Utah Jazz

Die Zukunft der Utah Jazz

Welche Lücken im Kader müssen gestopft werden?

Neunzehn Siege, zehn Niederlagen und die beste Defense der Liga – das waren die Utah Jazz nach dem Allstar-Break der Saison 2014/15. Der Kern des Teams um Gordon Hayward, Derrick Favors und Entdeckung Rudy Gobert steht sowieso schon. Nach 25 und 38 Siegen in den letzten beiden Saisons sollte das Team dieses Jahr den nächsten Schritt in seiner Entwicklung machen. Die Realität sieht auf den ersten Blick ernüchternd aus.

Bei 24 Siegen und 25 Niederlagen stehen die Jazz nach einer Hälfte der Saison. In der Offensiv-Effizienz belegt Utah Platz 9, bei der Defensive Platz 15. Die Konkurrenz aus Portland, New Orleans und Sacramento drückt von hinten. Bisher schafften es die Jazz noch nie, mehr als zwei Spiele in Folge zu gewinnen; dafür wurden auch noch nie mehr als vier Spiele am Stück verloren. Das Team scheint im Mittelmaß der Liga festzustecken.

Ein Thema sind Verletzungen: Defensivanker Rudy Gobert hat bereits 20 Spiele verpasst, Alec Burks 18 und Derrick Favors 17. Point Guard Dante Exum, dem in seinem zweiten Jahr ein großer Sprung zugetraut wurde, verpasst mit einem Kreuzbandriss die gesamte Saison. Dennoch ist offensichtlich: der erwartete Schritt nach vorne ist den Jazz nicht gelungen. Vor allem die Defensive kam ohne Gobert nicht recht in Tritt: ein Defensiv-Rating von 105,2 ist zwar ordentlich, aber weit entfernt von dem Bollwerk aus der letzten Saisonhälfte – 93,5 waren die damaligen Werte! Hier wiegen die Ausfälle von Exum, Favors und Gobert schwer.

Viele kurzfristige Handlungsoptionen hat Utah nicht. Trades ergeben auf den ersten Blick wenig Sinn: Mehr als Platz 8 und ein schnelles Erstrundenaus gegen die Golden State Warriors wird kaum zu erreichen sein. Ein Verpassen der Playoffs wäre für die Franchise außerdem kein Beinbruch – dennoch ist nicht auszuschließen, dass Utah auf dem Trademarkt aktiv wird. Sinnvoller scheint allerdings, darauf zu warten, dass die Defensive mit einem gesunden Gobert wieder das elitäre Level von letzter Saison erreicht. Zeit also, sich über die Zukunft Gedanken zu machen: Welche Spieler aus dem aktuellen Kader haben eine Zukunft in Utah? Wer sind die Eckpfeiler? Und wie kann sich die Franchise auf dem Free Agent Markt verstärken?

Der Weg in die Zukunft

Bevor konkrete Maßnahmen unternommen werden, sollten sich die Jazz erst einmal eine grundlegende Frage stellen: Wo soll die Reise hingehen? Eine ungeschriebene Wahrheit in der NBA lautet: Um eine Championship zu gewinnen, braucht ein Team Superstars – der Plural ist beabsichtigt. Ob die Jazz einen im Kader haben, ist mehr als fraglich. Gordon Hayward und Rudy Gobert sind die Eckpfeiler des Teams: Gobert als vielleicht bester Defensiv-Center der Liga, Hayward als Allround-Point-Forward. Beide werden in den nächsten Jahren wahrscheinlich die eine oder andere Allstar-Nominierung erhalten – einen Superstar alà Lebron James darf jedoch niemand erwarten. Spieler wie Dante Exum, Derrick Favors und Rodney Hood und Trey Lyles haben ebenfalls noch eine Menge Potential.

Das Gerüst des Teams steht also. Dante Exum, Trey Burke, Rodney Hood, Gordon Hayward, Alec Burks, Derrick Favors, Trey Lyles und Rudy Gobert sind alles junge Spieler, die zum Großteil noch in ihren Rookie-Verträgen stehen. Das Team hat eine defensive Identität und das passende Personal dafür. Anstelle großer Veränderungen geht es für die Jazz in den nächsten Jahren also darum, das Team Schrittweise zu entwickeln und einige Schwachstellen im Kader auszumerzen.

