College, Telekom Baskets Bonn

Aaron Whites Spiel in Bonn

Von Umstellungen und Altbekanntem

Es ging ein Raunen umher, als die Telekom Baskets Bonn im Sommer den NBA-Zweitenrundenpick Aaron White verpflichten konnten. Ohne dass der geneigte Fan White großartig kannte, hieß es lediglich, dass es sich bei ihm um einen “möglichen MVP-Kandidaten” handeln könnte. Ähnlich große Erwartungen hatten Viele an den Rookie im europäischen Basketball. Nach nun sieben absolvierten Bundesliga-Spielen sowie Partien auf internationaler Bühne, ergab sich die Möglichkeit für ein Interview mit dem Bonner Topscorer. 

Aus Iowa…

Bevor wir uns mit der Rolle von White im System von Mathias Fischer auseinandersetzen, sollten wir uns zuerst mit einem Blick seine Rolle im College an der University of Iowa verdeutlichen: Der US-Amerikaner zeichnete sich in Zahlen gemessen vor allem durch seine Effizienz im Scoring aus: Laut Synergy Sports erzielte er pro Possession 1,151 Punkte, was ihm Rang sechs unter allen Division I-Spielern einbrachte. 

Besonders im Schnellangriff wurden es für White meist einfach Punkte, wenn er mit einem Dunk am Ring eins gegen null vollendete. Seine Schnelligkeit erlaubte es ihm, seinen Gegenspielern und auch langsam nach hinten trabenden Guards zu entkommen und vom guten Outlet-Pass gefüttert zu werden. Mit einer Flügelspannweite von umgerechnet etwas mehr als 2,10 Metern und einer hohen Spielintelligenz und Passantizipation ist es auch nicht selten der Fall, dass White selbst den Steal holt und den Ball zum Korb treibt. Seine Geschwindigkeit kommt ihm hierbei auch bei Cuts zum Korb zugute. Für eben diese ist auch eine gewisse Treffsicherheit aus der Distanz erforderlich (36% seiner Dreipunktversuche fanden ihr Ziel), die seine Gegenspieler weit hinauszieht und dann die Räume zum Schneiden aufmachen. 40 Prozent seiner Abschlüsse machten in der letzten College-Spielzeit Cuts und Fastbreaks aus. 

Die bereits erwähnten Steals machen einen großen Teil seiner Leistung am anderen Ende des Parketts aus. White verteidigt stets mit voller Energie und steht in den Passwegen. Physisch ist er im Inside-Spiel vielen kräftigeren Pivoten nicht gewachsen. Viele der hier erwähnten Beobachtungen aus seiner College Zeit entspringen dem Interview mit ihm selbst sowie dem entsprechenden Scouting Report von Draftexpress, die ihrerseits den Report mit dem folgenden Satz beendeten: 

„If not, he’s a fantastic prospect for the European game.“

Er verfügt zudem über ein Ballhandling, das es ihm auch in Deutschland erlaubt, gegnerische Forwards oder Center von außen mit dem Drive zum Korb zu schlagen. 

…Ins Rheinland

Mit dem Blick auf die aktuelle Spielzeit gerichtet, sprechen alleine die rohen Boxscore-Statistiken für sich: Mit 13,9 Punkten ist er teaminterner Topscorer, zieht 5,7 Freiwürfe pro Partie und sammelt im Schnitt knapp zwei offensive Bretter. Im Interview lässt er wissen, dass er seine Rolle im Bonner Teamkonstrukt und die Auswahl seiner offensiven Abschlüsse sehr nahe an denen im College sieht. Seine persönliche Wurfauswahl demonstriert zweierlei:  White konnte sein Spiel aus der Distanz bzw. den Wurf von Downtown bisher nur wenig in sein Spiel einbringen; als Spot-Up-Option auf dem Flügel ist er trotzdem für eine Verteidigung nicht zu vernachlässigen, immerhin sind seine Wurf-Qualitäten trotz der bislang ausbaufähigen Quoten  bekannt.  Eine höhere Erfolgsquote bei diesen Versuchen würde seinem Spiel nämlich weitaus mehr Möglichkeiten verleihen, beispielsweise im Pick&Pop, aus dem er bisher mehr als Pass-Spieler vom Perimeter agiert.  

