, was in Kombiantion mit Bledsoe/Knight/Chandler/Tucker auf PO Angriff deutet, aber hat gleichzeitig viele sehr junge und gute Talente (Booker/Warren/Chriss/Bender) die unbedingt viele Minuten sehen müssen um sich zu verbessern. Dies würde für Rebuild sprechen. Welchen Plan verfolgen die Suns? Obs ein guter oder schlechter ist sei mal dahingestellt. Im Vergleich zu Dallas erkenne ich keinen. Das ist das Problem.

  14. Avatar

    STAT

    Eine Suns-Diskussion oder Vergleiche wollte ich im Mavs-Thread eigentlich nicht entfachen. Mir ging es lediglich um Julian’s Ansicht dazu. Falls das hier nicht rein gehört, können wir ja dann gerne woanders weiter diskutieren.

    Wenn wir die Offseason der Mavs unter der Voraussetzung das Cuban Dirk so lange spielen sehen will bis es nicht mehr geht, sollten wir den gleichen Maßstab auch bei den Suns ansetzen. Sarver, sofern wir das bewerten können, ist nicht einfach. Die Vergangenheit zeigt, dass er immer in die Playoffs wollte, koste es was es wolle und wir haben nicht einmal einen Dirk. Cuban will Playoffs. Nicht optimal. Sarver will Playoffs. Auch nicht optimal. Letztendlich liegen wir also in der Sache nicht so weit auseinander, auch wenn die Kaderstrukturen grundverschieden sind.

    Unter der Voraussetzung das Sarver auch unbedingt Playoffs möchte, war die Offseason der Suns genauso wenig schlecht wie dann die der Mavs. Beide Wege sind nicht optimal, aber unter gegeben Umständen ok bis sehr gut. Julians Erklärung hat hier ja alles aufgeklärt.

    Bei den Suns deutet alles, wirklich alles daraufhin, dass man in dieser Saison den schweren Spagat zwischen Win-Now und Talententwicklung schaffen möchte. Ob das richtig ist? Keine Ahnung. Watson hat auch schon gesagt, dass Booker und Warren starten werden! Len steht in den Startlöchern. Man will jetzt am Anfang beides versuchen, auch wenn es schwer ist. Sollte man nach 15 Spielen merken, dass der Playoffpush keinen Sinn ergibt, können sie sofort in den Tankmode gehen und z.B. Tucker und/oder Chandler abgeben. Sie haben Stand heute alles in der eigenen Hand und das ist gut. Jetzt darf man halt keine Fehler mehr machen. Ob das jetzt ein klarer Plan ist? Weiß ich nicht, aber man kann agieren und muss nicht wie üblich reagieren. Das ist sehr viel wert.

    Das Langzeitprojekte wie Bender und Chriss geholt wurden, deutet meiner Ansicht nach auf ein Umdenken hin. Den Sarver den ich kennen gelernt habe, hätte normalerweise Batum und Horford einen Max geboten und "fertige" Spieler Dunn oder Hield gedraftet. Beides ist nicht geschehen. Da wirken Publikumslieblinge wie Dudley und Barbosa in einem ganz anderen Licht. Das macht die Signings besser als sie vermutlich überhaupt sind. Manchmal ist weniger mehr.


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