Los Angeles Lakers, Podcast, Wired

Kobe Bryants Karriere und die Lakers 2015

Go-to-Guys Wired #89

In Ausgabe 89 unseres Podcasts haben die Hosts Dennis Spillmann und Jonathan Walker die Redakteure Philipp Rück und Sebastian Seidel eingeladen um mit ihnen auf Kobe Bryants Karriere zurückzublicken und über die Lakers von heute zu diskutieren. Wie ist Kobe Bryants Karriere zu bewerten? Was machen die Lakers 2015 und wohin führt das alles?

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4 comments

  1. Avatar

    bartek

    ersten 9 Min gefallen mir gut, kann da nichts dagegen sagen. Aber als dann "Philipp" oder "Sebastian" sagt er wäre ein guter Passer :roll: Dazu gehört Spielverständnis und das Gefühl zu wissen WANN der Ball WOHIN hingehört! Das hat Kobe nicht! Assist ist nicht gleich Assist. Gibt genug Leute die mehr als 8-9 Assists im Schnitt hatten und keine Hall of Fame oder All Star courtvision hatten (mein Schatz Marbury :roll: :oops: ) Hier muss man auch sehen, welche Möglichkeiten dieser Mann aufgrund seiner Scoringfähigkeiten hatte, dem System (Triangle), Coach (funktionierte NUR unter Jax) und halt dominanten Bigs (Bynum/Gasol und dem wohl dominantesten Spieler ever mit Shaq). Welche Möglichkeiten sich hier ergeben unterschätzt der Normalo. Zum Glück schaltet sich Dennis hier ein, auch wenn nicht die Komponenten um Kobe genannt werden.
    LeBron mag ich persönlich nicht und ich gönne ihm auch keine Meisterschaft mehr, aber er ist von der Spielintelligenz das höchste was ich von einem Star gesehen habe (neben Jordan). Lebron ist einem dieser Teams, wäre umheimlich!
    Kobe ist für mich ein sehr sehr guter Scorer, aber er war nie ein guter Anführer. Mit Scoring entlastest du natürlich den anderen Star, aber der "Eyetest" hat mir damals schon bestimmte Gefühle vermittelt -> :stupid: und das obwohl ich immer für den Gegner war. Da wäre für den Teamerfolg einfach mehr drin gewesen. Kobe und Shaq hatten keine privaten Probleme, es waren die Probleme auf dem Court, die Shaq vergrault haben und es persönlich machten. Kobe ist der größte und wohl auch beste Chucker in der Geschichte der NBA, der Cristiano Ronaldo der NBA. Aktuell sehe ich solche Momente manchmal bei Westbrook, zum Vergleich für die jüngeren Leser.
    Die Kobe Fans müssen mir auch nicht mit dem Smush Parker/Kwame Brown-Argument kommen. Als ob dieses Team so lange bestand. Er hatte auch ordentliche Teams und hat nichts mit denen gerissen.
    Im entscheidenen Spiel im Finale gegen die Celtics hat er doch gechuckt und kaum was getroffen und am Ende war das Glück da und der Ball landet bei Artest, der trifft, Arsch gerettet. :| Er hätte da auch passen können. Für Kobe gibt es auch nur Spielzüge wo er am Ende den Wurf hat, ansonsten spielt er sie nicht :? Vielleicht hat Kobe zuletzt auch Iverson als nächstbesten Spieler der letzten Dekade genannt. Beide haben ein ähnliches Verständnis für das Spiel, wobei Iverson nie Shaq oder Phil Jackson um sich hätte. Für mich zeigt es nur, wie dumm (basketballerisch) Kobe ist (und auch die meisten Fans, die nur Scorer zum besten Spieler ernennen können). Bei normalen Verstand müsste man Duncan nennen, alleine weil er ihn oft genug geschlagen hat und Duncan ein paar dieser Ringe besitzt.
    Wäre T-Mac oder meinetwegen Iverson damals in Kobe´s Position sein, würden die Lakers Teams basketballerisch stärker sein. Welchen Effekt dieses "basketballerisch" und nicht reines (Scoring-)Talent haben kann, sieht man aktuell in Golden State.