Die Cap-Situation

Utahs Payroll sieht auf den ersten Blick gut aus. Die Spieler der Starting Five verdienen allesamt moderate Gehälter: Hayward (15,4 mio.), Favors (11,9 mio.), Exum (3,7 mio.), Gobert (2,2 mio.), Neto (1 mio.). Alle Spieler bis auf Trevor Booker stehen noch mindestens diese und nächste Saison unter Vetrag – Vertragsleichen finden sich keine im Kader. Im nächsten Sommer gibt die Franchise 59,4 Millionen Dollar an garantierten Gehältern aus; Gerüchten zufolge könnte der Salary Cap nächste Saison auf nie dagewesene 89 Millionen ansteigen. Unter dem Strich hat das Team also ordentlich Capspace für Verstärkungen übrig. Da Rudy Gobert nach der Saison 2016/17 aber wahrscheinlich einen Max-Deal fordern und bekommen wird, ist dieser eingeschränkt. Es scheint daher wahrscheinlicher, dass die Jazz ihre eigenen Spieler halten, auf deren Entwicklung setzen und sich nur punktuell am Free Agent Markt verstärken. Go-to-Guys.de macht daher den Kadercheck: Welche Zukunft haben die eigenen Spieler und wer kommt als potentielle Verstärkung in Frage?

Die Problemzonen der Jazz im Überblick

Point Guard / Ballhandling

Sophomore Dante Exum wird die gesamte Saison mit einem Kreuzbandriss verpassen. In seiner Rookie-Saison überzeugte der Australier defensiv, hatte aber Probleme in der Offensive. Nichtsdestotrotz ist man in Utah von seinem Potential überzeugt – langfristig ist er als Starter auf der Eins gesetzt. Das stellt die Jazz vor ein Dilemma: kurzfristig muss Exums Ausfall aufgefangen werden, ohne einen Spieler zu holen, der langfristig dessen Entwicklung/Spielanteile beschneidet. Die Spieler, die momentan im Kader stehen, sind dazu wohl nicht in der Lage.

Trey Burke konnte die in ihn gesetzten Erwartungen nicht wirklich erfüllen. Defensiv hat er aufgrund seiner Größe (1,83m) immer wieder Probleme, und auch offensiv ist er kein perfekter Fit. Der Grund: Burke schaut zuerst auf seinen eigenen Wurf und dann auf den Pass. Seine Rolle in der Offensive wandelt sich mehr und mehr zum Spot-up-Shooter. Dass seine Spielanteile sinken, zeigen die Zahlen: Minuten (von 32,3 in seiner Rookie-Saison auf 24,3) und Assists (von 5,7 auf 2,7) sind stark rückläufig. Das bedeutet nicht, dass er keine Leistung bringt: 12,3 Punkte/Spiel von der Bank sind aller Ehren wert, die Wurfquoten von 42,7% aus dem Feld und 35,5% von der Dreierlinie sind Career-Highs. Burke ist in erster Linie Scorer, kein Vorbereiter – Qualitäten hat er also, aber eben nicht die, die die Jazz brauchen.

Raul Neto ist daher Ersatz für Exum in der Starting Five. Der Brasilianer ist Rookie, aber mit 23 Jahren und mehreren Profi-Saisons in Europa schon ein erfahrener Spieler; von den Anpassungsschwierigkeiten, die viele Rookies in ihrem ersten Jahr haben, ist wenig zu sehen. Neto macht wenig Fehler (1,4 Turnover/Spiel), hat aber auch nur wenig positiven Impact (5,6 Punkte & 2,4 Assists/Spiel). Für eine größere Rolle ist er athletisch zu limitiert. Insgesamt ist das Playmaking auf der Eins eines der größten Probleme der Jazz: Utah spielt die wenigstens Assists der Liga (18,3/Spiel). Ohne einen Spieler, der verlässlich für andere kreieren kann, bleibt in der Offensive zu viel Last an Gordon Hayward hängen.

