CBB Previews 15/16, College

Die Freshmen – Nr. 1-5

CBB Preview 2015/16

Auch in diesem Jahr beleuchten wir an dieser Stelle wieder die wichtigsten Freshmen des College Basketballs. Die vergangenen Jahre haben gezeigt, wie wichtig eine gute Freshman Class sein kann und welchen Impact ein einzelner Akteur auf den Saisonverlauf einer Mannschaft haben kann. Auch in diesem Jahr dominieren Duke und Kentucky erneut das Recruiting, dennoch konnten auch andere Universitäten – insbesondere Cal und mehrere SEC Schulen – Zeichen setzen. Ganz in diesem Sinn finden wir auch einen LSU Tiger an der Spitze unseres Rankings.

Ben Simmons, Wing/Big, LSU Tigers

Wir haben das Spiel des Australiers schon an mehreren Stellen unter die Lupe genommen. Es wird spannend, wie schnell sich der Point Forward an das Niveau des College Basketballs gewöhnen und sein Spiel aufleben lassen kann. Je früher ihm das gelingt, desto schwierigier wird es sein, ein talentiertes LSU Team aufzuhalten. Mit seiner Dynamik und Spielübersicht gibt es kaum einen anderen Akteur in der Nation, der potentiell einen solch großen Impact auf seine Conference haben kann.

Skal Labissiere, Big, Kentucky

Letztes Jahr hieß das Duell um den Nummer Eins-Pick Karl-Anthony Towns gegen Jahlil Okafor. Dieses Jahr kann dies gut und gerne durch die Namen Ben Simmons und Skal Labissiere ersetzt werden. Zwar hatte Simmons den Preseason-Hype ganz klar auf seiner Seite, doch – genau, wie im vergangenen Jahr Jahlil Okafor – sollte sich der LSU TIger nicht darauf ausruhen. Skal bringt ein ganz besonderes Skillset für einen Big Man mit. Seine Klasse aus geschulten Big Man-Fähigkeiten und Wurf aus der Distanz kann sehr wichtig für Head Coach John Calipari werden. An diesem Punkt gibt es wenig am Spiel des Haitianers auszusetzen und das sollte den Kontrahenten der Wildcats wenig Hoffnung machen. Kentucky hat in diesem Jahr den Vorteil, mit etwas mehr Erfahrung auf den großen Positionen auflaufen zu können. Skal nimmt jedoch direkt den Platz als bester Spieler im Frontcourt ein, was noch einmal unterstreicht, welche Klasse er jetzt schon hat.

Brandon Ingram, Wing, Duke

In seinem Draftprofil zu dem Flügelspieler Brandon Ingram zieht unser Redakteur Tobias Berger den Vergleich zum jungen Kevin Durant. Auch wenn das natürlich etwas hoch angesetzt ist, kommen nur sehr selten Spieler mit seinen Attributen an die Uni. Mit einer Größe von 6’9“ und einer Spannweite von 7’3“ besitzt Ingram ein lockeres Handgelenk. Schon jetzt kann man sagen, dass er auf dem Flügel für Spacing sorgen kann und im Post Größenvorteile haben wird. Durch Größe, Athletik und Skillset gibt er Coach K viele Möglichkeiten und wird dadurch zum Mittelpunkt des Spiels der Blue Devils im kommenden Jahr.

Jamal Murray, Playmaker, Kentucky

Für viele ist Skal Labissiere der beste Neuzugang der Kentucky Wildcats und das ist wahrscheinlich auch berechtigt. Doch es könnte gut sein, dass Jamal Murray am Ende der Spielzeit den größeren Impact hatte. Sein Spiel passt einfach perfekt zum College Basketball. Schon jetzt bringt er mehr Erfahrung mit als jeder „normale“ Freshman, da er für sein Nationalteam Kanada bei den Pan American Games eine große Rolle übernehmen und dominieren konnte. Mit 6’5“ kann er beide Guard Spots besetzen und hat dabei das Playmaking und die Scorer-Fähigkeiten, die er für die jeweilige Position benötigt. Kombiniert mit seinem sicheren Dreier, hat Coach Calipari schon jetzt einen der potentesten Backcourt-Spieler der Division I ohne, dass dieser nur eine Minute auf dem Parkett stand.

Jaylen Brown, Wing, California

Etwas überraschend kam die Entscheidung von Jaylen Brown, einem der besten High School-Spieler der 2015er Klasse, sich der University of California anzuschließen. Doch in Berkeley wird in diesem Jahr ein äußerst talentiertes Team auflaufen. Insbesondere durch seine Athletik und den damit verbundenen Drive wird Brown dabei eine Schlüsselrolle einnehmen. Physisch befindet sich der Flügel auf einem sehr guten Niveau für sein Alter und kann als Slasher und im Fastbreak für Highlights und viele Punkte sorgen. Der potentiell beste Small Forward der diesjährigen Recruiting Class nimmt den Kontakt dabei gerne an und kreiert weitere Scoring-Optionen von der Linie. Sicherlich ist Brown kein überdurchschnittlicher Schütze, doch er hat die Möglichkeit, sich zu einen annehmbaren Dreier anzutrainieren. Ignorieren sollte man ihn definitiv nirgendwo.

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