    SO, jetzt der zweite Abschnitt vom Pod :)
    Edit folgt…

    Edit da:
    Die Lakers sind Scheiße und Kobe ebenfalls. Dennis sagte es schon, es gibt in der NBA keinen Spieler der deinem Team mehr schaden kann. Er ist das was man Josh Smith die letzten Jahren anhängen wollte. Deshalb finde ich es so peinlich, wie die Lakers nicht mal versuchen Basketball zu spielen. Die interne Sperre von Nick Young, geht bestimmt in die Richtung. Der Junge hat seine Meinung dazu gesagt und wurde wohl gesperrt.
    Jeder Spielzug wird von Kobe zerstört. Er bricht ihn einfach ab und improvisiert. Wenn er in spot up Position ist, wirft er nicht, er zögert 1 Sekunde, visiert und wirft dann mit Hand im Gesicht. :stupid: Jeder Smush Parker macht das besser und jeder Coach schüttelt bei sowas den Kopf. Man kann direkt den letztjährigen Lance Stephenson ins Team holen und ihn machen lassen.
    Russell und Clarkson leiden merklich unter diesem "Stil". Der ganze Spielfluss ist einfach weg und ist demotivierend. So spielen die nämlich aktuell. Man beobachte auch Situationen wo Kobe zur Bank geht und ihn niemand abklatscht, außer vielleicht Sacre :mrgreen: Mir kann niemand erzählen, die wollen mit Kobe spielen. Komischerweise hat Kobe auch NIEMALS einen Free Agent zu den Lakers gelockt (Shaq kam wegen den Lakers, nicht wegen Kobe). Sollte manchen Fanboys zu denken geben. Es sind die Lakers, es ist LA :!: Kobe hat auch nie einen Spieler neben sich besser gemacht. Nie! Es war immer andersherum. Für Stathuren, die nie Basketball gespielt haben. Spielt mal mit einem talentierten Spieler, der euch gegen schwache Teams trägt. Dieser Spieler und dieser Chuckerspielweise funktioniert nicht gegen ähnliche starke Teams, die auch Teambasketball spielen.

    Abschließend zur Situation der Franchise, die Lakers kriegen Simmons :cry: Die haben einfach oft dieses Schweineglück! :evil:
    Wie genau die aktiv werden, wird von der Draft abhängen. Läuft der nicht gut, wird man alles traden um aus diesem Modus zu kommen. Es ist ja ein aktuell ein Rebuild, ohne wirkliches "builden". Die Veterans und Stars kümmern sich augenscheinlich nämlich nicht um die "young guns".

  2. Poohdini

    Brauchst unsere Namen nicht in Anführungszeichen zu setzen, wir heißen wirklich so ;)

    Ich denke, du hast uns da womöglich falsch verstanden. Rein von dem was er mit dem Ball anfangen konnte, sein Ballgefühl, sein Verständnis für Winkel und Laufwege, sind seine Voraussetzungen hervorragend. Er ist ein guter Passer, aus der Warte gesehen, dass er Pässe spielen KANN wie so mancher erstklasse PG. Dass er es oft nicht getan hat, dass er oft nicht das Spielverständnis oder gar die Basketballintelligenz hatte, haben wir ja auch zu Genüge angesprochen. Er hat beim Passing, wie bei manch anderem, seine idealen Voraussetzungen nicht optimal genutzt.

  3. Avatar

    bartek

    Ich wusste wirklich nicht mehr, wer von beiden es war. :lol: Da dachte ich mir, das passt!