Zweitens erahnt selbst der Laie, was die vielen roten Flecken um den Korb herum bedeuten müssen: White schließt hier in einem hohen Volumen effizient ab. Es gilt hier jedoch in der Art seiner Abschlüsse zu differenzieren. Zum einen entstehen viele dieser Punkte aus dem Fastbreak und sind dementsprechend meist einfache Layups – oder eher der von White favorisierte Dunk. Die Spielweise der Bonner unter Mathias Fischer, hier nochmals exzellent illustriert von Chris Schmidt, ermöglichte allen Spielern offene Würfe und dementsprechende hochprozentige Trefferquoten. 58,8% aus dem Zwei-Punkte-Bereich sowie die acht-beste Prozentzahl aus dem Dreipunkteland bei den meisten Versuchen von Downtown sprechen eine deutliche Sprache. Schauen wir nun darauf, wie die Abschlüsse im Halbfeldspiel von White in den bisherigen Spielen zustande kamen: 

Fischer hatte bereits früh in der Saison aufblitzen lassen, dass er die Passqualitäten seines Rookies zur Geltung bringen wollte. Dementsprechend findet sich White in Situationen mit einem doppelten Pick&Roll häufig als derjenige Spieler wieder, der zur Dreierlinie hinaus driftet.

Weiterhin läuft der Ball in der Halbfeldoffense meist mindestens ein mal über White am Perimeter. Wenn er von außen den zweiten Big, meist Klimavicius oder Mädrich, bedient, ist dort genügend Platz. Vereinzelt zeigte er auch aus dem Postup einige gute Pässe, wählte aber seltener die Option aus einer solchen Situation selbst abzuschließen. Findet White mit dem Ball in der Hand am Perimeter keine Anspielstation, so setzt er den Ball selbst auf den Boden und kann mit einem zwar beschränkten, für einen Power Forward aber ausreichenden, Ballhandling zum Korb penetrieren.

Iso Drive

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Hier zieht er im Spiel gegen die Würzburger zum Korb. Besonders gegen eine, wie in diesem Falle, massierte, dicht stehende Verteidigung, kann er dank Mobilität hervorragend Fouls ziehen. Ein Guard, der in dieser Szene den Korb attackieren würde, hätte mit Vorwürfen mangelnder Spielintelligenz zu kämpfen. 

Laufen die Rheinländer kein konkretes Setplay und agieren stattdessen zum Beispiel aus dem Pick&Roll oder einer Isolation, lauert White in Korbnähe. Eher seltener geht er tatsächlich hinter der Dreipunktelinie in Stellung. Mit Blick auf seine bisherige Trefferquote aus dem Dreipunktebereich, würden die meisten Gegenspieler wohl eher gen Zone absinken. In diesem Beispiel schlägt Lawrence seinen Gegenspieler im eins gegen eins und attackiert auf schnellstem Weg den Korb. Die Hilfe muss kommen und der Alley-Oop von Lawrence auf den Forward ist schon auf dem Weg. In den Bonner Setplays gibt es darüber hinaus ebenfalls einige Optionen mit einem Pick&Roll an der Seitenlinie mit White. Fischer läuft gerne abseits des Balls einen Cross-Screen für den Guard, der anschließend an der Seite den Ball erhält und dann ins Pick&Roll übergeht. Auch White ist dann ebenfalls in eine Vielzahl von vorher gestellten Screens oder Laufwegen involviert, um anschließend an das Blocken und Abrollen zu laufen. Von allen Bonner Big Men scheint gerade er für solche Setplays mit seiner Schnelligkeit prädestiniert. Klimavicius und Mädrich kommen hingegen eher in klassischen Pick&Roll Situationen zum Einsatz, denen weniger Ball- und Spielerbewegungen vorausgehen. 