Nach genau so einem Spieler sollten die Jazz daher Ausschau halten: erfahren, offensiv brauchbar, guter Distanzwurf – so lautet die Jobbeschreibung. Dazu sollte er in der Lage sein, einen möglichen schwachen Saisonstart von Dante Exum in der nächsten Spielzeit aufzufangen. Die gute Nachricht für Jazz-Fans lautet: Solche Spieler gibt es auf dem Markt! Erfahrene, immer noch solide Point Guards finden sich in jeder Free Agency und sind meist auch bezahlbar. Eventuell wird man in Utah jedoch Preise über Marktniveau bezahlen müssen, da diese gerne bei Contendern anheuern. Spieler, die in der nächsten Free Agency verfügbar wären, sind beispielsweise Greivis Vazquez oder Jeremy Lin. Deren Salär könnte um die 6-7mio./Jahr liegen, was die Jazz locker stemmen könnten – eventuell findet man sogar schon für die Midlevel-Exception Ersatz.

Verpflichten die Jazz für die nächste Saison einen weiteren Point Guard, herrscht auf dieser Position ein Überangebot; in diesem Fall könnte wohl Trey Burke das Team verlassen. Raul Neto ist extrem billig (1mio./Jahr) und trotz seiner Limitationen solide – als dritter Point Guard eine perfekte Wahl. Burke dagegen passt nicht perfekt ins Konzept der Jazz und könnte daher anderweitig Verstärkung bringen; dank ansprechender Leistungen und moderatem Vertrag (2,6mio./Jahr) werden sich Interessenten für ihn finden.

Shooting Guard

Auf den ersten Blick ist auf dieser Position alles in bester Ordnung; in Zukunft könnte den Jazz möglicherweise eine harte Entscheidung bevorstehen. Mit Rodney Hood und Alec Burks stehen zwei brauchbare Shooting Guards im Kader; beide haben Starterpotential und sind ähnliche Spielertypen. Ihre Werte in dieser Saison sind nahezu identisch: 14,2 Punkte & 2,7 Assists (Hood) stehen 14,3 Punkte & 2,1 Assists (Burcs) gegenüber. Bei den Advanced Stats zeigt sich ein ähnliches Bild, beim Offensiv-Rating hat Hood die Nase jedoch etwas weiter vorn (Hood: 105,4 / Burcs: 100,9). Der Grund für das bessere Offensiv-Rating könnten die Passfähigkeiten Hoods sein, die für die Jazz-Offensive extrem wichtig sind. Dabei muss jedoch beachtet werden, dass er eben einen Großteil seiner Minuten mit den übrigen Startern abreißt.

Im Prinzip ist die Zwei in Utah also gut besetzt. Bisher startet Rodney Hood auf der Zwei – Alec Burks fällt dazu wohl noch einige Wochen mit einer Knöchelverletzung aus. Ein Problem könnte sich ergeben, wenn einer der beiden unglücklich mit seiner Bankrolle wird. Auf die Thematik angesprochen, meldete Burks bereits vorsichtige Ansprüche auf einen Platz in der Starting Five an: „Am Ende des Tages wollen wir alle starten. Aber letztendlich ist es Coach Q’s (Quin Snyder) Entscheidung.“

Prinzipiell würden die Jazz wohl beide Spieler gerne halten, bei anhaltender Unzufriedenheit könnte ein Trade jedoch zur Option werden. Die Wahl würde hierbei wahrscheinlich auf Burcs fallen: Hood ist jünger, billiger, größer und passt mit seinen Playmaking-Fähigkeiten perfekt neben Gordon Hayward. Burcs langer, gut dotierter Vertrag (10,4mio./4 Jahre) erschwert einen Deal jedoch. Zumindest in dieser Spielzeit haben die Jazz also ein Luxusproblem – langfristig wird spannend sein, ob die Verantwortlichen vor eine schwierige Wahl gestellt werden.

Stretch Big Man

In den letzten acht Jahren wurde 7-mal das Team mit den meisten Versuchen & Treffern von Downtown Meister – der Dreier ist heutzutage also extrem wichtig für jedes Team. Daher sind Big Men im Kader, die die Verteidigung auseinanderziehen, heutzutage eigentlich Pflicht. Die Jazz sind immerhin Siebter bei der Dreierquote, aber nur 14. bei der Menge an Versuchen – hier besteht also noch Luft nach oben, besonders in Sachen Stretch Vierer.

Hier sind einmal die Dreierversuche und -Quoten der Jazz-Big-Men aufgelistet: Derrick Favors (0%), Rudy Gobert (0%), Jeff Whitey (0%), Tibor Pleiß (0%), Trevor Booker (26,1%; 0,5 Versuche/Spiel), Trey Lyles (43,2%; 1,0 Versuche/Spiel). Auf Dauer ist das zu wenig. Einzig Lyles hat das Potential, zu einem brauchbaren Stretch Vierer zu werden, der Rookie braucht aber noch Zeit.

