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Free Agency Deals – Teil 1

Go-to-Guys Wired #116

Zur 116. Ausgabe haben sich Host Jonathan Walker und Chefredakteur Dennis Spillmann über die Free Agency 2016 unterhalten. Sie reagieren auf die Verpflichtungen der ersten Stunden und diskutieren über Höhe und Länge der Verträge, Relation zum Cap, Zeitpunkt der Verpflichtungen sowie den jeweiligen Fit zum vorhandenen Kader.

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15 comments

  1. Marc Petri

    Schöner Pod.

    Zu Augustin: Ich habe jetzt lange versucht einen tieferen Sinn in dem Signing zu finden und habe nicht wirklich eine Antwort auf meine Fragen gefunden.

    Qualitativ kommt Augustin nicht an CJ Watson vor seiner Verletzung ran, wenn dieser nicht ernsthafte, gesundheitliche Probleme hat wäre DJ dritter PG in unserer Rotation. Dafür braucht man natürlich nicht ein solches Gehalt hinblättern.

    Vielleicht kam Vogel in seiner Zeit bei Indiana nicht sonderlich gut mit Watson klar? Trotzdem dieser in seiner letzten Saison in Indianapolis eine gute Saison spielte und einer der besten Backup-PGs war, verlore man ihn für relativ kleines Geld an Orlando. Ergo: Man hatte kein Interesse an eine gemeinsame Zukunft.

    Ansonsten fällt mir zu Augustin nur ein, dass er wohl der dickste Buddy von Kevin Durant in der NBA sein soll. Smart move, Henny. Ob es jemand außer mir merkte? 2017 kann kommen… :D

    Die realistische Variante: Man hat einen Trade in der Hinterhand.

    Payton
    Watson
    Augustin
    Napier
    Fournier
    Meeks
    Hezonja
    Gordon

    …ein wenig überladen, finde ich. In einer solchen Position zahlt man einem Bankspieler nur ein solches Gehalt, wenn ein entsprechender Bedarf besteht. Vielleicht weiß Hennigan mehr!?!

  2. kdurant35

    Noch hab ich nur einen Teil gehört. Bisher gute Analyse.
    Nur bei Clarkson liegt ihr vollkommen daneben. Nur andere Teams können ihm die gestaffelten Gehälter mit der MLE als Startgehalt geben. LA ist das einzige Team das dies ohne zu matchen nicht kann. Die sind an die maximale Gehaltssteigerung von 7,5% gebunden. Das seh ich für LA aber als Vorteil. Ich glaube nicht an eine Wunder-FA 2017. Und ab 2018 würde er ansonsten zu krass gegen den Cap zählen. Im Gegensatz zu dem Mozgov Deal ein guter Move.

  3. Julian Lage

    Bin leider noch nicht mal bei einem Teil, aber zu der Frage: Du meinst, die Lakers können ihn nicht nach der 5/5/Max-Formel bezahlen, sondern _müssen_ gleichmäßig verteilen? Dass sie mit Cap Space gleichmäßig verteilen _können_, ist denke ich klar, aber bei dem ersten Punkt bin ich mir nicht sicher.

    Im Salary Cap FAQ (http://www.cbafaq.com/salarycap.htm#Q45) findet sich zu einem Vertrag mit dem eigenen Team nichts. Einige Artikel, die ich auf die schnelle gefunden habe, scheinen aber in die andere Richtung zu zeigen (z.B. http://www.insidesocal.com/lakers/2016/07/01/nba-free-agency-lakers-agree-to-deal-with-jordan-clarkson/), aber die wurden vermutlich nicht von Cap-Experten geschrieben…

    Was für mich dafür spricht, dass die Arenas-Exception auch für das alte Team gilt: Zum einen wäre es sonst leicht zu umgehen, das ließe sich ja einfach mit nem anderen GM besprechen. Außerdem kann es nicht wirklich sein, dass ein Team ohne Cap Space dem Spieler nur das normale Early Bird-Gehalt bieten kann, alle anderen aber mehr? (Angesichts der absurden Regel mit den 5 Jahres-Extensions halte ich auch das nicht für unmöglich, aber erst mal würde ich Logik den Vorzug geben)

  4. kdurant35

    Ich bin mir sehr sicher. Muss das aber noch raussuchen. Denn der eizige Grund weshalb dies eingeführt wurde war der, dass ein Team mit early bird Rechten somir matchen kann. Nicht um die Capregularien zu umgehen.

  5. Julian Lage

    Mit Pincus klingt das ziemlich überzeugend, da stimme ich dir zu, trotz des seltsamen Szenarios im Artikel, wo die Lakers ihm mehr als 57 Mio zahlen. Ok, theoretisch anscheinden möglich…
    Dann ist nur die Regel mal wieder ziemlich absurd: Sie könnten ja theoretisch immer noch den niedrigen Cap Hold in den Büchern lassen, den Cap Space sonst aufbrauchen, dann ein anderes Team die 50 Mio bieten lassen und das Matchen. Aber wie gesagt, von durchdacht und konsequent kann man beim CBA leider nicht immer ausgehen.

  6. kdurant35

    Sie können Clarkson ja den selben Max bieten wie Memphis Parsons. Sie sind ja nicht an die MLE in den ersten beiden Jahren gedeckelt. Und Parsons bekam ja auch die rund 94/4.

    Mit dem Caphold funktioniert das nicht. Hat doch nur early bird Rechte. Lakers müssen jetzt Capspace verwenden. Um das Caphold zu nutzen hätte man auf ein Angebot der anderen warten müssen.