Alley Geno

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Auch diese Szene zeigt einen typischen Abschluss, das ein gut funktionierendes Bonner System ihren Big Men bisher ermöglichen konnte. Aus dem Pick&Roll heraus findet der Point Guard den abrollenden Klimavicius, die Rotation der Ulmer lässt Jimmy McKinney als “Option 1” auf dem Flügel erscheinen. Als zweite Wahl taucht jedoch der unter den Korb schneidende White auf. 

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Defensiv überzeugt er dank seiner Schnelligkeit, die ihm hilft, seine geringe bzw. noch nicht dem europäischen   Spiel angepasste Physis zu kaschieren. Mit hoher lateraler Geschwindigkeit ist er als Verteidiger im Pick&Roll für den attackierenden Guard nur schwer zu überwinden. Mit seiner Spannweite kann er darüber hinaus mögliche Pässe in die Zone verhindern.
Er neigt jedoch häufiger dazu, seinen eigenen, direkten Gegenspieler aus den Augen zu verlieren. Wenn dieser dazu noch von außen treffen kann, ist die Chance auf ein schmerzliches Ende nicht gerade gering. Wie es später im Interview noch zur Sprache kommt, tendieren die Bonner merklich dazu, in Pick&Roll Situationen mit White eher zu switchen. White selbst spricht im Rahmen seiner NBA-Workouts davon, wie er im Sommer speziell an der Verteidigung gegen Guards gearbeitet habe. 

Drop on Pnr

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Bereits am College galt der 23-Jährige als ausgezeichneter Balldieb. Besonders am Perimeter scheinen die Gegenspieler seine Reichweite für abzufangende Pässe zu unterschätzen. Darauf lauert er und sprintet auch teilweise zu aggressiv in die Passwege, was in dem Fall, dass er den Ball nicht erreicht, meist einfache, offene Würfe produziert. 

2,70 m “standing reach” und einen “max. vertical” von umgerechnet 88 cm, ließen White bereits zu College Zeiten zu einem guten Rebound-Sammler werden. Auch hierzulande hilft ihm sein Körper immens. Dazu kommt ein deutlich zu erkennender Einsatzwille und die Möglichkeit mit seiner Geschwindigkeit auch von der Dreipunktelinie schnell zum Defensiv- oder Offensivrebound abzusinken. Erkennt er nach dem Rebound Räume in der Transition, kann er auch selbst den Ball nach vorne bringen und aus dem Dribbling attackieren. Auch im Rebound ist ihm phasenweise im Stellungsspiel der Rookie-Status angehaftet. Wo Klimavicius in den meisten Fällen alles richtig macht,  unterlaufen White teils Fehler im Stellungsspiel oder das Vergessen des eigenen Gegenspielers. 

Im Interview

Nach der Niederlage gegen ALBA Berlin (55:77) nahm sich Aaron White nichtsdestotrotz die Zeit, um über seinen Weg aus dem College in die Basketball Bundesliga und die bisherige Saison in Bonn zu sprechen: 

Vergleichen wir dieses Spiel mit denen gegen beispielsweise Würzburg oder Ulm, hattet ihr heute nur wenige offene Dreier und habt dementsprechend nur 20% hinter der Dreipunktlinie geworfen. Was hat Berlin in den Defensivrotationen besser gemacht, um euch hier zu schlechten Würfen zu zwingen?

Aaron White: ALBA hat defensiv das Pick&Roll gut verteidigt, deshalb konnten wir auch nicht genug Ballbewegung und offene Würfe kreieren. Es gab ein paar Abschnitte, in denen wir unsere Würfe getroffen haben, dann konnten wir den Abstand auch verkürzen. In den entscheidenden Phasen waren wir aber nicht in der Lage, die wichtigen Punkte zu erzielen. Es zeigt sich in den Zahlen, wir haben heute nur 57 Punkte erzielt. Wir haben viele gute Schützen im Kader, konnten daraus heute aber kein Kapital schlagen und sie entscheidend in Szene setzen. 

Ihr schießt die zweitmeisten Dreier der Liga, trefft diese auch ganz gut. Heute waren es nur 20%, dann hat ALBA auch versucht, euch stärker zu Abschlüssen in der Zone und Mitteldistanz zu zwingen. 