Das Duo Gobert/Favors harmoniert zwar trotz fehlendem Distanzwurf gut, dennoch würde den Jazz eine Option von der Bank gut zu Gesicht stehen, die auch von außen Gefahr ausstrahlt. Taktisch würden sich den Jazz einige neue Optionen eröffnen, unter anderem die Varianz des Spieltempos. Utah spielt den langsamsten Basketball der Liga: Mit einem mobilen Power Forward mit Wurf könnten die Jazz deutlich schneller agieren. Mehr Schützen auf dem Feld bedeuten außerdem mehr Räume für Haywards Drives oder den abrollenden Big Man im Pick-and-Roll. Zudem könnte man flexibler auf verschiedene Spielsituationen reagieren: Im Idealfall gelingt es, je nach Lage und Gegner einen defensivorientierten Stil mit zwei Big Men oder modernen Stil mit einem Stretch Vierer zu spielen. Die Offensive würde davon enorm profitieren. Neben Gobert, dem vielleicht besten Ringbeschützer der Liga,  könnte Utah sogar einen defensiv schwächeren Big Man in der Verteidigung „verstecken“.

In diesem Bereich sollte die Franchise per Trade oder spätestens in der nächsten Free Agency nachlegen – Big Men mit gutem Wurf von außen sind heutzutage auch keine Mangelware mehr. Kandidaten in der nächsten Free Agency wären etwa Ryan Anderson, Mirza Teletovic oder Jared Sullinger. Spieler dieser Kategorie könnte man je nach Marktlage für einen ordentlichen Tarif nach Utah locken.

Trotz ordentlicher Leistungen könnte Trevor Booker daher auf dem Abstellgleis landen: Sein Vertrag läuft im Sommer aus und er könnte in der nächsten Saison durch einen dieser Stretch Big Men ersetzt werden. Dank moderatem Gehalt (4,7mio.) und soliden Leistungen (5,8 Punke & 6,6 Rebounds/Spiel) ist er auch ein Kandidat für einen Trade, falls die Jazz wider Erwarten in der Saison noch einmal nachlegen wollen.

Dem Duo Favors/Gobert gehört auch weiterhin die Zukunft im Frontcourt. Mit Trey Lyles, Jeff Whitey, Tibor Pleiß und einer Neuakquisition wäre Utah nächste Saison auch auf der Bank breit genug aufgestellt.

Veteranen/Shooting von der Bank

Junge Teams gewinnen in der NBA nichts, so lautet eine verbreitete und akzeptierte Weisheit. Was die Akquisition von Veteranen für ein junges Team bedeuten kann, lässt sich am Beispiel der Golden State Warriors zeigen: Deren Kern um Stephen Curry, Klay Thompson und Harrison Barnes war vielversprechend, mehr als ein Seriensieg gegen die Denver Nuggets 2012/13 sprang aber nicht heraus. Neben dem Wechsel von Mark Jackson zu Steve Kerr, hatten auch Veteranen-Additionen einen großen Anteil am Titelgewinn 2015: Leandro Barbosa und Shaun Livingston etwa waren keine spektakulären Neuverpflichtungen, aber erfahrene Spieler, die ihre Rolle perfekt spielten.

In diesem Bereich haben die Jazz noch Nachholbedarf: Kein Spieler im Team ist älter als 28 Jahre, keiner der Leistungsträger älter als 25! Was für die Zukunft viel versprechend klingt, wird in den Playoffs zum Problem werden. Die ersten acht Spieler in der Rotation haben zusammen genau 0 Playoff-Spiele bestritten! Kein einziges! Ein erfahrener Spieler, der die Jazz-Youngster anführt, könnte dem Team daher enorm weiterhelfen.

Dazu kommt, dass auf dem Flügel die Personaldecke dünn gesät ist: Neben dem Trio Hayward, Burks, Hood stehen nur noch Joe Ingles und Chris Johnson bereit – beide sind keinesfalls Idealbesetzungen. Gerade auf der Drei könnten die Jazz einen starken Backup gebrauchen, der Hayward Pausen verschafft. Es sollte in Utah oberste Priorität haben, die Last, die er im Angriff trägt, zu verringern und auf mehrere Schultern zu verteilen. Gibt Utah entweder Hood oder Burks ab, muss sowieso dringend nachgelegt werden.

