NBA, Podcast, Wired

Wissen wir, wer oder was gute Verteidiger sind?

Go-to-Guys Wired #106

In Ausgabe 106 unseres Podcasts diskutieren die Hosts Jonathan Walker und Dennis Spillmann mit Redakteur Philipp Rück über individuelle Defense von NBA-Spielern. Wie können wir diese messen oder qualitativ einordnen? Worauf müssen wir dabei achten? Welche Spielertypen sind für heutige Verteidigungen wertvoll? Welche aktuellen Guards, Wings und Bigs entsprechen diesen? Welche nicht? Über all das und mehr haben wir knapp zwei Stunden debattiert.

Hier findet ihr Philipps Artikel, der im Pod angesprochen wird.

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Ihr könnt den Podcast entweder über unseren youtube-Channel oder direkt unter diesem Post hören. 

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2 comments

  1. Julian Wolf

    Ganz starker Podcast – höre nachher noch die letzte halbe Stunde fertig :tup:

    Habe das bei meinem Artikel über Mike Conley gemerkt (und Dennis hat mich darauf aufmerksam gemacht), dass bei ihm der Eye-Test nicht wirklich mit den Stats zusammen gepasst hat. Was glaube ich wirklich das große Problem ist (und was ihr ja auch angesprochen habt) ist das Problem, Intensität zu messen; bei der Bewertung eines Verteidigers geht man ja immer davon aus, wie er bei allerhöchster Intensität in einem abgeschlossenen Play verteidigt. Bei allen Stats fließt aber meiner Meinung nach zu viel Garbage-Time, Müdigkeit über die Saison, nachlässiges Verteidigen gegen schwache Offensiv-Spieler etc. ein…

    Aber wirklich sehr schöner und hilfreicher Überblick :tup:

  2. Sebastian Seidel

    Im groben und ganzen ein echt guter Podcast. Was mir sehr gut gefallen hat, ist das ihr die Wichtigkeit von Kommunikation noch einmal in den Vordergrund gerückt habt. Sehr gut auch die Probleme von statistischer Erfassung von Defense in den Vordergrund gerückt, auch von so etwas wie gegnerische Wurfquoten. Dazu auch die Heraushebung von verschiedenen Facetten mit Defense gegen unterschiedliche Spielertypen

    Mich ärgert nur eine Sache, die mir auch in Philipps Artikel schon aufgefallen ist.

    Ihr geht davon aus, dass gerade Verteidiger welche auf der Weakside stehen wenig defensiven Einfluss nehmen können, weil sie eben oft nicht gegen den Ballhandler verteidigen und viel auf der Weakside stehen und sich da Ruhepausen gönnen können. Dass trifft in der heutigen NBA aber einfach überhaupt nicht mehr zu. Guckt man sich an wie viele gute Defensiven wie z.B. San Antonio, Boston oder Atlanta verteidigen, dann fällt einem auf, dass alle diese drei Defensiven teilweise extremst von der Weakside aushelfen. Ein Flügelspieler oft bis in die Zone geht, der andere versucht zwei Spieler auf der Weakside zu covern. Das Foto aus meinem San Antonio Artikel verdeutlicht vllt noch einmal was ich meine. Keiner kann sich da eine Ruhepause oder ähnliches gönnen, sondern ist eigentlich permanent in jede Possession involviert.

    Image

    Kawhi Leonard ist eines der besten Beispiel dafür wie wichtig Weakside-Help ist.
    Leonard wird als vermeintlich bester Verteidiger oft nicht ins Matchup gegen den besten Spieler oder besten Ballhandler geschickt, sondern gegen einen Spieler von dem er sehr viel weghelfen kann. Dadurch wird sein defensiver Einfluss größer, als wenn er gegen den Ballhandler verteidigt. Er kann in nahezu jede Possession eingreifen. Ich glaube gerade der Einfluss von Spielern, welche auf der Weakside in einer defensiven Possession stehen, ist einfach massiv unterschätzt.

    Edit: Bei der Aussage wenn Mitspieler und Coach so etwas sagen, musste ich umgehend an DeAndre Jordan letztes Jahr denken :D

    Noch ein paar Kommentare zu der letztendlichen Aufzählung von Spielern, die wie richtig gesagt, natürlich bei jedem sehr subjektiv ist:

    -Wie Jonathan es auch erwähnt hat, fand ich Butler in diesem Jahr defensiv lange nicht mehr so gut wie in den letzten Jahren
    -Bei LeBron seh ich es auch genauso wie ihr… reguläre Saison unteres Drittel der NBA, Playoffs oberes Drittel
    -Iggy seh ich ähnlich wie Dennis, auch mehr Hype aus den letzten Finals
    -Chris Paul seh ich auch als guten Verteidiger, zumindest wenn er will… in der regulären Saison war er jetzt auch nicht immer auf Topniveau. Er fällt vllt. nicht unbedingt grandios auf, aber Defense ist ja auch bis zu einem gewissen Grad die Fähigkeit keine Fehler zu machen
    -Bledsoe, auch wenn es ein Homeboy-Pick war :D , gehört in jedem Fall auch genannt
    -Schröder On-Ball mit guter Intensität und guter Defense, ihm fehlt in meinen Augen aber auch etwas die Spielintelligenz
    -Ich stimme Dennis bei Henson total zu :oops:
    -Duncan ist immer noch ein toller Verteidiger, Spurs natürlich auch ohne ihn defensiv top. Sehe Leonard schon als den Verteidiger mit dem größten Impact bei den Spurs


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