White: So ist es, „you live by the three and you die by the three“… Wir haben heute kein gutes Inside-Outside Spiel etablieren können. Wir müssen es dann auch mehr mixen, wenn wir merken, dass von draußen weniger reinfällt. Aber wir haben gute Schützen im Team und werden darauf vertrauen. 

ALBA spielt im Vergleich zur letzten Saison ein eher backcourt-lastiges lästiges System mit Cherry, Milosavljevic und Taylor. Kann man hier auch Parallelen zum Crailsheim Spiel ziehen, die euch ebenfalls mit schnellen, athletischen Guards viele Probleme bereitet haben?

White: ALBA hat mit Spielern wie Will Cherry, der heute ein gutes Spiel gezeigt hat, ausgezeichnete Guards im Kader, Crailsheim hat da ähnliche Spielertypen wie Jordan Callahan. Du musst versuchen, sie möglichst vom Ring fernzuhalten und vor ihnen zu bleiben. Wir müssen daran arbeiten und physischer in der P’n’R- Defense agieren. Cherry hatte zehn Punkte heute im ersten Viertel, da müssen wir einen besseren Job machen.

Ich hab ein Interview mit dir gehört, in dem du über deine Training im Sommer erzählst: Du hast viel an der Verteidigung gegen Perimeter-orientierte Spieler gearbeitet…Tendiert ihr jetzt dazu in PnR Situationen mit dir mehr zu switchen?

White: Ja, das ist sicherlich auch so gewollt vom Coach. So kann ich meine Vielseitigkeit, Länge und Schnelligkeit gut einbringen. Und über meine langen Arme muss man auch erst einmal treffen. In Dirk Mädrich und Tadas Klimavicius haben wir zwei mehr traditionelle Bigs… 

…Auch wenn du in der Zonenverteidung quasi als Speerspitze eingesetzt wirst…

White: Ja, das gehört sicherlich auch dazu. Als ich hier angekommen bin, wollte Coach direkt Vorteile aus meiner Athletik ziehen. Auch an dieser Variante der Zonenverteidigung arbeiten wir, setzen sie in den Spielen bisher aber eher selten ein.

Isaiah Philmore fällt mit einer Knieverletzung ca. vier Wochen aus. Müsst ihr auch mit Blick auf die Minutenverteilung in den nächsten Wochen kleinere Aufstellungen spielen? Für dich bedeutet das sicherlich auch einige Minuten mehr auf dem Feld.

White: Wir werden von Spiel zu Spiel Entscheidungen treffen müssen, jeweils auch dem Gegner angemessen. Coach hat mir gesagt, dass ich mehr Verantwortung tragen werde. Darauf freue ich mich auch. Wir müssen als gesamtes Team versuchen seinen Schwund und die Aspekte, die er ins Spiel bringt, zu kompensieren. 

Eine Szene aus dem letzten Spiel: Einer der Italiener postet nach einem Offensivrebound gegen einen Bonner Guard auf. Du sprintest den weiten Weg von der Weakside über die Baseline und versuchst den Ball zu klauen. Coach war nicht sehr erfreut, als die Italiener in der Folge durch deinen direkten Gegenspieler gepunktet haben. Wie viel kommunizierst du mit ihm über solche Szenen?

White: Es ist ein Mix aus, was er auch einfordert, smart zu sein und trotzdem noch ein Risiko einzugehen. Ich soll und möchte in diesen Szenen ja auch meine Schnelligkeit und Athletik einbringen. Da muss ich zum Beispiel smarter agieren. Es ist mein erstes Jahr in der Liga, ich muss noch lernen, mich smarter zu verhalten und wissen, wann ich das Risiko eingehen kann. 

Ein Pokerspiel zwischen Smart sein und Risiko…

White: Exakt. Spielstand und Zeit sind hier wichtige Parameter, um zu bewerten, wann die Zeit reif für solche Aktionen ist. In dieser Szene lagen wir hinten. Ich dachte, dass wir jetzt so eine Aktion brauchen, um wieder an Momentum zu gewinnen. 