Auch für eine mögliche Veteranen-Addition gilt: Der Spieler sollte einen guten Wurf und nach Möglichkeit Ballhandling-Fähigkeiten haben. Wichtig wäre auch, dass er noch Sprit im Tank hat; einen Spieler, der keine Leistung mehr bringt, ausschließlich als Mentor zu holen, ergibt wenig Sinn.

Solche Veteranen sind prinzipiell immer auf dem Markt. Problematisch ist allerdings, dass diese oft für einen schmalen Taler bei Contendern anheuern; die (noch) fehlende Titelperspektive könnte sich hier als Stolperstein erweisen. Die Jazz sollten zudem vorsichtig sein: Kann der Spieler dem Team wirklich helfen oder zeigt seine Leistungskurve in den letzten Jahren stark nach unten? Die Jazz sollten daher nicht versuchen, mit der Brechstange Veteranen in den Kader zu integrieren, bei einem passenden Angebot aber zuschlagen. Hier kann Utah mit geringem (Gehalts-)Einsatz viel gewinnen.

Fazit

Utah ist für die Zukunft gut aufgestellt. Der Kader hat das Potential, von innen heraus zu wachsen, dazu steht finanzielle Flexibilität für Neuverpflichtungen bereit. Im nächsten Sommer hat die Franchise zudem einen Erstrunden-Pick, und bis zu vier Zweitrundenpicks, die billige Rollenspieler bringen könnten. Dass die Jazz das Risiko eines Mid-Season-Trades eingehen, um die Playoffs nicht zu verpassen, ist unwahrscheinlich – Geduld ist das Zauberwort. Der Kader hat allerdings einige klare Schwachstellen, die im Sommer behoben werden sollten – passendes Spielermaterial ist auf dem Markt.

Wenn Dante Exum von seiner Verletzung zurückkommt und Utah ein, zwei smarte Offseason-Moves macht, sind die Jazz in den nächsten Jahren ein klares Playoff-Team. Die Franchise darf den Blick nach oben richten…

Alle Statistiken und Gehälter sind von nba.com, hoopshype.com oder basketball-reference.com übernommen (Stand: 31.01.2015).

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2 comments

  1. Avatar

    Bluejazz

    Schöner Artikel, mit kleineren Schönheitsfehlern. Da steht mal Burks, mal Burcs. Aber Burks ist schon richtig. Zudem haben Hayward, Favors und Burks schonmal Playoffluft geschnuppert, das ist zwar länger her nämlich 2012. Dieses Jahr haben die Jazz leider mit Verletzungen zu kämpfen, sonst hätte man hier und da paar Punkte mehr erzielt. Was auffällt ist, dass die Jazz viele Spiele wirklich knapp verlieren. Aber auch knapp gewinnen. Jetzt wo Favors und Gobert fit sind, hat man 5 Spiele in Folge gewonnen. Also zeigt die Tendenz wieder nach oben. Ich bin zuversichtlich das man den Kern aus Gobert, Favors, Hayward, Burks, Hood, Lyles und Exum beisammen halten kann. Was Utah neben einem guten PG (der es vielleicht Exum ist) noch fehlt ist ein guter Perimeterdefender, der die gegnerischen Topwings der Liga decken kann. Burke dagegen sehe ich in naher Zukunft nicht mehr bei den Jazz. Er erfüllt seine Rolle als Scorer gut, aber an sich bringt er doch zu wenig. Schade das die Jazz damals nicht doch McCollum genommen haben.

  2. Julian Wolf

    |Author

    Ooooh, mit den Play-Off Spielen hast du Recht: 2011/12 sind Favors, Burks und Hayward 0-4 gegen San Antonio raus…dann eben 0 Siege statt 0 Spiele… mea culpa.
    Zu dem Wingdefender: Ich hab ja Hoffnungen, dass Hood sich vielleicht in die Richtung entwickeln könnte. Die Länge hat er, die defensiven Voraussetzungen eigentlich auch; wenn ein Point Guard kommt und er nicht mehr so viel Last in der Offensive trägt, kann er da vielleicht mehr investieren…
    Bei der Causa Burke stelle ich mir die Frage, ob ihn eventuell jemand in einem Trade nimmt (Rockets vll.?).


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