    Er kann es NICHT, deshalb hat er es NICHT getan! Da muss man Kobe nicht besser machen, finde ich.
    Dieses Video zeigt es doch. Genau solche Assists verbindert man mit Kobe. Klappt es selbst nicht, steckt man den einfachen Pass weiter. Dennis hat das im Pod auch zum Glück erwähnt.
    https://www.youtube.com/watch?v=aJkJnl8jdKs

    Im Fußball, um es deutlich zu machen, ist sowas ein Querpass in einer 2 gegen 1 Situation gegen den Torwart. Wie man dann dahin passt, ist am Ende doch egal. Er ist kein Stratege, Spielmacher oder wie du sagst
    Ist er eben nicht, er ist Welten davon entfernt diese Fähigkeiten eines Andre Miller, Rubio oder sonst eines Spielmachers zu haben. Derek Fisher ist ein besserer "Passer" als Kobe. Auch zweifle ich daran, er hätte ein gutes Verständnis für Laufwege. Habe Kobe seine ganze Karriere beobachtet und mir ist das nie aufgefallen. Trotz der Triangle von Winter und einem Shaq als Blocksteller, trotz Mitspieler die nur für ihn auf dem Feld waren. Er war da kein Ray Allen oder Tony Parker, wo ich manchmal erstaunt bin wie die "gelaufen" sind. Kobe war einfach genial darin einen Jumper/fadeaway zu treffen im 1on1 oder zum Korb zu ziehen, wenn sich dort nicht gerade gute Verteidiger befinden (nach Jordan der Beste). Im Kontakt in der Zone finden ist er aber kein Iverson gewesen. Ein Westbrook macht das z.B. aktuell unaufhaltsam (auch wenn er manchmal dabei die Kontroller verliert :mrgreen: ). Verteidigen konnte er in seiner Prime gut, im Gegensatz zu den meisten anderen offensiven Stars auf dem Flügel.

    Trotzdem, in seinen 2 +30ppg Saisons gewann man nichts. War nicht mal nah dran. In der 2003 Saison mit Shaq hatte er genau 30,0ppg. Nahm sich über 5 Würfe mehr als sein dominanter Kollege, der fast 60% im Post traf und auf 27,5ppg kam. :?
    Phil Jackson hatte eine schlimme Zeit mit diesem Jungen, der basketballerisch nie erwachsen wurde und es bis heute nicht ist. Für mich wäre ein gesunder T-Mac in seiner Prime immer vor einem Kobe in dessen Prime. Man muss dann nur Jackson, Shaq und ein "passendes" Team darum installieren. In ORL oder dem kaputten HOU wäre Kobe genauso verloren gewesen, wenn nicht sogar noch verlorener ;) Auch in Philadelphia mit dem Iverson am erfolgreichsten war. Kobe hatte zwar den Willen zu gewinnen, aber nicht mit dieser Mentalität wie Iverson. Und wenn man Kobe nicht hilft, fängt er eh schnell an zu weinen und verweigert das einzige was er kann :mrgreen: Sowas ist also eine Winnermentalität wie er sie haben soll? Die selbe die Jordan angetrieben hat?

    Kobe als Athlet war eine Ausnahme. Unglaubliche Lunge und Gesundheit. Das unterscheidet ihn von den meisten anderen die immer mit ihren Teams, Trainern oder Körpern zu kämpfen hatten. Dazu hatte Kobe die meiste Zeit eine starke Organisation im Rücken. Von solchen Umständen träumt jeder talentierte Star in der Liga (aktuell Durant :twisted: ). So kann man einen Hall of Famer aufbauen und eine legacy den Leuten aufsetzen, die auf ewig glauben werden Kobe war so viel besser als die T-Mac´s, Wade´s, Allen´s. Das Kobe sich jede Bewegung von Jordan abgeschaut und kopiert hat, ist dann natürlich ein großer Bonus um ihn direkt hinter Jordan zu platzieren :P Augenscheinlich gehört er ja dann auch dahin.

    Sorry für den Ausguss an Liebe zu Kobe, aber bald ist es vorbei und ich hab ihn nicht mehr :cry: :twisted:

  4. Sebastian Seidel

    Ich erinnere mich nicht mehr genau, aber da ich mich zu Kobe eigentlich bewusst zurückgehalten habe dürfte der Satz von Philipp gewesen sein. Natürlich ist der Karriereschnitt von 4.8 Assists pro Spiel von Kobe weniger auf seine Passing oder Playmakerqualitäten zurückzuführen als auf die enorme Aufmerksamkeit welche er auf dem Spielfeld als Scorer gezogen hat. Trotzdem hat er in einigen Spielen immer wieder gezeigt, dass er auch ein ganz guter Passer sein kann.


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