Ich war beim ersten Preseason Tournament in Rhöndorf, ein paar Kilometer den Rhein hinauf. Dort hattest du in der ersten Hälfte einige Probleme mit der Fußarbeit beim Attackieren des Closeouts, nachdem die Schiedsrichter dir einige Schrittfehler gepfiffen hatten. Gibt es daneben Punkte, an denen du dein Spiel anpassen musstest?

White: Das war wohl der wichtigste Punkt. In der Preseason hatte ich haufenweise Schrittfehler. Ich musste mich an die neue Linie der Schiedsrichter ein wenig gewöhnen. Mittlerweile habe ich damit allerdings keine Probleme mehr.

Hat es dich am Anfang in einer Weise eingeschränkt, dass du weniger zum Korb gezogen bist? 

White: In der Preseason war das sicherlich der Fall, dass ich lieber geworfen oder gepasst habe, oder mir viel Zeit ließ, um die Fußarbeit korrekt auszuführen. Nun läuft es aber ohne Probleme. Es ist ein natürlicher Vorgang geworden. Als ich mit meinem College-Team im Sophomore-Jahr für ein paar Spiele in Europa war, hatte mein ganzes Team damit Probleme.

Du bringst bereits das Stichwort für das nächste Thema: Könntest du den Ablauf vom Ende der College-Saison bis zur Unterschrift in Bonn beschreiben?

White: Nach meiner College-Saison habe ich mit meinem Agent für einen Monat in Los Angeles trainiert. Anschließend hatte ich 18 Workouts bei NBA-Teams. Wir sind von Stadt zu Stadt gereist: 18 Teams in einem Monat, das war schon ziemlich kräftezehrend. Die Tryouts waren unterschiedlich strukturiert: In manchen Fällen haben wir viel fünf gegen fünf gespielt, anderswo waren es dann mehr Wurfeinheiten. Das anstrengendste war wohl in Boston, nicht nur, weil es weiter hinten im Kalender platziert war. 

Zuletzt folgte dann die Summerleague. Ich denke, dort hast du dann zum ersten Mal mit Coach Mathias Fischer Kontakt aufgenommen?

White: Ja er war auch vor Ort. Kontakt aufgenommen haben wir erst später telefonisch über meinen Agenten. Mit den Wizards und meinem Agenten haben wir dann eine Liste von Ligen und Teams aufgestellt und uns auf Bonn verständigt. Es waren alles europäische Teams. Ich versorge eine junge Familie, meine Tochter wurde im August geboren, da wollte ich auf jeden Fall in einem organisierten Land spielen. 

War die NBA D-League jemals eine veritable Option?

White: Ich wollte nicht in der D-League spielen. Es ist mehr ein individuelles Spiel, das ist nicht, wie ich spielen möchte. So ein Team wie Bonn zu haben, das mich in ein Teamkonzept einbindet, ist mir deutlich lieber. Und auch der finanzielle Aspekt spielte eine Rolle.

Was hat Coach dir erzählt in eurem ersten Gespräch, wie er dich in seinem System einbinden möchte und welche Rolle dir zukommt?

White: Er hat viel von dem geschaut, was ich am College gemacht habe. Ich bin ein athletischer Big Man, der Rebounds abgreifen, am Perimeter agieren und auch schnellere Spieler vor sich halten kann. Ich denke, diese Qualitäten wollte er sehen. Ich muss definitiv noch an meiner Post-Defense arbeiten, besonders gegen die physischen Spieler unter dem Korb ist das in der Liga wichtig. Er hatte bereits Isaiah verpflichtet und wollte daneben einen Spieler sehen, der das Feld auch mit seinem Dreier breit machen und Spacing kreieren kann. Die meisten Optionen, die wir hier im Angriff laufen, bin ich so bereits auch vermehrt am College gelaufen. Das Zusammenspiel mit Eugene Lawrence funktioniert ausgezeichnet. Er findet scheinbar immer den offenen Mitspieler, wenn wir uns bewegen.

Vielen Dank für das Interview.

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