  7. kdurant35

    Sorry. Hab überlesen das du auch das Matching Szenario angesprochen hast :-). Klar könnten sie das. Jetzt aber nicht mehr. Und das Gehalt würde dann 2018 mit über 20 Mio gegen den Cap zählen. Dann wäre man 2017 all in. Denn 18 wäre der Vertrag von Clarkson mies wenn man erst dann auf z.B. PG13 und DMC schielt

  8. Julian Lage

    Ob es sportlich sinnvoll ist wäre ein eigenes Kapitel… Wenn man den restlichen Cap Space für Verträge wie den von Mozgov verbrät, ist es besser, dass sie nicht die Arenas-Provision haben ;)
    Mir gehts v.a. darum, wie in sich widersprüchlich die Regel ist. Es gibt so viele unterschiedliche Szenarien, in denen einer der Akteure (altes Team, Arenas-Spieler oder Bieter) so benachteiligt werden, dass es denke ich dringend Änderungen bräuchte. Mal sehen, wenn es einen Hard Cap gibt nach 2017, könnte die Regelung sowieso hinfällig werden.

  9. kdurant35

    Ich bin da etwas anderer Meinung. Hat man Cap läuft das ja so wie bei jedem normalen FA mit early bird Rechten. Finde nicht das man da von einem Nachteil sprechen kann. Es ist halt nur eine Absicherung das man überhaupt matchen kann. Das war ja zuvor nicht möglich. Also würde ich mal grundsätzlich von einem Vorteil sprechen.
    Wenn dazu klar ist das LA eh alles matcht wird vermutlich kein offer sheet kommen. Dann muss man sich eh so einigen und kann den "Vorteil" den ein Team da in Einzelfällen sehen kann nicht nutzen. Denn ohne Einigung unterschreibt der rFa einfach die qo und wird danach uFa.

    Dazu gab es meines Wissens bisher ja auch nur zwei solche Fälle. Und werder NY noch Chicago haben wegen der zu erwartenden Luxussteuer gematcht. Derzeit seh ich da deshalb nicht unbedingt handlungsbedarf.

  10. Julian Lage

    Nein, eben nicht, wie Dellavedova ist man nochmal RFA…
    In dem Zusammenhang ist der Spieler (und auch die anderen Teams, nicht das bisherige) massiv benachteiligt, weil eigentlich niemand für ihn bieten will. Ich war zuerst überrascht, dass Clarkson so wenig, d.h. nicht zumindest die vollen 57, bekommen hat. Aber es ergibt natürlich Sinn – welches Team bietet auf den Spieler, wenn es kaum Chancen gibt und man 3 Tage den Cap Space bindet?

    Es gab dazu noch Landry Fields ;) Außerdem weiß ja niemand, wie oft aufgrund der schwierigen Konstruktion kein Team geboten hat. Letztes Jahr z.B. KJ McDaniels (hat immerhin >3 p.a. bekommen), Dellavedova evtl. (gab keine Angebote?), dieses Jahre evtl. noch Galloway, Dwight Powell und Tyler Johnson. Das ist gar nicht so selten. Und für die Knicks und Bulls war die Regelung auch ein gewisser Nachteil, weil die Vertragsstruktur erst durch den Sprung im dritten Jahr kaum bezahlbar wurde…

  11. Dennis Spillmann

    Wir haben die Analyse da verkackt. Ist mir im Nachhinein auch aufgefallen.

    Die Sondersituation besteht darin, dass die Lakers Cap haben. Das war sonst nie bei Arenas-Deals der Fall. Die Lakers hätten ihn also Out-Maxen können, andere Teams nicht. Macht keinen Sinn, aber wird beim heutigen Pod nochmals erklärt.

  12. kdurant35

    Das ist aber mmn kein spezielles Problem der GA Rule sondern der rFAs. Letztes Jahr hatte mitte Juli meines wissens nur Portland genug Capspace für ein Max offer. Das führte dazu das viele rFa sich früh einigten. Middleton und einige andere hätten sicher noch mehr bekommen können wenn der Capspace dann nicht so lange gebunden wäre. Mit Blesoe, Teague und Jennings wars ja ein ähnliches hin und her. Wenns dir darum geht das die gesamte rFA unfair ist bin ich bei dir. Bei der GAR würde mmn jemand wie ein Draymond Green trotzdem anständig bezahlt werden. Sonst ist er ein Jahr später weg. Und wenn jemand einen Delly wollte hätte man ihm ja ebenfalls die jetzigen 36 über 4 bieten können.

  13. Julian Lage

    Manche Spieler wie z.B. Parsons profitieren ja auch von der RFA, aber tendenziell kommen a) die schwächeren Spieler schlechter weg und b) alle nicht-Erstrundenpicks nochmal. Wie gesagt ist man dann ja in Jahr 3 noch mal RFA, weswegen das (sowieso niedrigere) QO noch unattraktiver ist. Wenn man nicht das Glück von Lin und Asik hat, muss man dann im Zweifel einfach nehmen, was die bisherigen Teams zu zahlen bereit sind…
    Durch die Bieter-Situation hat Clarkson 7 Mio unter Arenas-Max bekommen, ohne GA-Provision wären es vmtl. mindestens noch mal 10 Mio mehr und ohne RFA vielleicht zusätzliche 20. Gut, als Erstrundenpick wäre sein Gehalt erst später gestiegen, aber dafür hätte er auch von Anfang an mehr Sicherheit gehabt.

  14. kdurant35

    Genau den letzten Punkt finde ich entscheidend. Denn er verdient jetzt schon 50 Mio. Ein später Erstrundenpick kann hat nur zwei Jahre Garantie und verdient wenn er gut ist in den ersten 4 Jahren wenig. Egal wie man es dreht. Hat alles seine Vor- und Nachteile. Eine faire Regelung wird es in vielen Bereichen wohl nie geben.

    @Dennis Ihr wolltet uns wohl testen :-)


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